Warum die Grippeimpfung bei älteren Menschen weniger wirksam ist

CiiM-Studie identifiziert Schlüsselmoleküle und mögliche Ansätze zur Verbesserung der Impfantwort

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Answers on psychological topics

Anita Chasiotis and Martin Kerwer from ZPID participate in “Book a Scientist” of the Leibniz Association

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Antworten zu psychologischen Themen

Anita Chasiotis und Martin Kerwer vom ZPID beteiligen sich an “Book a Scientist” der Leibniz-Gemeinschaft

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Soil and water pollution increases the risk of cardiovascular disease

In the journal Nature Reviews Cardiology, an international research team warns of strong links between soil and water pollution and cardiovascular disease. Pesticides, heavy metals, micro- and nanoplastics in the soil and environmentally harmful chemicals can have a negative impact on the cardiovascular system.

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„Leber gut – alles gut“: zum 25. Deutschen Lebertag Informationen zu aktuellen Therapiestandards bei Lebertumoren

Gießen, Hannover, Köln – Primäre Lebertumoren zählen zu den gravierendsten Erkrankungen, die häufig erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt werden. Dazu zählen insbesondere zwei Haupttypen: Der Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) sowie das Gallengangskarzinom (Cholangiozelluläres Karzinom, CCC). Diese Lebertumoren verursachen keine eindeutigen Symptome und sind bei der Diagnosestellung meist schon weit fortgeschritten, was zu einer schlechten Überlebensrate führt.

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Vorstand des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung für zwei Jahre neu gewählt

Im Rahmen des DKVF 2024 fand am 26.09.2024 die 36. Mitgliederversammlung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) e.V. statt. Dabei wurde der neue Vorstand des DNVF gewählt.

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Angepasst – Studie zeigt, dass auch Wildtiere sich an den Menschen gewöhnen

Wildtiere sind weniger anfällig für Störungen durch den Menschen, wenn sie in Gebieten mit großem menschlichen Fuaßbdruck leben. Das zeigt die Auswertung von Potsdamer Forschenden einer groß angelegten Besenderung von mehr als 1.500 Wildtieren für ein internationales Forschungsprojekt. Tiere, die mit Messgeräten wie GPS-Halsbändern ausgestattet werden, erholten sich von der Markierung schneller, wenn sie in ihrem Lebensraum häufiger auf Menschen oder deren Spuren treffen. Sie sind offenbar bereits an derartige Störungen angepasst. Auffällig war, dass Tiere in den ersten Tagen nach der Besenderung unterschiedlich reagierten, je nachdem, ob sie Pflanzen-, Alles- oder Fleischfresser waren.

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Umfassende Aufforstung kann globale Erwärmung bremsen

Simulationen von LMU-Forschern zeigen, dass durch großflächige Aufforstung Temperaturspitzen gesenkt und die Überschreitungsdauer des 1,5°C-Ziels verkürzt werden könnte.

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Thaumatin: Natural Sweetener with Anti-Inflammatory Potential

A new study by the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich shows for the first time that bitter tasting protein fragments (peptides) are produced in the stomach during the digestion of the natural sweetener thaumatin. In a cellular test system, the peptides are able to stimulate the acid secretion of human stomach cells and influence inflammatory reactions. “Our research helps to elucidate the health effects of the plant protein, which is widely used as a sweetener,” says Veronika Somoza, head of the study and director of the Leibniz Institute.

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Eine europäische Hochschullandschaft für die nachhaltige Entwicklung der Industrie

Sie forschen und lehren gemeinsam zu verantwortungsvollem und nachhaltigem Produzieren und Konsumieren – und formen damit eine europäische Universität. Rund 150 europäische Forschende und Studierende von neun Hochschulen aus acht europäischen Ländern führte dieses Ziel in dieser Woche nach Mittelsachsen. Die beiden Hochschulen in Freiberg und Mittweida waren Gastgeberinnen der „EURECA-PRO Review Week“. Die European University on Responsible Consumption and Production (EURECA PRO) bringt die Kompetenz europäischer Hochschulen zusammen, die sich in Forschung und Lehre auf das Thema Nachhaltigkeit und insbesondere auf das Sustainable Development Goal 12 (SDG12) konzentrieren.

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Forest loss forces langur species to interbreed

New danger for endangered primates

Research of the German Primate Center – Leibniz Institute for Primate Research – shows a threatening development for two endangered primate species in Bangladesh: Phayre’s langurs (Trachypithecus phayrei) and capped langurs (Trachypithecus pileatus). In mixed groups of these two species, hybrids have been found and genetically confirmed. If hybridization continues, it could mean the extinction of one or both species (International Journal of Primatology).

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Regen und sonniger Spätsommer bringen üppige Pflanzen

Botanischer Garten der HHU im Herbst

Der Sommer 2024 war eher durchwachsen, immer wieder fiel Regen. Dies freut die Pflanzen im Botanischen Garten an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU): Überall wächst es üppiger als in den Vorjahren. Jetzt im Herbst lohnt sich ein Rundgang durch die Nutzpflanzenabteilung besonders. Der Garten ist in den letzten Septembertagen noch täglich bis 19:00 Uhr geöffnet, ab Oktober bis 18:00 Uhr.

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Waldverlust zwingt Languren zu Kreuzungen zwischen Arten

Neue Gefahr für bedrohte Primaten

Forschungsergebnisse des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung – zeigen eine bedrohliche Entwicklung für zwei gefährdete Primatenarten in Bangladesch: Phayre-Brillenlanguren (Trachypithecus phayrei) und Kappenlanguren (Trachypithecus pileatus). In gemischten Gruppen dieser beiden Arten wurden bereits Hybride gefunden und genetisch bestätigt. Wenn die Hybridisierung anhält, könnte dies das Aussterben einer oder beider Arten bedeuten (International Journal of Primatology).

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UKE-Forschende wollen neue Therapien von neuroinflammatorischen Erkrankungen entwickeln

Großer Erfolg für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine neue Forschungsgruppe aus dem Bereich der Neuroinflammation bewilligt. Langfristiges Ziel der Wissenschaftler:innen ist es, für Patient:innen mit Multiple Sklerose und anderen entzündlich-degenerativen Erkrankungen des Zentralnervensystems spezifischere Therapieverfahren zu entwickeln. Die DFG unterstützt die Forschenden in den kommenden vier Jahren mit sechs Millionen Euro.

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Eine Depression kommt selten allein

Greifswalder Publikation in Nature Communications

Haben Menschen mit Depressionen ein höheres Risiko für weitere Erkrankungen? Welche sind das und wann treten sie auf? Das haben Forschende der Universitätsmedizin Greifswald zusammen mit weiteren europäischen Kooperationspartnern in einer Studie untersucht. Dafür wurden über 1,2 Millionen Datensätze aus Krankenakten verschiedener Länder analysiert.

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Global warming leads to higher nitrogen requirements – New wheat varietys can contribute to food security

Wheat is the world’s most important grain. But it has high environmental costs due to the need to fertilize with nitrogen. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) and France’s National Research Institute for Agriculture, Food and Environment (INRAE) have now determined that new wheat varieties produce better crops with the same quantities of fertilizer.

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Stickstoffbedarf steigt mit Erderwärmung – Neue Weizensorten können zu Ernährungssicherheit beitragen

Weizen ist weltweit das wichtigste Getreide – und verursacht hohe Umweltkosten. Grund hierfür ist die erforderliche Düngung mit Stickstoff. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des französischen Institut national de recherche pour l’agriculture, l’alimentation et l’environnement (INRAE) haben nun berechnet, dass neue Weizensorten bei gleichbleibender Düngung bessere Ernten liefern.

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Fit bleiben im Alter mit regelmäßiger Bewegung

Gesundheit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um auch im Alter ein selbstbestimmtes und aktives Leben führen zu können. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 01. Oktober 2024 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihre Angebote zur Gesundheitsförderung älterer Menschen hin. Die Website https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de bietet Informationen, Tipps und kostenfreie Materialien zu Themen wie Alkohol- und Medikamentenkonsum im Alter, Demenz oder Hörgesundheit. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Thema Bewegungsförderung, denn regelmäßige körperliche Aktivität trägt dazu bei, Erkrankungen vorzubeugen und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern.

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Fraunhofer IOSB-AST entwickelt innovatives UVC-LED-Desinfektionswerkzeug für Pharmaproduktion bei Boehringer Ingelheim

Ilmenau/Biberach, 27. September 2024: Die Pharmaproduktion stellt grundsätzlich sehr hohe Anforderungen an eine hygienische Arbeitsumgebung. Für Kleingeräte wie Zugangskarten, Tablets, Scanner oder Smartphones hat das Fraunhofer IOSB-AST nun eine besonders effektive und zeitsparende Lösung zur Anwendung in der Pharmaproduktion bei Boehringer Ingelheim auf Basis von UVC-LEDs entwickelt.

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Who transports what here?

Computer Science: Publication in PLOS Biology

Transport proteins are responsible for the ongoing movement of substrates into and out of a biological cell. However, it is difficult to determine which substrates a specific protein can transport. Bioinformaticians at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) have developed a model – called SPOT – which can predict this with a high degree of accuracy using artificial intelligence (AI). They now present their approach, which can be used with arbitrary transport proteins, in the scientific journal PLOS Biology.

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Wer transportiert hier was?

Informatik: Veröffentlichung in PLOS Biology

Für den ständigen Austausch von Stoffen in und aus einer biologischen Zelle heraus sind Transportproteine verantwortlich. Es ist aber schwierig zu bestimmen, welche Stoffe ein bestimmtes Protein transportieren kann. Bioinformatiker der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) haben nun mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) ein SPOT genanntes Modell entwickelt, das dies mit hoher Genauigkeit vorhersagen kann. In der Fachzeitschrift PLOS Biology stellen sie ihren neuen, für beliebige Transportproteine geeigneten Ansatz vor.

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Möglicher „Pausenknopf“ in der menschlichen Entwicklung entdeckt

Einen möglichen „Pausenknopf“ für das früheste Stadium menschlicher Entwicklung haben Forscher*innen des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik entdeckt. Ob der Mensch den zeitlichen Verlauf seiner Entwicklung kontrollieren kann, wird seit langem diskutiert. Die neue Studie legt nahe, dass auch in menschlichen Zellen ein „Pausenknopf“ aktiviert werden kann. Die neuen Erkenntnisse vertiefen unser Verständnis des frühen menschlichen Lebens und könnten die Reproduktionstechnologie verbessern.

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Scientists Discover „Pause Button“ in Human Development

Researchers at the Max Planck Institute for Molecular Genetics in Berlin (MPIMG) and the Institute of Molecular Biotechnology (IMBA) of the Austrian Academy of Sciences in Vienna have discovered a potential „pause button“ in the earliest stages of human development. Whether humans can control the timing of their development has long been debated. The new study suggests that this “pause button” can be activated in human cells as well. The findings have significant implications for our understanding of early human life and may improve reproductive technologies.

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Chips, Cola, Vegan: Wer nicht aufpasst, kann an Anämie erkranken

Die Fälle an ernährungsbedingten Anämien in Deutschland sind selten, nehmen aber zu. Darauf machten die an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) forschenden Julie Schanz, Julia Knaus und Nils Brökers auf dem Deutschen Kongress für Labormedizin (DKLM ) in Bremen aufmerksam.

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Studie über Sterblichkeitsraten von beatmeten Patienten: DGAI fordert offenen Diskurs über Grenzen der Intensivmedizin

Der Sprecherkreis des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Intensivmedizin (WAKI) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) plädiert für einen offenen gesellschaftlichen Diskurs über die Möglichkeiten und Grenzen der Intensivmedizin. Hintergrund ist eine kürzlich veröffentlichte Studie von Prof. Dr. Christian Karagiannidis, die eine hohe Sterblichkeitsrate bei mechanisch beatmeten Patienten in deutschen Krankenhäusern aufzeigt und damit eine Diskussion über eine generelle Überversorgung und die Notwendigkeit einer Begrenzung in der deutschen Intensivmedizin angestoßen hat.

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