Das Dach der Welt: Biodiversitäts-Hotspot seit 39 Millionen Jahren

Ein chinesisch-deutsches Forschungsteam unter Beteiligung von Senckenberg-Forscher Prof. Dr. Andreas Mulch hat untersucht, wann und unter welchen Bedingungen sich die außergewöhnliche Biodiversität im Osten Tibets entwickelte. Die neu veröffentlichte Studie zeigt, dass bereits vor rund 39 Millionen Jahren artenreiche Säugetiergemeinschaften in Höhenlagen von etwa 3.400 Metern lebten. Die Fossilien gehören zur bislang ältesten direkt datierten känozoischen Säugetierfauna des Tibetplateaus. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gebirgshebung und die damit verbundenen klimatischen Veränderungen entscheidend zur Entstehung der frühen Hochgebirgs-Biodiversität beitrugen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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