Wollen sich Menschen zu gesunder Ernährung anhalten lassen?

Forschende untersuchen Einflussnahme auf Ernährung durch „Nudging“ und dessen Akzeptanz

„Nudging“ (engl. für Anstoßen) wird weltweit von Unternehmen und auf politischer Ebene eingesetzt, um Menschen mehr oder weniger subtil zu bestimmten Entscheidungen zu verleiten. Dabei können schon kleine Veränderungen ein anderes Verhalten anstoßen, ohne unsere Möglichkeiten einzuschränken. Sind zum Beispiel in einer Speisekarte kalorienarme Optionen fett gedruckt, wählen wir sie womöglich eher aus. Was halten die Menschen davon? Und wirkt es sich auf ihre Akzeptanz aus, wie solche Anstöße gestaltet sind?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Rolle von Quallen als Nahrungsquelle im arktischen Winter

Die Arktis verändert sich unter dem Klimawandel rasend schnell. Nicht nur die steigende Lufttemperatur setzt ihr zu, auch warmes Wasser aus dem Atlantik, das mehr und mehr einfließt, verändert zunehmend die Strukturen und Funktionen der Ökosysteme. Denn mit diesem gelangen immer häufiger Arten aus wärmeren Gebieten in die Arktis, wie zum Beispiel Quallen. Forschende des AWI konnten nun erstmals mithilfe von DNA-Metabarcoding nachweisen, dass diese Quallen Flohkrebsen auf Spitzbergen als Nahrung während der Polarnacht dienen. Ihre Ergebnisse stellen sie in einem aktuellen Artikel im Fachmagazin Frontiers in Marine Science vor (doi: 10.3389/fmars.2024.1327650).

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Mikroskopie: Überwindung der traditionellen Auflösungsgrenze für das schnelle Tracken von Molekülen

Forschende der LMU haben eine innovative Methode entwickelt, um schnelle dynamische Prozesse zwischen Molekülen auf der molekularen Ebene zu verfolgen.

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Shredding to plan – protein recycling for immune defense

The waste system of living cells, the proteasome, not only shreds disused or damaged proteins. It also supports the immune system in recognizing virally infected or cancerous cells by producing protein fragments, so-called immunopeptides. In an international collaboration, researchers led by Juliane Liepe at the Max Planck Institute (MPI) for Multidisciplinary Sciences have now simulated protein degradation by the proteasome in the laboratory and identified and quantified the peptides thereby produced. In future, the resulting data set could help predict immunopeptides and develop new vaccines against infectious diseases or cancer.

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Schreddern mit System – Proteinrecycling für Immunabwehr

Die Abfallanlage lebender Zellen, das Proteasom, zerkleinert nicht nur ausgediente oder beschädigte Proteine. Es unterstützt das Immunsystem auch dabei, Krebszellen oder infizierte Zellen zu erkennen, indem es Proteinschnipsel – sogenannte Immunpeptide – produziert. Ein Team um Juliane Liepe am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften hat nun in einer internationalen Kooperation den Proteinabbau durch das Proteasom im Labor nachgestellt und die dabei gebildeten Peptide identifiziert und quantifiziert. Der damit erzeugte Datensatz könnte zukünftig dazu beitragen, Immunpeptide vorherzusagen und neue Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten oder Krebs zu entwickeln.

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Jetzt noch Studienplatz für April sichern oder schon über Studienstart im Oktober informieren

Im März können sich Interessierte wieder online oder vor Ort am Campus Gera über das Studienangebot der SRH Hochschule für Gesundheit informieren.

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Internationaler Kinderkrebstag: Neues Beratungsangebot des UKE | Fragen an… Priv.-Doz. Dr. Gabriele Escherich

Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland erkranken jährlich an Krebs. Wenn ein Kind oder ein Elternteil die Diagnose Krebs erhält, hat dies Auswirkungen auf das gesamte Familienleben. Das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat daher eine psychosoziale Beratungsstelle für an Krebs erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie deren Familien eingerichtet. Anlässlich des Internationalen Kinderkrebstags am 15. Februar informiert Priv.-Doz. Dr. Gabriele Escherich, Oberärztin in der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie des UKE, über das neu geschaffene Angebot.

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Neue Nanosensoren machen diagnostische Verfahren sensitiver

Das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS und die Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, das eine neuartige Form der Signalverstärkung von diagnostischen Tests ermöglicht. Durch den fortschrittlichen Einsatz von leuchtenden Kohlenstoff-Nanoröhren in der Bioanalytik können Testverfahren sensitiver, schneller und günstiger durchgeführt werden. Die Sensoren lassen sich für enzymatische Verfahren nutzen. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Reaktionsbedingungen eröffnet sich ein breites Anwendungsspektrum für Standardverfahren wie beispielsweise ELISAs, kurz für „Enzyme-linked Immunosorbent Assay“.

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Wüstenameisen: Das Magnetfeld kalibriert das Navi

Wüstenameisen finden während einer frühen Lernphase mithilfe des Magnetfelds der Erde ihren Weg. Der damit verbundene Lernprozess hinterlässt in ihrem Nervensystem deutliche Spuren. Das zeigt eine neue Studie eines Würzburger Forschungsteams.

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Desert Ants: The Magnetic Field Calibrates the Navigation System

Desert ants find their way during an early learning phase with the help of the Earth’s magnetic field. The associated learning process leaves clear traces in their nervous system. This is shown in a new study by a Würzburg research team.

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KI-gestützte Bildanalyse: aussagekräftig nur mit passender Metrik

Wie gut lösen die Algorithmen, die in der KI-gestützten Auswertung medizinscher Bilder genutzt werden, ihre jeweiligen Aufgaben? Das hängt im hohen Maße davon ab, anhand welcher Messgrößen – Metriken – ihre Leistung bewertet wird. Ein internationales Konsortium unter der Federführung von Wissenschaftlerinnen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg hat das weltweit verfügbare Wissen über die spezifischen Stärken, Schwächen und Limitationen der verschiedenen Validierungs-Metriken zusammengetragen.

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Initiative promoting a new understanding of health

The ‘Lucerne Initiative for Functioning Health and Well-being’ (LIFE) is seeking to improve health and well-being in the face of disease, injury and ageing. To achieve this, it is raising awareness of the concept of ‘functioning’ developed by the World Health Organisation (WHO) as a new way of understanding health in society and rooting it as an indicator of health. A conference on this is taking place this week at the University of Lucerne.

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Initiative für neues Gesundheits­verständnis

Die «Luzerner Initiative für Funktionsfähigkeit, Gesundheit und Wohlbefinden (LIFE)» zielt darauf ab, Gesundheit und Wohlbefinden bei Krankheit, Verletzung und beim Altern zu verbessern. Dazu soll das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelte Konzept der «Funktionsfähigkeit» als neues Verständnis für Gesundheit in der Gesellschaft bekannt gemacht und als Gesundheitsindikator verankert werden. Diese Woche findet an der Universität Luzern eine Konferenz dazu statt.

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Mit Hilfe von 3D-Druck zu künstlichem Knorpel

Ein neuer Ansatz zur Herstellung von künstlichem Gewebe wurde an der TU Wien entwickelt: Man arbeitet mit Zellen in Mikrostrukturen aus dem 3D-Drucker.

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Licht ins Dunkel weiblicher Reproduktionskrankheiten

Neue Erkenntnisse können helfen, das Risiko für eine Metastasierung zu verringern

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Study shows: pesticides spread in an Alpine Valley from the valley to the summit region /Pesticides detected even in pr

The study region, the Venosta Valley, is located in the west of South Tyrol, the largest contiguous apple-growing region in Europe. South Tyrolean apples are known for their perfect appearance, which often goes hand in hand with the use of large quantities of pesticides during production. A new study by the RPTU University of Kaiserslautern-Landau and the University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna (BOKU) shows that these pesticides do not remain on the cultivation area, but can be detected throughout the valley and up to high altitudes. The pesticide mixtures detected can have harmful effects on the environment.

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Studie zeigt: Pestizid-Ausbreitung im Vinschgau vom Tal bis in die Gipfelregion / Selbst in Schutzgebieten nachweisbar

Der Vinschgau im Westen Südtirols ist das größte zusammenhängende Apfelanbaugebiet in Europa. Der Südtiroler Apfel ist bekannt für sein perfektes Aussehen. Dafür werden in der Produktion oft große Mengen an Pestiziden eingesetzt. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) und der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) zeigt, dass diese Pestizide nicht auf der Anbaufläche bleiben, sondern im ganzen Tal bis in Höhenlagen zu finden sind. Die festgestellten Pestizidmischungen der vielen Stoffe können sich schädlich auf die Umwelt auswirken.

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7. Süddt. Zeckenkongress: Digitale Pressekonferenz zu Zecken & FSME

20. Februar 2024, 11:00 Uhr: digitale Pressekonferenz der Uni Hohenheim,
26.-28. Februar 2024: 7. Süddt. Zeckenkongress auf dem Uni-Campus
28. Februar 2024, 16:00 – 19:05 Uhr: Online-Ärztefortbildung

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New strategy for safer CAR T cell therapy in lymphomas

Scientists from University Hospital Cologne have developed a procedure in the laboratory that effectively fights the affected cells in lymphoma cancer, but does not damage healthy immune cells, which is often the case with comparable therapies / publication in ‘Cell Reports Medicine’

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Strategie für sicherere CAR-T-Zell-Therapie bei Lymphdrüsenkrebs entwickelt

Kölner Wissenschaftler*innen haben im Labor ein Verfahren entwickelt, das bei Lymphdrüsenkrebs die betroffenen Zellen effektiv bekämpft, gesunde Immunzellen aber nicht schädigt, was bei vergleichbaren Therapien oft der Fall ist / Veröffentlichung in „Cell Reports Medicine“

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New hope in the fight against RSV

TWINCORE researchers discover promising drug candidate

The respiratory syncytial virus (RSV) causes severe lower respiratory tract infections, particularly in young children. To date, there is neither an antiviral therapy against the virus nor a vaccination for children. This is why researchers led by Thomas Pietschmann at TWINCORE, a joint institution of Hannover Medical School (MHH) and the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) in Braunschweig, are looking for new active substances against RSV. In a large-scale study, they have now identified lonafarnib as a promising candidate. They have published their results in the journal Nature Communications.

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Neue Hoffnung im Kampf gegen RSV

Forschende von TWINCORE entdecken vielversprechenden Wirkstoffkandidaten

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht vor allem bei Kleinkindern schwere Infekte der unteren Atemwege. Bisher gibt es gegen das Virus weder eine antivirale Therapie noch eine Schutzimpfung für Kinder. Deshalb suchen Forscherinnen und Forscher um Prof. Thomas Pietschmann am TWINCORE, einer gemeinsamen Einrichtung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, nach neuen Wirkstoffen gegen RSV. In einer groß angelegten Studie konnten sie nun Lonafarnib als vielversprechenden Kandidaten identifizieren.

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»Das Wichtigste ist die Frage nach der wissenschaftlichen Erkenntnis«

Seit April 2022 leitet Prof. Dr. Julia von Maltzahn an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) das neue Fachgebiet Stammzellbiologie des Alters. Ihr großes Engagement in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung sowie der International Day of Women and Girls in Science am 11. Februar sind Anlass, die Wissenschaftlerin vorzustellen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Immunzellen stärken die Knochen

Neuer molekularer Mechanismus bei entzündlichem Knochenschwund entdeckt

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10. Februar ist „Tag der Hülsenfrüchte“: Die vielseitigen Powerpakete für eine gesunde Ernährung

Düsseldorf im Februar 2024 – Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 10. Februar als „Internationalen Tag der Hülsenfrüchte“ festgelegt, um den Blick auf die positiven Eigenschaften von Erbsen, Linsen und Co. zu lenken. Aus diesem Anlass haben wir mit Ernährungswissenschaftlerin Anna Hüsing vom IST-Studieninstitut über die kleinen Powerpakete gesprochen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft