Innovative Antiviral Defense With New CRISPR Tool

The rise of RNA viruses like SARS-CoV-2 highlights the need for new ways to fight them. RNA-targeting tools like CRISPR/Cas13 are powerful but inefficient in the cytoplasm of cells, where many RNA viruses replicate. Scientists from Helmholtz Munich and the Technical University Munich (TUM) have devised a solution: Cas13d-NCS. This new molecular tool allows CRISPR RNA molecules that are located within the nucleus of a cell to move to the cytoplasm, making it highly effective at neutralizing RNA viruses. This advancement opens doors for precision medicine and proactive viral defense strategies. The findings were published in Cell Discovery.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Innovative antivirale Abwehr mit neuem CRISPR-Tool

Das Aufkommen von RNA-Viren wie SARS-CoV-2 macht deutlich, dass neue Wege zu ihrer Bekämpfung gefunden werden müssen. RNA-zielgerichtete-Werkzeuge wie CRISPR/Cas13 sind leistungsstark, aber ineffizient im Zytoplasma von Zellen, wo sich viele RNA-Viren replizieren. Forschende bei Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) haben eine Lösung entwickelt: Cas13d-NCS. Dieses neue molekulare Werkzeug ermöglicht es CRISPR-RNA-Molekülen, die sich im Zellkern befinden, in das Zytoplasma zu wandern und so RNA-Viren hochwirksam zu neutralisieren. Dieser Fortschritt öffnet Türen für die Präzisionsmedizin und proaktive Virusabwehrstrategien.

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No two worms are alike – New study confirms that even the simplest marine organisms tend to be individualistic

Sport junkie or couch potato? Always on time or often late? The animal kingdom, too, is home to a range of personalities, each with its own lifestyle. In a study just released in the journal PLOS Biology, a team led by Sören Häfker and Kristin Tessmar-Raible from the Alfred Wegener Institute, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI) and the University of Vienna report on a surprising discovery: even simple marine polychaete worms shape their day-to-day lives on the basis of highly individual rhythms. This diversity is of interest not just for the future of species and populations in a changing environment, but also for medicine.

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Kein Wurm tickt wie der andere – Neue Studie bescheinigt den Meerestieren einen Hang zum Individualismus

Sportler oder Couch-Potato? Überpünktlich oder zeitvergessen? Auch im Tierreich gibt es unterschiedliche Persönlichkeiten, die jeweils ihren eigenen Lebensstil pflegen. Von einem überraschenden Fall berichtet jetzt ein Team um Sören Häfker und Kristin Tessmar-Raible vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und dem Max Perutz Labs der Universität Wien im Fachjournal PLOS Biology: Selbst einfache Meereswürmer führen ihr tägliches Leben nach ihrem ganz individuellen Rhythmus. Diese Vielfalt ist nicht nur für die Zukunft von Arten und Populationen in einer sich verändernden Umwelt interessant, sondern auch für die Medizin.

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Geobiologie: Neuer Lebensraum für Scheibentiere entdeckt

DNA-Spuren im Magen räuberischer Schnecken ermöglichen einem Team um den LMU-Geobiologen Gert Wörheide neue Einblicke in die Ökologie der Scheibentiere.

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Von Farbklecksen zu Feinheiten: Die Zukunft der Hirnforschung

Die Klaus Tschira Stiftung ermöglichte die Anschaffung eines hochauflösenden
Magnetresonanztomographen am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

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Study Lays the Basis for New Knowledge on Gastrointestinal Diseases

The transition from the esophagus to the stomach is a delicate region from a medical point of view, often associated with pathological disorders leading to cancer. An international research team has now gained new insights into this region. These pave the way for new prevention and treatment options.

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Einblick in die molekularen Ursachen verschiedener Funktionen des Opioid-Rezeptors

Täglich sterben weltweit tausende Menschen an der Überdosierung von Opioiden wie Fentanyl. Medikamente, die auf den Opioid-Rezeptor wirken, haben teils heftige Nebenwirkungen. Ein internationales Forschungsteam hat sich die molekularen Mechanismen dieser Wirkstoffe genauer angeschaut. Die Ergebnisse mit Beteiligung von Dr. Matthias Elgeti, Biophysiker der Universität Leipzig, in Kooperation mit Forschergruppen aus den USA und China, sind im renommierten Wissenschaftsjournal Nature veröffentlicht worden.

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Cannibalism and Genome Duplication in Nematodes

Researchers at the Max Planck Institute for Biology have produced intriguing evidence of how environmental factors and genetic adaptation can lead to evolution of novel and aggressive traits and behaviours in nematodes. The discovery of genome duplication and a new cannibalistic morph in Allodiplogaster sudhausi raises questions about how these genetic changes impact social dynamics, intra-species interactions and resource competition within nematode populations. Their findings are reported in Science Advances.

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Kannibalismus und Genomduplikation in Nematoden (Fadenwürmern)

Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie haben faszinierende Belege dafür gefunden, wie Umweltfaktoren und genetische Anpassung zur Entwicklung neuartiger und aggressiver Eigenschaften und Verhaltensweisen bei Fadenwürmern führen können. Die Entdeckung von Genomverdopplung und einer neuen kannibalistischen Form bei Allodiplogaster sudhausi wirft die Frage auf, wie sich diese genetischen Veränderungen auf die soziale Dynamik, die Interaktionen innerhalb der Arten und den Wettbewerb um Ressourcen zwischen Nematodenpopulationen auswirken. Die Ergebnisse werden in Science Advances veröffentlicht.

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Oxidant pollutant ozone removes mating barriers between fly species

In a recent study published in Nature Communications, researchers from the Max Planck Institute for Chemical Ecology in Jena, Germany, show that ozone levels, such as those found in many places on hot summer days today, destroy the sex pheromones of fruit fly species. As a result, some natural mating boundaries maintained by species-specific pheromones no longer exist. The research team has shown in experiments that flies of different species mate when exposed to ozone and produce hybrid offspring. Since most of these offspring are unable to reproduce, the results could provide another explanation for the global decline of insects.

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Umweltgift Ozon hebt Paarungsgrenze zwischen Fliegenarten auf

Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena zeigen in einer aktuellen Studie in Nature Communications, dass erhöhte Ozonwerte die Sexualpheromone von Taufliegenarten zerstören. Dadurch werden natürliche Paarungsgrenzen, die durch artspezifische Pheromone aufrechterhalten werden, aufgehoben. Wie das Forschungsteam in Experimenten nachweisen konnte, paarten sich Fliegen verschiedener Taufliegenarten, wenn sie zuvor Ozon ausgesetzt worden waren, und produzierten hybride Nachkommen. Da solche Nachkommen in den meisten Fällen nicht fortpflanzungsfähig sind, könnten die Ergebnisse eine weitere Erklärung für das weltweite Insektensterben liefern.

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Wie der Kampfmodus im Körper beendet wird

Kortison-Präparate drosseln äußerst wirksam überschießende Immunreaktionen. Erstaunlich wenig war bisher allerdings darüber bekannt, wie genau sie das tun. Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Uniklinikums Erlangen und der Universität Ulm hat den molekularen Wirkmechanismus jetzt näher aufgeklärt. Wie die Forschenden im Fachmagazin Nature* berichten, programmiert Kortison den Stoffwechsel von Immunzellen um und betätigt so eine körpereigene Entzündungsbremse. Die Erkenntnisse legen die Basis für die Entwicklung von nebenwirkungsärmeren Entzündungshemmern.

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Erstes fraktales Molekül in der Natur entdeckt

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Gruppen des Max-Planck-Instituts in Marburg und der Phillips-Universität Marburg hat das erste regelmäßige molekulare Fraktal in der Natur entdeckt. Ein mikrobielles Enzym setzt sich spontan zu einem regelmäßigen fraktalen Muster, dem so genannten Sierpinski-Dreieck, zusammen. Elektronenmikroskopische und evolutionsbiochemische Untersuchungen deuten darauf hin, dass dieses Fraktal ein evolutionärer Zufall sein könnte.

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Universität Bamberg ist das bedeutendste KI-Zentrum der Region

Im neu gegründeten Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI) steht exzellente KI-Forschung in einem breiten Spektrum an Methoden und Themen im Fokus

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Fortschritte durch maschinelles Lernen: Forschende identifizieren neue prognostische Subtypen bei ALL

Forschende des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen und Kollegen ein neues Prognosemodell zur Klassifizierung der BCR::ABL1-positiven akuten lymphatischen Leukämie (ALL) entwickelt.

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Cockayne-Syndrom: Neue Einblicke in zellulären DNA-Reparaturmechanismus

Forschende der LMU entschlüsseln Reparaturmechanismus bei der Transkription der Erbinformation.

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DIVI-Infektiologiehotline nimmt heute ihren Betrieb auf

Die Deutsche Gesellschaft für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) bündelt mit einem neuen Projekt die infektiologische Expertise in ihrem Fachgebiet: Heute geht die DIVI-Infektiologiehotline live. Über diese zentrale Plattform unter infekthotline.divi.de können ab sofort Anfragen zu komplexen infektiologischen Fällen auf der Intensivstation gestellt werden, die als konsiliarische Leistung innerhalb von einem Arbeitstag von dem derzeit 15-köpfigen Expertenteam beantwortet werden.

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Deutschlands größte Gesundheitsstudie NAKO startet nach zehn Jahren in die dritte Runde

Last-Minute-Chance für Teilnahme an zweiter Untersuchungswelle der NAKO in MV

„Gemeinsam forschen für eine gesündere Zukunft“ ist das Motto der bislang größten Gesundheitsstudie Deutschlands. Seit 2014 werden zufällig aus den Melderegistern gezogene Erwachsene bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt.

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Bauchfellkrebs: Große Fortschritte bei der Behandlung einiger Patientengruppen

Krebs des Bauchfells ist eine besonders bösartige Erkrankung mit oft tödlichem Ausgang. Meist handelt es sich um Metastasen von Krebs des Dickdarms, Mastdarms, Magens oder der Eierstöcke. Doch bei einzelnen Betroffenen kann die Kombination mehrerer Therapieverfahren die Überlebensdauer deutlich verbessern. Die Behandlung ist jedoch äußerst belastend und komplikationsträchtig. Damit es möglichst gar nicht erst zu den sogenannten peritonealen Metastasen komme, sei es zentral, den streuenden Krebs (Ersttumor) möglichst frühzeitig zu erkennen und umfassend zu entfernen. Deshalb solle man seine Krebserkrankung in Zentren behandeln lassen, die auf chirurgische Onkologie spezialisiert sind.

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Wind energy and bat conservation: scientists call for the global application of measures to reduce fatalities

The construction of wind turbines as a cornerstone for the production of climate-friendly electricity is rapidly increasing all over the world – and everywhere this results in major challenges for bats, which die directly at the turbines or lose valuable habitats in their vicinity. A research team from Australia, Brazil, France, Germany, Kenya, Puerto Rico, Taiwan, the United Kingdom and the USA now analysed possible solutions to this green-green conflict on a global scale and identified the steps required to improve the balance between climate protection and biodiversity conservation.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Windenergie und Fledermausschutz: Forschende fordern globale Anwendung von Maßnahmen zur Senkung der Schlagopferzahlen

Überall auf der Welt boomt der Ausbau von Windenergieanlagen als Baustein für eine klimafreundliche Stromproduktion – und überall stellt dies Fledermäuse vor große Herausforderungen, die direkt an den Anlagen sterben oder wertvollen Lebensraum verlieren. Ein Forschungsteam aus Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kenia, Puerto Rico, Taiwan und den USA analysierte nun Lösungsmöglichkeiten für diesen grün-grünen Konflikt mit globaler Tragweite und identifizierte notwendige Schritte, um Klima- und Artenschutz besser zu vereinbaren.

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Humans can increase biodiversity

The presence of humans increases the heterogeneity and complexity of ecosystems and often has a positive effect on their biodiversity / Archaeological study compiles various case studies from the Late Pleistocene

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Menschen können Biodiversität erhöhen

Die Anwesenheit von Menschen erhöht die Heterogenität und Komplexität von Ökosystemen und wirkt sich oft positiv auf deren Biodiversität aus / Archäologische Studie trägt verschiedene Fallstudien aus dem Spätpleistozän zusammen

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How childhood stress influences gene activity and increases the risk of mental illness

A recent study published in the journal Biological Psychiatry by researchers from the Central Institute of Mental Health (CIMH) sheds new light on the complex relationships between stress, genetics and mental health. The results suggest that stress in childhood can influence the function of genes, which increases the risk of developing mental illness later in life.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft