Schlagwort: Medizin
Lebensmittelsicherheit stärken
Lebensmittelbedingte Krankheiten durch Datenmanagement und Krisenkoordination eindämmen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How the turtle got its shell: New DFG-funded Emmy Noether Research Group “Turtle Origins”.
Led by palaeontologist Dr Stephan Spiekman, a new Emmy Noether Research Group funded by the German Research Foundation (DFG) is launching at the Stuttgart Natural History Museum and the University of Hohenheim. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie die Schildkröte zu ihrem Panzer kam: Neue DFG-finanzierte Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Turtle Origins“.
Unter der Leitung des Paläontologen Dr. Stephan Spiekman startet am Naturkundemuseum Stuttgart und an der Universität Hohenheim eine neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Emmy-Noether-Forschungsgruppe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mikroroboter reparieren Rückenmark
ETH-Forschende kombinieren Stammzellen mit magnetoelektrischen Nanopartikeln zu steuerbaren Mikrorobotern. Die Mikroroboter lassen sich gezielt zu verletzten Stellen im Rückenmark lenken, dort positionieren und stimulieren mittels Magnetfeldern die Zellentwicklung. In Versuchen mit Zebrafische und Mäuse regenerierten sich die Nervenzellen durch die Mikroroboter schneller, was die motorischen Funktionen deutlich verbesserte. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erbgutschäden durch pflanzlichen Naturstoff Methyleugenol – wichtiger Reparaturmechanismus in Zellen entschlüsselt
Die chemische Verbindung Methyleugenol kommt natürlicherweise in Gewürzpflanzen wie Basilikum vor und wird über die Nahrung in den menschlichen Körper aufgenommen. In der Leber kann der Stoff durch Enzyme aktiviert werden und Erbgutschäden verursachen. Ein Forschungsteam der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) um den Toxikologen Jörg Fahrer hat nun entscheidende Mechanismen aufgeklärt, mit denen Zellen solche Schäden erkennen und reparieren. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Cell Death & Disease veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Genetic damage caused by the plant-derived natural compound methyleugenol – key repair mechanism in cells deciphered
The chemical compound methyleugenol naturally occurs in culinary herbs such as basil and is ingested by humans through food. In the liver, the substance can be activated by enzymes and cause genetic damage. A research team at the RPTU University Kaiserslautern-Landau, led by toxicologist Jörg Fahrer, has now elucidated key mechanisms by which cells recognize and repair such damage. The results were published in the renowned scientific journal Cell Death & Disease. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Letzte Forschungsfahrt der METEOR untersucht Strömungen im tropischen Atlantik
In Brasilien ist am Wochenende die Expedition M219 von Recife nach Emden gestartet. Im Mittelpunkt stehen Messungen im tropischen Atlantik, die zeigen sollen, wie sich zentrale Strömungssysteme und der Wärmetransport im Ozean verändern. Außerdem wird im Rahmen der Reise eine neue Messboje vor den Kapverden installiert, die den Austausch zwischen Ozean und Atmosphäre langfristig überwacht. Danach wird das Forschungsschiff mit dem traditionsreichen Namen außer Dienst gestellt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
From mating to replicating: stepwise loss of sex in stick insects
How does evolution move from conventional sexual reproduction to asexuality without males? A new study by researchers from the Universities of Lausanne, Lund and Rostock reveals that this remarkable transition can occur gradually, through intermediate evolutionary steps rather than in a single leap. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Innovation ohne Sex: Wie Stabschrecken Sex Schritt für Schritt verloren haben
Wie vollzieht die Evolution den Wechsel von klassischer sexueller Fortpflanzung hin zu asexueller Fortpflanzung ganz ohne Männchen? Eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Lausanne, Lund und Rostock zeigt: Dieser bemerkenswerte Übergang kann über mehrere evolutionäre Zwischenstufen erfolgen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researchers at MLU solve a 50-year-old mystery: how acid removes water from proteins
Proteins systematically lose their protective hydration shell when their environment becomes more acidic. Until recently this was just a theory. State-of-the-art imaging techniques have helped researchers at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) directly observe this process for the first time at the level of the individual water molecule. This has answered a question in biochemistry that had remained unanswered for 50 years. In an article published in “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS), the team writes that this knowledge could help to develop more stable proteins. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forscher der MLU lösen 50 Jahre altes Rätsel: Wie entzieht Säure Proteinen das Wasser?
Wenn ihre Umgebung saurer wird, verlieren Proteine systematisch ihre schützende Wasserhülle. Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es erstmals gelungen, diesen Prozess mithilfe modernster bildgebender Verfahren auf der Ebene einzelner Wassermoleküle direkt zu beobachten. So konnten sie auch eine seit 50 Jahren offene Frage der Biochemie klären. Dieses Wissen könnte dabei helfen, stabilere Proteine zu entwickeln, schreibt das Team in den „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Electromagnetic pollution disrupts the orientation of soprano pipistrelle bats
Weak electromagnetic fields show an unexpectedly long-lasting effect on migratory behaviour, according to a recent study by an international research team published in the journal Science. The researchers led by Dr Oliver Lindecke of the University of Oldenburg report that broadband radio-frequency fields, ranging from long- to ultra-high-frequency bands, disrupt the orientation of soprano pipistrelle bats. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Improving the Availability of mRNA-Based Drugs
Innovative mRNA-based therapeutics and vaccines offer hope in the fight against cancer, genetic disorders and infections. However, their development and production are complex, slow and difficult to scale. Seven Fraunhofer institutes are working to change this situation. In the RNAuto project, they have now developed an automated, digitally controlled production system that is fast, flexible and cost-effective. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
mRNA-Arzneimittel für mehr Menschen verfügbar machen
Innovative Therapeutika und Impfstoffe auf mRNA-Basis gelten als Hoffnungsträger gegen Krebs, Erbkrankheiten oder Infektionen. Doch ihre Entwicklung und Herstellung ist aufwendig, langsam und kaum skalierbar. Sieben Fraunhofer-Institute haben beschlossen, das zu ändern. So entstand im Projekt RNAuto eine automatisierte, digital gesteuerte Produktionsanlage, die schnell, flexibel und kosteneffizient arbeitet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
A Double Agent Causes Surprises
The loss of an enzyme can reprogram cellular metabolism in a way that protects cells from a specific form of cell death. Paradoxically, the presumed blockade of this enzyme has the opposite effect, as demonstrated by a study from the University of Würzburg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ein Doppelagent sorgt für Überraschungen
Der Verlust eines Enzyms kann den Stoffwechsel von Zellen so umprogrammieren, dass sie vor einer Form des Zelltods geschützt sind. Die mutmaßliche Blockade des Enzyms bewirkt paradoxerweise das Gegenteil, wie eine Studie der Universität Würzburg zeigt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Beratungsstelle für seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Zittau eröffnet
Folgeprojekt zur Verbesserung der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Auffälligkeiten und Störungen stärkt Versorgungsstrukturen im Landkreis Görlitz Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Alarmierender Trend: Kinder greifen häufiger zur E-Zigarette
E-Zigaretten und andere Nikotinprodukte halten zunehmend in Schulen Einzug. Präventionsexpert:innen der Deutschen Herzstiftung und der Charité – Universitätsmedizin Berlin warnen vor unterschätzten gesundheitlichen Gefahren. Forderungen an Politik nach mehr Schutz von Kindern vor Tabak- und Nikotinprodukten anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Weltnichtrauchertag: Mit Zulassungsdaten Marktdynamiken beobachten
BVL gibt Einblick in Zulassungen neuartiger Tabakerzeugnisse Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Der innere Kompass der Tauben
Tauben besitzen Immunzellen in der Leber, die mit Eisen angereichert sind. Diese helfen den Vögeln, sich im Erdmagnetfeld zu orientieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Kleines Protein mit großer Wirkung
Wie ein Mikroprotein die Energieversorgung der Zelle steuert Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Nachbarschaftshilfe braucht Struktur
Reform der Pflege sollte Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken. „Viele Menschen sind bereit, in der Nachbarschaft zu helfen. Doch nicht immer finden sich das passende Angebot und die Nachfrage. Also braucht Nachbarschaftshilfe Koordination“, unterstrich Dr. Alexia Zurkuhlen, Vorständin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), anlässlich des Tages der Nachbarschaft. „Nach unserer Erfahrung mit dem Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken sollten die Hilfsstrukturen möglichst wohnortnah und niederschwellig organisiert werden“, so Zurkuhlen. Die Pflegereform müsse Netzwerke und integrierte örtliche Strukturen stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Plants hit the brakes on immunity to survive viral infections
Selective autophagy acts as an immune “fine-tuner” in virus-infected plants When viruses invade a plant, you might expect an all-out immune war. But new research shows that, much like in humans, too strong an immune response can actually do more harm than good. A recent study led by Marion Clavel and Yasin Dagdas uncovers how plants carefully balance their defenses to survive viral attacks. Their work reveals a surprising strategy: instead of directly destroying the virus, plants actively tone down parts of their own immune system to prevent self-inflicted damage. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen…
Pflanzen bremsen ihr Immunsystem, um Virusinfektionen zu überleben
Selektive Autophagie dient zur „Feinabstimmung“ des Immunsystems in virusinfizierten Pflanzen Wenn Viren in eine Pflanze eindringen, könnte man einen Immunkrieg erwarten. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass eine zu starke Immunreaktion – ähnlich wie beim Menschen – tatsächlich mehr schaden als nützen kann. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Marion Clavel und Yasin Dagdas deckt auf, wie Pflanzen ihre Abwehrkräfte sorgfältig ausbalancieren, um Virusangriffe zu überleben. Ihre Arbeit enthüllt eine überraschende Strategie: Anstatt das Virus direkt zu zerstören, schwächen Pflanzen aktiv Teile ihres eigenen Immunsystems ab, um selbstverschuldete Schäden zu verhindern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
IOW research uses AI and drones to improve early warning systems for Vibrio bacteria in the Baltic Sea
The presence of the marine bacterium Vibrio vulnificus, which is potentially dangerous to humans, can now be predicted up to five weeks in advance in the Baltic Sea using artificial intelligence (AI). A research team led by the Leibniz Institute for Baltic Sea Research Warnemünde (IOW) reached this conclusion by combining high-resolution environmental, satellite, and microbiome data in an AI-based analysis. The study, recently published in “Water Research,” shows that this approach allows for a much more precise identification of risk periods than was previously possible. Furthermore, the IOW is testing an AI-supported drone measurement program for local Vibrio warning…