Wege zur friedlichen Koexistenz mit genomischen Parasiten
15. Februar 2024
Transposons sind mobile genetische Elemente, die sich innerhalb des Genoms bewegen und die normale Funktion von Genen stören können, gleichzeitig aber auch eine Quelle evolutionärer Vielfalt sind. Das Labor von Tugce Aktas am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik hat einen neuen Mechanismus identifiziert, der die Aktivität von Transposons in somatischen Zellen nach ihrer Transkription kontrolliert. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit den Labors von Zachary D. Smith (Yale Stem Cell Center, USA) und Franz-Josef Müller (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Deutschland).
Was eine volle Windel über Babys Gesundheit verrät
15. Februar 2024
Stiftung Kindergesundheit: So hilft die neue Stuhlfarbkarte im gelben Kinderuntersuchungsheft, eine schwere Lebererkrankung rechtzeitig zu erkennen
Marine pollution: Synthetic fibers and tire abrasion have the strongest impact on corals
15. Februar 2024
Studies on the effects of microparticles of different materials on reef-building corals and their feeding behavior
Verschmutzung der Meere: Kunstfasern und Reifenabrieb beeinflussen Korallen besonders stark
15. Februar 2024
Studien zu Auswirkungen von Mikropartikeln unterschiedlicher Materialien auf riffbildende Korallen und deren Ernährungsverhalten
The role of jellyfish as a food source in the Arctic winter
14. Februar 2024
The Arctic is changing rapidly due to climate change. It is not only affected by increasing surface temperatures, but also by warm water from the Atlantic, which is flowing in more and more – changing the structures and functions of the ecosystem as it also leads to species from warmer regions, such as jellyfish, arriving in the Arctic. Using DNA metabarcoding, researchers from the AWI have now been able to prove for the first time that these jellyfish serve as food for amphipods on Svalbard during the polar night. They present their findings in a recent article in the scientific journal Frontiers in Marine Science (doi: 10.3389/fmars.2024.1327650).
Wollen sich Menschen zu gesunder Ernährung anhalten lassen?
14. Februar 2024
Forschende untersuchen Einflussnahme auf Ernährung durch „Nudging“ und dessen Akzeptanz
„Nudging“ (engl. für Anstoßen) wird weltweit von Unternehmen und auf politischer Ebene eingesetzt, um Menschen mehr oder weniger subtil zu bestimmten Entscheidungen zu verleiten. Dabei können schon kleine Veränderungen ein anderes Verhalten anstoßen, ohne unsere Möglichkeiten einzuschränken. Sind zum Beispiel in einer Speisekarte kalorienarme Optionen fett gedruckt, wählen wir sie womöglich eher aus. Was halten die Menschen davon? Und wirkt es sich auf ihre Akzeptanz aus, wie solche Anstöße gestaltet sind?
Die Rolle von Quallen als Nahrungsquelle im arktischen Winter
14. Februar 2024
Die Arktis verändert sich unter dem Klimawandel rasend schnell. Nicht nur die steigende Lufttemperatur setzt ihr zu, auch warmes Wasser aus dem Atlantik, das mehr und mehr einfließt, verändert zunehmend die Strukturen und Funktionen der Ökosysteme. Denn mit diesem gelangen immer häufiger Arten aus wärmeren Gebieten in die Arktis, wie zum Beispiel Quallen. Forschende des AWI konnten nun erstmals mithilfe von DNA-Metabarcoding nachweisen, dass diese Quallen Flohkrebsen auf Spitzbergen als Nahrung während der Polarnacht dienen. Ihre Ergebnisse stellen sie in einem aktuellen Artikel im Fachmagazin Frontiers in Marine Science vor (doi: 10.3389/fmars.2024.1327650).
Mikroskopie: Überwindung der traditionellen Auflösungsgrenze für das schnelle Tracken von Molekülen
14. Februar 2024
Forschende der LMU haben eine innovative Methode entwickelt, um schnelle dynamische Prozesse zwischen Molekülen auf der molekularen Ebene zu verfolgen.
Shredding to plan – protein recycling for immune defense
14. Februar 2024
The waste system of living cells, the proteasome, not only shreds disused or damaged proteins. It also supports the immune system in recognizing virally infected or cancerous cells by producing protein fragments, so-called immunopeptides. In an international collaboration, researchers led by Juliane Liepe at the Max Planck Institute (MPI) for Multidisciplinary Sciences have now simulated protein degradation by the proteasome in the laboratory and identified and quantified the peptides thereby produced. In future, the resulting data set could help predict immunopeptides and develop new vaccines against infectious diseases or cancer.
Schreddern mit System – Proteinrecycling für Immunabwehr
14. Februar 2024
Die Abfallanlage lebender Zellen, das Proteasom, zerkleinert nicht nur ausgediente oder beschädigte Proteine. Es unterstützt das Immunsystem auch dabei, Krebszellen oder infizierte Zellen zu erkennen, indem es Proteinschnipsel – sogenannte Immunpeptide – produziert. Ein Team um Juliane Liepe am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften hat nun in einer internationalen Kooperation den Proteinabbau durch das Proteasom im Labor nachgestellt und die dabei gebildeten Peptide identifiziert und quantifiziert. Der damit erzeugte Datensatz könnte zukünftig dazu beitragen, Immunpeptide vorherzusagen und neue Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs zu entwickeln.
Jetzt noch Studienplatz für April sichern oder schon über Studienstart im Oktober informieren
13. Februar 2024
Im März können sich Interessierte wieder online oder vor Ort am Campus Gera über das Studienangebot der SRH Hochschule für Gesundheit informieren.
Internationaler Kinderkrebstag: Neues Beratungsangebot des UKE | Fragen an… Priv.-Doz. Dr. Gabriele Escherich
13. Februar 2024
Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland erkranken jährlich an Krebs. Wenn ein Kind oder ein Elternteil die Diagnose Krebs erhält, hat dies Auswirkungen auf das gesamte Familienleben. Das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat daher eine psychosoziale Beratungsstelle für an Krebs erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien eingerichtet. Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstags am 15. Februar informiert Priv.-Doz. Dr. Gabriele Escherich, Oberärztin in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des UKE, über das neu geschaffene Angebot.
Neue Nanosensoren machen diagnostische Verfahren sensitiver
13. Februar 2024
Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS und die Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, das eine neuartige Form der Signalverstärkung von diagnostischen Tests ermöglicht. Durch den fortschrittlichen Einsatz von leuchtenden Kohlenstoff-Nanoröhren in der Bioanalytik können Testverfahren sensitiver, schneller und günstiger durchgeführt werden. Die Sensoren lassen sich für enzymatische Verfahren nutzen. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Reaktionsbedingungen eröffnet sich ein breites Anwendungsspektrum für Standardverfahren wie beispielsweise ELISAs, kurz für „Enzyme-linked Immunosorbent Assay“.
Wüstenameisen: Das Magnetfeld kalibriert das Navi
13. Februar 2024
Wüstenameisen finden während einer frühen Lernphase mithilfe des Magnetfelds der Erde ihren Weg. Der damit verbundene Lernprozess hinterlässt in ihrem Nervensystem deutliche Spuren. Das zeigt eine neue Studie eines Würzburger Forschungsteams.
Desert Ants: The Magnetic Field Calibrates the Navigation System
13. Februar 2024
Desert ants find their way during an early learning phase with the help of the Earth’s magnetic field. The associated learning process leaves clear traces in their nervous system. This is shown in a new study by a Würzburg research team.
KI-gestützte Bildanalyse: aussagekräftig nur mit passender Metrik
13. Februar 2024
Wie gut lösen die Algorithmen, die in der KI-gestützten Auswertung medizinscher Bilder genutzt werden, ihre jeweiligen Aufgaben? Das hängt im hohen Maße davon ab, anhand welcher Messgrößen – Metriken – ihre Leistung bewertet wird. Ein internationales Konsortium unter der Federführung von Wissenschaftlerinnen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg hat das weltweit verfügbare Wissen über die spezifischen Stärken, Schwächen und Limitationen der verschiedenen Validierungs-Metriken zusammengetragen.
Initiative promoting a new understanding of health
13. Februar 2024
The ‘Lucerne Initiative for Functioning Health and Well-being’ (LIFE) is seeking to improve health and well-being in the face of disease, injury and ageing. To achieve this, it is raising awareness of the concept of ‘functioning’ developed by the World Health Organisation (WHO) as a new way of understanding health in society and rooting it as an indicator of health. A conference on this is taking place this week at the University of Lucerne.
Initiative für neues Gesundheitsverständnis
13. Februar 2024
Die «Luzerner Initiative für Funktionsfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden (LIFE)» zielt darauf ab, Gesundheit und Wohlbefinden bei Krankheit, Verletzung und beim Altern zu verbessern. Dazu soll das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelte Konzept der «Funktionsfähigkeit» als neues Verständnis für Gesundheit in der Gesellschaft bekannt gemacht und als Gesundheitsindikator verankert werden. Diese Woche findet an der Universität Luzern eine Konferenz dazu statt.
Mit Hilfe von 3D-Druck zu künstlichem Knorpel
12. Februar 2024
Ein neuer Ansatz zur Herstellung von künstlichem Gewebe wurde an der TU Wien entwickelt: Man arbeitet mit Zellen in Mikrostrukturen aus dem 3D-Drucker.
Licht ins Dunkel weiblicher Reproduktionskrankheiten
12. Februar 2024
Neue Erkenntnisse können helfen, das Risiko für eine Metastasierung zu verringern
Study shows: pesticides spread in an Alpine Valley from the valley to the summit region /Pesticides detected even in pr
12. Februar 2024
The study region, the Venosta Valley, is located in the west of South Tyrol, the largest contiguous apple-growing region in Europe. South Tyrolean apples are known for their perfect appearance, which often goes hand in hand with the use of large quantities of pesticides during production. A new study by the RPTU University of Kaiserslautern-Landau and the University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna (BOKU) shows that these pesticides do not remain on the cultivation area, but can be detected throughout the valley and up to high altitudes. The pesticide mixtures detected can have harmful effects on the environment.
Studie zeigt: Pestizid-Ausbreitung im Vinschgau vom Tal bis in die Gipfelregion / Selbst in Schutzgebieten nachweisbar
12. Februar 2024
Der Vinschgau im Westen Südtirols ist das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet in Europa. Der Südtiroler Apfel ist bekannt für sein perfektes Aussehen. Dafür werden in der Produktion oft große Mengen an Pestiziden eingesetzt. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) und der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) zeigt, dass diese Pestizide nicht auf der Anbaufläche bleiben, sondern im ganzen Tal bis in Höhenlagen zu finden sind. Die festgestellten Pestizidmischungen der vielen Stoffe können sich schädlich auf die Umwelt auswirken.
7. Süddt. Zeckenkongress: Digitale Pressekonferenz zu Zecken & FSME
12. Februar 2024
20. Februar 2024, 11:00 Uhr: digitale Pressekonferenz der Uni Hohenheim,
26.-28. Februar 2024: 7. Süddt. Zeckenkongress auf dem Uni-Campus
28. Februar 2024, 16:00 – 19:05 Uhr: Online-Ärztefortbildung
26.-28. Februar 2024: 7. Süddt. Zeckenkongress auf dem Uni-Campus
28. Februar 2024, 16:00 – 19:05 Uhr: Online-Ärztefortbildung
New strategy for safer CAR T cell therapy in lymphomas
10. Februar 2024
Scientists from University Hospital Cologne have developed a procedure in the laboratory that effectively fights the affected cells in lymphoma cancer, but does not damage healthy immune cells, which is often the case with comparable therapies / publication in ‘Cell Reports Medicine’
Neue Strategie für sicherere CAR-T-Zell-Therapie bei Lymphdrüsenkrebs entwickelt
10. Februar 2024
Kölner Wissenschaftler*innen haben im Labor ein Verfahren entwickelt, das bei Lymphdrüsenkrebs die betroffenen Zellen effektiv bekämpft, gesunde Immunzellen aber nicht schädigt, was bei vergleichbaren Therapien oft der Fall ist / Veröffentlichung in „Cell Reports Medicine“