Kleine Zellpopulation mit großer Wirkung

Endothelzellen kleinster Gefäße erweisen sich als vielversprechendes therapeutisches Ziel bei Organfibrose

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Scientists develop novel RNA- or DNA-based substances to protect plants from viruses

Individually tailored RNA or DNA-based molecules are able to reliably fight off viral infections in plants, according to a new study by the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), which was published in the „International Journal of Molecular Sciences“. The researchers were able to fend off a common virus using the new active substances in up to 90 per cent of cases. They also developed a method for finding substances tailored specifically to the virus. The team has now patented the method.

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Overcrowding increases tree mortality, perhaps explaining higher biodiversity in tropical forests

When a tree is surrounded by many similar individuals, its mortality increases, which is probably caused by specialised pathogens or herbivores. This effect occurs in forests all over the world, but is more pronounced in rare tropical tree species, which could contribute to the astonishing tree species diversity of tropical forests. This was discovered by a team of 52 scientists led by Lisa Hülsmann, Professor of Ecosystem Analysis and Simulation at the University of Bayreuth, and Florian Hartig, Professor of Theoretical Ecology at the University of Regensburg. Their results have now been published in Nature.

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Dichtestress verstärkt das Absterben von Bäumen, was die höhere Artenvielfalt in tropischen Wäldern erklären könnte

Wenn ein Baum von vielen gleichartigen Individuen umgeben ist, steigt seine Mortalität an, was wahrscheinlich durch spezialisierte Krankheitserreger oder Pflanzenfresser verursacht wird. Dieser Effekt tritt in Wäldern auf der ganzen Welt auf, ist aber bei seltenen tropischen Baumarten ausgeprägter, was zu der erstaunlichen Baumartenvielfalt tropischer Wälder beitragen könnte. Dies fand ein Team von 52 Wissenschaftler*innen unter der Leitung von Lisa Hülsmann, Professorin für Ökosystemanalyse und -simulation an der Universität Bayreuth, und Florian Hartig, Professor für Theoretische Ökologie an der Universität Regensburg, heraus. Ihre Ergebnisse wurden nun in Nature veröffentlicht.

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„Selten allein“ – Kunst lässt Betroffene sichtbar werden

Uniklinikum Dresden beteiligt sich am Welttag der Seltenen Erkrankungen (29. Februar). // Ausstellung „Selten allein“ im Universitäts Kinder- und Frauenzentrum zeigt Kunst von Betroffenen. // Expertinnen und Experten vom UniversitätsCentrum für Seltene Erkrankungen laden zum Kinotag ein.

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Ensuring teeth are protected and maintained despite eating disorders

Incidences of eating disorders such as bulimia and anorexia are becoming more common, especially among young people. In addition to the urgent need for medical and psychological therapy, the dental health of those afflicted also bears consideration. A new offer from Goethe University’s Center for Dentistry, Oral and Maxillofacial Medicine (Carolinum) offers advice, prevention and therapy.

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Licht ins Dunkel bringen – der neue UDE-Prof. Jens Voskuhl macht’s!

Wie bekommt man aus Licht mehr als nur Infos zur Emission? Prof. Dr. Jens Voskuhl entwickelt an der Universität Duisburg-Essen spezielle Leuchtpigmente – sogenannte Luminophore –, die Licht in einem breiten Farbspektrum abgeben. Bisher Junior-Professor an der Fakultät für Chemie hat Voskuhl nun die Professur für Organische Chemie II angenommen.

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Anti-Aging-Medikament Rapamycin verbessert Immunfunktion dank Endolysosomen

Schutz vor Zunahme entzündungsfördernder Faktoren im Alter

Rapamycin gilt als vielversprechendes Anti-Aging-Medikament, das die Gesundheit im Alter verbessert und den altersbedingten Rückgang der Immunfunktion mildert. Eine Forschungsgruppe des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns hat in Fruchtfliegen entdeckt, dass Rapamycin die so genannten Endolysosomen aktiviert, die eine ähnliche Funktion wie der Magen in unserem Zellen haben.

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Wie die Raumfahrt bei Gelenkkrankheiten hilft

FAU-Forschende finden bei ESA-Studie Veränderungen des Gelenkknorpels

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Inceptor: Ein zunehmend wichtiges Ziel für die Diabetes-Therapie

Forschungsarbeiten am insulinhemmenden Rezeptor, bekannt als Inceptor, geben Hoffnung für den Schutz von Betazellen und auf eine kausale Therapie für Diabetes. Eine neue Studie an Mäusen mit ernährungsbedingter Adipositas zeigt, dass das Ausschalten von Inceptor die Regulierung des Blutzuckerspiegels verbessert. Dies rückt Inceptor für die Behandlung von Typ-2-Diabetes weiter in den Fokus. Die Ergebnisse, erarbeitet in Kooperation zwischen Helmholtz Munich, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, der Technischen Universität München und der Ludwig-Maximilians-Universität München, tragen maßgeblich zur Weiterentwicklung der Diabetesforschung bei.

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Rising Focus on ‚Inceptor‘ as a Type 2 Diabetes Therapeutic Target

Research targeting the insulin-inhibitory receptor, called inceptor, unveils promising avenues for beta cell protection, offering hope for causal diabetes therapy. A novel study in mice with diet-induced obesity demonstrates that the knock-out of inceptor enhances glucose regulation, prompting its further exploration as a drug target for type 2 diabetes treatment. These findings, led by Helmholtz Munich in collaboration with the German Center for Diabetes Research, the Technical University of Munich, and the Ludwig-Maximilians-University Munich, drive advancements in diabetes research.

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Elefanten, Giraffen & Co fördern vielfältige Ökosysteme

Forschungsteam zeigt mit Meta-Analyse enorme ökologische Bedeutung großer Pflanzenfresser

Elefanten in Europa, Riesen-Wombats in Australien und Bodenfaultiere in Südamerika – solche großen Pflanzenfresser prägten viele Millionen Jahre lang die Ökosysteme an Land. Viele starben aus, als der Mensch sich global ausbreitete. Welche dramatischen Folgen das für die Ökosysteme hatte, ist nicht vollständig geklärt. Im Vergleich zu früher sind große Pflanzenfresser selten geworden. Heute sind die Arten mit weniger Individuen vertreten und viele sind vom Aussterben bedroht.

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Textile Innovationen für die ambulante Gesundheitsversorgung

Therapiewissenschaftler*innen der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) untersuchen den Einsatz von Zukunftstechnologien für ein gelingendes Altern. In einem neuen Projekt mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Fokus auf die Oberlausitz wirkt die Universität eng mit Unternehmen zusammen.

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Nervenzellen im visuellen System von Fliegen sind überraschend heterogen verschaltet

Die Analyse des Konnektoms von Drosophila melanogaster im Rahmen des FlyWire-Konsortiums gibt neue Einblicke in die Organisation des Sehsystems

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Hijacking in the immune system

HCMV reprograms cellular defence mechanisms

The human cytomegalovirus, HCMV for short, lies dormant unnoticed in the body of most people for their entire lives. In immunocompromised individuals, however, the virus can cause life-threatening infections. It infects dendritic cells, a specific type of cell in the immune system. Although the majority of them are infected, only a few of them immediately execute the virus’s genetic programme. Researchers at TWINCORE, Centre for Experimental and Clinical Infection Research, have now been able to show which signalling pathways of the innate immune system the virus is targeting in order to have itself produced by the host cells.

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Kidnapping im Immunsystem

HCMV programmiert zelluläre Abwehrmechanismen um

Das humane Cytomegalievirus, kurz HCMV schlummert bei den meisten Menschen ein Leben lang unbemerkt im Körper. In immungeschwächten Individuen kann das Virus allerdings lebensgefährliche Infektionen verursachen. Es befällt dendritische Zellen, einen bestimmten Typ Zellen im Immunsystem. Die Mehrzahl von ihnen wird zwar infiziert, aber nur in wenigen wird das genetische Programm der Viren sofort ausgeführt. Forscherinnen und Forscher am TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, konnten jetzt zeigen, welche Signalwege des angeborenen Immunsystems das Virus angreift, …

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Diagnostische Tests der Psychologie suchen und finden

Mit der 30., aktualisierten Auflage des Verzeichnisses der Testverfahren aus allen Bereichen der psychologischen und pädagogischen Diagnostik ist seit Januar 2024 eine neue Übersicht über alle derzeit 8.661 in PSYNDEX Tests dokumentierten Testverfahren online verfügbar. Die Tests aus dem Register können z. B. ganz praktisch sowohl in der Psychotherapie als auch wissenschaftlich in der Forschung eingesetzt werden.

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Tag der Seltenen Erkrankungen: Der lange Weg zur Diagnose | Fragen an… Dr. Franziska Rillig

Eine Erkrankung ist selten, wenn sie weniger als fünf von 10.000 Menschen betrifft. Da es jedoch mehr als 8.000 seltene Erkrankungen gibt, sind Schätzungen zufolge allein in Deutschland etwa vier Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. Anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen am 29. Februar spricht Dr. Franziska Rillig, Oberärztin im Martin Zeitz Centrum für Seltene Erkrankungen (MZCSE) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorfs (UKE), über den langen Weg zur Diagnose.

