Neurons can feel the pulse in the brain

UR Researchers at the Faculty for Biology and Preclinical Medicine publish study in Science

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Proteinverbindung, die die Befruchtung einleitet

Ein ETH-​Forschungsteam visualisiert erstmals die Befruchtungsdynamik menschlicher Eizellen durch Simulationen auf Hochleistungsrechnern. Die Simulationen zeigen, wie sich ein Protein auf der Spermienoberfläche durch Freisetzung von Zink-​Ionen nach einer Befruchtung der Eizelle verändert. Dies verhindert, dass das verformte Protein an eine Andockstelle auf der Eizellen-​Oberfläche binden kann. Die entschlüsselten Mechanismen könnten neue Wege aufzeigen, um Unfruchtbarkeit zu behandeln oder medikamentöse Verhütungsmethoden zu entwickeln.

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Epigenetischer Status entscheidet über Metastasierung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Universität Heidelberg untersuchten an Mäusen, wie sich streuende Tumorzellen am Ort der Metastasierung verhalten: Einige Krebszellen beginnen sogleich, zur Metastase auszuwachsen. Andere dagegen verlassen das Blutgefäß und können dann in eine lange Ruhephase verfallen. Entscheidend dafür, welchen Weg die Krebszellen einschlagen, ist ihr epigenetischer Status. Das bestätigten auch Experimente mit Tumorzelllinien. Die Ergebnisse könnten wegweisend für neue diagnostische und therapeutische Ansätze sein.

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Wissenschaft verbindet – offener Diskurs und internationale Zusammenarbeit sind unabdingbar

Die unter dem Motto „Wissenschaft verbindet“ zusammengeschlossenen mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften sind bestürzt über die antidemokratischen und nationalistischen Ansätze in Deutschland, die einzelne Personen und ganze Gruppen bedrohen und ausgrenzen. Dies schadet dem Wissenschaftsstandort Deutschland. Wissenschaft ist angewiesen auf Weltoffenheit, internationale Zusammenarbeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie die Freiheit von Forschung und Lehre. Alle Mitglieder der mathematisch-naturwissenschaftlichen Gesellschaften sind aufgerufen, in ihrem Umfeld ein klares Signal für eine weltoffene, demokratische Gesellschaft und eine freie Wissenschaft zu setzen.

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Bielefelder Biotechnologen entschlüsseln Q10-Biosynthese

CeBiTec-Forschende mit Studie im Fachmagazin Molecular Cell

Das Coenzym Q10 ist für den menschlichen Stoffwechsel essenziell. Es ist mit Vitaminen verwandt – muss aber von gesunden Menschen nicht über die Nahrung aufgenommen werden, sondern wird vom Körper selbst produziert. Wie das Coenzym gebildet wird, war bisher nur für Bakterien bekannt. Für andere Zellen, zum Beispiel von Menschen oder Pflanzen, fehlte ein entscheidender Schritt. Wissenschaftlern des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld ist es gelungen, diese Lücke zu schließen.

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Aktueller Themenband zu Gen- und Zelltherapien der AG Gentechnologiebericht

Die Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) hat eine aktuelle Übersicht zu Gen- und Zelltherapien herausgegeben. Die umfangreiche Publikation, die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie (DG-GT) und dem German Stem Cell Network (GSCN) entstanden ist, richtet sich an ein breites Publikum. Der Bedarf an sachkundigen Informationen über Entwicklungen der Gentechnologie ist groß. Hierbei sind Transparenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Technologien unbedingt erforderlich.

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Mikroplastik ist nicht gleich Mikroplastik – physikalische Eigenschaften sind wichtig für die Interaktion mit Zellen

Neue Erkenntnisse eines Forscherteams des Sonderforschungsbereich 1357 – Mikroplastik der Universität Bayreuth enthüllen, dass scheinbar identische Mikroplastik-Modellpartikel verschiedener Hersteller sich in ihren Eigenschaften stark unterscheiden, und deshalb unterschiedlich mit Zellen interagieren. Diese Entdeckung wirft ein neues Licht auf die Forschung zu den potenziellen Risiken von Mikroplastik, da viele Studien auf solche Modellpartikel zurückgreifen.

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Blutkrebs: Bessere Versorgung nach innovativer Zelltherapie

Am Uniklinikum kommen neuartige Stammzell- und CAR-T-Zell-Therapien erfolgreich zum Einsatz. Das Projekt SPIZ verbessert die Versorgung von Betroffenen – auch im ländlichen Raum. Das sachsenweite Projekt wird mit 4,1 Millionen Euro aus dem Innovationsfond des Bundes gefördert. Nun wird die erste Patientin nach einer Antikörpertherapie (CAR-T-Zellen) über das Projekt betreut, das Versorgungslücken in Sachsen schließen soll – passend zum Motto des diesjährigen Weltkrebstages, der am 4. Februar 2024 begangen wird.

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Can telemedicine be an alternative to on-site physiotherapy care?

Researcher from the Hochschule für Gesundheit in Bochum, Germany: „Telemedicine is effective for musculoskeletal pain and an option to on-site therapy“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Kann Telemedizin eine Alternative zur physiotherapeutischen Versorgung vor Ort sein?

Forscherin der HS Gesundheit: „Telemedizin ist wirkungsvoll bei muskuloskelettalen Schmerzen und eine zusätzliche Option zur Therapie vor Ort“

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Erste Leitlinie zu nicht-hormoneller Verhütung erschienen

Die neue AWMF-Leitlinie zur nicht-hormonellen Empfängnisverhütung (Kontrazeption) beinhaltet Empfehlungen, die sich an aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft orientiert. Die Anwendung und Effektivität nicht-hormoneller Verhütungsmethoden wird ausführlich diskutiert, um Patientinnen und Patienten sowie Paaren eine bestmögliche Beratung zu ermöglichen.

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Lab-grown canine skin provides a canvas for testing medical treatments

Reproducible in-vitro canine skin has been grown in a laboratory setting for the first time by researchers at the Fraunhofer Institute for Interfacial Engineering and Biotechnology IGB. The research team developed a full-thickness dog skin equivalent based on native skin cells. This makes it possible to precisely test medical treatments in vitro on the sensitive skin of dogs. The skin equivalent can even be used to test the compatibility of care products such as shampoo or soap – eliminating the need for animal testing.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hundehaut aus dem Labor ermöglicht Tests medizinischer Therapeutika

Erstmals ist es gelungen, eine reproduzierbare In-vitro-Hundehaut im Labor herzustellen. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB haben das Vollhaut-Äquivalent auf Basis echter Hautzellen entwickelt. Es ermöglicht, die Wirkung medizinischer Therapeutika für die empfindliche Hundehaut präzise zu testen. Auch Pflegemittel wie Shampoo oder Fellseife lassen sich damit auf Verträglichkeit untersuchen – ganz ohne Tierversuche.

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Zebrafish Navigate to Find Their Comfortable Temperature

Zebrafish are smaller than your little finger, with a brain no more than half the size of a pinhead. Yet these animals possess an efficient navigation system that enables them to find their way back to spots in the water where the temperature suits them. This has been revealed in a recent study by the University of Bonn and University Hospital Bonn together with the Technical University of Munich (TUM), whose findings have been published in the journal “Current Biology.”

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Zebrafische navigieren zu ihrer Wohlfühl-Temperatur

Zebrafische sind kürzer als ein kleiner Finger, ihr Gehirn ist kaum halb so groß wie ein Stecknadelkopf. Dennoch verfügen die Tiere über ein effizientes Navigationssystem. Es erlaubt ihnen, zu Stellen im Wasser zurückzufinden, an denen die für sie passende Temperatur herrscht. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Bonn (UKB) sowie der Technischen Universität München (TUM). Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Current Biology erschienen.

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Wechseljahre: Diese Risiken fürs Herz sollten Frauen kennen

Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren verlangen für Frauenherzen besondere Aufmerksamkeit. Welche Risikofaktoren für Herz und Kreislauf rücken besonders in den Fokus der Herzmedizin? Und wie schützen sich Frauen bereits vor der Menopause? Herzstiftung klärt auf

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Vorstufe des Cholesterins schützt Zellen vor Ferroptose

Eine Vorstufe des Cholesterins, die bislang als schädlich eingestuft wurde, kann Krebszellen vor dem Zelltod schützen. Diese in Nature veröffentlichte Erkenntnis öffnet der Krebsforschung neue Türen.

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Precursor of Cholesterol Protects Cells From Ferroptosis

A precursor of cholesterol, previously categorised as harmful, can protect cancer cells from cell death. This finding, published in Nature, opens new doors for cancer research.

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Homo sapiens erreichte das nördliche Europa schon vor 45.000 Jahren

Forschende berichten über neue Fossilien des H. sapiens aus der Ilsenhöhle in Ranis. Diese wurden auf ein Alter von ca. 45.000 Jahren datiert und zusammen mit klingenförmigen, teils beidseitig bearbeiteten Steingeräten gefunden, Leitformen des Lincombian-Ranisian-Jerzmanowician (LRJ) Technokomplexes. Die neuen Entdeckungen dokumentieren die frühsten H. sapiens in Mittel- und Nordwesteuropa und auch erstmals, dass H. sapiens Träger des LRJ in Europa sind. Die Klingenspitzen sind mit Funden aus Europa von Mähren und dem südlichen Polen bis zu den Britischen Inseln verknüpft. H. sapiens errreichte Nordwesteuropa also einige Tausend Jahre vor dem Aussterben der Neandertaler in Südwesteuropa.

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Identify, engage, assassinate: How seahorse-like toxins kill insects

Max Planck researchers from Dortmund reveal the first-ever detailed structure of the bacterial toxin Mcf1

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Lebertumoren – Prävention und Früherkennung: Deutsche Leberstiftung sensibilisiert zum Weltkrebstag 2024

Am 4. Februar 2024 richtet die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) den Weltkrebstag aus. Der Aktionstag wurde auf dem Weltgipfel gegen Krebs im Jahr 2000 in Paris ins Leben gerufen. Das dreijährige Kampagnenthema (2022 bis 2024) lautet „Versorgungslücken schließen“ und fokussiert in diesem Jahr verstärkt die Einbeziehung von Führungskräften. Die Deutsche Leberstiftung, zu deren Aktionsfeldern die Versorgungsverbesserung von Patienten mit Lebertumoren sowie die Aufklärung über Prävention, Diagnostik und Therapien zählen, unterstützt den Weltkrebstag. Anlässlich steigender Fallzahlen und hoher Mortalitätsraten bei Lebertumoren informiert die Stiftung im Rahmen des Aktionstages.

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Time travel through genomics

Viruses adapt quickly to new conditions, which is accompanied by a change in their genome. This also applies to a special group of viruses, the bacteriophages. A research team from Poland, the Netherlands and Germany has now successfully reconstructed numerous old phage genomes. These include a genome that is around 1,300 years old and is very similar to the modern Mushuvirus mushu, which infects intestinal bacteria. This contradicts the widespread assumption of a ubiquitous high mutation rate in viruses and thus expands our understanding of their evolution. The researchers have published their findings in the journal “Nature Communications”.

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Klimaresilienz – Moose als Lehrmeister der Anpassungen

Wie Pflanzen die Erde eroberten und sich an neue, herausfordernde Verhältnisse anpassen können, untersucht das MAdLand Projekt unter Beteiligung der Uni Osnabrück.

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Zeitreise durch die Genomik

Viren passen sich schnell an neue Bedingungen an, was mit einer Veränderung ihres Genoms einhergeht. Das gilt auch für eine spezielle Gruppe von Viren, den Bakteriophagen. Ein Forschungsteam aus Polen, den Niederlanden und Deutschland hat nun erfolgreich zahlreiche alte Phagen-Genome rekonstruiert. Darunter ein rund 1.300 Jahre altes Genom, das eine sehr hohe Ähnlichkeit zu dem modernen, Darmbakterien befallenden „Mushuvirus mushu“ aufweist. Das widerspricht der verbreiteten Annahme einer generell hohen Mutationsrate bei Viren und erweitert somit das Verständnis für deren Evolution. Die Ergebnisse haben die Forschenden im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

News on drug-induced skin swelling / Researchers identify novel risk locus in the genome for ACE inhibitor-induced

Angioedema is a rare but potentially life-threatening adverse reaction to ACE inhibitors. In a joint analysis of eight European study collectives, researchers from the University Hospital Bonn (UKB), the University of Bonn and the Federal Institute for Drugs and Medical Devices (BfArM) for the first time conducted a genome-wide association study (GWAS) with more than 1,000 affected individuals. They identified a total of three risk loci in the genome. These included a new locus that had not previously been associated with the risk of ACE inhibitor-induced angioedema. The results of the study have now been published in the „Journal of Allergy and Clinical Immunology“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft