The Hidden Risk of Combined Stressors for Soils

Global change, a term that encompasses climate change and phenomena such as changes in land use or environmental pollution, is putting ecosystems under pressure. Urban soils in particular are susceptible to stressors like heat, drought, road salt, nitrogen deposition, surfactants and microplastics. To date, the impact of these stressors has often been researched individually, with the impact of each stressor measured in isolation. This approach is, however, not representative of real-world scenarios as these factors almost always appear in combination. A new study carried out by researchers at Freie Universität Berlin shows that when these stressors are combined, their impact can change.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hydrogel cilia set new standard in microrobotics

Scientists create biologically realistic artificial cilia

Scientists at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, Hong Kong University of Science and Technology and Koç University in Istanbul have created hydrogel-based artificial cilia that move almost exactly like real biological cilia – the closest imitation achieved so far. The researchers can program each micrometer-sized cilium to move freely in space – just like cilia in the human body. This milestone work will be published in Nature on January 14, 2026.

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Zilien aus Hydrogel setzen neue Maßstäbe in der Mikrorobotik

Forschende entwickeln sehr realistische künstliche Flimmerhärchen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, der Hong Kong University of Science and Technology und der Koç University in Istanbul haben aus Hydrogel gefertigte künstliche Zilien entwickelt, die sich fast genauso bewegen können wie echte Flimmerhärchen – die bisher beste künstliche Nachahmung. Die Forschenden können jede mikrometerkleine Zilie so programmieren, dass sie sich frei im Raum bewegt – genau wie Zilien im menschlichen Körper. Die Forschungsarbeit wird am 14. Januar 2026 im Fachjournal Nature veröffentlicht.

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Historical specimens show human influence on the feeding behaviour of harbour seals

Tooth samples from historical specimens in natural history collections show how strongly humans can influence the feeding behaviour of seals. The wear marks on the teeth reveal clear differences in food consumption between different regions and periods. The study was conducted by the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) in collaboration with the University of Veterinary Medicine Hannover and the University of Leipzig and was recently published in the journal Frontiers in Marine Science.

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Wenn Darmbakterien zusammenarbeiten: Neue Einblicke in das funktionelle Mikrobiom

Die tägliche Einnahme eines Probiotikums könnte Verhaltenssymptome bei Kindern mit dem Fragilen-X-Syndrom lindern

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„EinBlick – Forschung verständlich“

Vortragsreihe des Max-Planck-Campus Tübingen präsentiert anschaulich Themen aus der Grundlagenforschung

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Historische Präparate zeigen menschlichen Einfluss auf das Fressverhalten von Seehunden

Abnutzungsspuren auf Seehundzähnen untersucht

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Internationaler Tag der Bildung am 24.01.: Grundlagen für naturwissenschaftliche Kompetenz werden vor der Schule gelegt

Frühe Anregung zahlt sich aus: Kinder, die bereits vor Schuleintritt mit naturwissenschaftlichen Themen in Berührung gekommen sind, lernen in diesem Bereich bis zur dritten Klasse deutlich mehr. Der Wissensstand bei der Einschulung ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Erwerb naturwissenschaftlicher Kenntnisse. Im Vergleich dazu weniger wichtig sind der Bildungsstand der Eltern, ihr sozialer und wirtschaftlicher Status, das Geschlecht des Kindes und die Anzahl der Bücher zu Hause. Diese Befunde zeigt das NEPS-Schlaglicht Nr. 13 zur frühen Entwicklung naturwissenschaftlicher Kompetenzen: https://www.lifbi.de/NEPS-SL/Detail?nummer=13

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Auslöser von Sehnenbeschwerden aufgedeckt

Sehnen sind stark, aber nicht unverwundbar. Werden sie ständig überlastet, zum Beispiel bei intensivem Sport, können sie sich schleichend verändern, was Schmerzen hervorruft.

Für diese Veränderungen ist ein Protein mit dem Namen HIF1 mitverantwortlich, wie Forschende nun in Experimenten mit Mäusen und mit menschlichem Sehnengewebe zeigen konnten.

Die Erkenntnisse könnten die Suche nach neuen Therapien beflügeln, die wirken, bevor das Gewebe irreversibel geschädigt ist.

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CHIP-Mutationen: Neuer Risikofaktor für Herzpatienten enttarnt

Bei manchen Menschen kommt es beim Älterwerden in Blutzellen zu Mutationen. Diese Blutzellen bilden zu viele Entzündungsstoffe, was die Gefahr von Gefäßverkalkungen, Blutgerinnseln und schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Diese Zusammenhänge untersucht eine von der Herzstiftung geförderte Studie

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Wenn ein Virus die Immunbremse löst: Neuer Hinweis auf den Beginn von Multipler Sklerose

Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) entstehen, wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Warum dieser Prozess einsetzt, ist oft unklar. Forschende berichten nun, wie das Epstein-Barr-Virus unter bestimmten Bedingungen frühe, MS-ähnliche Schäden im Gehirn auslösen kann. Dies liefert eine neue Perspektive, wie seltene immunologische Ereignisse das Krankheitsrisiko beeinflussen können.

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Genetic Risk Factor and Viral Infection Jointly Contribute to MS

One of the leading triggers for multiple sclerosis (MS) is an infection with the Epstein-Barr virus. However, certain gene variants also play an important role. Researchers at the University of Zurich have now shown that it is the molecular interaction between environmental and genetic risk factors that ultimately triggers the disease.

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Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur MS bei

Multiple Sklerose wird durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus mitverursacht. Daneben spielen aber auch bestimmte Genvarianten eine wichtige Rolle. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, führt erst das molekulare Zusammenspiel von Umwelt- und genetischen Risikofaktoren zur Entwicklung der Autoimmunerkrankung.

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Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: risikoadaptierte Strategie sinnvoll

Ein Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine neue, risikoadaptierte Strategie für den Start des Lungenkrebs-Screenings bei ehemaligen starken Raucherinnen und Rauchern entwickelt. Ziel ist es, den Beginn der Früherkennung nicht pauschal festzulegen, sondern anhand der tatsächlichen Risikoreduktion zu bestimmen. Abhängig davon, wie lange der Rauchstopp zurückliegt, errechneten die Forschenden risikoangepasste Startalter zwischen etwa 53 und 67 Jahren.

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Neue Radiotracer für Nebennierenbildgebung made in Würzburg

Während die ersten Tracer-Entwicklungen der Arbeitsgruppe um die Endokrinologin Stefanie Hahner und den Radiochemiker Andreas Schirbel vor allem auf die generelle Charakterisierung von Nebennierengewebe sowie auf die Diagnostik und Therapie des seltenen Nebennierenkarzinoms zielten, rückt nun ein breiteres klinisches Feld in den Fokus: der Primäre Hyperaldosteronismus, die häufigste Ursache für sekundären Bluthochdruck. Der mittlerweile vierte von Hahner und Schirbel entwickelte Tracer für die Nebennierenbildgebung soll die Diagnostik des Primären Hyperaldosteronismus verbessern und wurde kürzlich erfolgreich in die klinische Anwendung überführt und zur Patentanmeldung eingereicht.

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Gesünder altern mit AR: Hammer Senior*innen an HSHL-Studie beteiligt

Am Montag, 5. Januar 2026 haben sieben Senior*innen aus dem Hammer Stadtgebiet den Campus Hamm der Hochschule Hamm-Lippstadt besucht, um an einer Studie der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katharina Meyer und von Prof. Dr.-Ing. Petra Rolfes-Gehrmann, Studiengangsleiterin „Product Development and Business Studies“, teilzunehmen. In dieser geht es um den Einsatz von Augmented Reality (AR), einer Technologie, die digitale Informationen wie Bilder oder 3D-Modelle in Echtzeit in die reale Welt bringt, als spielerische Präventions- und Rehabilitationsanwendung für ältere Menschen.

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GFFA expert panel on sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern Europe and Central Asia

Within the framework of the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), IAMO in cooperation with the German Agribusiness Alliance (GAA) organises a panel discussion entitled “Getting to the point: sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern European and Central Asian agriculture” on 16 January 2026 in Berlin, Germany.

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GFFA-Fachpodium zu nachhaltiger Wassernutzung und innovativen Agrartechnologien Osteuropas und Zentralasiens

Im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) organisiert das IAMO gemeinsam mit der German Agribusiness Alliance (GAA) am 16. Januar 2026 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Auf den Punkt: Nachhaltige Wassernutzung und innovative Agrartechnologien in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens“ in Berlin.

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AI helps assess environmental risks from chemicals

University of Tübingen-led research team finds systematic weakness in tests of bioaccumulation in fish – Newly-developed AI tool aims to improve testing

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Vortragsreihe mit Bürgervorlesung: MPG-Präsident Cramer zum Zusammenspiel der Gene

International bekannt wurde Patrick Cramer durch die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur eines zentralen Enzyms höherer Zellen, der RNA-Polymerase II. Es übersetzt die in der DNA kodierten Gene in RNA, mit deren Hilfe die Zelle Proteine herstellt. Mit der Struktur wurde erstmals der Mechanismus klar, durch den diese Übersetzung (Transkription) vonstattengeht. Wann die Zelle welche Gene aktiviert, ist seitdem zentrales Forschungsthema des heutigen Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft. Im Rahmen seiner Rolf-Sammet-Stiftungsgastprofessur an der Goethe-Universität wird Cramer in sechs Vorträgen über Gentranskription und -regulation sprechen.

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How Wheat Protects Itself From Fungi

Cereals have natural resistance genes that can protect them from disease-causing fungi. However, certain fungi, such as powdery mildew, are known to be able to overcome such resistance. A team at the University of Zurich has now discovered a new mechanism that enables powdery mildew to evade the immune system of wheat. These findings open the door to targeted development of resistant varieties with a reduced risk of resistance breakthrough.

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Wie sich Weizen erfolgreich gegen Pilze wehrt

Getreide verfügt über natürliche Resistenzen gegen krankheitserregende Pilze, die aber zum Beispiel der Mehltau überwinden kann. Ein Team der Universität Zürich hat nun einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem Mehltau das Immunsystem von Weizen austrickst. Dies öffnet die Tür für die gezielte Entwicklung von Sorten mit weniger Resistenzdurchbrüchen.

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Stiftung Kindergesundheit: Junge Patientinnen und Patienten werden zu selten in Behandlungsentscheidungen einbezogen

Kinder und Jugendliche in Deutschland haben zwar formal das Recht, an medizinischen Entscheidungen mitzuwirken, doch dieses wird bislang nicht ausreichend verwirklicht: Wie der Kindergesundheitsbericht 2025 der Stiftung Kindergesundheit zeigt, werden junge Patientinnen und Patienten im Gesundheitsalltag häufig nicht ausreichend beteiligt. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung belegt, dass Partizipation zwar gewünscht ist, aber in der Praxis teilweise scheitert – etwa an Zeitmangel, unklaren Prozessen oder fehlender Aufklärung. Die Stiftung fordert daher konsequente Maßnahmen, um die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

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Gehörknöchelchen im Röntgenlicht – neue Technik enthüllt Strukturen in Rekordzeit

Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben eine Röntgenbeugungsmethode weiterentwickelt, die biologische Strukturen von der Nanometer- bis zur Millimeterskala erfasst – und die Messzeit dabei von etwa einem Tag auf rund eine Stunde verkürzt. Damit eröffnen sich vielseitige Möglichkeiten für die biomedizinische Forschung – von der Analyse von Knochen- und Gewebestrukturen bis hin zur Unterstützung bei der Entwicklung neuer Implantate.

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EU project ENDOTARGET aims to support patients with rheumatic diseases

The EU project ENDOTARGET aims to improve the quality of life of people with rheumatic diseases. As part of a population cohort analysis, preliminary analyses provided initial insights into the distribution of biomarkers by gender, age, body mass index (BMI) and disease type (OA, RA, SpA), as well as differences between control and disease groups. Focused cohort studies and in vitro investigations analysed the role of SE and intestinal permeability in RA, SpA and related inflammatory diseases.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft