Hightech Agenda-Neubau der Hochschule Coburg offiziell eröffnet

Der Freistaat Bayern hat in Coburg auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofsareal einen HTAplus Modulbau für die KI-Forschung geschaffen. Hier ist jetzt das neue Institut „CRAI“ untergebracht: Dieses „Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence“ bündelt die Forschung der Hochschule Coburg zu verantwortungsvoller künstlicher Intelligenz (KI). Jetzt wurde die Eröffnung gefeiert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Inspired by nature – Light-controlled bio-based OptoAssays can diagnose diseases more easily and cost-effectively

From Velcro to solar cells, many technological innovations have been inspired by nature. In medical diagnostics, researchers also draw inspiration from biological principles. A research team from the University of Freiburg and the INM – Leibniz Institute for New Materials in Saarbrücken has developed testing methods in which simple LEDs could replace complex mechanical pumps. These OptoAssays not only mimic the behaviour of biological cells but also use their genetic programming.

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DEGUM: Ultraschallgestützte Therapie reduziert Rückenschmerzen

Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland leidet unter Rückenschmerzen. 26,2 Millionen Menschen suchen deshalb ärztliche Hilfe. Der sogenannte interventionelle Ultraschall bietet innovative Möglichkeiten in der Schmerztherapie bei Rückenschmerzen. Durch ultraschallgesteuerte Injektionen an Wirbelgelenke oder an Nervenwurzeln können Schmerzen gezielt gelindert werden. Immer mehr Kliniken setzen diese Methode ein und die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) verzeichnet steigende Zahlen von Teilnehmenden bei Fortbildungsveranstaltungen. Ultraschallgestützte Interventionen sind auch Thema beim Dreiländertreffen vom 2. bis 4. Oktober 2024 in Salzburg.

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Von der Natur abgeschaut – lichtgesteuerte biobasierte OptoAssays können Krankheiten leicht und günstig diagnostizieren

Vom Klettverschluss bis zur Solarzelle, viele technische Errungenschaften haben die Natur zum Vorbild genommen. Auch in der medizinischen Diagnostik lassen sich Forschende von biologischen Prinzipien inspirieren. Ein Forscherteam der Universität Freiburg und des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken hat Testverfahren entwickelt, in denen komplexe mechanische Pumpen durch einfach Leuchtdioden ersetzt werden konnten. Diese OptoAssays ahmen das Verhalten von biologischen Zellen nicht nur nach, sie verwenden auch deren genetische Programmierung.

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How Developmental Signals Can Contribute to Genomic Mosaicism

Certain developmental signals shape not only the human embryo but also play a significant role in maintaining our genetic blueprints. They prevent alterations in the genome, known as mosaicism. The underlying biological mechanism helps the DNA to produce an identical copy of itself during cell division using the original genetic blueprint. However, it can also contribute to genomic mosaicism during nerve cell development, according to the findings of an international research team led by scientists from Heidelberg University.

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Wie Entwicklungssignale zur genetischen Mosaikbildung beitragen können

Bestimmte Entwicklungssignale formen nicht nur den menschlichen Embryo, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung unserer genetischen Baupläne. Sie verhindern, dass es zu Veränderungen des Genoms – der Mosaikbildung – kommt. Der zugrundeliegende biologische Mechanismus hilft, dass sich die DNA bei der Zellteilung nach dem ursprünglichen genetischen Bauplan in identischer Kopie vervielfältigt. Bei der Bildung von Nervenzellen kann er aber auch zum genomischen Mosaizismus beitragen, so die Erkenntnisse eines internationalen Forschungsteams unter Leitung von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg.

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UZH Bolsters Its Aerospace and Aviation Research at Innovation Park Zurich

The UZH Space Hub leverages its strong interdisciplinary research and international network to help advance the fields of remote sensing, astrophysics, space life sciences and autonomous drone navigation. By relocating to Innovation Park Zurich, it is enabling researchers to build a unique space ecosystem that links research, technology and business, paving the way for future innovation.

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UZH stärkt ihre Luft- und Raumfahrtsforschung im Innovationspark Zürich

Mit interdisziplinärer Forschungsstärke und einem internationalen Netzwerk leistet der UZH Space Hub bedeutende Beiträge in der Fernerkundung, der Astrophysik, den Space Life Sciences oder der autonomen Navigation von Drohnen. Der neue Standort im Innovationspark Zürich bietet nun die Chance, ein einzigartiges Weltraum-Ökosystem aufzubauen, das Forschung, Technologie und Wirt-schaft verknüpft und den Weg für zukünftige Innovationen ebnet.

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Neuer Meilenstein in der Magnetresonanztomographie von Pflanzen

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine vielseitige Technik in der Biomedizin. Ihre Anwendung zur Untersuchung des pflanzlichen Stoffwechsels in vivo stellt die Wissenschaft jedoch noch vor Herausforderungen. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Dr. L. Borisjuk (IPK Leibniz-Institut) und Prof. P.M. Jakob (Universität Würzburg) hat nun mit dem ‚Chemical Exchange Saturation Transfer‘ (CEST) eine neue Methode für die Pflanzen-MRT entwickelt. Sie ermöglicht einen nicht-invasiven Zugang zum Stoffwechsel von Zuckern und Aminosäuren in komplexen Speicherorganen (Samen, Früchte, Pfahlwurzeln und Knollen) wichtiger Kulturpflanzen (Mais, Gerste, Erbse, Kartoffel, Zuckerrübe und Zuckerrohr).

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Kurzsichtigkeit bei Kindern bremsen: Atropintropfen, Rotlicht, Kontaktlinsen – gibt es etwas Besseres als Sonnenlicht?

Kinder, die wegen Kurzsichtigkeit eine Brille tragen, sind schon lange kein ungewöhnlicher Anblick mehr. Als wichtige Ursache gilt vor allem die Tatsache, dass viele Kinder heute nur noch sehr wenig Zeit im Freien verbringen und daher nur selten dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Wie können Eltern am besten gegensteuern? Über verbreitete Myopie-Behandlungsansätze, neue Rotlicht-Anwendungen, internationale Studienergebnisse zum Hoffnungsmittel Atropin und den Effekt von Sonnenlicht wird Professor Dr. med. Wolf Lagrèze von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) auf der Hybrid-Pressekonferenz am 10. Oktober 2024 anlässlich des Jahreskongresses berichten.

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Wie wirken sich seltene Erbgut-Varianten auf die Gesundheit aus? KI ermöglicht präzisere Vorhersagen

Ob wir Veranlagungen für bestimmte Krankheiten haben, hängt im hohen Maße von den unzähligen Varianten in unserem Erbgut ab. Doch insbesondere bei Erbgut-Varianten, die in der Bevölkerung nur selten auftreten, ist der Einfluss auf die Ausprägung bestimmter krankhafter Merkmale bislang nur schwer zu ermitteln. Forschende aus dem DKFZ, dem EMBL und von der TU München stellen nun einen auf Deep Learning basierenden Algorithmus vor, der auch die Auswirkungen seltener Erbgut-Varianten vorhersagen kann. Das Verfahren ermöglicht, Personen mit hohen Erkrankungsrisiken präziser herauszufiltern, und erleichtert die Identifizierung von Genen, die an der Entstehung von Krankheiten beteiligt sind.

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Digitales Forum „diabinfo im Dialog“: Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die Psyche nicht außer Acht lassen

Am 21. Oktober lädt das nationale Diabetesinformationsportal diabinfo.de zur virtuellen Veranstaltung „diabinfo im Dialog“ ein. Viele Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes haben mit Begleiterkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zu kämpfen und auch das psychische Wohlbefinden ist häufig betroffen. Wie wirken sich hohe Blutzuckerwerte auf das Herz-Kreislauf-System aus? Und wie können Personen mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser mit psychischen Problemen und Ängsten umgehen? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des Events.

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Hirnentwicklung: Extrazelluläre Vesikel steuern zelluläre Kommunikation

Ein Team um Silvia Cappello zeigt, wie reifende Gehirnzellen sich über extrazelluläre Vesikel miteinander austauschen.

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Ambulante Geriatrie besser vernetzen und Qualität sichern: Altersmediziner laden in neue Arbeitsgruppe ein

Bis auf die Diagnostik und Therapie schwerer akuter Erkrankungen werden geriatrische Patientinnen und Patienten größtenteils ambulant versorgt. Im Idealfall arbeiten dabei viele Beteiligte zusammen – von behandelnden Haus- und Fachärzten bis zu Fachkräften in der ambulanten Rehabilitation bei der Nachbehandlung im Anschluss an den Klinikaufenthalt, beispielsweise auch in Tageskliniken. Um diese Zusammenarbeit weiter zu stärken und ihre Qualität zu sichern, hat die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) jetzt eine neue Arbeitsgruppe Ambulante Geriatrie gegründet.

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Wie eine Schmetterlingsinvasion die genetische Vielfalt minimiert

Der Karstweissling war bis vor einigen Jahren nördlich der Alpen kaum anzutreffen. Dann trat er eine europaweite Invasion an. Dabei hat sich das Insekt nicht nur massenhaft ausgebreitet – gleichzeitig ist die genetische Vielfalt innerhalb der Art rapide zurückgegangen.

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Neu im Hessischen Landesmuseum Darmstadt! Erlebnisstation »Wale«

Mit der neuen Erlebnisstation »Wale« integriert das Hessische Landesmuseum eine neue Präsentationsform und moderne Interaktionsmöglichkeit für Kinder und ihre Familie in die Zoologische Sammlung.

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EU-Initiative „Joint Action Prevent NDC“: Startschuss in Brüssel mit Beteiligung von DANK und DKFZ

Die Deutsche Allianz für Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben in Brüssel an der ersten EU-Konferenz zur „Joint Action Prevent NCD“ Initiative teilgenommen. Dieses Projekt der Europäischen Union verfolgt das Ziel, eine länderübergreifende Strategie zur Bekämpfung von Krebs und anderen Nichtübertragbaren Krankheiten zu entwickeln. Die Konferenz markierte den Auftakt für eine Serie von Maßnahmen und Forschungsinitiativen, die darauf abzielen, Risikofaktoren für nichtübertragbare Erkrankungen wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch zu identifizieren und zu reduzieren.

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Evolution evolves! A new scientific understanding of evolution is emerging

Advances in biological science are leading to a striking new understanding of how organisms evolve. Charles Darwin’s ‘natural selection’ remains the principal mechanism, but which traits are favoured is partly determined by properties of the organism itself, leading to differences between species in the ability to evolve. In a much-anticipated new book that lays out the new perspective, an international team of leading scientists describe how the evolutionary process has itself evolved over time – and continues to do so.

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Die Evolution evolviert! Ein neues wissenschaftliches Verständnis der Evolution entsteht

Fortschritte in der biologischen Forschung führen zu einem bemerkenswerten neuen Verständnis davon, wie Organismen evolvieren. Charles Darwins „natürliche Selektion“ bleibt der zentrale Mechanismus, doch welche Merkmale begünstigt werden, wird teilweise von Eigenschaften der Organismen selbst bestimmt. In einem mit Spannung erwarteten neuen Buch, das diese neue Perspektive darlegt, beschreibt ein internationales Team führender Wissenschaftler, wie der Evolutionsprozess im Laufe der Zeit selbst evolviert ist – und dies auch weiterhin tut.

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Kein höheres Risiko für Nierensteine oder Arterienverkalkung bei Vitamin D-Einnahme

Tägliche Vitamin D-Einnahme könnte die Krebssterblichkeit um zwölf Prozent reduzieren. Doch Kritiker befürchten gesundheitliche Nebenwirkungen durch die mit der Vitaminsupplementierung verbundenen erhöhten Kalziumwerte im Blut. Forschende aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigten kürzlich: Die Einnahme von Vitamin D oder von Multivitamin-Präparaten ist zwar mit erhöhten Kalziumspiegeln verbunden. Doch die Personen mit höheren Kalziumwerten erkrankten nicht häufiger an Atherosklerose oder an Nierensteinen, den charakteristischen Folgen langfristig erhöhter Serum-Kalziumspiegel.

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Wie die Evolution unsere Herzen prägte

Wie genau sich die Herzen von Menschen und nichtmenschlichen-Primaten genetisch unterscheiden, hat ein Team um Norbert Hübner und Sebastian Diecke am Max Delbrück Center gezeigt. Die Studie in „Nature Cardiovascular Research“ liefert neue Erkenntnisse über evolutionäre Anpassung und Herzkrankheiten.

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Studie zeigt keine negativen Auswirkungen religiösen Trockenfastens auf den Blutzuckerspiegel bei Personen ohne Diabetes

Ein Forscherteam um Prof. Dr. Olga Ramich vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat in einer ersten Pilotstudie die Auswirkungen von religiösem Trockenfasten und zeitlich begrenztem Essen auf den Verlauf und die Höhe des Blutzuckerspiegels untersucht. Die Studie ist die erste ihrer Art, bei der eine kontinuierliche Glukosemessung eingesetzt wurde, um diese Fastenmethoden bei einer kleinen Gruppe von Proband*innen ohne Diabetes zu bewerten. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nutrients veröffentlicht.

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New approaches to research into systemic sclerosis

TLR8 influences the production of disease-related cytokines

Systemic sclerosis is an autoimmune disease that primarily causes inflammation of the skin, as well as internal organs such as the lungs and heart. It is considered a rare disease, and little is yet known about its development and progression. In cooperation with the Departments of Rheumatology and Immunology, as well as Dermatology at the Hannover Medical School, a team led by junior research group leader Theresa Graalmann at TWINCORE, Centre for Experimental and Clinical Infection Research, has investigated the role of a specific group of immune cells in people with systemic sclerosis.

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Neue Ansätze zur Erforschung der systemischen Sklerose

TLR8 beeinflusst Bildung von krankheitsrelevanten Zytokinen

Die systemische Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, die vor allem Entzündungen der Haut, sowie innerer Organe wie Lunge und Herz verursacht. Sie gilt als seltene Erkrankung, deren Entstehung und Verlauf noch nicht gut erforscht sind. In Kooperation mit den Kliniken für Rheumatologie und Immunologie, sowie Dermatologie der Medizinischen Hochschule Hannover hat ein Team um Nachwuchsgruppenleiterin Theresa Graalmann am TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, die Rolle einer bestimmten Gruppe von Immunzellen bei Menschen mit systemischer Sklerose untersucht.

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Pflegekompetenzgesetz: „Pflege darf immer noch nicht alles, was sie kann!“

Think Tank nimmt Stellung zum Gesetzentwurf und zeigt Licht und Schatten auf

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