Chemische Reaktionen auf der Wasseroberfläche

Forschende der Universität Regensburg unter der Leitung von Prof. Dr. Burkhard König, Institut für Organische Chemie, haben eine neue Synthesemethode entwickelt: Lichtreaktion auf einer Wasseroberfläche erlaubt chemische Synthesen ohne Verwendung organischer Lösemittel oder anderer Reaktionszusätze. Dadurch wird die Herstellung chemischer Produkte effizienter und umweltfreundlicher. Die Ergebnisse der jahrelangen Forschung wurden jetzt im international renommierten Fachmagazin Science veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Frauen-Power auf dem Entrepreneurs Campus! – EXIST Women: Zehn Frauen starten im Gründungsprogramm der Uni

Zehn Frauen, zehn Ideen: Über das EXIST Women-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz begleitet die Universität Ulm insgesamt zehn Studentinnen und Doktorandinnen bei der Existenzgründung. Die gründungsinteressierten Frauen kommen aus der Psychologie, den Wirtschaftswissenschaften, der Medizin und Medieninformatik, dem Chemieingenieurwesen sowie der Quantenphysik und Elektrotechnik.

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Wie sich COVID-19 auf das Gehirn auswirkt

Neurologische Symptome offenbar nicht Folge einer SARS-CoV-2-Infektion des Gehirns

Noch immer ist nicht abschließend geklärt, wie neurologische Symptome bei COVID-19 zustande kommen. Liegt es daran, dass SARS-CoV-2 das Gehirn infiziert? Oder sind die Beschwerden eine Folge der Entzündung im Rest des Körpers? Eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin liefert jetzt Belege für letztere Theorie. Sie ist heute im Fachmagazin Nature Neuroscience* erschienen.

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Toxoplasmose: Die Evolution der Infektionsmaschinerie

Forschende haben ein Protein identifiziert, das gleichzeitig mit Zellkompartimenten entstand, die für die Vermehrung des Toxoplasmose-Erregers entscheidend sind.

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RNA-Modifikation verantwortlich für die Störung der mitochondrialen Proteinsynthese bei der Alzheimer-Demenz

Methylierung von mRNA stört die Herstellung der Untereinheit ND5 von Komplex I der Atmungskette – Energieversorgung des Gehirns beeinträchtigt

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Den Artgrenzen auf der Spur: Hybridisierungsmuster von zwei Schlangenarten liefern neue Einsichten

Was ist eigentlich eine Art? Diese uralte Frage lässt sich bis heute nicht universell beantworten, aber die Erforschung konkreter Fallbeispiele trägt zu einem besseren Verständnis bei. Ein Forschungsteam der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden hat die Hybridzone von zwei Ringelnatterarten im bayerischen Priental untersucht. Obwohl sich diese Arten fruchtbar kreuzen können, beschränkt sich die Hybridzone im Wesentlichen auf eine Breite von nur wenigen Kilometern. Die Studie ist heute in der Fachzeitschrift Salamandra – German Journal of Herpetology erschienen.

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Nature Food publication on the revision of the Nutri-Score algorithm

The recently published paper by Merz et al. (https://www.nature.com/articles/s43016-024-00920-3) summarizes the work of the international Scientific Committee of the Nutri-Score. As of the beginning of 2024, updates to the Nutri-Score algorithm have been implemented. These changes are the result of an extensive revision performed by the scientific committee since the beginning of 2021 on the algorithm of this front-of-pack label.

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Nature Food Publikation zur Revision des Nutri-Score Algorithmus

Mit dem Start ins Jahr 2024 sind Änderungen am Nutri-Score Algorithmus in Kraft getreten, die das Ergebnis der Revision der Berechnungsgrundlage dieses Front-of-Pack Labels sind, die seit Anfang 2021 gemeinsam durch dieses Gremium erarbeitet wurden. Das kürzlich veröffentlichte Paper von Merz et al. (https://www.nature.com/articles/s43016-024-00920-3) beschreibt zusammenfassend die Arbeit des internationalen wissenschaftlichen Gremiums des Nutri-Score.

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Chemiker der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Rainer Haag erhält Millionenförderung

Novo Nordisk Stiftung unterstützt Entwicklung von neuem Anti-Grippe-Medikament mit 1,86 Millionen Euro

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Neue App für Patient*innen mit Post-COVID-Syndrom. Projekt entwickelt mehrsprachige Anwendung

Patient*innen mit dem Post-COVID-Syndrom (PCS) können an einer Vielzahl von Symptomen leiden, die sich mit anderen Krankheitsbildern überlappen. Dies erschwert sowohl die ärztliche Diagnose als auch die selbstständige Recherche der Betroffenen. Ein Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Anja Richert der TH Köln möchte deshalb eine interaktive Anwendung entwickeln, die gesicherte Informationen bereitstellt und Hausärzt*innen bei der Diagnose unterstützt.

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How a wayside weed builds up explosive force

Hairy bittercress makes its seed pods explode – University of Tübingen and Max Planck Institute for Plant Breeding Research researchers discover plant mechanism resembling a muscle

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Wie das Schaumkraut Sprengkraft aufbaut

Schotenfrüchte bewirken ihre eigene Explosion – Team der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung entdeckt Mechanismus bei Pflanzen, der an einen Muskel erinnert

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Kriebelmücken: Zunahme der Blutsauger in Deutschland erwartet

Forschende der Goethe-Universität und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt haben erstmalig die räumlichen Verbreitungsmuster von Kriebelmücken in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen modelliert. In der im renommierten Fachjournal „Science of the Total Environment“ erschienenen Studie zeigt das Forschungsteam, dass in Deutschland Kriebelmücken in drei Gruppen eingeteilt werden können, die sich in ihren Verbreitungsmustern und ökologischen Ansprüchen unterscheiden. Die Forschenden warnen davor, dass insbesondere die medizinisch relevanten Arten durch den voranschreitenden globalen Klima- und Landnutzungswandel vermehrt auftreten könnten.

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μkiss: Eine neue Methode für die präzise Applikation von Nanopartikeln und kleinen Molekülen auf einzelne Zellen

Bislang war es in der Biologie nicht möglich, einzelne Zellen exakt und präzise mit ausgewählten experimentellen Materialien zu versehen. Ein Forscherteam am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen unter der Leitung von Professor Vahid Sandoghdar hat nun erfolgreich demonstriert, wie kleine Moleküle und einzelne Nanopartikel direkt auf die Oberfläche von Zellen aufgebracht werden können. In der Studie, die in Nature Methods veröffentlicht wurde, bezeichnen die Wissenschaftler die Technik als „μkiss“ („Mikrokuss“). Es handelt sich um eine einfache und kostengünstige neue Methode, die im Bereich der Einzelzellforschung neue Möglichkeiten für therapeutische Anwendungen eröffnet.

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Ways to achieve a peaceful co-existence with genomic parasites

Transposable elements are mobile genetic elements that can relocate within the genome and disrupt the normal function of genes, but are at the same time a source of evolutionary diversity. The lab of Tugce Aktas at the Max Planck Institute for Molecular Genetics has identified a novel pathway that keeps the activity of transposons in somatic cells in check after they have been transcribed. Their findings have now been published in Nature. The work is a collaboration with the labs of Zachary D. Smith (Yale Stem Cell Center, USA) and Franz-Josef Müller (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Germany)

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Wege zur friedlichen Koexistenz mit genomischen Parasiten

Transposons sind mobile genetische Elemente, die sich innerhalb des Genoms bewegen und die normale Funktion von Genen stören können, gleichzeitig aber auch eine Quelle evolutionärer Vielfalt sind. Das Labor von Tugce Aktas am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik hat einen neuen Mechanismus identifiziert, der die Aktivität von Transposons in somatischen Zellen nach ihrer Transkription kontrolliert. Ihre Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit den Labors von Zachary D. Smith (Yale Stem Cell Center, USA) und Franz-Josef Müller (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Deutschland).

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Was eine volle Windel über Babys Gesundheit verrät

Stiftung Kindergesundheit: So hilft die neue Stuhlfarbkarte im gelben Kinderuntersuchungsheft, eine schwere Lebererkrankung rechtzeitig zu erkennen

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Marine pollution: Synthetic fibers and tire abrasion have the strongest impact on corals

Studies on the effects of microparticles of different materials on reef-building corals and their feeding behavior

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Verschmutzung der Meere: Kunstfasern und Reifenabrieb beeinflussen Korallen besonders stark

Studien zu Auswirkungen von Mikropartikeln unterschiedlicher Materialien auf riffbildende Korallen und deren Ernährungsverhalten

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The role of jellyfish as a food source in the Arctic winter

The Arctic is changing rapidly due to climate change. It is not only affected by increasing surface temperatures, but also by warm water from the Atlantic, which is flowing in more and more – changing the structures and functions of the ecosystem as it also leads to species from warmer regions, such as jellyfish, arriving in the Arctic. Using DNA metabarcoding, researchers from the AWI have now been able to prove for the first time that these jellyfish serve as food for amphipods on Svalbard during the polar night. They present their findings in a recent article in the scientific journal Frontiers in Marine Science (doi: 10.3389/fmars.2024.1327650).

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Wollen sich Menschen zu gesunder Ernährung anhalten lassen?

Forschende untersuchen Einflussnahme auf Ernährung durch „Nudging“ und dessen Akzeptanz

„Nudging“ (engl. für Anstoßen) wird weltweit von Unternehmen und auf politischer Ebene eingesetzt, um Menschen mehr oder weniger subtil zu bestimmten Entscheidungen zu verleiten. Dabei können schon kleine Veränderungen ein anderes Verhalten anstoßen, ohne unsere Möglichkeiten einzuschränken. Sind zum Beispiel in einer Speisekarte kalorienarme Optionen fett gedruckt, wählen wir sie womöglich eher aus. Was halten die Menschen davon? Und wirkt es sich auf ihre Akzeptanz aus, wie solche Anstöße gestaltet sind?

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Die Rolle von Quallen als Nahrungsquelle im arktischen Winter

Die Arktis verändert sich unter dem Klimawandel rasend schnell. Nicht nur die steigende Lufttemperatur setzt ihr zu, auch warmes Wasser aus dem Atlantik, das mehr und mehr einfließt, verändert zunehmend die Strukturen und Funktionen der Ökosysteme. Denn mit diesem gelangen immer häufiger Arten aus wärmeren Gebieten in die Arktis, wie zum Beispiel Quallen. Forschende des AWI konnten nun erstmals mithilfe von DNA-Metabarcoding nachweisen, dass diese Quallen Flohkrebsen auf Spitzbergen als Nahrung während der Polarnacht dienen. Ihre Ergebnisse stellen sie in einem aktuellen Artikel im Fachmagazin Frontiers in Marine Science vor (doi: 10.3389/fmars.2024.1327650).

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Mikroskopie: Überwindung der traditionellen Auflösungsgrenze für das schnelle Tracken von Molekülen

Forschende der LMU haben eine innovative Methode entwickelt, um schnelle dynamische Prozesse zwischen Molekülen auf der molekularen Ebene zu verfolgen.

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Shredding to plan – protein recycling for immune defense

The waste system of living cells, the proteasome, not only shreds disused or damaged proteins. It also supports the immune system in recognizing virally infected or cancerous cells by producing protein fragments, so-called immunopeptides. In an international collaboration, researchers led by Juliane Liepe at the Max Planck Institute (MPI) for Multidisciplinary Sciences have now simulated protein degradation by the proteasome in the laboratory and identified and quantified the peptides thereby produced. In future, the resulting data set could help predict immunopeptides and develop new vaccines against infectious diseases or cancer.

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Schreddern mit System – Proteinrecycling für Immunabwehr

Die Abfallanlage lebender Zellen, das Proteasom, zerkleinert nicht nur ausgediente oder beschädigte Proteine. Es unterstützt das Immunsystem auch dabei, Krebszellen oder infizierte Zellen zu erkennen, indem es Proteinschnipsel – sogenannte Immunpeptide – produziert. Ein Team um Juliane Liepe am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften hat nun in einer internationalen Kooperation den Proteinabbau durch das Proteasom im Labor nachgestellt und die dabei gebildeten Peptide identifiziert und quantifiziert. Der damit erzeugte Datensatz könnte zukünftig dazu beitragen, Immunpeptide vorherzusagen und neue Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs zu entwickeln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft