Reisen mit Sicherheit: Deutsche Leberstiftung erinnert an Hepatitis-Impfschutz für den Urlaub

Hannover – „Ab in den Urlaub!“ Das sagen sich trotz Krisen und angespannter wirtschaftlicher Lage immer mehr Deutsche. Laut der „Reiseanalyse 2024“ der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) ist der Trend zum Urlaub in Deutschland, der sich während der Pandemie zeigte, vorbei: 78 Prozent der Deutschen reisten 2023 ins Ausland und der Marktanteil bei Fernreisen lag mit neun Prozent bei einem neuen Höchstwert. Und auch für die kommende Reisesaison erwartet die Touristikbranche wieder eine hohe Zahl bei Auslands- und Fernreisen. Für die Deutsche Leberstiftung ein Anlass, daran zu erinnern, dass gerade bei Urlaubsreisen ein Impfschutz – beispielsweise gegen Hepatitis-Viren – wichtig ist.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The Hepatitis E Virus – New Insights into Targeted Treatment and Diagnosis

The hepatitis E virus (HEV) is the most common cause of acute viral liver inflammation (viral hepatitis). Every year, there are about 15 to 110 million active cases worldwide, which result in about 70,000 deaths. There are no vaccines against HEV authorised in Europe. The therapeutics available are not specific, have strong side effects, and can lead to resistance. A research team at the Paul-Ehrlich-Institut has identified certain vesicle structures and proteins that could be targets for treatment and contribute to a new understanding of viral genome transmission, also with regard to diagnostics.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Das Hepatitis-E-Virus – Neue Erkenntnisse zur gezielten Behandlung und Diagnose

Das Hepatitis-E-Virus (HEV) ist die häufigste Ursache für eine akute, virusbedingte Leberentzündung (Virushepatitis). Jährlich gibt es circa 15 bis 110 Millionen aktive Erkrankungen weltweit, die zu etwa 70.000 Todesfällen führen. In Europa gibt es keine zugelassenen Impfstoffe gegen HEV. Derzeitige Therapeutika sind nicht spezifisch, weisen starke Nebenwirkungen auf und können zu Resistenzen führen. Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat bestimmte Vesikelstrukturen und Proteine identifiziert, die Ziele für eine Behandlung sein könnten und zu einem neuen Verständnis der Weitergabe des viralen Erbgutes auch im Hinblick auf Diagnostik beitragen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

A promising investigational therapeutic monoclonal antibody to treat chronic hepatitis B and D infections

Affecting hundreds of millions of people, chronic hepatitis B is a widespread global health problem for which there is as yet no cure. In a preclinical study involving the German Center for Infection Research (DZIF), Heidelberg University Hospital, University Medical Center Hamburg-Eppendorf and the US company Vir Biotechnology, the potential of an engineered investigational human monoclonal antibody for the treatment of chronic hepatitis B and hepatitis D has been demonstrated. Based on the results, clinical trials with the monoclonal antibody VIR-3434 are ongoing.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein vielversprechender therapeutischer monoklonaler Antikörper zur Behandlung chronischer Hepatitis B und D

Die chronische Hepatitis B, von der Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind, ist ein weltweit verbreitetes Gesundheitsproblem, für das es bisher keine Heilung gibt. In einer präklinischen Studie, an der das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Universitätsklinikum Heidelberg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und das US-amerikanische Unternehmen Vir Biotechnology beteiligt waren, wurde das Potenzial eines gentechnisch hergestellten monoklonalen Antikörpers für die Behandlung von chronischer Hepatitis B und Hepatitis D nachgewiesen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden derzeit klinische Studien mit dem monoklonalen Antikörper VIR-3434 durchgeführt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Welt-Hepatitis-Tag: Deutsche Leberstiftung unterstützt die Elimination der Virushepatitis

Hannover – Am 28. Juli 2023 findet der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das diesjährige Motto in Deutschland „Ich warte nicht. Ich handele!“ ist ein Aufruf, aktiv zu werden und sich beispielsweise testen zu lassen oder als Betroffener eine antivirale Therapie zu beginnen. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt den Welt-Hepatitis-Tag und das Erreichen der WHO-Zielsetzung, Hepatitis B und C bis 2030 zu eliminieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Virushepatitis: Prävention, Diagnose und Therapie – wie die globale Gesundheitskrise eingedämmt werden kann

Köln, Gießen, Hannover – Die Virushepatitis ist ein großes globales Gesundheitsproblem, das aufgrund der bestehenden Diagnose- und Therapiemöglichkeiten eigentlich – zumindest in Deutschland – kein Problem sein müsste. Weltweit sind über 400 Millionen Menschen mit dem Hepatitis B-, C- und / oder D-Virus infiziert. Betroffene merken oft nichts von der Erkrankung, dabei kann schon ein einfacher Bluttest erste Hinweise geben. Die Ausrichter des 24. Deutschen Lebertages am 20. November 2023, der das Motto: „Kennen Sie Ihre Leberwerte?“ hat, informieren im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages über Prävention, Diagnose und Therapie der Virushepatitis.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Entschlüsselt: Schlüsselfaktor für erfolgreiche therapeutische Impfung gegen chronische Hepatitis B

Infektionen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) sind ein globales Gesundheitsproblem. Mit den derzeitig verfügbaren Behandlungen gelingt es nur sehr selten die Infektion zu heilen. Die therapeutische Impfung stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Heilung der HBV-Infektion dar. Was sind die molekularen Schlüsselfaktoren, die für ihre Wirksamkeit verantwortlich sind? Ein Team um Ulrike Protzer und Anna Kosinska vom Institut für Virologie bei Helmholtz Munich, der Technischen Universität München und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung hat herausgefunden, dass der Erfolg der therapeutischen Hepatitis-B-Impfung von einem effizienten Priming der HBV-spezifischen CD4-T-Zellen abhängt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Previously Unknown Hepatitis B Virus Pathway from the Cell Identified

Around 1.5 million people worldwide become infected with the hepatitis B virus (HBV) every year. A research team led by the Paul-Ehrlich-Institut has identified a previously unknown pathway for the egress of hepatitis B virus particles from cells: researchers were able to visualise intact virus particles in extracellular vesicles (exosomes) for the first time. Exosomes, small vesicles in cells that are released into the surroundings, serve as a means of transport and possibly as a protective covering. Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology reports on the results in its online edition from 29 September 2022.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ein Fahrplan für die Zukunft der Hepatitis B-Therapieentwicklung

Weltweit sterben jährlich 880.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV). Bisher zur Verfügung stehende antivirale Medikamente sind zwar in der Lage, die Replikation des Virus zu unterdrücken, können aber eine HBV-Infektion nicht ausheilen. Biomarker – biologische Moleküle im Blutserum, mit deren Hilfe der Verlauf einer chronischen Infektion und das Ansprechen der Erkrankten auf neue Therapien überprüft und überwacht werden können – sind nötig um die Entwicklung kurativer Therapien zu steuern. Mögliche Biomarker wurden nun in einer weithin beachteten Übersichtsarbeit bewertet und ein Fahrplan für ihre Weiterentwicklung erstellt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Hepatitis kann nicht warten!“: Deutsche Leberstiftung unterstützt Welt-Hepatitis-Tag

Unter dem Motto „Hep can’t wait“ (Hepatitis kann nicht warten) findet am 28. Juli 2022 der von der World Hepatitis Alliance (WHA) global ausgerichtete Welt-Hepatitis-Tag als offizieller Gesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) statt. Menschen auf der ganzen Welt werden dazu aufgerufen, aktiv zu werden und das Bewusstsein für Hepatitis-Virusinfektionen zu schärfen. Der engagierte Kampf gegen Virushepatitis, eine durch Viren verursachte Leberentzündung, ist eines der etablierten Aktionsfelder der Deutschen Leberstiftung. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages betont die Stiftung den akuten Handlungsbedarf und die Bedeutung von Tests und Therapien.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mit Leberzirrhose ins Krankenhaus: Höchste Sterblichkeitsrate aller chronischen Krankheiten

Von allen chronischen Krankheiten, die in Deutschland die Einweisung in ein Krankenhaus erfordern, hat die Leberzirrhose die höchste Mortalitätsrate. Wird sie als Komorbidität anderer chronischer Krankheiten diagnostiziert, führt sie mindestens zu einer Verdoppelung der Sterblichkeitsrate. Insgesamt hat sich die Zahl der Hospitalisierungen mit Leberzirrhose trotz der Einführung hochwirksamer Medikamente gegen Hepatitis C bundesweit erhöht. Alkoholmissbrauch bleibt dafür bei weitem die Hauptursache. Das ergab eine Studie unter der Leitung von Prof. Jonel Trebicka vom Universitätsklinikum Frankfurt, die einen Beobachtungszeitraum von 14 Jahren umfasste.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schwer klein zu kriegen

Hepatitis E-Virus trotzt alkoholischen Händedesinfektionsmitteln

Gemeinsame Pressemitteilung von TWINCORE, Medizinischer Hochschule Hannover und Ruhr-Universität Bochum

Das Hepatitis E-Virus (HEV) kann eine schwerwiegende Leberentzündung hervorrufen und ist weltweit die häufigste Ursache einer akuten virusvermittelten Hepatitis. Durch geeignete Hygienemaßnahmen lässt sich die Infektion verhindern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben gemeinsam mit Partnern…

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evaluation of Molecular Hepatitis E Typing – Good Performance from International Reference Labs

Infections with the hepatitis E virus (HEV) are one of the main causes of acute viral hepatitis worldwide. An international team of experts headed up by the Paul-Ehrlich-Institut investigated the question of how reliably HEV reference laboratories in Europe and North America can carry out HEV molecular typing. Twenty-five labs took part in the study, during which 93% of the samples were assigned to the correct genotype and 81% to the correct subtype. At the same time, gaps and deficiencies in individual laboratories as well as potential areas for method optimisation were identified. Clinical Chemistry reported on the results in its online edition from December 30, 2021.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Deine Leber. Dein Leben.“: Zur Gesundheitsuntersuchung gehört jetzt auch ein Hepatitis-Test

Die Hepatologie ist im gesundheitlichen Vorsorgebewusstsein angekommen: Seit dem 1. Oktober 2021 haben gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren im Rahmen des Präventionsprogramms „Gesundheitsuntersuchung“, vormals als „Check-up 35“ bezeichnet, den Anspruch auf ein einmaliges Screening auf eine Hepatitis B- und Hepatitis C-Virusinfektion. Im Vorfeld des 22. Deutschen Lebertages am 20. November 2021 begrüßen die Ausrichter – Gastro-Liga e. V., Deutsche Leberhilfe e. V. und Deutsche Leberstiftung – das neue Vorsorgeangebot.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Scientists find a key to hepatitis C entry into cells

Scientists describe the structure of a key protein on the surface of the hepatitis C virus (HCV) and how it interacts with its receptor found on some human cells. The findings provide new leads for developing an HCV vaccine.

Quelle: Sciencedaily

Viruses leave traces long after infection, research finds

Viruses do not always kill the cells they infect. Researchers have discovered in experiments with mice that cells have the power to self-heal and eliminate viruses. However, these cells undergo long-term changes. The findings may provide a hint as to why cured hepatitis C patients are more susceptible to liver cancer for years after.

Quelle: Sciencedaily

Viruses leave traces for long after infection

Viruses do not always kill the cells they infect. Researchers at the University of Basel have discovered in experiments with mice that cells have the power to self-heal and eliminate viruses. However, these cells undergo long-term changes. The findings may provide a hint as to why cured hepatitis C patients are more susceptible to liver cancer for years after.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Viren hinterlassen ihre Spuren auch lange nach der Infektion

Nicht immer töten Viren die befallenen Körperzellen. Forschende der Universität Basel haben in Versuchen mit Mäusen festgestellt, dass Zellen über Selbstheilungskräfte verfügen, um Viren zu eliminieren. Jedoch tragen sie langfristige Veränderungen davon. Die Erkenntnisse liefern womöglich einen Hinweis darauf, warum geheilte Hepatitis-C-Patienten noch jahrelang anfällig für Leberkrebs sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Deutsche Leberstiftung begrüßt Screening auf Hepatitis B und C in der Gesundheitsuntersuchung

Ab dem 1. Oktober 2021 ist es soweit: Im Rahmen des Präventionsprogramms „Gesundheitsuntersuchung“ für gesetzlich Versicherte, vormals als „Check-up 35“ bezeichnet, wird als neue Vorsorgeleistung auch das Screening auf Hepatitis B und C angeboten. Die Bluttests sollen dazu beitragen, auch in Deutschland die hohe Dunkelziffer an unentdeckten Infektionen mit den beiden Hepatitis-Viren zu verringern und Betroffenen eine möglichst frühzeitige Behandlung anbieten zu können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Hepatitis kann nicht warten!“ – die Deutsche Leberstiftung fordert anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages mehr Engagement

Am 28. Juli 2021 findet der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das diesjährige Motto „Hepatitis kann nicht warten!“ ist eine eindringliche Forderung an die Politik, engagierter zu handeln. Die weltweiten Strategien zur Eliminierung von Virushepatitis wurden in vielen Ländern – auch in Deutschland – nur eingeschränkt umgesetzt. Die Corona-Pandemie stellt zudem eine Behinderung dieser Aktivitäten dar. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt aktiv das Erreichen der WHO-Zielsetzung, Hepatitis B und C bis 2030 weltweit zu eliminieren. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages ruft die Deutsche Leberstiftung die Politik und jeden Einzelnen dazu auf, nicht länger zu warten, sondern aktiv zu werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

The virus trap: Hollow nano-objects made of DNA could trap viruses and render them harmless

To date, there are no effective antidotes against most virus infections. An interdisciplinary research team at the Technical University of Munich (TUM) has now developed a new approach: they engulf and neutralize viruses with nano-capsules tailored from genetic material using the DNA origami method. The strategy has already been tested against hepatitis and adeno-associated viruses in cell cultures. It may also prove successful against corona viruses.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Immunzellen treiben entzündliche Fett-Lebererkrankung an

Ein bestimmter Typ der zum Immunsystem zählenden dendritischen Zellen ist bei Mäusen und Menschen verantwortlich für die Gewebeschäden, die bei der Leberentzündung NASH (nicht-alkoholische Steato-Hepatitis) auftreten. Die dendritischen Zellen stiften T-Zellen zu aggressivem, entzündungsförderndem Verhalten an. Dies entdeckten nun Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit Kollegen von israelischen Forschungseinrichtungen. Bei Mäusen lindert eine Blockade dieser dendritischen Zellen die Krankheitssymptome. Ein solcher Ansatz könnte auch verhindern, dass sich bei NASH-Patienten schwere Leberschäden entwickeln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fettleber-Hepatitis: Wie aktivierte T-Zellen die Leber zerstören

Die Fettleber-Hepatitis kann schwere Leberschäden und Leberkrebs verursachen. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat jetzt entdeckt, dass selbstzerstörerische, sogenannte auto-aggressive Zellen des Immunsystems für die Erkrankung verantwortlich sind. Dieses Wissen kann helfen neue Therapieformen zu entwickeln, um die Folgen der Fettleber-Hepatitis zu verhindern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft