Laborfleisch neu gedacht

Die nationale Forschungsgruppe „Cellzero Meat“ hat ein einzigartiges Laborfleisch entwickelt. Es kommt gänzlich ohne Tierleid aus. Forschende der Hochschule Anhalt haben den Zellhaufen zu den fleischtypischen Eigenschaften verholfen. Die Leitidee der Forschungsgruppe war so einleuchtend wie folgenreich: Wie stellen wir ein Zellfleisch her, das sowohl ohne Tierschlachtung als auch ohne Tierleid auskommt? Grundlage sollte ein patentiertes Verfahren des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie sein. Es ermöglicht die Entnahme von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut von Ferkeln – als schmerzfreie Alternative zur Stammzellen-Entnahme von lebenden Tieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Forschende simulieren mit KI visuelles System im Gehirn der Fruchtfliege

Internationalem Forscherteam aus Tübingen und Virginia gelingt durch künstliches neuronales Netz erstmals Vorhersage der Berechnungen eines lebenden Gehirns.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Revolutionary ultra-fast insights – UA Ruhr appointment of Xijie Wang

Faster than lightning: Prof. Dr. Xijie Wang is researching at the University Alliance Ruhr (UA Ruhr) how extremely rapid changes in materials can be made visible. Using the method of ‚Mega-Electron-Volt Ultrafast Electron Diffraction‘, he wants to establish this innovative technique at the universities in the Ruhr region. He conducts research at the Research Center Chemical Sciences and Sustainability at the University Alliance Ruhr. He has taken over the professorship for ‚Ultrafast science and technology‘ at the Faculty of Physics at the University of Duisburg-Essen. He is also continuing his research at the Technical University of Dortmund which is part of the University Alliance Ruhr.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Revolutionäre ultraschnelle Einblicke – UA Ruhr-Berufung von Xijie Wang

Schneller als der Blitz: Prof. Dr. Xijie Wang erforscht an der Universitätsallianz Ruhr, wie sich extrem rasche Veränderungen in Materialien sichtbar machen lassen. Mit der Methode der ‚Mega-Electron-Volt Ultrafast Electron Diffraction‘ will der renommierte Wissenschaftler diese innovative Technik an den Universitäten des Ruhrgebiets etablieren. Als neuer Professor für ‚Ultrafast science and technology‘ an der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen forscht er im Research Center Chemical Sciences and Sustainability der Universitätsallianz Ruhr. Seine Forschung setzt er an der Technischen Universität Dortmund fort; sie ist Teil der Universitätsallianz Ruhr.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

ZPID journals in the Web of Science

Two Open Access Journals from the „PsychOpen GOLD“ platform of the Leibniz Institute for Psychology (ZPID) included in esteemed index Web of Science

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neoadjuvante Chemo-Immuntherapie bei Lungenkrebs

Medienbriefing der Deutschen Gesellschaft für Pathologie anlässlich des Deutschen Lungentags am 28. September 2024

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Sommer, Sonne, Sandaufspülung: Küstenschutz beeinflusst kleinste Organismen

Sandaufspülungen haben starke Auswirkungen auf die Meiofauna der Ostseeküste, zeigt neue Studie. Ein Forschungsteam von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven hat die Auswirkungen von Sandaufspülungen auf kleinste Lebewesen am Strand von Ahrenshoop untersucht. Die Küstenschutzmaßnahme hat erhebliche Auswirkungen auf die kleinsten Tiere im Ökosystem. Wie ihre jetzt im Fachjournal „Metabarcoding & Metagenomics“ erschienene Studie zeigt, veränderte sich die Zusammensetzung der Gemeinschaften von winzigen Würmern, Ruderfußkrebsen und anderen Lebewesen im Sediment durch die Sandaufschüttung drastisch. Im darauf folgenden Jahr erholten sich die Gemeinschaften langsam – aber nicht vollständig.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ausgrenzung, Ängste und Depressionen – Psychosoziale Folgen des Schielens werden unterschätzt

Statistisch gesehen findet sich in jeder Schulklasse ein Kind, das schielt. Schielen hat jedoch nicht nur organische Auswirkungen, sondern bedeutet für die Betroffenen meist auch immensen psychosozialen Leidensdruck. Warum Schiel-Operationen so wichtig sind und wann der richtige Zeitpunkt für eine Korrektur der Fehlstellung ist, berichtet Professor Dr. med. Bettina Wabbels am 10. Oktober 2024 auf der hybriden Pressekonferenz beim Jahreskongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG).

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung vergibt Förderpreis

Der mit 20.000 Euro dotierte Wilhelm Woort-Förderpreis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder modellhafte Initiativen in der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen. Die Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung im Stifterverband nimmt Bewerbungen bis zum 30. November 2024 entgegen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Förderaufruf: Kliniken und Pflegeeinrichtungen gesucht, die innovativen Anpassungslehrgang umsetzen möchten

Es geht um die Pilotierung des Integrierten Anpassungslehrgangs für international ausgebildete Pflegefachpersonen (INGA Pflege) 3.0. Das Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF) im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) sucht hierfür Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, die das innovative Konzept INGA Pflege 3.0 für die berufliche Anerkennung international ausgebildeter Pflegefachpersonen erproben wollen. Dabei werden sie vom Team des DKF unterstützt.

Die Pilotierung von INGA Pflege 3.0 soll in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg durchgeführt werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gerüche aus Auto-Klimaanlagen – den Deutschen stinkt‘s. Repräsentative Umfrage des VDI zur Automechanika

(Frankfurt, 10.09.2024) Mehr als jeder dritte Pkw-Fahrer und mehr als jeder zweite Fahrer mit einem Dienstwagen haben schon einmal unangenehme Gerüche aus der Auto-Klimaanlage wahrgenommen. Das hat eine im Auftrag des VDI durchgeführte repräsentative Befragung ergeben.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How the Butterfly Got Its Pupa

A research team of scientists from Freie Universität Berlin and Princeton University provide insights into the origins of complete metamorphosis in insects

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ihre Ideen für Berlins Zukunft: Mitdenken und Mitgestalten auf der Transferale 2024

Berlin gemeinsam fit machen für aktuelle und künftige Entwicklungen: Vom 25. bis 27. September 2024 wird Berlin zum Zentrum für Ideen und Lösungen, um die Stadt von morgen nachhaltig lebenswert zu gestalten. Auf der Transferale, dem ersten öffentlichen Wissenschafts- und Transferfestival für Klima und Gesundheit, erwarten Sie im silent green Kulturquartier spannende Diskussionsrunden, interaktive Workshops und praxisnahe Forschung von fünf Berliner Hochschulen. Die Teilnahme ist kostenlos. Seien Sie dabei, vernetzen Sie sich und entwerfen Sie gemeinsam mit Forscher*innen, Studierenden und anderen Bürger*innen die Zukunft unserer Stadt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neuer Regulator des Glukosetransports im Fettgewebe entdeckt

Die Rolle des Adapterproteins Picalm bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit ist gut beschrieben. Forschende des DIfE, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), der ETH Zürich und der Universität Cambridge haben nun erstmalig die Funktion von Picalm im weißen Fettgewebe und dessen Bedeutung für die Stoffwechselgesundheit untersucht. Sie konnten zeigen, dass eine reduzierte Picalm-Expression die Insulinempfindlichkeit und den Glukosetransport in Fettzellen verbessert. Diese kürzlich im Journal Molecular Metabolism veröffentlichten Ergebnisse könnten dazu beitragen, neue therapeutische Ansätze für die Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas zu entwickeln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie der Schmetterling zur Puppe kam

Forschungsteam der Freien Universität Berlin und der Princeton University erklären, warum die komplette Metamorphose der Insekten entstand.

Mehr als 60 Prozent aller Tierarten sind Insekten. Die große Mehrheit dieser Arten hat eine komplette Metamorphose: die Larve verwandelt sich in einer Puppe in das erwachsene Insekt – so entsteht z.B. aus einer Raupe ein Schmetterling. Im Puppenstadium wird der Körper völlig umgebaut und auch die inneren Organe sind davon betroffen. Warum hat die Evolution einen derartigen radikalen Gestaltwandel hervorgebracht?

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Defekter „Stoßdämpfer“ in Herzmuskelzellen trägt zur Entstehung von Vorhofflimmern bei

In Herzmuskelzellen fördert eine gestörte Kalziumpufferung das Fortschreiten und die Verstetigung von Vorhofflimmern. Das fanden Forscher*innen aus dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) heraus. Die Erkenntnisse bieten mögliche Ansatzpunkte für neue Therapien. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wasserpflanzen managen: Warum Nichtstun auch eine Option ist

Wasserpflanzen in Seen und Flüssen bieten wichtige Rückzugsgebiete für Tiere, bringen Sauerstoff ins Wasser und entfernen Nährstoffe. Dennoch sie sind nicht überall beliebt: Manch einen stören sie beim Baden oder Wassersport, außerdem verändern sie die Hydrologie eines Gewässers. Treten Wasserpflanzen in Massen auf, werden sie daher häufig entfernt. Forscher*innen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben in Freilandexperimenten untersucht, warum es zu solchen Massenentwicklungen kommt und welche Folgen das Entfernen hat. Wie die Auswertung verschiedener Managementansätze zeigte, kann auch die Option „nichts tun“ in Betracht gezogen werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Menschen in Deutschland leiden zunehmend an Herzschwäche

Was leistet die Herzmedizin gegen die Volkskrankheit Herzinsuffizienz?

Deutscher Herzbericht: Weiterhin hohe Sterblichkeit durch Herzinsuffizienz und andere Herzkrankheiten. Spitzenvertreter der deutschen Herzmedizin fordern frühzeitigere Prävention der Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und effizientere Vernetzung der Fachgebiete in der Versorgung herzkranker Kinder und Erwachsener

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Herzbericht: Sterbefälle wegen Herzkrankheiten steigen

Alle Herzkrankheiten verzeichnen – teilweise leichte – Anstiege. Regionale Unterschiede in Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzleiden bestehen fort. Herzstiftung mahnt „mehr Resilienz“ der medizinischen Versorgung in Krisenphasen an.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vorstellung Deutscher Herzbericht: Was leistet die Herzmedizin gegen die Volkskrankheit Herzinsuffizienz?

Der Deutsche Herzbericht ist die umfangreichste Leistungserhebung der kardiologischen, kinderkardiologischen und herzchirurgischen Versorgung in Deutschland und zeigt, wie sich Morbidität und Mortalität sowie die verschiedenen Therapieoptionen bei Herzerkrankungen entwickeln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Menschen denken in vielen Dimensionen gleichzeitig

Ein wesentliches Ziel unserer Wahrnehmung ist, Objekte zu erkennen und verschiedenen Kategorien zuzuordnen – zum Beispiel, ob dieses Objekt vor uns ein Hund ist und ob ein Hund zur Kategorie der Tiere zählt. Forschende vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Justus-Liebig-Universität Gießen in Zusammenarbeit mit den National Institutes of Health in den USA konnte nun zeigen, dass dieses Bild unvollständig ist. In einer aktuellen Studie im Fachjournal Nature Human Behaviour schreiben sie, dass sich die Hirnaktivität beim Sehen von Objekten viel besser mit einer Vielzahl verhaltensrelevanter Dimensionen erklären lässt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Missing IER3IP1 protein leads to severe brain developmental disease

A study by the Kaether research group at the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena sheds light on the molecular mechanisms of a rare and usually fatal hereditary disease called MEDS1. The study entitled „IER3IP1-mutations cause microcephaly by selective inhibition of ER-Golgi transport“, now published in the open access journal „Cellular and Molecular Life Sciences“, show for the first time that the absence of IER3IP1 or its mutation causes defective transport of certain proteins that are essential for the development and survival of nerve cells.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fehlendes IER3IP1-Protein führt zu schwerer Hirnentwicklungskrankheit

Studie der Forschungsgruppe “Membrantransport” am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena beleuchtet die molekularen Mechanismen einer seltenen Erkrankung. Die neuen Einblicke in die molekularen Ursachen der meist tödlich verlaufenden Erbkrankheit MEDS1 wurden jetzt im Open Access Journal “Cellular and Molecular Life Sciences” veröffentlicht unter dem Titel “IER3IP1-mutations cause microcephaly by selective inhibition of ER-Golgi transport.”

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

What triggers the programmed cell death mechanism?

Imaging: Publication in Science Advances

How can molecular structures be analysed when the resolution of the techniques available is not sufficient? Researchers from the fields of physics, chemistry and medicine at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) have combined and further developed various microscopic and spectroscopic techniques in order to examine a protein arrangement in the cell membrane that is important for “programmed cell death”. In the scientific journal Science Advances, they now describe the circumstances under which the CD95 receptor – which is responsible for cell death – reacts.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Presseübersicht: Diese Keynote-Speaker präsentieren ab Mittwoch live in Kassel ihre neuesten Forschungserkenntnisse

Am Mittwoch startet der große Gerontologie- und Geriatrie-Kongress in Kassel, zu dem rund 900 Teilnehmende erwartet werden. Mit dabei sind renommierte Keynote-Speaker aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, England und Kanada, die vor Ort live ihre neuesten Forschungserkenntnisse präsentieren werden. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an den reinen Präsenz-Präsentationen teilzunehmen. Zur Akkreditierung reicht eine kurze E-Mail an: presse@dggeriatrie.de

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft