Schlagwort: Medizin
NeuroIntensiv- und Notfallmedizin: Kurzinterviews mit den DGNI Preisträgern 2026
Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) hatte auch für 2026 wieder Preise ausgeschrieben, mit denen herausragende Wissenschaftler ausgezeichnet und beim ANIM 2026 Kongress in Dortmund geehrt wurden. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihungen wurden Prof. Dr. Patrick Schramm, Gießen und Marburg sowie Dr. Stefan Wolf, Berlin, mit dem Neurointensivpreis der DGN und der DGNI ausgezeichnet. Im Interview geben sie Einblicke in ihre herausragenden Forschungen und ihre weiteren wissenschaftlichen Pläne. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGNI: Kritischer Blick auf gesundheitspolitische Entwicklung – Die Notfallreform rückt näher
Prof. Dr. med. Matthias Klein, München, einer der führenden deutschen Experten für Neurointensiv- und Notfallmedizin, wirft als amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) einen Blick auf die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen und setzt kritische Akzente: Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Promising single-dose malaria treatment advances toward pan-African clinical trial
Researchers at the German Center for Infection Research (DZIF) have developed a promising single-dose malaria treatment that could help address growing drug resistance and simplify treatment for patients. The four-drug combination treatment, known as SPAP, is now being prepared for large-scale clinical testing across Africa. Prof. Ghyslain Mombo-Ngoma, who was named to the 2026 TIME100 Health list in recognition of his contributions to global health research, is co-leading the project. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue S3-Leitlinie stärkt Versorgung von Menschen mit Psychose und Sucht
Eine neue S3-Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. Sie gibt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung dieser besonders belasteten Patientengruppe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A new look at how the heart really beats
Medical Center – University of Freiburg makes cardiac motion easy to understand with 3D animation / Common depictions often oversimplify cardiac deformation / New animation supports teaching and research Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Individuelle Therapien, präzisere Diagnostik, mehr Patientenbeteiligung: 10 Jahre Krebsforschung am Bosch Health Campu
Krebs wird immer häufiger von einer tödlichen zu einer behandelbaren, oft chronischen Erkrankung. Zu diesem Erfolg trägt seit zehn Jahren das Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen (RBCT) mit innovativen Forschungs- und Therapieansätzen bei. Auch für die nächsten Jahre sind bereits neue Projekte angestoßen – mit maßgeblicher Förderung durch die Robert Bosch Stiftung. Am 27. Juni gewährt das RBCT im Rahmen des Stuttgarter Wissenschaftsfestivals seltene Einblicke in seine Arbeit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Endlich richtig: So schlägt das Herz wirklich
Universitätsklinikum Freiburg macht Herzbewegung mit 3D-Animation verständlich / Bisherige Darstellungen zeigen grundlegende Fehler / Neue Animation hilft Lehre und Forschung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Projekt zu erblichem Darmkrebs mit Felix Burda Award ausgezeichnet
Bessere Prävention und Versorgung für Menschen mit Lynch-Syndrom und deren Familien – Projekt mit Felix Burda Award ausgezeichnet Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DGSM-Aktionstag 2026 zum Thema Sport und Schlaf: Wie sinnvoll ist Protein vor dem Schlaf?
Anlässlich des DGSM-Aktionstags „Erholsamer Schlaf“ am 21. Juni 2026 rückt ein aktueller Ernährungstrend in den Fokus: der sogenannte „Pre-Sleep-Protein-Hack“. Besonders bei Leistungs- und Hobbysportlern gilt die gezielte Eiweißzufuhr vor dem Schlafengehen als mögliche Strategie zur Verbesserung von Regeneration und Muskelaufbau. Doch wie groß ist der tatsächliche Effekt? Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Bär: „Health XP macht die Medizin der Zukunft spielerisch erlebbar“
Interaktive Ausstellung „Health XP“ startet Deutschland-Tour im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung beginnt heute die „Health XP“ ihre Reise durch Deutschland – eine mobile und interaktive Ausstellung zum Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres „Medizin der Zukunft“. Sie vermittelt spielerisch, wie moderne Medizin entsteht, was sie heute schon leistet und welche Möglichkeiten sie für die Zukunft eröffnet. Die „Health XP“ tourt von Juni bis Oktober als Roadshow durch zwölf Städte. Der Eintritt ist kostenlos. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesetzesentwurf der EU-Kommission zu Pestiziden: Europäische Forscher*innen benennen Risiken
Die Europäische Kommission will zentrale Bestimmungen, die bisher für die Zulassung von Pestiziden gelten, mit einem neuen Gesetzespaket reformieren. Wissenschaftler*innen von 27 europäischen Forschungseinrichtungen weisen darauf hin, dass das „Omnibus-Paket X: Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln“ zentrale Schutzmechanismen der Zulassung schwäche – mit Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen
Hitzewarnung: Tipps der Herzstiftung für ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Koronare Herzkrankheit (KHK) Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Studie zu Verhaltensauffälligkeiten bei Demenz im häuslichen Umfeld
digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Young adults are significantly less familiar with typical species in their surroundings
Many young adults are familiar with common species such as dandelions or sparrows. In contrast, plants and birds typical of fields, meadows, and other agricultural habitats are significantly less well known. This is shown by a new study from the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) published in the Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. For the study, the research team surveyed 463 adults of various age groups in an agricultural region of Germany. The results suggest that knowledge of typical agricultural landscape species is declining, particularly among younger generations. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kornblume und Feldlerche geraten aus dem Blick: Jüngere Erwachsene kennen deutlich weniger typische Arten ihrer Umgebung
Viele junge Erwachsene kennen bekannte Arten wie Löwenzahn oder Spatzen. Deutlich weniger bekannt sind dagegen Pflanzen und Vögel, die typisch für Felder, Wiesen und andere Agrarlebensräume sind. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) im Fachjournal Journal of Ethnobiology and Ethnomedicine. Für die Untersuchung befragte das Forschungsteam 463 Erwachsene verschiedener Altersgruppen in einer landwirtschaftlich geprägten Region Deutschlands. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Wissen über typische Arten der Agrarlandschaft insbesondere bei jüngeren Generationen abnimmt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Job-Speed-Dating am Uniklinikum: Direkter Einstieg in die Universitätsmedizin Dresden
In den kommenden Monaten sind über 100 neue Arbeitsplätze zu besetzen. Gesucht werden Pflegekräfte für Station und OP sowie medizinisches und therapeutisches Personal. Neues Format gibt am 26. Juni 2026 Möglichkeiten zum direkten Austausch über Chancen und Einsatzgebiete. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zukunft auf dem Acker: Feldtag zeigt Potenziale neuer Kulturen
Auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) trafen sich im Rahmen des Feldtages der HNEE etwa 135 Akteur*innen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Beratung, Forschung und Studium, um über Diversifizierung, regionale Wertschöpfung und neue Perspektiven für Anbau und Markt zu diskutieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Uniklinikum baut Engagement zur Versorgung ländlicher Regionen aus
Medizinisches Versorgungszentrum stellt ab 2027 Augenarztangebot in Bannewitz. Unterschiedliche Konzepte ermöglichen Facharztpräsenz außerhalb von großen Städten. Telemedizin spielt entscheidende Rolle, um ärztliche Expertise zu den Menschen zu bringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Virtuelle Gewebe-Einfärbung in 3D
Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben ein KI-System entwickelt, das Gewebebilder aus der Computertomografie so einfärbt, als seien klassische Gewebeschnitte erstellt worden. Dadurch könnten krankhafte Veränderungen künftig zerstörungsfrei und dreidimensional analysiert werden. Die Studie erschien im Journal of the Royal Society Interface. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fit für morgen! Wissenschaftsakademien laden zum Dialog über datenbasierte Gesundheitsprävention
Wie bleiben wir gesund? Diese Frage steht im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Wissenschaftsakademien „Fit für morgen! Gesundheit für alle durch datenbasierte Prävention“ mit Thementagen in München, Halle und Berlin. Die Reihe im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft startet am 20. Juni in München. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fraunhofer IPA und LMU Klinikum präsentieren robotisches Assistenzsystem für die Kindermedizin
Der Gesundheitszustand von Kindern, die nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus aufgenommen werden, muss engmaschig überwacht werden. Die beiden Projektpartner haben einen Roboter entwickelt, der das Personal bei routinemäßigen Prüfungen des Gesundheitszustands dieser Patientinnen und Patienten unterstützen kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid
Ein körpereigenes Protein als Bauplan: Essener Forschende entwickeln Schutzpeptid gegen Gewebeschäden bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Organtransplantation Ein Team um Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Hendgen-Cotta und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Tienush Rassaf hat im Fachjournal „Nature Communications“ einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten vorgestellt. Das Peptid B-017 schützt Zellen davor, infolge einer Durchblutungsstörung abzusterben und konnte Gewebeschäden in Herz, Gehirn und Leber im Tiermodell deutlich verringern. Über die Ausgründung Bimyo GmbH ist nun der Schritt in die klinische Erprobung geplant. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Versorgung älterer Menschen neu denken: Warum die Geriatrie stärker ambulant werden muss
Wie kann die Versorgung älterer Menschen künftig gelingen, wenn immer mehr Hochaltrige auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind – gleichzeitig aber Kliniken unter massivem Druck stehen? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigt sich der Internist und Intensivmediziner Prof. Christian Karagiannidis, ehemaliges Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus und Mitglied des Expertenrats Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Geragogik: Was kann an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anregen?
Dr. Doris Maria Wartmann hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit zu Geragogik und Demenz einen Bildertest entwickelt, der Pflegekräfte und Angehörige dabei unterstützen kann, an Demenz erkrankte Menschen zum autobiographischen Erzählen anzuregen, sie zu vitalisieren. Wartmann, Jahrgang 1949, war Lehrerin und hat ihre 2023 an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe begonnene Doktorarbeit kürzlich abgeschlossen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
FernUniversität treibt Digitalisierung im Gesundheitswesen voran
Das Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: steigender Kostendruck, Fachkräftemangel und wachsende Anforderungen an Prävention und medizinische Versorgung. Der neue Forschungsschwerpunkt Digital Health setzt genau hier an und bündelt interdisziplinär die wissenschaftlichen Kompetenzen der FernUniversität zur digitalen Transformation des Gesundheitssektors. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft