Internationale Konferenz für Pflanzenzüchtung an der Hochschule Geisenheim mit großem Zulauf

In dieser Woche fand die zweijährlich stattfindende, international ausgerichtete Tagung der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung e.V. (GPZ), die German Plant Breeding Conference 2024, an der Hochschule Geisenheim statt. Vom 19. bis 21. März trafen sich hier rund 300 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmen aus insgesamt 30 Ländern, um über beschleunigte, neuartige Pflanzenzüchtung zu diskutieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Maize genes control little helpers in the soil

Tiny organisms such as bacteria and fungi help to promote the health and function of plant roots. It is commonly assumed that the composition of these microbes is dependent on the properties of the soil. However, an international team of researchers led by the University of Bonn has now discovered when studying different local varieties of maize that the genetic makeup of the plants also helps to influence which microorganisms cluster around the roots. The results, which have now been published in the prestigious journal Nature Plants, could help to breed future varieties of maize that are better suited to drought and limited nutrients.

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Maisgene kontrollieren winzige Helfer im Boden

Winzlinge wie Bakterien und Pilze helfen Pflanzenwurzeln bei ihrer Arbeit und fördern ihre Gesundheit. Eine gängige Vorstellung ist, dass die Zusammensetzung dieser Mikroben von den Bodeneigenschaften abhängt. Jedoch hat nun ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn an verschiedenen lokalen Maissorten herausgefunden, dass die Erbanlagen der Pflanze ebenfalls dazu beitragen, welche Mikroorganismen sich an der Wurzel tummeln. Die Ergebnisse, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht sind, könnten künftig dabei helfen, besser an Dürre und Nährstoffmangel angepasste Maissorten zu züchten.

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Pneumologie-Forschungspreis 2024: Gießener Forscher entdeckt körpereigenes Molekül, das die COPD-Abwehr beeinträchtigt

Die Identifizierung eines neuen Moleküls hat das Potenzial, zukünftig in der Diagnose und Therapie der chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) neue Wege zu eröffnen. Dr. Cheng-Yu Wu von der Justus-Liebig-Universität Gießen identifizierte das carcinoembryonale Antigen Zelladhäsionsmolekül (CEACAM6), welches die antioxidative Abwehr auf Proteinebene im menschlichen Körper reguliert. Hierfür untersuchte der 33-jährige Nachwuchsforscher in biologischen Proben – einschließlich Sputum, Lungengewebe und Blut – aus vier verschiedenen Kohorten die Mechanismen im Körper von COPD-Patientinnen und -Patienten und verglich diese mit gesunden Kontrollproben.

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Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März unter dem Motto “Yes! We can end TB!“

Während die Tuberkulose (TB) in Deutschland und anderen Industrienationen relativ selten geworden ist, erkranken vor allem in den ressourcenschwächeren Ländern Südostasiens, Afrikas und im westpazifischen Raum jedes Jahr rund zehn Millionen Menschen an der bakteriellen Infektion. Damit ist die TB derzeit die Infektionskrankheit, die weltweit zu den meisten Todesfällen führt. Aus Anlass des jährlich am 24. März begangenen Welt-Tuberkulose-Tages möchten wir Ihnen einige Beispiele aus der Forschung der letzten Monate am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung zur Behandlung, Diagnose und Überwachung von Behandlungserfolgen sowie der Ausbreitung antibiotikaresistenter Tuberkulose vorstellen.

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Pflegepool schließt Personallücken und bietet höchste Individualität

Mit veränderter Strategie im Pflegepool geht das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus einen neuen Weg, um kurzfristige Personallücken zu schließen und gleichzeitig Mitarbeitenden in der Pflege höchste Flexibilität zu bieten. Der vor über 20 Jahren initiierte Pool hat jetzt eine Neukonzeption erfahren. Ziel ist es, noch individueller auf neue Mitarbeitende einzugehen, sie beim Einstieg in die Pooltätigkeit zu begleiten und ihnen auch in Hinblick auf die persönliche Karriereplanung Perspektiven aufzuzeigen. So wurde unter anderem ein Tandemmodell eingeführt, dass vorsieht, die Neuen im Pflegepool in 1:1-Betreuung in den ersten vier Wochen zu begleiten und zu unterstützen.

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Forschungsteam identifiziert genetischen Anteil an der Zusammensetzung des Mikrobioms um die Mais-Wurzeln

Bakterien und Pilze sind für die Funktion der Pflanzenwurzeln von großer Bedeutung. Ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn und unter Beteiligung des IPK Leibniz-Institutes hat nun an Maispflanzen herausgefunden, dass nicht nur die Eigenschaften des Bodens, sondern auch die Erbanlagen der Pflanze dazu beitragen, welche der Mikroben sich an der Wurzel tummeln. Dies wurde auch durch den Einsatz des Werkzeugkastens der quantitativen Genetik ermöglicht. Die Ergebnisse, die heute im Journal „Nature Plants“ veröffentlicht wurden, könnten helfen, besser an Dürre und Nährstoffmangel angepasste Maissorten zu züchten.

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Experiencing Flow: A Natural Shield Against Mental and Cardiovascular Disease?

Can the proneness to experience flow protect against certain health problems? This question was investigated by an international team of researchers from the Max Planck Institute for Empirical Aesthetics (MPIEA) in Frankfurt am Main, Germany, and the University of Melbourne, Australia. Their findings were recently published in the journal Translational Psychiatry. They provide new evidence for a potentially protective effect of flow, but also underscore the need to consider confounding factors when researching probable health benefits.

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Flow-Erleben: Ein natürlicher Schutzschild gegen psychische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Kann die Neigung zum Flow-Erleben bestimmten Gesundheitsproblemen entgegenwirken? Dieser Frage ist ein internationales Team aus Forscher:innen des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main und der University of Melbourne, Australien, nachgegangen. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Translational Psychiatry veröffentlicht. Sie liefern neue Belege für eine potentiell schützende Wirkung von Flow, betonen gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit, Störfaktoren bei der Erforschung möglicher positiver Gesundheitseffekte zu berücksichtigen.

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Ancient Giant Dolphin Discovered in the Amazon

Measuring between 3 to 3.5 meters, 16 million years old: Paleontologists from the University of Zurich have announced the discovery of a new species of freshwater dolphin in the Peruvian Amazon region. Surprisingly, its closest living relatives can be found in the river dolphins of South Asia.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Urzeit-Riesendelfin im Amazonas entdeckt

Zwischen 3 bis 3,5 Meter lang und 16 Millionen Jahre alt: Paläontologen der Universität Zürich haben im peruanischen Amazonasgebiet eine neue Süsswasserdelfinart entdeckt. Ihre nächsten lebenden Verwandten sind überraschenderweise die Flussdelfine Südostasiens.

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Genomsequenz der Schattenmorelle entschlüsselt

Forschungsteam unter Federführung des Julius Kühn-Instituts untersucht mit neuartigen Technologien das komplexe Erbgut der bedeutenden Sauerkirschsorte und zieht Rückschlüsse auf Entstehung der Obstart.

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Keine Resilienz ohne Allgemeinmedizin!

Mit Befremden nimmt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) zur Kenntnis, dass die evidenzbasierte Allgemeinmedizin im neu berufenen Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“, der am Kanzleramt angesiedelt ist, nicht vertreten ist. Damit haben die Hausärztinnen und Hausärzte als größte medizinische Berufsgruppe, die sich Tag für Tag für die Gesundheit der breiten Bevölkerung einsetzt, in einem nationalen Beratergremium erneut keine Stimme.

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Track and trace members of the plant microbiome with DNA barcodes

A research team led by Paul Schulze-Lefert from the Max Planck Institute for Plant Breeding Research in Cologne, Germany, developed a modular toolkit for tracking bacterial strains colonising plant tissue in competition with other microbiome members. The study is now published in Nature Microbiology.

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UV-Schutz schon im Frühling beachten

Bundesamt für Strahlenschutz informiert zu UV-Strahlung

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HTW Berlin erfolgreich bei DATI-Pilotprojekten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aus rund 3.000 eingereichten Skizzen 300 Transfer- und Innovationsprojekte ausgewählt, darunter vier Projekte der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Zusammen mit externen Partnern arbeiten die Projektteams an KI-gestützter Analyse-Software antidemokratischer Bewegungen online, einem KI-Rechtsberatungsassistenten, der Verbesserung von Pflege und dem Einsatz von Augmented Reality (AR) für die Stadtentwicklung.

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Bioinformatiker entschlüsseln essenzielle biochemische Signalwege bei der Reizübertragung im Gehirn

Die reibungslose Weiterleitung neuronaler Impulse im Gehirn ist auf eine spezielle Kaskade eingespielter molekularer Prozesse angewiesen, die mit zunehmendem Alter aus dem Gleichgewicht gerät. Diese hat nun ein Team um den Saarbrücker Bioinformatiker Fabian Kern vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) genauer erforscht. In Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Stanford University fanden sie heraus, welche Gene die Aktivierung zentraler Gehirnzellen, der Oligodendrozyten, steuern. Die Studie wurde im Fachjournal PNAS veröffentlicht.

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Wie Sauerstoffmangel Gebärmutterhalskrebszellen vor Chemotherapie schützt

Gebärmutterhalskrebs stellt weltweit die vierthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Frauen dar. Abhängig vom Tumorstadium spielt die Chemotherapie eine wichtige Rolle bei der Behandlung des Gebärmutterhalskrebses. Forschende um Prof. Felix Hoppe-Seyler vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) zeigen nun, dass eine bestimmte Form von Sauerstoffmangel Gebärmutterhalskrebszellen vor Chemotherapie besonders wirksam schützt. Dieser erhöhten Resistenz von Tumorzellen liegt die Hemmung eines Proteins zugrunde, das maßgeblich an der Auslösung des Zelltods unter Chemotherapie beteiligt ist. Die Wilhelm Sander-Stiftung hat das Projekt mit 130.000 € gefördert.

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Krebs: Rauchen und auch E-Zigaretten verändern die Software der Zelle

Raucher:innen und Konsument:innen von E-Zigaretten teilen nicht nur eine Gewohnheit, sondern auch ähnliche, mit Krebs assoziierte Veränderungen an Zellen, so eine neue Studie von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck und dem University College London (UCL), veröffentlicht in der Fachzeitschrift Cancer Research.

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In der Grundschule für Naturwissenschaften begeistern

Das Engagement von Schülerinnen und Schülern kann durch Methoden des geöffneten Experimentierens und das Lösen noch unstrukturierter Probleme deutlich erhöht werden. Dies konnte Dr. Christine Waldenmaier von der PH Schwäbisch Gmünd durch die Evaluation des Projekts „Heidenheimer Kinder und Wissenschaft“ (HeiKiWi) im Rahmen ihrer Promotion belegen.

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Infarktmarker im Blut nach Herzoperation: OP-Effekt oder Herzinfarkt?

Mehr Patientensicherheit durch neue Biomarker: Forscher des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg erhalten renommierte Dr. Rusche-Projektförderung der Deutschen Stiftung für Herzforschung

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500. Clever in Sonne und Schatten-Kita ausgezeichnet

Am 19. März 2024 überreichte die Botschafterin der Deutschen Krebshilfe für Hautkrebspräve-tion in Leipzig der Einrichtung „UniKidsLeipzig“ die 500. Auszeichnung als „Clever in Sonne und Schatten-Kita“. Das bundesweite, von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt ermöglicht es Kleinkindern, spielerisch richtiges Sonnenschutzverhalten zu erlernen. Bis zu 500.000 Kinder wurden bereits erreicht. Um Hautkrebs vorzubeugen, wird UV-Schutz immer bedeutender, denn durch den Klimawandel steigt auch hierzulande die Zahl der jährlichen Sonnenstunden. Kitas erhalten die Programmpakete kostenfrei unter www.cleverinsonne.de.

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Feenkreise: Pflanzen-Wasserstress verursacht Namibias Löcher im Gras

Namibias berühmte Feenkreise sind geheimnisvolle kreisförmige Kahlstellen im trockenen Grasland am Rande der Namib-Wüste. Ihre Entstehung wird seit Jahrzehnten erforscht und in jüngster Zeit viel diskutiert. Mit umfangreicher Feldarbeit haben Forschende der Universität Göttingen und der Ben-Gurion-Universität (Israel) untersucht, wie frisch gekeimte Gräser im Feenkreis absterben. Ihre Ergebnisse zeigen, dass sie durch Wassermangel im Feenkreis verkümmern.

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Entzündliche Darmerkrankung nach Stammzell-Transplantation

Eine Stammzellspende rettet einem Leukämie-Betroffenen das Leben. Fünf Jahre später tritt bei ihm eine chronisch entzündliche Darmerkrankung auf, was nach Transplantation sehr selten vorkommt. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben den Fall aufgearbeitet und plädieren für umfassendere Erbgutanalysen bei Knochenmarkspenden.

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Three-dimensional image of the symbiotic communities around plant roots

Biology: Publication in Cell Host & Microbe

Animals and plants form complex symbiotic communities with microorganisms, the so-called microbiome. A research team from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and the Max Planck Institute for Plant Breeding Research (MPIPZ) in Cologne has now investigated the three-dimensional microbiota structure around plant roots. In the scientific journal Cell Host & Microbe, they report that microbial community composition varies along the root and that this is influenced by the root spatial metabolism.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft