Förderung von Schutzgebieten – Balanceakt zwischen Erhalt und Nutzung

Der steigende Bedarf an natürlichen Ressourcen setzt die globale Biodiversität zunehmend unter Druck. Deutschland unterstützt seine Partnerländer daher bei der Bewahrung der Artenvielfalt. Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) hat die bilaterale Förderung von Schutzgebieten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) untersucht. Die Evaluierung zeigt, dass die Biodiversität in den Schutzgebieten nur erhalten werden kann, wenn die sozioökonomische Situation der lokalen Bevölkerung verbessert wird und damit der Nutzungsdruck auf die Gebiete sinkt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vultures and AI as death detectors: GAIA develops a high-tech approach for wildlife research and conservation

In order to use remote locations to record and assess the behaviour of wildlife and environmental conditions, the GAIA Initiative developed an artificial intelligence (AI) algorithm that reliably and automatically classifies behaviours of white-backed vultures using animal tag data. As scavengers, vultures always look for the next carcass. With the help of tagged animals and a second AI algorithm, the scientists can now automatically locate carcasses across vast landscapes. The algorithms described in a recently published article in the “Journal of Applied Ecology” are therefore key components of an early warning system for environmental changes.

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Forschungssymposium Physiotherapie verknüpft Forschung, Lehre und Versorgung

Wissenschaftlich interessierte Physiotherapeut*innen sowie an der Physiotherapie Interessierte aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen am Freitag und Sonnabend, 22. und 23. November 2024, an der BTU Cottbus-Senftenberg zusammen. Unter dem Motto »Bridging the Gap« steht auf dem Senftenberger Universitätscampus das 8. Forschungssymposium Physiotherapie an.

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Ursache des Jo-Jo-Effekts entschlüsselt

Forschende der ETH Zürich haben einen Mechanismus hinter dem Jo-Jo-Effekt entdeckt: Fettzellen haben ein Gedächtnis, das auf Epigenetik beruht.

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Risikobewertung: Essenzielle Zutat für mehr Lebensmittelsicherheit

BfR organisiert internationales Symposium in Costa Rica

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Überlebenskünstler im extremen Klima der Atacama-Wüste

Welche Mikroorganismen es schaffen, in den extrem trockenen Böden der Atacama-Wüste zu überleben, und welche wichtigen Funktionen sie in diesem extremen Ökosystem übernehmen – zum Beispiel bei der Bodenbildung –, haben Forschende um Dr. Alexander Bartholomäus, Dr. Steffi Genderjahn und Prof. Dirk Wagner vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ entschlüsselt. Sie nutzten dafür neue gentechnische Methoden, die DNA von lebenden und toten Mikroorganismen unterscheiden können. Ihre Studie ist im Journal Applied and Environmental Microbiology erschienen.

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Zukunft in der Forschung: Neues S2-Labor eröffnet wegweisende Möglichkeiten in der Biotechnologie für INNOVENT e.V.

Die Forschungslandschaft Thüringen erhält einen wichtigen Impuls: Seit Mitte des Jahres steht INNOVENT im Bereich Biomaterialien ein neues zugelassenes S2-Labor zur Verfügung. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, mit potentiell pathogenen (krankheitserregenden) Organismen, wie Bakterien, Viren und Pilzen zu arbeiten und mit gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) zu forschen. Darauf basierend können zukunftweisende Themen im medizinischen und bioökonomischen Kontext wesentlich innovativer vorangetrieben werden.

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So regenerieren Meereswürmer verlorene Körperteile

Die Rückkehr von Zellen in einen stammzellähnlichen Zustand als Schlüssel zur Regeneration

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Weniger Stress, mehr Gleichgewicht: Veränderter Lebensstil entstresst das Immunsystem bei Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, bei der Immunzellen aus dem Gleichgewicht geraten sind. Stress kann die Symptome verstärken und den Krankheitsverlauf beschleunigen. Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und der Sozialstiftung Bamberg hat kürzlich gezeigt, dass ein multimodales Programm zur Stressbewältigung und Lebensstilveränderung das Immunsystem positiv beeinflussen kann. Die umfangreichen Analysen der Immunzellen für die jetzt in „Inflammatory Bowel Diseases“ veröffentlichte Studie wurden in Essen durchgeführt.

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Klimawandel setzt Heringslarven unter Stress

Das Auftreten mehrerer Stressfaktoren hebelt die Akklimatisierungsstrategien junger Heringe aus: Wenn Larven der Schwarmfische mehreren Stressfaktoren gleichzeitig ausgesetzt sind, verringert sich ihre Fähigkeit, auf molekularbiologischer Ebene auf diese Veränderungen zu reagieren. Experimente eines Teams aus Oldenburg und Kiel zeigen, dass dafür schon eine Kombination aus zwei Faktoren ausreicht.

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World Antimicrobial Resistance Awareness Week 2024: Educate. Advocate. Act now.

Three researchers, three approaches: HZI scientists explain their work in the fight against antimicrobial resistance

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Weltantibiotikawoche 2024: Educate. Advocate. Act now.

Drei Forschende, drei Wege: HZI-Wissenschaftler:innen erklären ihre Arbeit im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

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Forschungsprojekt DeinHaus4.0 erfolgreich zu Ende gebracht

Am 12. November wurde das Forschungsprojekt »DeinHaus4.0 Niederbayern – Länger leben Zuhause« mit einer ausgesprochen bürgernahen Abschlussveranstaltung in der Deggendorfer Land-Au erfolgreich abgeschlossen. 75 Haushalte – vorwiegend in Niederbayern – hat die Technische Hochschule Deggendorf (THD) dabei in den letzten gut sechs Jahren für je neun Monate aktiv beteiligt. Es gelang dem Team um die THD-Professoren Horst Kunhardt, Christian Rester und Wolfgang Dorner sowie die Koordinatorin Alexandra Glufke zu zeigen, wie smart digitale Technik ältere oder gehandicapte Menschen im eigenen Heim, aber auch in professionellen Pflegeeinrichtungen unterstützen kann.

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Zeitreise zu den Ursprüngen der Stammzelle

Eine neue Studie zeigt, dass wichtige Proteine, die an der Regulation tierischer Stammzellen beteiligt sind, viel älter sind als bisher angenommen. Sie stammen aus der Zeit vor der Entstehung der Tiere vor mehr als 700 Millionen Jahren. Das internationale Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus der Gruppe von Dr. Georg Hochberg am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Deutschland wurde von Prof. Ralf Jauch von der Universität Hongkong und Dr. Alex de Mendoza von der Queen Mary University of London in Großbritannien geleitet.

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Kurzvorträge und Diskussion: Proteinqualitätskontrolle trifft Entwicklungsbiologie

Proteinqualitätskontrolle trifft Entwicklungsbiologie: In einer gemeinsamen Veranstaltung berichten Prof. Dr. Nora Vögtle und Prof. Dr. Lazaro Centanin über ihre aktuelle Forschung und laden die akademische Fachgemeinschaft ebenso wie ein interessiertes außeruniversitäres Publikum dazu ein, auch über mögliche gesellschaftliche Auswirkungen ihrer Arbeit zu diskutieren. Die beiden Kurzvorträge mit anschließender moderierter Podiumsdiskussion sind Teil der Reihe „Bio(R)evolution – Neue Köpfe, neue Ideen, neue Horizonte“. Die Veranstaltung findet am 18. November 2024 statt.

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Ein Skript für den Wald der Zukunft

FH Südwestfalen leitet Verbundvorhaben ReForm-regioWald – Vernetzung und regional angepasste Ideen für die Wiederaufforstung im Fokus

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MedLabPortal now also on BlueSky, LinkedIn and X

As the official portal of the German Society for Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (DGKL), MedLabPortal is committed to freedom of information – and has also been offering its content on the DGKL’s social media channels on BlueSky, LinkedIn and X (formerly Twitter) since the beginning of November. In this way, users can access the content of the special interest website across all platforms.

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Rainforest protection reduces the number of respiratory diseases

Rainforest protection is not only good for biodiversity and the climate – it also noticeably improves the health of humans who live in the corresponding regions. This is the conclusion drawn by a current study by the University of Bonn and the Universidade Federal de Minas Gerais in Brazil. In this, the researchers show that measures to combat slash-and-burn techniques significantly reduce the concentration of particulate matter in the air. The number of hospital stays and deaths due to respiratory diseases thus also decreases. The results have been published now in the journal Nature Communications, Earth & Environment.

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Regenwaldschutz senkt Zahl der Atemwegserkrankungen

Regenwaldschutz ist nicht nur gut für Biodiversität und Klima – auch die Gesundheit der Menschen, die in den entsprechenden Gebieten leben, verbessert sich dadurch spürbar. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Bonn und der Universidade Federal de Minas Gerais in Brasilien. Die Forscher zeigen darin, dass Maßnahmen gegen Brandrodung die Feinstaub-Konzentration in der Luft signifikant reduzieren. Damit sinkt auch die Zahl der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle aufgrund von Atemwegs-Erkrankungen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Communications, Earth & Environment“ erschienen.

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Biodiversity in the city: Designing urban spaces for humans and animals

Animals and plants also live and thrive on public squares. This creates opportunities for greater biodiversity and well-being for the human population. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have studied at 103 locations in Munich how various factors affect flora and fauna. They advocate a close examination of local conditions and a more nature-focussed approach to the design of public spaces.

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Helmholtz Munich Launches Imputation Server

Helmholtz Munich launches the Helmholtz Munich Imputation Server, providing an imputation service for researchers based in the European Union (EU) and beyond. Imputation, the statistical inference of unobserved genotypes, is essential for genetic analyses and requires uploading raw genotype data. However, because genetic data are classified as a special category under the EU General Data Protection Regulation (GDPR), using servers located outside the EU or in countries lacking adequacy agreement is prohibited. The Helmholtz Munich Imputation Server is therefore a key platform for thousands of researchers in the EU and worldwide.

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Helmholtz Munich startet Imputation-Server

Helmholtz Munich startet den Helmholtz Munich Imputation Server und bietet einen wichtigen Service für Forschende in der Europäischen Union (EU) und darüber hinaus. Imputation, die statistische Interferenz unbeobachteter Genotypen, ist zentral für genetische Analysen und erfordert das Hochladen von Genotyp-Rohdaten. Da genetische Daten gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als besondere Kategorie eingestuft sind, ist die Nutzung von Servern außerhalb der EU oder in Ländern ohne Abkommen verboten. Der Helmholtz Munich Imputation Server ermöglicht EU-Forschenden daher den Zugang zu aktuellen Referenzdatensätzen unter Einhaltung der Datenschutzregeln.

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Herzschwäche in jungen Jahren: eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) kann dahinterstecken

Herzschwäche bei Jüngeren: häufig verursacht durch eine Herzmuskelentzündung als Folge einer Virusinfektion. Wie man sich vor einer Myokarditis schützt und mit welchen Warnzeichen sich ein Infekt mit Herzbeteiligung zeigen kann, erläutert die Herzstiftung

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Studie belegt Mängel bei Antibiotikaverschreibungen in deutschen Krankenhäusern

Untersuchung an zehn Krankenhäusern in Baden-Württemberg / Optimierungsbedarf bei Antibiotika-Auswahl, Infektions-Diagnostik und Therapie-Dokumentation / Breite Verfügbarkeit von Infektiolog*innen und strukturierte Antibiotikaprogramme erforderlich / Veröffentlichung am 14. November im Fachmagazin Eurosurveillance

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Mathematical modelling leads to a better understanding of prostate cancer

Researchers at the University of Cologne develop three-dimensional mathematical model of prostate cancer. The model depicts various processes, including tumour growth, genetic evolution and tumour cell competition. It may also be applicable to other forms of cancer / publication in ‘Cell Systems’

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