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Aorta erstmals als eigenständiges Organ anerkannt

Die Aorta, auch Hauptschlagader genannt, gilt künftig als eigenständiges Organ des Menschen. Das wurde jetzt in den Leitlinien zu aortenchirurgischen Behandlungen der Europäischen Gesellschaft für Herz-Thorax-Chirurgie (EACTS) und der US-amerikanischen Society of Thoracic Surgeons (STS) festgelegt. Die Leitlinien wurden zeitgleich am 26. Februar 2024 veröffentlicht. Entwickelt wurden sie von internationalen Expert*innen unter Führung von Prof. Dr. Martin Czerny des Universitätsklinikums Freiburg. Die neue Einordnung der Aorta als Organ hat weitreichende Konsequenzen von der Aufteilung medizinischer Fachbereiche bis zur konkreten Patient*innenversorgung.

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Insights into epigenetics: Mouse as a model organism

The FKBP5 gene is associated with stress-related psychiatric disorders. Not only the gene itself, but also epigenetic changes are possible biomarkers for the long-term consequences of stress. The underlying mechanisms cannot yet be determined in humans. Previous research suggests that the mouse is a suitable model organism for investigating the influences of genetics, the environment and their interaction in brain tissue. Scientists have now provided the first evidence that epigenetic changes – crucial key elements for the regulation of genes – can also be investigated in the so-called humanized FKBP5 mouse model.

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Einblicke in die Epigenetik: Maus als Modellorganismus

Das Gen FKBP5 steht in Verbindung mit stressbedingten psychiatrischen Erkrankungen. Nicht nur das Gen, sondern auch epigenetische Veränderungen kommen als mögliche Biomarker für langfristige Folgen von Stress in Frage. Die dahinter liegenden Mechanismen lassen sich bisher beim Menschen nicht bestimmen. Die Maus dürfte ein geeigneter Modellorganismus sein, um die Einflüsse von Genetik und Umwelt sowie deren Interaktion im Hirngewebe zu untersuchen. WissenschaftlerInnen lieferten nun einen ersten Beweis, dass auch epigenetische Veränderungen im humanisierten FKBP5-Mausmodell untersucht werden können.

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Transidentity in minors: Few studies, little evidence

In Western Europe, the number of children and adolescents who do not identify with their sex assessed at birth and who therefore seek help is rapidly increasing. A recently published updated systematic review evaluates the current evidence on the use of puberty blockers and cross-sex-hormones in minors with gender dysphoria as insufficient, and therefore emphasizes the particular importance of psychological and psychotherapeutic interventions for this vulnerable group.

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Researchers at the University of Bayreuth develop new method for assessing climate change risks to ecosystems

The Bayreuth plant ecologists Prof Dr Steven Higgins and Dr Timo Conradi argue in favour of interpreting the coming climatic changes from the perspective of plants in order to better assess the risks of climate change for ecosystems. If information on the physiological reactions of plant species to changing temperatures, soil water content and atmospheric CO2 concentrations is taken into account, the consequences of climate change for ecosystems can be better predicted. They report this in a recent article in the scientific journal „Nature Ecology & Evolution“.

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Infoveranstaltungen für Vollzeitstudiengänge Soziale Arbeit, Pflege, Kindheitspädagogik, Religions- & Gemeindepädagogik

Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) bietet im März und April Informationsveranstaltungen zu ihren Studiengängen in der Kindheitspädagogik, der Sozialen Arbeit, der Pflege und der Evangelischen Religions- und Gemeindepädagogik an. Dabei erklären die Verantwortlichen der Studiengänge die Studieninhalte und den Aufbau, informieren über die Studienvoraussetzungen, den Bewerbungsablauf und stehen für Fragen bereit. Die Informationsveranstaltungen können online oder vor Ort in Präsenz besucht werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forscher der Universität Bayreuth entwickeln neues Verfahren zur Bewertung von Klimawandel-Risiken für Ökosysteme

Die Bayreuther Pflanzenökologen Prof. Dr. Steven Higgins und Dr. Timo Conradi plädieren dafür, die kommenden klimatischen Veränderungen aus der Sicht von Pflanzen zu interpretieren, um die Risiken des Klimawandels für Ökosysteme besser abschätzen zu können. Wenn Informationen über die physiologischen Reaktionen von Pflanzenarten auf veränderte Temperaturen, Bodenwassergehalte und atmosphärische CO2-Konzentrationen berücksichtigt werden, sind die Konsequenzen des Klimawandels für Ökosysteme besser vorhersagbar. Dies berichten sie in einem aktuellen Beitrag in der Fachzeitschrift „Nature Ecology & Evolution“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft