5000. Proteinstruktur an BESSY II: Startpunkt für einen COVID-Wirkstoff

Viele Proteine besitzen eine komplexe Architektur, die bestimmte biologische Funktionen ermöglicht. An manchen Stellen können Moleküle andocken und die Funktion des Proteins verändern. Ein Team am HZB hat nun das Nsp1-Protein untersucht, das bei der Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eine Rolle spielt. Sie analysierten Proteinkristalle, die sie zuvor mit Molekülen aus einer Fragmentbibliothek versetzt hatten und entdeckten dabei insgesamt 21 Kandidaten als Startpunkte für die Medikamentenentwicklung. Gleichzeitig entschlüsselten sie damit auch die 5000. Struktur an BESSY II. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hummeln sind effiziente Entscheider

Die meisten Insekten steuern bei ihrer Nahrungssuche gezielt jene Blüten an, die ihnen den besten Ertrag versprechen. Doch woran orientieren sie sich dabei? Forschende der Universität Konstanz und der Universität Würzburg haben nun untersucht, wie Hummeln Informationen über ihre Nahrungsquellen verarbeiten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Stadtgrün: Gesundheitsbooster oder Pollenfalle?

Stadtgrün ist gut für die individuelle Gesundheit und das innerstädtische Klima, kann für Allergikerinnen und Allergiker jedoch zur Belastung werden. Wissenschaftlerinnen am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg beschäftigen sich mit der Frage wie urbane Vegetation Allergien beeinflusst. Sie sind Co-Autorinnen einer internationalen Leitlinie zur gesundheitsförderlichen Stadtplanung und erstellten eine hochaufgelösten Kartierung allergener Hotspots in Augsburg. Ebenfalls am Lehrstuhl entwickelt wurde die Pollen-Warn-App PollDi, die nach einer Testphase in Augsburg und Bad Hindelang nun frei verfüg- und nutzbar ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neu aufgelegt: das Kochbuch der Deutschen Leberstiftung für eine lebergesunde Ernährung in aktualisierter Auflage

Hannover, 26. Februar 2026 – Die Fettlebererkrankung, heute als Steatotische Lebererkrankung (SLD) bezeichnet, ist die häufigste Lebererkrankung in Deutschland. Schätzungen zufolge sind rund 20 Millionen Menschen betroffen. Eine gesunde, an die jeweilige Erkrankung angepasste Ernährung kann den Verlauf einer Fettlebererkrankung und anderer Lebererkrankungen positiv beeinflussen – bei Fettlebererkrankungen sogar zur Heilung beitragen. Eine wertvolle Unterstützung bietet dabei „Das große Kochbuch für die Leber“, das ab sofort in der zweiten, aktualisierten Auflage erhältlich ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Tuberkulose systematisch bekämpfen: Wie die Umgebung das TB-Risiko prägt

In einer neuen Studie stellen LMU-Forschende einen Ansatz vor, der Tuberkulose als Folge umfassenderer systemischer Kräfte betrachtet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dr. Anja Schork Receives “Junior Faculty Award 2025”

The journal ‚Metabolism‘ honors DZD researcher Dr. Anja Schork with the Junior Faculty Award 2025. The physician and scientist receives the award for her significant contribution as first author of the publication “Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics”. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dr. Anja Schork mit „Junior Faculty Award 2025“ ausgezeichnet

Die Fachzeitschrift ‚Metabolism‘ ehrt die DZD-Forscherin Dr. Anja Schork mit dem „Junior Faculty Award 2025“. Die Medizinerin und Wissenschaftlerin erhält die Auszeichnung für ihren bedeutenden Beitrag als Erstautorin der Publikation „Differential risk assessment in persons at risk of type 2 diabetes using urinary peptidomics“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How oxygen enriched the Earth’s atmosphere 2.5 billion years ago

University of Tübingen researchers investigate how O2-producing cyanobacteria survived toxic iron compounds to flourish and multiply Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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A tale of coevolution: Nuclear speckles aid GC-rich RNA processing

In a new study in Cell, the group of Tuğçe Aktaş (MPIMG) in collaboration with scientists from the LJI (USA) and Kyoto University (Japan), shows that condensates in the cell nucleus known as nuclear speckles help process RNA transcribed from the most gene dense regions of the genome. These findings provide an answer to the long-standing question about the function of these condensates. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Geschichte der Koevolution: Sprenkel im Zellkern helfen bei der RNA Verarbeitung

In einer neuen Studie, die im Fachmagazin Cell veröffentlicht wurde, zeigt die Gruppe um Tuğçe Aktaş (MPIMG), dass Kondensate im Zellkern, sogenannte „Nuclear Speckles“, bei der Verarbeitung von RNA helfen, die aus den genreichsten Regionen des Genoms transkribiert wird. Diese Ergebnisse liefern eine Antwort auf die seit Langem bestehende Frage nach der Funktion dieser Kondensate. Die Arbeit ist eine Kooperation mit Wissenschaftler*innen des LJI (USA) und der Universtität Kyto (Japan). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gefährdete Naturstoff-Apotheke im Korallenriff

Riffbildende Stein- und Feuerkorallen verfügen über ein reichhaltiges Mikrobiom mit grösstenteils unbekannten Arten. Einen Teil davon haben ETH-Forschende jetzt anhand des Erbguts charakterisiert. Die Mikroorganismen können Naturstoffe produzieren, die für Therapien und chemische Reaktionen genutzt werden könnten. In Riffen leben möglicherweise tausende weitere nützliche Mikroben, die gemeinsam mit ihren Wirten, den Korallen, vom Aussterben bedroht sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Hinter den Medaillen: Sportmedizin als stiller Erfolgsfaktor bei den Olympischen Winterspielen

Medizinische Betreuung im Spitzensport – Grundlage für olympischen Erfolg: Das Universitätsklinikum ist lizenziertes Untersuchungszentrum des Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Kooperationspartner des Olympiastützpunkt Sachsen. In der Vorbereitung auf sportliche Höhepunkte sind neben den Routineuntersuchungen vor allem individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingssteuerung entscheidend. Prof. Dr. Alexander Carl Disch vereint als Mannschaftsarzt der Skilanglaufnationalmannschaft eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit seiner medizinischen Expertise. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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New professorship for Structural Virology at BNITM

Maria Rosenthal expands research group Dr Maria Rosenthal has taken up her professorship in Structural Virology at the Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM) and the University Medical Centre Hamburg-Eppendorf. The professorship is funded as part of the Leibniz Programme for Female Professors. Rosenthal and her team are researching new therapeutic approaches to combating bunyaviruses – a group of RNA viruses with high pandemic potential. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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