Wochen der Handarbeit, erledigt in Stunden: Neue KI liest Zellmembranen aus

Zellmembranen und ihre eingebetteten Proteine steuern zahlreiche lebenswichtige Prozesse und sind sowohl an gesunden Abläufen als auch an Krankheitsprozessen zentral beteiligt. Sie in dreidimensionalen Aufnahmen von Zellen aufzuspüren, bedeutete bislang zeitintensive Handarbeit. Nun hat ein Team von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München (TUM) und dem Biozentrum der Universität Basel mit MemBrain v2 ein KI-Werkzeug entwickelt, das diese Aufgabe automatisiert – und Arbeit, die früher Wochen dauerte, auf wenige Stunden verkürzt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Forscher des HIPS und des HZI finden neues Antibiotikum gegen gram-negative Bakterien

Die Erreger von Infektionserkrankungen Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Acinetobacter baumanii und Pseudomonas aeruginosa haben zwei große Gemeinsamkeiten: Sie gehören zu den sogenannten gram-negativen Bakterien und sind in Krankenhäusern besonders gefürchtet. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben nun ein potenzielles neues Antibiotikum entdeckt, das gegen diese schwer zu bekämpfenden Bakterien wirkt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im renommierten Journal Angewandte Chemie International Edition. Immer mehr Keime entwickeln Resistenzen gegen Antibiotika, sodass diese einstigen Wunderwaffen ihre Wirkungskraft verlieren. Vor allem in Krankenhäusern stellt die steigende Anzahl resistenter Keime das Personal vor…

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