Klimawandel und Gesundheit: Hitze erhöht Risiko für Nierensteine

Wenn der „Steingürtel“ nach Norden wandert: Nephrologinnen und Nephrologen raten zu 2,5 Liter Flüssigkeitszufuhr täglich

Hitzewellen nehmen zu – und mit ihnen das Risiko für Nierensteine. In heißen Regionen der Welt, dem sogenannten „Steingürtel“, sind Harnsteine besonders verbreitet. Fachleute warnen: Durch den Klimawandel könnte sich dieses Risiko auch in Deutschland erhöhen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) empfiehlt daher, besonders in der warmen Jahreszeit täglich etwa 2,5 Liter Flüssigkeit über Nahrung und Getränke zu sich zu nehmen. Das gilt vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko, denn Nierensteine entstehen oft durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Author: RSS-Feed