Kategorie: Allgemein
Hepatologische Forschungsvernetzung: Stipendien der Deutschen Leberstiftung ausgeschrieben
Hannover – Mit ihrem Vernetzungs-Stipendium fördert die Deutsche Leberstiftung den wissenschaftlichen Austausch zwischen hepatologischen Forschungseinrichtungen. Die Förderung ermöglicht Forschenden aus der Grundlagenforschung und aus der Klinik, neue wissenschaftliche Kontakte aufzubauen oder bestehende Kooperationen zu vertiefen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Promotionserfolg: Neue Analyseverfahren für die schnelle Diagnostik von Lungeninfektionen an der HSHL entwickelt
Hannah Schanzmann entwickelte mit ihrer Dissertation, die sie am 28. Juli 2026 erfolgreich verteidigt hat, eine innovative Analysemethode für die nicht-invasive Diagnostik bakterieller Atemwegsinfektionen. Die Dissertation ist im Rahmen einer kooperativen Promotion an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) entstanden und liefert einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der medizinischen Diagnostik. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Überraschende Hilfe durch Vitamin B12
Grundlagenforschung an Würmern liefert neue Einblicke in das Verheij-Syndrom • Seltene genetische Erkrankung: Das Verheij-Syndrom verursacht in Kindern unter anderem Entwicklungsverzögerungen, Wachstumsstörungen und eine geringe Körpergröße. • Vitamin B12 korrigiert Entwicklungsverzögerungen: Im Wurm-Modell stellte die Gabe von Vitamin B12 zentrale Stoffwechselprozesse wieder her und korrigierte Entwicklungsstörungen der Würmer. • Von Grundlagenforschung zu Therapieansätzen: Die Forschung an C. elegans liefert neue Einblicke in Mechanismen und Hinweise auf mögliche therapeutische Strategien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forage crop gets growth boost from newly discovered beneficial bacterial species
From research project to specialised product for sainfoin cultivation: a bacterium isolated at the Julius Kühn Institute (JKI) is turned into a commercial inoculum by a German seed company. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Dimension der robotergestützten Chirurgie
Das Universitätsklinikum Dresden setzt erstmals den Da Vinci SP ein. Die neue Single-Port-Technologie erweitert das robotische Operationsspektrum. Uniklinikum bilanziert pro Jahr knapp 800 chirurgische Eingriffe mit OP-Robotik. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researchers discover a fungal protein that causes leaf loss in crops
For the first time, a research team led by Professor Dr Bart Thomma has succeeded in gaining insights into the genetic basis of “defoliation” caused by the pathogenic fungus Verticillium dahliae. A key protein they have identified is responsible for the aggressive nature of the fungus / Publication in Nature Communications Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesunde Gefäße, gesundes Gehirn: Gut 12 Jahre länger ohne Demenz leben
Wer seine Gefäße in der Lebensmitte gesund hält, kann viele Jahre länger ohne Demenz leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitauswertung der US-amerikanischen „Atherosclerosis Risk in Communities“ (ARIC)-Studie, die den Zusammenhang zwischen vaskulären Risikofaktoren und kognitiver Gesundheit untersucht hat. Die Forschenden konnten zeigen, dass Menschen ohne die drei vaskulären Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen durchschnittlich rund 12,6 Jahre länger demenzfrei leben als jene, bei denen diese drei Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forschende entdecken Pilzprotein, das zu Blattverlust bei Nutzpflanzen führt
Erstmalig ist es einem Forschungsteam um Professor Dr. Bart Thomma gelungen, Einblicke in die genetischen Grundlagen der durch den Schädlingspilz Verticillium dahliae verursachten „Entlaubung“ zu bekommen. Ein von ihnen identifiziertes Schlüsselprotein bedingt die Aggressivität des Pilzes / Veröffentlichung in Nature Communications Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Following the Trail of Slime
How do snails manage to crawl, stick, and protect themselves using the same slime? Researchers show that they specifically adapt its chemical composition depending on the task at hand. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Enge digitale Begleitung hilft Frauen mit Brustkrebs
Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs regelmäßig per App nach ihrem Befinden zu fragen – und darauf umgehend zu reagieren –, kann deren belastende Erschöpfung lindern und ihren Alltag erleichtern. Das belegen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie, die heute im Fachmagazin JAMA Oncology* erschienen ist. Sie ist das Ergebnis des Innovationsfonds-Projekts PRO B, das zusammen mit den Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und mkk – meine krankenkasse umgesetzt wurde. Aufgrund der positiven Ergebnisse empfiehlt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das neue Behandlungskonzept in die Regelversorgung zu überführen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
From Planning to Action: Fundamental Insights on Movement Planning in the Brain
Which neurons in the brain control movements, and how? This question was addressed by a team of researchers from the fields of neuroscience and artificial intelligence in a study conducted on an animal model at the interdisciplinary research centre BrainLinks-BrainTools at the University of Freiburg. The findings, now published in the journal Cell Reports, could help to improve the precision of mind-controlled prostheses. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vom Planen zum Handeln: Grundlegende Erkenntnisse zur Bewegungsplanung im Gehirn
Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht. Die Studie kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Finding Hope Amid Climate Fatigue: Nine Success Stories from Peatlands Around the World
A new international study published in Ambio highlights nine “bright spots” from around the world that demonstrate how peatland conservation, rewetting, and restoration can succeed. The examples range from community-led restoration initiatives and large-scale rewetting programmes to innovative forms of wet agriculture and artistic projects that reconnect people with peatland landscapes. Together, they show that meaningful progress is already underway and offer lessons for peatland action worldwide. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Lebenswichtiger Herz-Check: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler unterversorgt
Repariert, aber nicht geheilt: Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) bedürfen der lebenslangen spezialisierten Nachsorge ihres Herzfehlers. Mehr als der Hälfte der über 350.000 EMAH-Patienten in Deutschland gelingt das nicht. Dadurch ausbleibende Kontrollen können folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ionenkanal als Schlüsselfaktor des Eisenstoffwechsels identifiziert
Forschende entschlüsseln die Funktion eines am Eisenhaushalt beteiligten Ionenkanals und eröffnen neue Möglichkeiten für die Therapie von Eisenstoffwechselstörungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Chronobiologie: Taktgeber für die Organe
Forschende der LMU haben aufgeklärt, wie verschiedene Organe denselben zirkadianen Mechanismus anpassen, um ihre individuellen Bedürfnisse im Laufe eines Tages zu regulieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Obesity drug significantly reduces the risk of serious cardiovascular events and infections
People with type 2 diabetes and obesity may benefit from treatment with tirzepatide. Tirzepatide, marketed under the brand name Mounjaro, can reduce the risk of heart attacks and hospitalizations due to infections by about one-third each compared with a conventional diabetes medication. Researchers at the Technical University of Munich (TUM) and Harvard Medical School demonstrated this using health insurance data. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Two origins of life
Publication in Science Advances How and where did the first forms of life arise? These are the main questions driving research at the Institute of Molecular Evolution at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU). In a new publication in Science Advances, an international team led by Düsseldorf biologists uncovers pioneering insights into the network of chemical reactions that the very first cells used to make the building blocks of life and which sources of energy they used to drive those reactions. They retraced the origin of enzymes during life’s earliest divergence into bacteria and archaea, and found evidence for two independent…
Die zwei Ursprünge des Lebens
Evolutionsbiologie: Veröffentlichung in Science Advances Wie entstand das früheste Leben und wie entwickelte sich? Mit diesen fundamentalen Fragen befassen sich die Biologinnen und Biologen am Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). In einer internationalen, von Düsseldorf geleiteten Studie, die nun in der Fachzeitschrift Science Advances erschien, stellen die Forschenden vor, wie in den Urlebewesen die für den Stoffwechsel notwendigen chemischen Reaktionen abliefen und woher die dafür notwendige Energie kam. Sie fanden dabei heraus, wie sich die zwei ursprünglichen Lebensformen in ihrer Entwicklung trennten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuronen-Vorläufer spalten sich früher als gedacht in zwei Zelllinien | Science Advances
In der Großhirnrinde befinden sich dicht an dicht unterschiedliche Nervenzellen, die unser Denken, Wahrnehmen und Handeln ermöglichen. Doch wie diese Zelltypen entstehen, während das Gehirn sich entwickelt, ist noch nicht vollständig geklärt. Irene Varela-Martínez, Postdoktorandin am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), verfolgt deren Ursprünge wie eine Stammbaumdetektivin der Nervenzellen. Ihre neue in Science Advances veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Vorläuferzellen von Neuronen, anders als gedacht, sehr früh in zwei verschiedene Linien aufspalten und so verschiedene Typen von Neuronen hervorbringen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuronal Precursor Splits into Two Cell Lineages Earlier than Anticipated | Science Advances
The cerebral cortex is densely packed with different nerve cells that enable us to perceive, think and act. Yet how these cell types arise while the brain develops is still not fully understood. Irene Varela-Martínez, a postdoctoral researcher at the Institute of Science and Technology Austria (ISTA), traces their origins like a family-tree detective of nerve cells. Her new study, now published in Science Advances, shows that precursor cells of neurons, contrary to previous assumptions, split early into two independent lineages and thereby give rise to types of neurons. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Beyond COVID-19: Fundamental principles that shape pandemics
• Pandemics follow common fundamental principles despite their differences • The course of pandemics arises from the interplay of biological, mathematical, and social mechanisms • Understanding these principles can improve preparedness and response to future pandemics Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Hoffnung in Zeiten der Klimamüdigkeit: Neun Erfolgsgeschichten aus Mooren weltweit
Eine neue internationale Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Ambio, eröffnet eine ermutigende Perspektive auf die Klima- und Biodiversitätskrise. Während Moore häufig im Zusammenhang mit Degradierung und Treibhausgasemissionen diskutiert werden, stellt die Studie neun sogenannte „Bright Spots“ aus aller Welt vor. Die Beispiele reichen von gemeinschaftlich getragenen Renaturierungsinitiativen und großflächigen Wiedervernässungsprogrammen bis hin zu innovativen Formen der Nasslandwirtschaft und Kunstprojekten die den Menschen wieder eine Verbindung zu Moorlandschaften herstellen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Klimawandel verschiebt die Verbreitung von Schmetterlingen weltweit
Der Marburger Ökologe Stefan Pinkert verbindet lokale Erfassungen zur bisher umfassendsten globalen Analyse der Arealverschiebungen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wilde Kapuzineraffen bevorzugen Steine, die sich beim Nüsseknacken bereits bewährt haben
Eine neue Studie liefert experimentelle Belege dafür, dass sich wilde Kapuzineraffen bei der Auswahl von Steinwerkzeugen nicht allein an physikalischen Merkmalen orientieren, sondern auch sichtbare Hinweise auf eine frühere Nutzung berücksichtigen. Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität São Paulo untersuchten, wie nussknackende Kapuzineraffen zwischen Steinen unterschiedlicher Härte und Optik wählen und ob Hinweise auf frühere Nutzung – erkennbar an Schlagspuren – einen größeren Einfluss auf die Auswahl haben als die intrinsischen Materialeigenschaften eines Steins. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft