Treating tuberculosis when antibiotics no longer work

A research team has detected various substances that have a dual effect against tuberculosis: They make the bacteria causing the disease less pathogenic for human immune cells and boost the activity of conventional antibiotics / publication in ‘Cell Chemical Biology’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Tuberkulose behandeln, wenn Antibiotika nicht mehr wirken

Ein Forschungsteam hat verschiedene Substanzen entwickelt, die gleich doppelt gegen die Tuberkulose wirken: Sie machen den Erreger für Menschen weniger gefährlich und schaffen neue Angriffspunkte für vorhandene Antibiotika / Veröffentlichung in „Cell Chemical Biology“

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Aktiv ins neue Jahr: Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ startet

Bereits zum vierten Mal findet die Benefizaktion „Beweg Dich gegen Krebs“ statt. Die Stiftung Leben mit Krebs, das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und die Else Kröner-Fresenius-Stiftung laden mit der Online-Aktion dazu ein, sportlich aktiv ins neue Jahr zu starten. Die geleisteten Bewegungsstunden lassen sich anschließend in eine Spende zugunsten von Sport- und Bewegungsprojekten für Krebspatienten am NCT Heidelberg umwandeln. Beweg Dich gegen Krebs läuft vom 8. Januar bis 4. Februar, die Registrierung über die App ist kostenfrei.

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Neues Studienzentrum unterstützt die klinische Forschung am Campus Homburg

Wer neue OP-Techniken einführen möchte oder die Tumorbehandlung verbessern will, braucht einen langen Atem. Denn hierfür sind klinische Studien notwendig, die aufwändig und teuer sind. Es gilt zudem viele Gesetze zu beachten und oft sind weitere Kliniken im In- und Ausland beteiligt. Hier setzt das neue klinische Studienzentrum der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes an. Dieses will Forscherinnen und Forschern dabei unterstützen, ihre Ideen für klinische Studien umzusetzen. Bei einem Eröffnungssymposium am 10. Januar von 13 bis 18 Uhr kann sich die interessierte Öffentlichkeit über klinische Studien und die Grundlagenforschung der Universität des Saarlandes informieren.

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Hochschule Rhein-Waal startet Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation von Arbeitsmigrant*innen der Grenzregion

Eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von transnationalen Arbeitsmigrant*innen in der Euregio Rhein-Waal durch grenzüberschreitende Austauschstrukturen für soziale Beratungen – das hat das durch Interreg VI geförderte Projekt ‚TRAM – transnationale Arbeitsmigration in der Euregio‘ (kurz: TRAM) zum Ziel. Ende 2023 startete das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Jungwirth in Kooperation mit der Radboud Universiteit, der Gemeente Apeldoorn und der Euregio Rhein-Waal.

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Groundwater is vital to the health of our planet: A call for greater protection: A call for greater protection

An international study classifies groundwater as a keystone ecosystem and proposes ways to improve its protection to preserve biodiversity and mitigate climate change

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Der ExerCube – ein Tool zur Gesundheitsförderung?

Prof. Dr. Eva Kircher stellt in ihrer Online-Antrittsvorlesung an der SRH Hochschule für Gesundheit am 30. Januar 2024 eine Studie zur Wirksamkeit des ExerCube vor.

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Genetischer Schalter für Immunantworten gegen Viren entdeckt

Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, ein Leibniz Institut, hat einen bisher unbekannten Genbereich entdeckt, der für die Regulation der körpereigenen Virusabwehr entscheidend ist, vermutlich aber auch eine große Bedeutung für Autoimmunerkrankungen hat. Diese Daten wurden nun im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Immunology veröffentlicht.

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Surprise! – How the brain learns to deal with the unexpected

For children, the world is full of surprises. Adults, on the other hand, are much more difficult to surprise. And there are complex processes behind this apparently straightforward state of affairs. Researchers at the University of Basel have been using mice to decode how reactions to the unexpected develop in the growing brain.

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Überraschung! – Wie das Gehirn lernt, mit Unerwartetem umzugehen

Für Kinder steckt die Welt voller Überraschungen. Erwachsene überrascht kaum noch etwas. Klingt selbstverständlich, dahinter stecken jedoch komplexe Prozesse: Wie sich die Reaktion auf Unvorhergesehenes im heranwachsenden Gehirn entwickelt, haben Forschende der Universität Basel bei Mäusen entschlüsselt.

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Schon die ersten Primaten lebten wahrscheinlich in Paaren

Primaten weisen flexiblere Formen des Zusammenlebens auf, als bisher angenommen. Die ersten Primaten lebten wohl in Paaren – nur etwa 15 Prozent waren einzelgängerisch, wie eine Studie unter Leitung der UZH zeigt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Early Primates Likely Lived in Pairs

Primate social organization is more flexible than previously assumed. According to a new study led by UZH, the first primates probably lived in pairs, while only around 15 percent of individuals were solitary.

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Wie Bakterien ihre Spritzen aufziehen

Krankmachende Bakterien nutzen molekulare “ Shuttle-Services „, um ihren Injektionsapparat mit dem passenden Inhalt zu füllen

Viele bakterielle Krankheitserreger benutzen Spritzen im Kleinstmaßstab, um Zellen ihrer Wirte, beispielsweise des Menschen, zu beeinflussen und sich im Körper ausbreiten zu können. Dabei müssen sie ihre Spritzen immer mit dem passenden Injektionsmittel befüllen. Eine Technik, mit der sich die individuelle Bewegung von Proteinen verfolgen lässt, hat nun enthüllt, wie Bakterien diese anspruchsvolle Aufgabe lösen.

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Umprogrammierte Fettzellen unterstützen das Tumorwachstum

Mutationen des Tumorsuppressors p53 wirken nicht nur auf die Krebszellen selbst wachstumsfördernd, sondern beeinflussen auch die Zellen in der Mikroumgebung des Tumors. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im israelischen Weizmann Institut zeigen nun, dass p53-mutierte Brustkrebszellen der Maus Fettzellen umprogrammieren. Die so manipulierten Fettzellen schaffen eine entzündliche Mikroumgebung, beeinträchtigen dadurch die Immunantwort gegen den Tumor und fördern so das Krebswachstum.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Verstecktes Natrium: Konsum von Brausetabletten kann bei Bluthochdruck schädlich sein

Brausetabletten enthalten oft hohe Mengen an Natrium. Eine aktuelle Studie zeigt, dass dies auch für Nahrungsergänzungsmittel zutrifft. Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck sollten daher bei der Einnahme von bestimmten Nahrungsergänzungs- und Arzneimitteln besonders vorsichtig sein. Die Forscher fordern, die Angabe von Natrium auf Verpackungen verpflichtend zu machen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Babybilanz 2023: Im Uniklinikum kommen 2.265 Kinder zur Welt

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verzeichnet 2023 mehr als 2.100 Geburten. // Dresdner Neujahrsbaby 2024 wird im Uniklinikum geboren. // Eltern vertrauen auf die interdisziplinäre Expertise des geburtshilflichen Teams.

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SRH Hochschulen eröffnen 2024 neuen Campus in Leipzig

Studieninteressierte können sich erstmals zum Sächsischen Hochschultag am 11. Januar 2024 über das innovative Studienangebot am Campus Leipzig informieren und an Probeseminaren teilnehmen.

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Mummies under the magnifying glass

Interdisciplinary team at the University of Jena, Germany conducts further provenance research on items from its own collections. This has led to new findings on the mummy fragments and in particular on the textiles with which the mummies were wrapped or clothed. However, it also shows how difficult provenance research is when there is a lack of information.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mumien unter der Lupe

Interdisziplinäres Team der Universität Jena betreibt weitere Provenienzforschung an Beständen eigener Sammlungen. Dabei wurden zwar neue Erkenntnisse zu den Mumienfragmenten und besonders zu den Textilien, mit denen die Mumien umwickelt oder bekleidet waren, gewonnen. Es zeigt sich aber auch, wie schwierig Provenienzforschung ist, wenn es an Informationen zu den Fragmenten mangelt.

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Ants Recognise Infected Wounds and Treat Them With Antibiotics

The African Matabele ants are often injured in fights with termites. Their conspecifics recognise when the wounds become infected and initiate antibiotic treatment.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ameisen erkennen infizierte Wunden und behandeln sie mit Antibiotika

Die afrikanischen Matabele-Ameisen werden beim Kampf mit Termiten oft verletzt. Ihre Artgenossinnen erkennen, wenn sich die Wunden infizieren und leiten gezielt eine antibiotische Therapie ein.

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Just add milk: Choosing beverages wisely during chlorhexidine treatment

Antiseptic mouth rinses containing the active ingredient chlorhexidine (CHX) are widely used in dentistry. For many decades, CHX has set the gold standard for the management of oral diseases. During the treatment, however, tooth discoloration may occur after eating or drinking. A comprehensive in-vitro study conducted by the Fraunhofer IMWS has investigated the degree to which various beverages cause potential discoloration during chlorhexidine treatment. Based on the data collected, dental staff can now offer improved recommendations to patients about what they should do during the treatment period, for example: They should ideally always add milk when drinking tea or coffee.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aber bitte mit Milch: Getränkeauswahl während der Chlorhexidin-Behandlung

Antiseptische Mundspüllösungen mit dem Wirkstoff Chlorhexidin (CHX) sind in der Zahnheilkunde weit verbreitet. Um Infektionen im Mundraum zu bekämpfen, stellt CHX seit vielen Jahrzehnten den Goldstandard dar. Jedoch können während der Behandlung Zahnverfärbungen auftreten, die beim Konsum von Lebensmitteln und Getränken entstehen. Eine breit angelegte In vitro-Studie des Fraunhofer IMWS hat das Verfärbungspotenzial einer Vielzahl von Getränken während der Chlorhexidin-Behandlung untersucht. Auf Grundlage der gewonnenen Daten kann zahnmedizinisches Personal nun bessere Empfehlungen für das Verhalten während der Behandlungszeit abgeben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gewebespende auf Rekordniveau: 3.475 Menschen spendeten in 2023 Gewebe

50.576 Spendermeldungen und 9.379 Aufklärungsgespräche führten im vergangenen Jahr zu 3.475 Gewebespenden. Damit verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) einen Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 87 Prozent der Gewebespenden wurden unabhängig von der Organspende bei Herz-Kreislauf-Verstorbenen realisiert. Das am meisten gespendete Gewebe ist die Augenhornhaut: 3.352 Menschen spendeten dieses Gewebe nach dem Tod. Dank der hohen Spendenbereitschaft und einer Zustimmungsquote von knapp 41 Prozent war die DGFG in der Lage, 7.503 Patient:innen mit einem Gewebetransplantat zu versorgen, davon 5.003 mit einer Augenhornhaut und 197 mit einer Herzklappe.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auch diese Herzklappe kann jetzt mit dem Katheter ersetzt werden

Kardiologen setzen ein weltweit erstmals zertifiziertes kathetergeführtes Trikuspidalklappen-Ersatzsystem ein. Maßgeschneiderte Therapie am Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft