Computerspiele-Technik für Tremor-Diagnostik und Dystonie-Behandlung

Zwei wegweisende Publikationen der Universitätsmedizin Würzburg zur besseren Diagnose von Bewegungsstörungen in „npj Digital Medicine”

Neben den molekularen und verhaltensorientierten Neurowissenschaften entwickeln sich die digitalen Neurowissenschaften zu einer neuen Säule, die sowohl die Diagnostik als auch die Therapie von neurologischen Erkrankungen revolutionieren könnte. Computergestützte Bilderkennungstechnologien könnten helfen, die Genauigkeit der Diagnostik bei Tremor und Dystonie zu verbessern und die Wirksamkeit von Behandlungen wie der Tiefen Hirnstimulation zu überwachen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehrdimensional erfolgreich | Projektabschluss: „ViBeS“ entwickelt innovative Lernkultur im erweiterten Bildungsraum

Das Studium wird mitunter auf das Lernen und Lehren in Vorlesungen sowie Seminaren auf dem Campus reduziert. Doch auch das Selbststudium – das eigenständige Erarbeiten von Themen, die Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen sowie die Durchführung gemeinsamer Projekte, sei es in der Bibliothek oder zuhause – ist ein wesentlicher Bestandteil. Angesichts der rasanten Digitalisierungsprozesse reicht die Betrachtung physischer Lernräume längst nicht mehr aus, um dem modernen Universitätsalltag gerecht zu werden. Die Digitalisierung bringt neben vielen Möglichkeiten auch neue Herausforderungen abseits des Technischen mit sich. Diesen hat sich „ViBeS“ gestellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Stabile Basisimmunität nach drei Kontakten

Untersuchungen der zellulären Immunantwort unterstützen STIKO-Empfehlung: dreimaliger Kontakt mit SARS-CoV-2-Erregerbestandteilen.
Neue Studie des bayerischen Corona-Vakzin-Konsortiums CoVaKo bestätigt den Nutzen einer stärkeren und länger anhaltenden hybriden Immunität auf Antikörper- und Gedächtniszellebene durch COVID-19-Impfungen und SARS-CoV-2-Infektionen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Adolescents today are more satisfied with being single

Researchers compare the satisfaction with being single in three age groups over two differing time periods

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Farmland weeds help to combat pests

Leaving some weeds between crops can help to combat pests on agricultural land, according to a new study carried out by the University of Bonn. This step has particularly positive effects in combination with other measures: the cultivation of different types of crops and planting strips of wildflowers. The results have now been published in the Journal of Pest Science.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Acker-Unkräuter helfen bei der Schädlings-Bekämpfung

Um Schädlinge auf dem Acker zu bekämpfen, kann es helfen, einige Unkräuter zwischen den Feldpflanzen stehen zu lassen. In diese Richtung deutet zumindest eine aktuelle Studie der Universität Bonn. Besonders positive Effekte erzielte dieser Schritt in Kombination mit weiteren Maßnahmen: dem gleichzeitigen Anbau verschiedener Pflanzen und der Anlage von Blühstreifen. Die Ergebnisse sind nun im Journal of Pest Science erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

1000 Publikationen auf Basis des Deutschen Alterssurvey

Diese 1000 Publikationen zeigen nicht nur ein wachsendes Interesse an empirischen Daten der Altersforschung insgesamt, sondern auch wie sich das Interesse an einzelnen Aspekten des Älterwerdens in den letzten 20 Jahren gewandelt hat.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Rheuma – eine unterschätzte Krankheit vieler Kinder und Jugendlichen

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über ein Leiden, das oft nur schwer zu erkennen ist, aber immer besser behandelt werden kann

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Den männlichen Fruchtbarkeitscode entschlüsselt: DGA würdigt Münsteraner Forschungserfolg

Es ist ein wissenschaftlicher Meilenstein: Einer Forschungsgruppe vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) der Medizinischen Fakultät der Universität Münster ist es gelungen, einen weiteren Teil des genetischen Codes zu entschlüsseln, der für die Produktion von Spermien notwendig ist. Die Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA) würdigt den Forschungserfolg der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Dr. Sandra Laurentino und Prof. Dr. Nina Neuhaus als Durchbruch in der Epigenetik der Reproduktion und sieht den Forschungsstandort Münster einmal mehr gestärkt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neues Tool kartiert mikrobielle Diversität mit noch nie dagewesenen Details

SynTracker ermöglicht die Analyse von strukturellen genomischen Variationen in mikrobiellen Populationen

Forscher des MPI für Biologie Tübingen haben das bahnbrechende SynTracker entwickelt. SynTracker erweitert die traditionelle mikrobielle Analyse durch die Berücksichtigung genomischer Strukturvariationen und ergänzt damit bestehende SNP-basierte Methoden. Diese Innovation ermöglicht genauere und tiefere Einblicke in die mikrobielle Stammdiversität und Evolution. Der in Nature Biotechnology veröffentlichte SynTracker bietet Wissenschaftlern speziesspezifische Analysemöglichkeiten, die es ihnen ermöglichen, sich auf die Genomsyntenie mikrobieller Populationen zu konzentrieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

New tool maps microbial diversity with unprecedented details

The innovative tool SynTracker allows the analysis of structural genomic variations in microbial populations.

Researchers from the Max Planck Institute for Biology Tübingen developed the groundbreaking tool SynTracker. SynTracker expands traditional microbial analysis by considering genomic structural variation to complement existing SNP-based methods. This innovation reveals more precision and depths of microbial strain diversity and evolution. Published in Nature Biotechnology, SynTracker empowers scientists with species-specific analysis capabilities, allowing them to focus on genome synteny of microbial populations.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sturzrisiko als Nebenwirkung: Wie KI-basierte Systeme älteren Menschen bei der richtigen Medikation helfen

Stürze sind die Hauptursache für Verletzungen und verletzungsbedingte Todesfälle bei älteren Menschen. Einen maßgeblichen Anteil daran haben die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, die das Sturzrisiko erhöhen. Diese sogenannten „Fall risk increasing drugs“ (FRIDs) werden zum Beispiel zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen oder Depressionen verschrieben. Um eine personalisierte Sturzprophylaxe im klinischen Alltag zu ermöglichen, untersucht Professorin Nathalie van der Velde (Foto) vom Amsterdam University Medical Center (Amsterdam UMC), wie Prognosemodelle oder klinische Entscheidungshilfesysteme dazu eingesetzt werden können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pilotbergung von Munitionsaltlasten in der Ostsee beginnt: Großes Netzwerktreffen zum anstehenden Räumungsvorhaben

24.06.2024/Kiel. „Munitionsbergung – jetzt geht’s los!“ – unter diesem Motto fand heute am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ein großes Netzwerktreffen statt. Rund 100 Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Militär, Behörden, Industrie sowie von Nichtregierungsorganisationen kamen zusammen, um sich über den aktuellen Stand der geplanten Pilotbergung von Altmunition in der Ostsee auszutauschen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

3D-Karten kranker Gewebe mit subzellulärer Präzision

Ein Team um Nikolaus Rajewsky vom Max Delbrück Center hat eine frei zugängliche Plattform entwickelt, die Gewebeproben von Patient*innen mit subzellulärer Präzision auswertet. Die molekularen Karten erlauben detaillierte Analysen und können die klinische Pathologie verbessern, berichten sie in „Cell“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hallo Baby! Stanley-Daniel ist 2024 das 1.000. Baby am Uniklinikum

Ende Juni ist das 1000. Kind, das erste Jubiläumsbaby des Jahres, im Dresdner Uniklinikum zur Welt gekommen. // Eltern vertrauen auf die große Expertise des Teams im Kreißsaal sowie die vielfältigen Vorsorgeangebote. // Neues Angebot der Salutophysiologiesprechstunde bietet ganzheitliche Beratung in der Schwangerschaft.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neu: Digitale Zwillinge für Neugeborene

Forschende der Universität Heidelberg, des HITS, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Galway, Irland, haben erstmals die gesundheitliche Entwicklung von Säuglingen für deren gesamten Stoffwechsel simuliert. Dazu entwickelten sie mathematische Modelle für die Stoffwechselprozesse von Neugeborenen. Die Modelle sollen zu einem besseren Verständnis von seltenen Stoffwechselerkrankungen beitragen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Endlich Sommerurlaub – aber bitte ohne Pflanzensouvenirs

Vermeintlich harmlose Urlaubsmitbringsel können als Transportmittel für Pflanzenkrankheiten und -schädlinge dienen. Diese neuen Schädlinge bedrohen landwirtschaftliche Kultur- und Wildpflanzen in der Europäischen Union.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Leber gut – alles gut“: 25. Deutscher Lebertag klärt über Fettlebererkrankungen auf

Köln, Gießen, Hannover – Die Zahl der Menschen mit Fettlebererkrankungen wird immer größer. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die Verbreitung der steatotischen Lebererkrankung (SLD) – wie der neue Klammerbegriff lautet – immer weiter zunimmt. In Deutschland ist etwa jeder vierte Bundesbürger über 40 bereits betroffen. Experten sprechen von epidemischen Ausmaßen. Zwei Erscheinungsformen der SLD werden als hepatische Manifestation des Metabolischen Syndroms angesehen: MASLD und MASH. Die Ausrichter des 25. Deutschen Lebertages am 20. November 2024, der das Motto: „Leber gut – alles gut“ hat, informieren im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages über diese Volkskrankheiten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bessere Versorgung von Nierentransplantierten

Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat in einer Studie gezeigt, wie Menschen nach einer Nierentransplantation besser versorgt werden können. Ihre Erkenntnisse sollen helfen, das Risiko eines potentiell tödlichen Nierenversagens nach einer Transplantation zu verringern. Aufgelegt wurde die Studie von Prof. Dr. Lars Pape von der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Mario Schiffer aus dem Universitätsklinikum Erlangen. Die Studie wurde vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 5,4 Millionen Euro gefördert und in mehreren deutschen Nierentransplantationszentren durchgeführt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

1. Lesung zum KHVVG: DDG fordert Stärkung der diabetologischen Weiterbildung und Fachkompetenz

Am 27. Juni 2024 findet im Bundestag die erste Lesung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung für das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) statt. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist anlässlich dieser Sitzung darauf hin, dass derzeit jährlich 3 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus ins Krankenhaus kommen. Sie benötigen eine zukunftssichere stationäre diabetologische Versorgung. Dafür ist die Finanzierung der Weiterbildung sowie die Stärkung der diabetologischen Expertise notwendig – beides fehlt im Gesetzesentwurf bislang. Die DDG fordert den Gesundheitsausschuss des Bundestages auf, eine öffentliche Anhörung mit Fachgesellschaften zu kritischen Punkten abzuhalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Carol-Nachman-Preis und -Medaille 2024 verliehen an Oliver & Jörg Distler, Hanns-Martin Lorenz & Rotraut Schmale-Grede

Die Stadt Wiesbaden ehrt heute herausragende Persönlichkeiten mit dem Carol-Nachman-Preis für Rheumatologie und der Carol-Nachman-Medaille. Prof. Dr. Oliver Distler aus Zürich und Prof. Dr. Jörg Distler aus Düsseldorf empfangen den Preis für ihre herausragenden Beiträge zur Forschung und Behandlung von rheumatischen Erkrankungen. An Prof. Dr. Hanns-Martin Lorenz und Rotraut Schmale-Grede geht die Carol-Nachman-Medaille. Als Beteiligte im Kuratorium gratuliert die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) den Geehrten und dankt für ihr wichtiges Engagement. Die Preisverleihung fand am 21. Juni 2024 um 18.00 Uhr im Festsaal des Wiesbadener Rathauses statt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Auftakt der Berliner Seniorenwoche

BfR mit Infostand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ vertreten

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Experience art – appreciate biodiversity? Dance performance on the importance of insects in the city

Insect biodiversity is essential for life on our planet. However, this diversity is acutely threatened by changes in land use. At the same time, we can observe that cities have become places of refuge for insects. The Frankfurt research project “SLInBio” is examining how our lifestyles are linked to the decline in insect diversity and how we can improve the living conditions for insects. In this context, artistic formats have been playing an increasingly important role in raising awareness. In this vein, a public dance performance will be presented in June and July that was created as part of the project.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

ALS: Neu entdeckte Subtypen und Unterschiede zwischen Geschlechtern

Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine rätselhafte neurodegenerative Erkrankung, die fast immer tödlich verläuft. Ein Konsortium um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat die molekularen Hintergründe von ALS systematisch untersucht. Das Team fand unter anderem heraus, dass sich ALS in Subtypen unterteilen lässt. Je nach Subtyp könnten daher unterschiedliche Medikamente wirksam sein. Deutliche Unterschiede bei den molekularen Vorgängen gibt es auch zwischen Männern und Frauen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Intricate processes in photosynthesis decoded using advanced electron microscopy technique

An international team of researchers visualises atomic interactions in the protein structure called photosystem II and thus uncovers fundamental biochemical processes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft