Wann schmecken Lebkuchen, Spekulatius und Co am besten? Eine Lebensmitteltechnologin verrät den perfekten Zeitpunkt

Alle Jahre wieder geht sie los die Diskussion. Spätestens im September stehen sie in den Supermarktregalen. Vanillekipferl, Dominosteine und anderes typisch weihnachtliches Gebäck. Und während sich die einen darüber aufregen, dass man diese Leckereien schon im Spätsommer kaufen kann, schwören die anderen, dass sie zu keinem Zeitpunkt im Jahr besser schmecken. Aber stimmt das auch? Wir machen hier ein für alle Mal Schluss mit diesem Streit.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Frauenaugen werden anders krank – häufiger blind, empfindlicher bei Kontaktlinsen, mehr Grüner Star

Die Augengesundheit von Männern und Frauen ist nicht gleich. Unterschiede in der Anatomie und bei den Hormonen beeinflussen die Häufigkeit von Augenerkrankungen, auch reagieren Frauen oft empfindlicher auf Medikamente und Kontaktlinsen, zeigen jedoch bessere Behandlungsergebnisse. Welche Erkenntnisse vorliegen, wie sie sich auwirken könnten und warum weitere Forschung etwa mit künstlicher Intelligenz wichtig ist, erläutert Professor Dr. med. Maya Müller am 10. Oktober 2024 auf der hybriden Pressekonferenz beim Jahreskongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG).

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West-Nil-Virus in Deutschland 2024: Aktuelle Lage

Die Ausbreitung des West-Nil-Virus (WNV) in Deutschland hat sich 2024 fortgesetzt und betrifft insbesondere die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Niedersachsen. Diese Gebiete gelten aktuell als die primären Endemiegebiete. Übertragen wird das Virus vorrangig durch Culex-Stechmücken, die sich an wilden Vögeln infizieren und dann das Virus auf andere Vögel, Pferde und Menschen übertragen können. Das neue Informationsportal der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL), MedLabPortal, hat jetzt eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten zur aktuellen Lage publiziert.

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Von Klimawandel bis Umweltverschmutzung:

Je unterschiedlicher die menschlichen Umwelteinflüsse, desto gravierender sind die Auswirkungen auf den Boden

Neue „Nature Communications“-Studie von Forschenden der Freien Universität Berlin zeigt Folgen von zahlreichen, gleichzeitig wirkenden Umwelt-Faktoren

Ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin hat herausgefunden, dass die Vielfalt und Unterschiedlichkeit menschlich verursachter Umweltfaktoren erheblich zur Verschlechterung von Bodeneigenschaften beiträgt. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die gerade in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurde. Link zur Studie: https://www.nature.com/articles/s41467-024-52511-2

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Compact “Gene Scissor” Enables Effective Genome Editing

CRISPR-Cas is used broadly in research and medicine to edit, insert, delete or regulate genes in organisms. TnpB is an ancestor of this well-known “gene scissor” but is much smaller and thus easier to transport into cells. Using protein engineering and AI algorithms, UZH researchers have now enhanced TnpB capabilities to make DNA editing more efficient and versatile, paving the way for treating a genetic defect for high cholesterol in the future.

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Genom-Editierung mit neuer kompakten «Genschere»

CRISPR-Cas wird weltweit eingesetzt, um Gene in Organismen zu bearbeiten, einzufügen, zu löschen oder zu regulieren. TnpB, ein viel kleinerer Vorläufer der bekannten «Genschere«, lässt sich einfacher in Zellen transportieren. Mithilfe von Protein-Engineering und KI-Algorithmen haben UZH-Forschende TnpB so verbessert, dass es die DNA viel effizienter editiert und künftig Gendefekte behandeln könnte.

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Von moralischen Herausforderungen in Zeiten der Hochleistungsmedizin: aktuelle Fragen der Sterbekultur

Interview mit FAU-Medizinethiker Prof. Dr. Andreas Frewer

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Psychische Beschwerden per App ergründen – Studie unter Federführung der Freien Universität Berlin

Eine Forschergruppe der Universitäten Köln, Kassel, München, London, Potsdam unter Federführung der Freien Universität Berlin hat im Rahmen einer Kooperation mit der App MindDoc ein appbasiertes Diagnosesystem für psychische Erkrankungen entwickelt. Die Ergebnisse der unter der Federführung von André Kerber, Prof. Dr. Johannes Ehrenthal, Prof. Dr. Johannes Zimmermann und Prof. Dr. Christine Knaevelsrud zustande gekommenen Studie wurden im Journal Translational Psychiatry veröffentlicht.

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Megadiverse flowering plant family on isolated islands

Asteraceae, a family of flowering plants, are the most diverse group of flowering plants in the world. This plant family comprises around 34,000 species. An international research team with the participation of the University of Göttingen has now compiled and analysed a new global database on the distribution and evolutionary history of all Asteraceae species. The researchers found that an unexpectedly high number of evolutionary events – known as “speciation” where a new species of plants evolves from a common ancestor – occurred in the aster family within relatively short time periods on many islands worldwide. The results were published in Nature Communications.

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Korbblütler auf isolierten Inseln

Die Asteraceae, auch bekannt als Korbblütler oder Asterngewächse, sind die Gruppe der Blütenpflanzen mit der größten Artenvielfalt der Welt. Zu dieser Pflanzenfamilie gehören rund 34.000 Arten. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen eine neue globale Datenbank zur Verbreitung und Evolutionsgeschichte aller Asteraceae-Arten zusammengestellt und analysiert. Die Forschenden fanden heraus, dass auf vielen Inseln weltweit eine unerwartet hohe Zahl von Artbildungen in relativ kurzen Zeiträumen innerhalb der Asteraceae-Familie vorkam. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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Gender Gap in Ecology Research

New study shows that women overcontribute to scientific publications in the field of ecology

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Ab sofort online: Der Jahresbericht 2023

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und die Medizinische Fakultät Heidelberg (MFHD) veröffentlichen ihre Kennzahlen für das Jahr 2023 im neuen Online-Jahresbericht. Neben interaktiven Tabellen und Diagrammen erwarten den Leser unter dem Motto „Perspektivenwechsel – Dimension Raum“ Bilder, Texte, Podcasts und Videos, die Einblicke in aktuelle Themen aus Krankenversorgung, Forschung und Lehre geben. Der Bericht ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

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Vielversprechender Wirkstoff gegen tödlichen Hirntumor ist ein alter Bekannter

Ein Antidepressivum gegen Hirntumor? Was überraschend klingt, könnte Realität werden. Denn ETH-Forschende zeigen mit einem von ihnen entwickelten Wirkstoff-Screening, dass ein solches Medikament Zellen des gefürchteten Glioblastoms tötet – zumindest in der Zellkulturschale.

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NACHGEFRAGT: “Die Notfallmedizin ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Anwendungsfeld für POCT”

(www.medlabportal.de) Die Labormedizin setzt auf POCT: Am 25. und 26. September 2024 findet das Point-of-Care Testing Symposium (POCT) im Congress Center Bremen statt. MedLabPortal sprach mit Astrid Petersmann, die neben Peter B. Luppa Tagungspräsidentin der Veranstaltung ist. Petersmann hat die Professur für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (IKCL) der Universitätsmedizin Oldenburg inne. Sie ist Fachärztin für Laboratoriumsmedizin, sowie Diplombiologin, und leitet das IKCL am Klinikum Oldenburg seit 2020. 2023 wurde sie von dem Nutzungsrat der Biobankstruktur zur wissenschaftlichen Leitung der CF Biobankstruktur gewählt.

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Geschlechterungleichheit bei ökologischer Forschung

Neue Studie zeigt: Frauen tragen überproportional zu wissenschaftlichen Publikationen in dem Forschungsfeld bei

Wissenschaftlerinnen, die im Bereich ökologische Forschung arbeiten, tragen überproportional zum Forschungsoutput bei: Eine neue Studie legt die Dimension des Gender Bias (geschlechtsbezogener Verzerrungseffekt) bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Bereich der Ökologie offen. Demnach machen Frauen zwar nur 30 Prozent der Autor*innen in dem führenden Journal Ecology aus, ihre Beiträge aber liegen deutlich über dem, was der Wahrscheinlichkeit nach zu erwarten wäre.

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Wissenschaft im Gespräch: Warum manche Hepatitis-Virus-Infektionen ausheilen und andere chronisch werden

Was sind die Ursachen dafür, dass manche Hepatitis-Virus-Infektionen ausheilen, während andere einen chronischen Verlauf nehmen? Mit dieser Frage befasst sich der Journalist Wolfgang Heim in einer Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Ralf Bartenschlager und Dr. Claudia Beisel. Prof. Bartenschlager ist Sprecher des SFB/Transregio „Determinanten und Dynamik der Elimination versus Persistenz bei Hepatitis-Virus-Infektionen“. Die von der DFG geförderten Verbünde an der Universität Heidelberg zu grundlegenden Fragestellungen der Lebenswissenschaften präsentieren sich in der Reihe „Überlebensstrategien“. Beitrag drei zur Hepatitis-Virus-Forschung ist als Video abrufbar auf heiONLINE.

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Täglich individuelle Tumorbestrahlung

Bei der Behandlung von Krebskranken lässt sich die Bestrahlung täglich neu an die Lage des Tumors und die Gegebenheiten im Körper anpassen. Einen solchen Workflow haben Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI jetzt erstmals in den täglichen klinischen Alltag einer Protonentherapie eingebaut − ein wichtiger Schritt in der Individualisierung der Therapie. Die Studie erschien gestern im Fachblatt Physics in Medicine and Biology.

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The 6th German POCT Symposium: Bremen instead of Down Under

(MedLabPortal) The 6th Point-of-Care Testing Symposium (POCT) will take place from Sept. 25-26, 2024 at the Congress Centrum Bremen. So much for the official news. But what is behind it – and why should medical journalists and students in particular attend, in addition to laboratory medicine experts?

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6. Deutsches POCT Symposium: Bremen statt Down Under

(MedLabPortal) Das 6. Point-of-Care Testing Symposium (POCT) findet vom 25. bis 26. Sept. 2024 im Congress Centrum Bremen statt. Soweit die offizielle News. Doch was steckt dahinter – und warum sollten neben Fachleuten der Labormedizin vor allem Medizinjournalisten und Studierende hin?

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Triptane sind zur Therapie akuter Migräneattacken am effektivsten

Die aktuelle Metaanalyse eines internationalen Netzwerks, an dem auch die Universität Duisburg-Essen beteiligt ist, zeigt, dass Triptane am effektivsten gegen akute Migräneattacken wirken. Auch neuere Migränemedikamente waren nicht überlegen. Dennoch nehmen nur gut sieben Prozent der Betroffenen Triptane ein – trotz hoher Wirksamkeit, allgemein guter Verträglichkeit und relativ geringer Therapiekosten. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie appelliert an Ärztinnen und Ärzte, Betroffene adäquat zu informieren und diese Substanzklasse breiter einzusetzen.

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Reporterhaut: In-vitro-Haut macht Zellreaktion auf Testsubstanz in Echtzeit messbar

Die EU hat Tierversuche zur Testung von Kosmetika verboten und bei der Risikobewertung neuer chemischer Stoffe sind tierversuchsfreie Alternativmethoden vorzuziehen. Am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB wurde nun erstmals ein dreidimensionales Hautmodell aufgebaut, das die Reaktion der Haut auf Substanzen direkt anzeigt: Die Reporterhaut. Durch den eingebauten Reporter kann die zelluläre Antwort präzise und schnell gemessen werden – und das am lebenden Modell. So lassen sich nicht nur Kosmetika wirkungsvoll prüfen, sondern auch Allergene sowie entzündungsauslösende oder toxische Wirkungen von Bioziden, Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien.

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Für Lehrkräfte und Schüler: Mehr Aufklärung über Depression im Jugendalter nötig

Ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse an Depression erkrankt / neue kostenfreie „Alles Gut?!“- Aufklärungsangebote für Lehrkräfte und Jugendliche

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Zehntausend Jahre alte DNA gibt Einblicke in die Populationsgeschichte Südafrikas

Alte DNA erlaubt spektakuläre Einblicke in die Geschichte der Menschheit, insbesondere in Europa und Asien. Für diese Regionen konnten Forschende die Genome von Tausenden von Menschen rekonstruieren. Aus dem südlichen Afrika – Botswana, Südafrika und Sambia – liegen bisher jedoch weniger als zwei Dutzend alte Genome vor. Obwohl diese Region einige der weltweit frühesten Zeugnisse des modernen Menschen beherbergt, waren die ältesten Genome bisher nur etwa 2.000 Jahre alt.

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Ohne Mücke kein Kakao – wie die Biodiversität zu retten ist

Biodiversität ist viel mehr als die Vielfalt an Arten. Sie umfasst auch die Vielfalt an Ökosystemen und die genetische Vielfalt der Organismen. Also sind wir, die Menschen, natürlich ebenfalls Teil der Biodiversität der Erde. Allerdings verschlechtert sich der Zustand der Biodiversität zunehmend.

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Damit der Eremit nicht noch einsamer wird: Mehr Höhlenbäume für den sehr seltenen Juchtenkäfer!

Freising, 19.09.2024: Viele Vorkommen des Eremiten hängen an einzelnstehenden, alten Eichen, und ihre nächsten Eremiten-Nachbarn oder die nächsten Höhlenbäume sind oft unerreichbar. Für das langfristige Auskommen dieses streng geschützten Käfers ist es höchste Zeit schon heute an seine Behausungen von morgen zu denken und dabei auch ungewohnte Methoden anzuwenden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft