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Genveränderung eröffnet neue Angriffspunkte bei Neuroblastomen
Neuroblastome sind aggressive kindliche Tumoren, die bei ungünstiger Genetik oft schwer heilbar sind. Ein Team um Dr. Jan Dörr untersuchte nun, wie das Gen DDX1 die Tumorzellen beeinflusst. Die Forscher zeigten, dass DDX1 bei aggressiven Verläufen häufig gemeinsam mit dem Onkogen MYCN vervielfacht auftritt. Dies verändert den Zellstoffwechsel und erzeugt eine Abhängigkeit vom mTOR-Signalweg. Zudem beeinflusst das Gen die Reaktion der Krebszellen auf Chemotherapien. Die Wilhelm Sander-Stiftung förderte das Projekt mit rund 198.000 Euro. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise auf neue Angriffsstellen für zukünftige Therapien, die Heilungschancen betroffener Kinder nachhaltig zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell…
Alte Eiszyklen in der Antarktis beeinflussten die Produktivität der Ozeane in Tausenden von Kilometern Entfernung
Eine neue Studie verbindet Wachstum und Rückgang der antarktischen Eisschilde mit 40.000-jährigen Rhythmus in der subtropischen marinen Produktivität Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ancient animal reservoirs of zoonotic diseases
Signatures of ancient pathogen DNA reconstructed from prehistoric animal remains extend scope of paleomicrobiology and open a path towards identifying the origins of zoonoses. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Frühzeitliche Tierreservoire von Zoonosen
Die Studie untersucht zoonotische Krankheitserreger in der eurasischen Bronzezeit, einer Epoche intensiver Migration und Einführung der Weidewirtschaft, die die Übertragung tierischer Pathogene auf den Menschen förderte. Ein internationales Team analysierte 346 Proben (vorzugsweise von domestizierten Tieren) aus 34 Fundstätten. Dabei wurden hauptsächlich Knochen mit paläopathologischen Läsionen und Zähne untersucht, um DNA-Spuren frühzeitiger Infektionen nachzuweisen. Mit sensiblen Methoden identifizierten die Forscher Erreger wie Streptococcus lutetiensis und Erysipelothrix rhusiopathiae, was den prähistorischen Ursprung zoonotischer Infektionen bestätigt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pilze nutzen uralte antimikrobielle Proteine, um Wirte und deren Mikrobiome anzugreifen
Team von Pflanzenforscher*innen entschlüsselt zentralen Wirkmechanismus von Pilzen / Erkenntnisse sind bedeutsam für Krankheitsbekämpfung, Pflanzenschutz und Ernährungssicherheit sowie für die Medizin / Veröffentlichung in „Science Advances“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Fungi utilize ancient antimicrobial proteins to attack hosts and their microbiomes
A team of plant researchers at the University of Cologne decodes a key infection strategy of fungal pathogens / Significant findings for disease control, plant protection and food security as well as for medicine / publication in ‘Science Advances’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Neue Methode ermöglicht Nierenforschung in Rekordgeschwindigkeit mithilfe von 3D-Mikroskopie
Potenzial zur schnelleren Entwicklung von Medikamenten geschaffen Für eine schnellere Entwicklung von Medikamenten und Wissen: Das Forschungsteam PodoHealthX der Universitätsmedizin Greifswald entwickelte ein Verfahren, das mittels 3D-Mikroskopie schnell und präzise Erkenntnisse über Nierenkörperchen liefert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
After the Fall of Rome: How the Population of Central Europe Emerged
An international study based on Bavarian findings shows that southern Germany‘s population after the collapse of the Roman Empire developed through the gradual intermingling of different groups and regional mobility—not through single large-scale migrations. The study has now been published in the prestigious journal Nature. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Nach dem Ende Roms: Wie die Bevölkerung Mitteleuropas entstand
Eine internationale Studie mit bayerischen Funden zeigt: Die Bevölkerung Süddeutschlands entwickelte sich nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches durch die schrittweise Vermischung unterschiedlicher Gruppen und regionale Mobilität – nicht durch einzelne große Wanderungsbewegungen. Die Studie erschien nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
SOURCE FFR: Ergebnisse der Ultrafeinstaubmessungen veröffentlicht
Frankfurt/Main. Weitere Teilergebnisse der UFP-Belastungsstudie (SOURCE FFR – measurements & modelling) liegen nun vor: An 14 Standorten wurden Messungen der ultrafeinen Partikel (UFP) in der Region des Frankfurter Flughafens durchgeführt: Die Messungen zeigen den großen Einfluss des Flughafens bei sehr kleinen ultrafeinen Partikeln (10-20 nm). Bei größeren Partikeln, der Rußmasse und weiteren Luftschadstoffen ist der Flughafen keine wesentlich größere Quelle als die Stadt. Der Abschluss der Studie ist für Ende 2026 vorgesehen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Biss zum Titel: Vampirschnecke ist das „Internationale Weichtier des Jahres 2026“
Die mediterrane Vampirschnecke Cumia intertexta ist das „Internationale Weichtier des Jahres 2026“. Beim öffentlichen Online-Voting erhielt die Meeresschnecke, die sich von Fischblut ernährt, die meisten Klicks und gewann vor zwei Muscheln und zwei weiteren Schnecken, die ebenfalls im Finale standen. Die gemeinsame Aktion der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Unitas Malacologica, der weltweiten Gesellschaft für Molluskenforschung, fand in diesem Jahr zum sechsten Mal statt. Das Erbgut der blutsaugenden Gewinnerin wird nun erstmals vollständig sequenziert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Less hunger, more environmental problems?
In sub-Saharan Africa, many people are undernourished or malnourished. A new study by the Universities of Bonn and Ghana shows how rising incomes and urbanization are influencing dietary patterns of local populations. According to this, the wealthier segments in African countries are increasingly eating like people in Western industrialized countries. Although this improves their supply of important nutrients, it also has a greater negative impact on the environment. The study also looks at how this environmental damage can be minimized. It has been published in the journal ‘Sustainable Production and Consumption.’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche…
Positionspapier zur FeNO-Messung: Bessere Asthmaversorgung könnte 300 Millionen Euro sparen
Eine bemerkenswerte Win-win-Situation: Die Messung des Stickstoffmonoxids in der Ausatemluft (FeNO) könnte die Versorgung von rund 5 Millionen Patientinnen und Patienten mit Asthma in Deutschland deutlich verbessern – und gleichzeitig bis zu 300 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Dies rechnen in einem Mitte April veröffentlichten Positionspapier die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der Bundesverband der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin (BdP), die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) sowie der Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA) vor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Ausschreibung: „Gerd Killian-Projektförderung“ 2027 auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler
Ausschreibung der Deutschen Herzstiftung e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und angeborene Herzfehler e.V. Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026 Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Fraunhofer FEP nimmt Biolabor mit Schutzstufe 2 in Betrieb
Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP hat die behördliche Genehmigung für die Aufnahme von Tätigkeiten mit biologischer Schutzstufe 2 erhalten. Damit eröffnet der Laborkomplex neue Forschungs- und Testmöglichkeiten für Industrie- und Projektpartner. Diese Zulassung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Biomedizinischen Laboreinheit am Institut. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Fraunhofer FEP opens biosafety level 2 laboratory
The Fraunhofer Institute for Electron Beam and Plasma Technology FEP has received regulatory approval to conduct activities at biosafety level 2. The laboratory complex thus opens up new research and testing opportunities for industry and project partners. This approval marks an important milestone in the development of the institute’s biomedical laboratory unit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Faster certainty: InBaDtec brings water analysis out of the lab and directly to the point of use
When water samples are tested for microbiological contamination today, the process still often begins and ends in a laboratory: collect the sample, transport it, analyze it, and wait for the result. Fraunhofer IMM’s InBaDtec platform is designed to fundamentally change exactly this workflow. The system brings the analysis to where it is needed – directly to the point of use. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Schneller zur Gewissheit: InBaDtec bringt die Wasseranalyse aus dem Labor direkt zum Einsatzort
Wenn Wasserproben heute auf mikrobiologische Belastungen untersucht werden, führt der Weg oft noch immer ins Labor: Probe entnehmen, transportieren, analysieren, Ergebnis abwarten. Genau diesen Ablauf will die InBaDtec-Plattform des Fraunhofer IMM grundlegend verändern. Das System bringt die Analyse dorthin, wo sie gebraucht wird – direkt an den Ort des Bedarfs. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Landwirtschaft in Städten könnte rund 28 Prozent des Gemüsebedarfs in Europa decken
Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Zu viele angeborene Herzfehler bleiben unentdeckt: Deutschland braucht vorgeburtliches Herz-Screening
Zum Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai – In Deutschland bleiben zu viele kritische Herzfehler vor der Geburt unentdeckt – mit zum Teil gravierenden Folgen für Kind und Mutter. Kinderkardiolog:innen und Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler fordern Standards für pränatales Herz-Screening in Deutschland Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Biological recycling of electronic waste shows great potential
Microorganisms and microalgae can be used to recover valuable metals from electronic waste – in an environmentally friendly, selective manner with potential for industrial application. Researchers at the Fraunhofer Institute for Interfacial Engineering and Biotechnology IGB demonstrated this in a study. At IFAT 2026, the leading trade fair for environmental technologies in Munich, IGB will demonstrate how this biological recycling works using a fixed-bed reactor. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Biologisches Recycling von Elektroschrott zeigt großes Potenzial
Mit Mikroorganismen und Mikroalgen lassen sich wertvolle Metalle aus Elektroschrott zurückgewinnen – umweltfreundlich, selektiv und mit Potenzial für den industriellen Einsatz. Das konnten Forschende des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in einer Studie nachweisen. Auf der IFAT 2026, der Leitmesse für Umwelttechnologien in München, demonstriert das IGB anhand eines Festbettreaktors, wie dieses biologische Recycling funktioniert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Pflege zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit: Interaktive Ausstellung „In/Visible Care“ erneut in Hannover
Fünf Fotografien. Echte Stimmen aus der Pflege. Und die Frage, warum eine so wichtige Berufsgruppe so selten zu sehen ist: Die Wanderausstellung „In/Visible Care“ soll den Kern der Pflege sichtbar machen und den öffentlichen Diskurs vorantreiben. Nun ist sie zurück in Hannover und noch bis zum 8. Mai am Campus Kleefeld der Hochschule Hannover zu besuchen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
DGRh zum Welt-Lupus-Tag 2026: Krankheitskontrolle heute möglich, langfristig Perspektiven auf Heilung
Die Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Anlässlich des Welt-Lupus-Tags rückt die DGRh diese Entwicklung in den Fokus. Die chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung betrifft fast eine von 1.000 Frauen, meist im gebärfähigen Alter und einen von 10.000 Männern. Für viele Betroffene ist heute eine stabile Krankheitskontrolle erreichbar – und innovative Therapien eröffnen langfristig neue Perspektiven. Zugleich betont die DGRh, dass diese Fortschritte nur greifen, wenn die Erkrankung früh erkannt und optimal gemanagt wird, und fordert daher einen besseren Zugang zu spezialisierter Versorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …
Professor Franz Brandstetter Prize Awarded to Sascha Bartosch for His Master’s Thesis on Weak Polyelectrolyte Binding
The 2025 Professor Franz Brandstetter Prize, awarded by the Association of Supporters of the Leibniz Institute of Polymer Research Dresden (IPF), has been presented to Sascha Bartosch for his master’s thesis titled “Investigation of weak binding of cationic ligands to a strong anionic polyelectrolyte studied by pulsed-field gradient NMR.” Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft Hier jetzt das aktuell Außergewöhnliche auswählen …