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Schulessen als Schlüssel zu Gesundheit und Chancengleichheit
Wer in der Schule gut essen kann, lernt besser und bleibt gesünder. Das gilt besonders für Kinder, die zu Hause weniger Zugang zu ausgewogenen Mahlzeiten haben. Bremen hat 2018 ein Modellprojekt für gesundes Schulessen gestartet. Was daraus geworden ist, hat das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS untersucht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DDG: GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz darf nicht zum Versorgungs-Killer werden!
Vor der 2. Und 3. Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes im Bundestag warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor weitreichenden Folgen durch das Reformpaket für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Ihre Versorgung darf nicht zum politischen Spielball werden – weder Praxen in ländlichen Regionen noch in Kliniken der Maximalversorgung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Landwirtschaftsminister Alois Rainer zu Besuch beim Bundesinstitut für Risikobewertung
Bedeutung des BfR für sichere Lebensmittel und Produkte hervorgehoben Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Studie: Vom Unter- und Überschätzen des Klimaschutzverhaltens anderer
Eine neue Studie eines Forschungsteams der Universität Erfurt zeigt: Die weit verbreitete Annahme, Menschen würden unterschätzen, wie stark andere den Klimaschutz unterstützen, greift zu kurz. Stattdessen überschätzen Menschen teilweise sogar, wie viele andere tatsächlich für den Klimaschutz aktiv werden. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Einer der familienfreundlichsten Arbeitgeber in Deutschland: Das Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig
Leistungsstark mit Vereinbarkeit: berufundfamilie Service GmbH zeichnet die DSMZ für ihre Personalpolitik aus Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DANK: „Zuckersteuer nicht auf die lange Bank schieben.“
Die zweite und dritte Lesung sowie die Debatte im Deutschen Bundestag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) in dieser Woche kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schutz für Tier und Mensch: BVL erfasst Risiken von Tierarzneimitteln
Pharmakovigilanzreport 2025 informiert über unerwünschte Ereignisse Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Polyomaviruses: new approaches to prevention and treatment
A research team led by the University of Tübingen investigates the molecular mechanisms of an infection usually fatal in people with severely compromised immune systems Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Polyomaviren: neue Ansatzpunkte für Schutz und Therapie
Forschungsteam unter der Leitung der Universität Tübingen untersucht molekulare Mechanismen einer Infektion, die bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem meist tödlich verläuft Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How did Hannibal get his elephants across the Alps?
A new analysis sheds light on the most likely route for the Carthaginian general’s famous crossing of the Alps. The study, led by the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), the Friedrich Schiller University Jena, and the University of Oxford, reveals that the Col de la Traversette would have provided the most energy-efficient route. The findings have been published in Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie brachte Hannibal seine Elefanten über die Alpen?
Eine neue Studie liefert Hinweise auf die wahrscheinlichste Route der berühmten Alpenüberquerung des karthagischen Feldherrn Hannibal. Sie zeigt, dass der Col de la Traversette die energieeffizienteste Route gewesen wäre. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Oxford führten die Studie durch. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
»leibniz«-Magazin: Neue Ausgabe »Medizin«
Ein Pflaster für gebrochene Herzen, Menstruationsblut als heilendes Elixier und ein transparenter Fisch, der die Geheimnisse gesunden Alterns preisgibt. Die neue Printausgabe des Magazins der Leibniz-Gemeinschaft beleuchtet das Thema »Medizin« — und ist unser Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Größeres Gehirn, kleineres Gesicht: Menschliche Evolution verlief anders als gedacht
Eine heute in „Nature Communications“ veröffentlichte Studie legt nahe, dass zwei der bekanntesten Trends der menschlichen Evolution – das Wachstum des Gehirns sowie die Verkleinerung von Gesicht und Kiefer – möglicherweise weit weniger auf gezielte natürliche Selektion zurückgehen, als Wissenschaftler*innen lange angenommen haben. Die Ergebnisse von Forschenden der University of Tennessee – Knoxville und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (SHEP) an der Universität Tübingen deuten stattdessen auf einen langsameren und vermutlich stärker eingeschränkten Evolutionsprozess hin, als es die traditionelle Lehrbuchdarstellung nahelegt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neues KI-System liefert Therapieempfehlungen für komplexe Blutkrebserkrankungen
Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Stammzellinstitut HI-STEM* und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) haben mit „HemaGuide“ einen KI-Assistenten entwickelt, der Ärzte bei schwierigen Therapieentscheidungen unterstützt. Das System erreicht in umfangreichen Tests eine hohe Übereinstimmung mit den Empfehlungen erfahrener Experten und könnte den Zugang zu spezialisierter und individualisierter Krebsmedizin deutlich verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Immuntherapie gegen Nervenerkrankung
Am Universitätsklinikum Jena konnte ein interdisziplinäres Behandlungsteam bei zwei Patientinnen mit einer autoimmunen peripheren Nervenerkrankung eine überraschend schnelle und deutliche Besserung erreichen. Es setzte dafür den ursprünglich für das Multiple Myelom entwickelten Wirkstoff Teclistamab ein und berichtet über die Fälle in Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New Immunotherapy for Neuropathy
An interdisciplinary team at Jena University Hospital achieved a surprisingly rapid and significant improvement in two patients with an autoimmune peripheral nervous system disorder. The team administered teclistamab, a drug originally developed for multiple myeloma, and reported in detail in Nature Communications. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Datenbank zur Kohlenstoffbilanzierung in tropischen Wäldern
Tropische Feuchtwälder speichern rund 70 % der globalen lebenden Biomasse und sind daher entscheidend für den Kohlenstoffkreislauf. Eine in Science Advances veröffentlichte Studie unter Leitung des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und der University of Cambridge wertete Daten aus 146 Studien seit 1988 aus. Die Forschenden zeigen und quantifizieren, dass auch Walddegradation zu erheblichen Kohlenstoffverlusten führt. Gleichzeitig können geschädigte Wälder, deren Struktur teilweise erhalten bleibt, Kohlenstoff deutlich schneller wieder binden als vollständig gerodete Flächen. Eine neu erstellte Datenbank liefert wichtige Grundlagen für Klimamodelle und nationale Treibhausgasbilanzen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Familiäre Verbindungen bei Elitebestattungen der Skythen in der eurasischen Steppe
Eine neue Studie zu alter DNA liefert Hinweise darauf, dass politische Macht unter skythischen Eliten möglicherweise über Familienlinien vererbt wurde, die sich über mehrere Begräbnisstätten erstreckten. Indem sie Methoden aus den Bereichen Archäologie, Anthropologie und Genetik verbindet, ermöglicht die Studie neue Einblicke in die Entstehung sozialer Ungleichheit und politischer Autorität in frühen nomadischen Gesellschaften. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Klare Definitionen für Deutschland: Nationale Stillkommission aktualisiert Definitionen zum Stillen
Die Nationale Stillkommission (NSK) am Max Rubner-Institut hat eine umfassende Aktualisierung der Definitionen zum Stillen und zur Ernährung mit Mutter- und Frauenmilch vorgelegt. Die Stellungnahme wurde von einem Expertenteam der Kommission erarbeitet. Ziel ist es, aktuelle internationale Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) präzise im deutschen Gesundheitssystem abzubilden und eine einheitliche Verwendung zu ermöglichen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Destruction in 3D
TiHo researchers induce cell death in 3D mini-tumors and discover that forcing cancer cells to die can also alert the immune system and enhance anti-tumor attack. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zerstörung in 3D
TiHo-Forschende lösen in 3D-Minitumoren den Zelltod aus und finden heraus, dass das Erzwingen des Zelltods von Krebszellen auch das Immunsystem alarmieren und dessen Angriff auf den Tumor verstärken kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Unreife Immunzellen zeigen Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt an
Bei einem schweren Herzinfarkt schickt das Knochenmark unreife Immunzellen ins Blut. Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Münster zeigt: Der Reifegrad der sogenannten neutrophilen Granulozyten verrät das kurzfristige Sterberisiko und lässt sich mit einem einfachen Blutbild bestimmen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Cardiovascular Research erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Immature immune cells predict chances of survival following a heart attack
In the event of a severe heart attack, immature immune cells are released into the bloodstream from the bone marrow. A research team led by the University of Münster has demonstrated that the maturity level of neutrophils can be used to determine the short-term risk of death, and this can be assessed through a simple blood test. These findings have been published in the journal Nature Cardiovascular Research. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue S3-Leitlinie der DGRh: Herz-Kreislauf-Risiken bei Rheuma gezielter erkennen und behandeln
Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können neben Gelenken, Haut und inneren Organen auch Herz und Gefäße betreffen. Patientinnen und Patienten erleiden häufiger kardiovaskuläre Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen, Gefäßerkrankungen und thromboembolische Ereignisse. Die nun veröffentlichte S3-Leitlinie „Management kardiovaskulärer Komorbiditäten entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“ fasst verfügbares Wissen zusammen und gibt praxisnahe Empfehlungen für Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung. Sie wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) entwickelt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Jagdverhalten prägt die Evolution der Spinnenaugen
Eine neue Studie eines internationalen Teams von Forschenden mit Beteiligung von Erstautor Atal Pande vom Museum für Naturkunde Berlin zeigt: Jagdspinnen entwickelten unabhängig voneinander nach vorne gerichtete Augenanordnungen – ihre Sehorgane entwickelten sich dabei als flexible, modulare Systeme. Der vordere Bereich des Spinnenkörpers wird damit zu einem vielseitigen visuellen Zentrum, in dem verschiedene Augen unterschiedliche Aufgaben übernehmen und dennoch gemeinsam dasselbe Ziel verfolgen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft