Kategorie: Allgemein
Invasive species hit the Global South significantly harder than previously assumed
Study involving JLU corrects previous assumptions regarding invasive species and shows paths for a new international environmental policy to reduce species extinction Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kompaktes Mikroskop macht bisher Unsichtbares sichtbar
Mit einem kompakten Mikroskop wollen Bielefelder Forschende sichtbar machen, was bisher verborgen blieb, und so Krankheiten besser verstehen: Das Forschungsteam um Dr. Henning Ortkraß und Dr. Marcel Müller wird in Kürze ein Start-up gründen und das neuartige Mikroskop „Lightweaver“ auf den Markt bringen. Dafür werden sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 1,15 Millionen Euro aus dem Programm EXIST-Forschungstransfer gefördert. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Is the licensed Zaire ebolavirus vaccine suitable to combat the current Bundibugyo ebolavirus outbreak?
Researchers at the German Primate Center – Leibniz Institute for Primate Research in Göttingen provide evidence of possible cross-protection through an already licensed Zaire ebolavirus vaccine. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Invasive Arten treffen den Globalen Süden deutlich härter als bisher angenommen
Studie mit Beteiligung der JLU korrigiert bisherige Annahmen zu invasiven Arten und zeigt Wege für eine neue internationale Umweltpolitik zur Reduzierung des Artensterbens auf Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ist der zugelassene Zaire-Ebolavirus-Impfstoff geeignet, den aktuellen Bundibugyo-Ebolavirus-Ausbruch zu bekämpfen?
Forschende vom Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen liefern Hinweise auf einen möglichen Kreuzschutz durch einen bereits zugelassenen Zaire-Ebolavirus-Impfstoff. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der P-tau 217 Alzheimer-Biomarker ist präklinisch überraschend schwach
Die Fehlfaltung des Amyloid-β-Proteins ist der stärkste blutbasierte Prädiktor für die Alzheimer-Krankheit im symptomfreien Stadium. Sie zeigt das Risiko Jahre vor der klinischen Diagnose und deutlich früher an als der weit verbreitete Plasmabiomarker P-tau 217. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Gerwert (ProDi, Ruhr-Universität Bochum). Das Forschungsteam analysierte Blutproben aus 17 Jahren von 779 Probanden der bevölkerungsbasierten ESTHER-Kohorte des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), um die Leistungsfähigkeit führender Blutbiomarker über den gesamten Verlauf der Alzheimer-Erkrankung zu vergleichen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Large-Scale Brain Analysis Reveals Multiple Pathways to Placebo Effects on Pain
An international research consortium led by the University of Duisburg-Essen analysed brain imaging data from 16 studies involving 409 participants and found that different placebo induction methods engage distinct neural mechanisms. The study was published in Nature Communications on 17 July 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Placebo-Schmerzlinderung beruht auf unterschiedlichen neuronalen Mechanismen
Der Placeboeffekt beruht nicht auf einem einheitlichen Mechanismus im Gehirn. Ein internationales Forschungskonsortium unter Leitung der Universität Duisburg-Essen analysierte Hirnbildgebungsdaten aus 16 Studien mit insgesamt 409 Teilnehmenden und identifizierte unterschiedliche neuronale Signalwege. Die Ergebnisse wurden am 17. Juli 2026 in Nature Communications veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schwankungen des Hirnzustands beeinflussen die Bereitschaft zur Bildung von Erinnerungen
Neurowissenschaftliches Team der Universität Tübingen entdeckt, dass spontane interne Änderungen im Gehirn kurze Fenster der verstärkten Plastizität im Erinnerungssystem öff-nen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Changes in brain state influence the readiness to form memories
University of Tübingen neuroscientists find that spontaneous internal fluctuations in the brain lead to brief periods of increased plasticity in memory systems Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pusten statt bluten: Gerät misst Fettverbrennung in der Atemluft
Forschende der ETH Zürich haben ein Gerät entwickelt, dass den Aceton-Gehalt der Atemluft präzise nachweisen kann, wie ein Massenspektrometer. Aceton entsteht, wenn der Körper Fett verbrennt. Dank einer Smartphone-App, die den Proband:innen in Echtzeit Anleitungen gibt, kann das Handgerät auch von Laien zuverlässig bedient werden. In Zukunft sollen so Diäten und Therapien bei Stoffwechselkrankheiten genauer überwacht und personalisiert werden können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der individuelle genetische Hintergrund steuert die Evolution von Krebs
Warum entwickeln sich Krebserkrankungen bei verschiedenen Menschen unterschiedlich – selbst, wenn sie denselben Risikofaktoren ausgesetzt sind? Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun an Mäusen gezeigt, dass die genetische Ausgangsausstattung eines Organismus den Verlauf der Krebsentstehung maßgeblich beeinflusst. Die in Nature veröffentlichten Ergebnisse liefern neue Einblicke in die frühesten Phasen der Tumorentwicklung und könnten langfristig einen wichtigen Schritt hin zu einer präziseren personalisierten Krebsmedizin bedeuten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mechanism for flexible thinking and learning identified in the brain
The tree-like extensions of nerve cells in the brain, known as dendrites, possess a wide range of functional capabilities, whose role in cognitive processes had previously been unknown. Researchers at Humboldt University in Berlin have now discovered that these biological mechanisms enable flexible learning. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mechanismus für flexibles Denken und Lernen im Gehirn identifiziert
Die astartigen Fortsätze der Nervenzellen im Gehirn, die Dendriten, besitzen eine Vielzahl an funktionalen Fähigkeiten, deren Rolle in kognitiven Prozessen bisher unklar war. Nun haben Forschende an der Humboldt-Universität zu Berlin herausgefunden, dass diese biologischen Mechanismen flexibles Lernen ermöglichen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Internationale Konferenz zur Evolutionsmedizin in Kiel
Jahrestagung der Gesellschaft für Evolutionsmedizin und öffentliche Gesundheit (ISEMPH) an der CAU zu evolutionsbiologischen Grundlagen in medizinischen Anwendungsfeldern wie Antibiotikaresistenzen, Tumorevolution und chronischen Krankheiten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Rechts- oder Linksrüssler?
Vergleichbar zur Rechts- oder Linkshändigkeit beim Menschen besitzen Falter eine bevorzugte Seite, auf die sie bei der Nektarsuche ihren Rüssel ausstrecken. Diese Beobachtung machten Konstanzer Biolog*innen in ihrer aktuellen Studie. Sie sehen in dieser „Rüssligkeit“ einen effizienten Umgang der Natur mit den begrenzten Rechenkapazitäten des Insektengehirns. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vitamin B3 for the gut: From basic discovery to clinical translation
Innovation Transfer Award recognizes a long-standing collaboration between researchers at University Medical Center Schleswig-Holstein (UKSH), the Cluster of Excellence Precision Medicine in Chronic Inflammation(PMI), and CONARIS Research Institute AG. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Studie: Änderungen in atmosphärischer Zirkulation verursachen Trockenheit in Europa
Forschende der Universität Leipzig sind in einer neuen Studie der Ursache der überdurchschnittlich starken sommerlichen Austrocknung der Böden und der steigenden Temperaturen in Europa auf den Grund gegangen. Sie fanden heraus, dass diese zu großem Teil in einer Veränderung der Zirkulationsmuster liegen: Dies sind Veränderungen typischer Wetterlagen, die rund 55 Prozent des sommerlichen Dürretrends erklären. Konkret handelt es sich um häufigere und beständigere Hochdruckgebiete, die durch trockenes Wetter für weniger Niederschlag gesorgt haben. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vitamin B3 im Darm: ein besonderer Weg von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung
Innovations-Transfer-Preis würdigt die gemeinsame Entwicklung von Forschenden des UKSH und des Exzellenzclusters PMI mit der CONARIS Research Institute AG. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Fruchtfliegen im Abwehrmodus: Wie Immunzellen Parasiten lebendig einmauern
Marburger Forscher entdecken einen zentralen Schalter der angeborenen Immunabwehr gegen parasitische Wespen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kein Hinweis: Orale Kontrazeptiva beeinflussen die Impfantwort nicht
Die Frage, ob die Einnahme oraler Kontrazeptiva (Antibabypille) die Wirksamkeit von Impfungen beeinflusst, wird seit einigen Jahren wissenschaftlich diskutiert und mehrere ältere kleinere Studien kommen zu heterogenen Ergebnissen. Eine jetzt in npj Vaccines veröffentlichte Studie liefert hierzu neue Daten: In einer großen Kohorte von Beschäftigten im Gesundheitswesen konnte kein Effekt der Einnahme oraler Kontrazeptiva auf die humoralen oder zellulären Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen nachgewiesen werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New AI-based tool allows to predict activity of DNA sequences
Deep learning approaches have transformed how scientists predict activity and function of DNA sequences in the genome. An new AI tool called Corgi (Context-aware Regulatory Genomics Inference), developed by Martin Vingron’s bioinformatics groupat the Max Planck Institute for Molecular Genetics (Berlin, Germany) allows researchers to predict how the genome behaves across different cell types. The findings could help improve efforts to mimic the activity of cells virtually, with potential applications in basic research and medicine. The study was published in Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neues KI-basiertes Tool ermöglicht die Vorhersage der Aktivität von DNA-Sequenzen
Deep-Learning-Ansätze haben die Vorhersage der Aktivität und Funktion von DNA-Sequenzen im Genom revolutioniert. Ein neues KI-Tool namens Corgi (Context-aware Regulatory Genomics Inference), das in der Bioinformatikgruppe von Martin Vingron am Max-Planck-Institut für Molekulargenetik in Berlin entwickelt wurde, ermöglicht es Forschenden, das Verhalten des Genoms in verschiedenen Zelltypen vorherzusagen. Die Ergebnisse könnten virtuelle Zellmodelle verbessern und haben somit Potenzial in der Grundlagenforschung und der Medizin angewandt zu werden. Die Studie wurde in „Nature Communications“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mit GreenMedTech die Medizintechnik nachhaltig vorantreiben
Wie können MedTech-Hersteller die Klimaneutralitätsziele im Gesundheitswesen erfüllen? Welche strategischen Entscheidungen sind wichtig, um die Medizintechnik nachhaltig aufzustellen, und welche Chancen ergeben sich daraus für Unternehmen? Das VDI-Technologiezentrum (VDI TZ) analysiert mit dem VDI Research-Paper „Nachhaltigkeit als Wettbewerbstreiber in der Medizintechnik“, wie digitale Technologien und Kreislaufwirtschaft die MedTech-Branche transformieren und listet aktuelle Lösungen und Initiativen auf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New Bacterial Genus Brakhagea described
A team from the Cluster of Excellence “Balance of the Microverse” at Friedrich Schiller University Jena has described a new bacterial genus and named it after Prof. Axel Brakhage, the scientific director of the Leibniz Institute for Natural Product Research and Infection Biology (Leibniz-HKI). The four newly classified species of the genus Brakhagea originate from aquatic habitats in northern Germany. Modern genomic analyses point to their genetic potential for producing bioactive natural products. The study was published in Scientific Reports. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft