Kategorie: Allgemein
Wenn Tierpersönlichkeit und Umwelt gemeinsam bestimmen, wie Tiere leben
Auf den Punkt: • Mut bedeutet nicht automatisch ein schnelles und kurzes Leben. • Persönlichkeit und Lebensgeschichte sind je nach Umwelt unterschiedlich verknüpft. • Die Futterqualität kann darüber entscheiden, ob Verhaltensunterschiede zu unterschiedlichen Lebensverläufen führen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vom Gewebeschnitt zur Datenquelle: KI-Werkzeug eröffnet neue Möglichkeiten für Klinik und Forschung
Mikroskopische Bilder menschlicher Gewebe sind ein Grundpfeiler der biomedizinischen Forschung und der klinischen Diagnostik. Trotz ihrer zentralen Bedeutung lassen sich diese Bilder jedoch häufig nur schwer systematisch auswerten und mit anderen biologischen Datentypen verknüpfen. Eine neue Studie unter der Leitung von CeMM Principal Investigator André Rendeiro, veröffentlicht in Nature Methods (DOI: 10.1038/s41592-026-03044-7), stellt mit „LazySlide“ ein Open-Source-Softwaretool vor, das die Möglichkeiten von KI, die mit großen Daten trainiert wird (sog. „Foundation Models“) nutzt und die Analyse digitaler Pathologie demokratisieren soll. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Flechten – unscheinbar und faszinierend
Botanischer Garten der HHU zu Frühlingsbeginn Auch wenn es kalt ist und der Frühling erst Einzug hält, hat der Botanische Garten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) viel zu bieten. Gerade die kleinen Lebewesen, die dort zuhause sind und in wärmeren Jahreszeiten oft verdeckt werden, haben eine spannende Geschichte: wie die Flechten. Diese Symbioseorganismen wachsen an den verschiedensten Stellen und fallen aktuell besonders auf. Und beim zweiten Blick sind ihre Formen- und Farbenvielfalt zu erkennen. Jetzt Ende März lohnt es sich zudem, die aufblühende Natur auf sich wirken zu lassen. Der Garten ist im März täglich bis 18:00 Uhr geöffnet, ab April…
Das Leibniz-Institut DSMZ erneut durch Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet
Zum sechsten Male als eines der familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet: Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue DIVI-Satzung verabschiedet: Die Zukunft der Intensivmedizin ist im Team
Mit 97,2 Prozent angenommen! Die DIVI sendet mit ihrer neuen Satzung ein starkes Signal für die Zukunft der Intensivmedizin und das gelebte interprofessionelle Arbeiten. In einer virtuellen und außerordentlichen Mitgliederversammlung sprach sich am Montagabend eine überwältigende Mehrheit für eine neue Verteilung der stimmberechtigten Vertreter im Präsidium aus. „Die große Gruppe der Gesundheitsfachberufe wird deutlich gestärkt. Sie erhält laut neuer Satzung nun drei Stimmen, wobei mindestens eine durch eine Pflegefachkraft repräsentiert wird“, erklärt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Angesichts der Meningitis-Fälle in England erinnert die DGN an die Bedeutung der Impfung
Die Meningitis ist eine bedrohliche und fulminant verlaufende Krankheit. Bei Auftreten ist eine sofortige Therapie notwendig, denn auch bei dieser neurologischen Krankheit gilt „Time is Brain“. Angesichts der aktuellen Meningitisfälle in Südengland erinnert die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) an die Bedeutung der Impfung gegen Meningokokken: Diese schützt jeden einzelnen und kann bei einer hohen Impfquote auch dazu führen, den Erreger ganz auszuschalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie alt sind wir wirklich?
Altern ist ein hochindividueller Prozess. Ein internationales Konsortium unter Koordination von Konstanzer Forschenden hat eine Methode entwickelt, mit der sich anhand von Biomarkern das biologische Alter einer Person bestimmen lässt – ein wertvolles Werkzeug für die Alterungsforschung und die Entwicklung neuer Ansätze in der Präventivmedizin. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Blutdrucksenker mit Lichtschalter
Von aus zu an innerhalb von Sekundenbruchteilen − Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben einen lichtschaltbaren Wirkstoff gegen Bluthochdruck unter die Lupe genommen: Sie haben zugeschaut, wie sich das Molekül von der einen in die andere Form wandelt und wie dies seine Wirksamkeit im Organismus beeinflusst. So helfen sie, Medikamente zu entwickeln, deren Wirkung sich im Körper gezielt mittels Licht steuern lässt. Die Studie erschien nun in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
JACIE-Zertifizierung für die Kinderonkologie am Universitätsklinikum Dresden
Kinderonkologisches Zentrum am Universitätsklinikum erhält die Akkreditierung nach JACIE für die Stammzelltransplantation bei Kindern. Die Akkreditierung bestätigt die Einhaltung strenger internationaler Qualitätsstandards bei Stammzelltransplantationen sowie bei modernen zelltherapeutischen Verfahren. Gemeinsam mit der Medizinischen Klinik I wird Behandlungskontinuität bei Leukämie und ähnlichen Krankheitsbildern vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter ermöglicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Klinische Studien in der Augenheilkunde: Chance für Patientinnen und Patienten – Motor für medizinischen Fortschritt
Anfang Februar ist die Social-Media-Kampagne „Für mehr Sehen. Entdecke das Potenzial klinischer Studien.“ gestartet. Mit der Initiative möchten die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) sowie ein breites Bündnis aus Forschung, Industrie und Patientenorganisationen über die Inhalte, die Abläufe und die Bedeutung klinischer Studien informieren. Die Kampagne soll zudem aufzeigen, welche Chancen eine Teilnahme für die Patientinnen und Patienten bietet. Denn neue Behandlungen gelangen nur dann in die Versorgung und zu den Betroffenen, wenn ihre Wirksamkeit und Sicherheit zuvor in Studien eingehend geprüft wurden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Übergewicht treibt Diabetes bei Frauen und Männern unterschiedlich an
Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht – Adipositas – wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus. Männer erkranken häufig früher – oft schon bei geringerem Übergewicht. Frauen entwickeln einen Typ-2-Diabetes dagegen meist später, dann häufig bei stärkerem Übergewicht und mit ausgeprägteren Stoffwechselstörungen. Darauf weist die DDG hin und plädiert dafür, die Wechselwirkung von Übergewicht und Diabetes stärker geschlechtsspezifisch zu betrachten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Sicht auf die Steuerung unserer Gene
Forschende aus Magdeburg und Jena hinterfragen ein seit Jahrzehnten verbreitetes Modell der Genregulation Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Goethe University Study Reveals Injury Risks in Professional Dance
Professional dance is a high-performance discipline that carries significant risks of injury and physical wear. Researchers at Goethe University Frankfurt have now provided the first precise measurements of strain on the musculoskeletal system. The study involved 28 professional dancers wearing sensor-equipped suits during ballet training. The data revealed high levels of strain across all phases of training. The findings support the development of injury prevention measures and highlight the high physical demands of the profession. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Studie der Goethe-Universität analysiert Verletzungsrisiken beim professionellen Tanz
Professioneller Tanz ist Hochleistungssport und birgt viele Risiken für Verschleiß und Verletzungen. Forschende der Goethe-Universität Frankfurt haben die Belastungen für das Muskel-Skelett-System nun erstmals exakt vermessen. Als Versuchspersonen dienten ihnen 28 professionelle Tänzerinnen und Tänzer. Diese trugen während des Ballett-Trainings Spezialanzüge mit eingebetteten Sensoren. Die Analyse der aufgezeichneten Daten ergab für sämtliche Trainingsphasen hohe Belastungen. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Maßnahmen zu entwickeln, um die Verletzungsrisiken zu reduzieren. Außerdem verbessern sie die Anerkennung der hohen Arbeitsbelastung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neanderthals may have used birch tar for wound care
A new study on the production of birch tar and its antibiotic properties offers new insights into its use during the Neanderthal era / publication in ‘PLOS ONE’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mystery of quinine biosynthesis solved
Newly discovered enzymes found in the cinchona tree play a crucial role in the production of the malaria drug quinine and other important alkaloids. This opens up possibilities for the biotechnological production of these active ingredients. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researching on Equal Terms in the Amazon
Two researchers at the University of Zurich have discovered and described a new, previously unknown palm species found in the virgin forests of Colombia. In close cooperation with an indigenous community there, they mapped the geographical distribution of the palm species and subjected their study to a local peer review process Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forschung auf Augenhöhe im Amazonas
Zwei Forschende der Universität Zürich haben im Urwald Kolumbiens eine neue, bisher unbekannte Palmenart entdeckt und beschrieben. In enger Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinschaft vor Ort kartographierten sie deren Vorkommen und unterzogen ihre Studie einem lokalen Peer-Review-Prozess. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Geheimnis der Biosynthese von Chinin aufgeklärt
Neu entdeckte Enzyme im Chinarindenbaum sind entscheidend für die Bildung des Malaria-Arzneistoffs Chinin und anderer wichtiger Alkaloide. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die biotechnologische Herstellung wichtiger Wirkstoffe. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pflanzenwandel folgt Klimawandel: Berggipfel reagieren am schnellsten auf Erwärmung
Ökosysteme in Europa reagieren unterschiedlich auf die Klimaerwärmung: In Berglagen schrumpfen die Bestände kälteangepasster Pflanzenarten besonders schnell, während sich Wälder und Grasländer deutlich langsamer verändern. In allen untersuchten Ökosystemen hängen Pflanzengemeinschaften der Klimaerwärmung zeitlich hinterher („Klimaschuld”). Dies ist das Ergebnis einer Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Stomach Cancer: New Drug 60 Times More Effective Against Key Bacteria
• 60-fold greater efficacy than standard medication • Results achieved in laboratory and animal studies • 43 percent of the global population infected with H. pylori A significant step toward the potential prevention of stomach cancer: Researchers at the Technical University of Munich (TUM) have increased the effectiveness of a standard antibiotic by a factor of 60 through targeted chemical modifications. In laboratory and animal studies, the new drug candidate successfully combats the bacterium Helicobacter pylori, which is closely associated with the development of stomach cancer. The study findings were published in the journal Nature Microbiology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Magenkrebs: Neuer Wirkstoff 60-mal effektiver gegen auslösendes Bakterium
• 60-fach bessere Wirkung als Standardmedikament • Ergebnisse in Labor- und Tierversuchen erzielt • 43 Prozent der Weltbevölkerung mit H. pylori infiziert Bedeutender Fortschritt zur möglichen Vorbeugung von Magenkrebs: Forschende der Technischen Universität München (TUM) konnten durch chemische Anpassungen die Wirksamkeit eines Standard-Antibiotikums um das 60-Fache steigern. Im Labor und im Tierversuch bekämpft der neue Wirkstoff das mit Magenkrebs in engem Zusammenhang stehende Bakterium Helicobacter pylori sehr erfolgreich. Die Studienergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Forschende finden Kontrollmechanismus gegen Zellstress
Entdeckung liefert Ansatzpunkte zur Behandlung von Demenz und Krebs. Ein internationales Forschungsteam der Universität Bielefeld und des Leibniz Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben einen bislang unbekannten Kontrollmechanismus in menschlichen Zellen entschlüsselt. Sie zeigen erstmals, wie ein zentraler molekularer Schalter die „Recyclingzentren“ der Zelle reguliert. Die Ergebnisse, veröffentlicht im renommierten Fachjournal Nature Communications, liefern wichtige Ansätze für das Verständnis von Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Researchers identify control mechanism against cellular stress
Discovery offers new avenues for treating dementia and cancer. An international research team from Bielefeld University and the Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) has uncovered a previously unknown regulatory mechanism in human cells. For the first time, they demonstrate how a key molecular switch regulates the cell’s “recycling centers.” The findings, published in the prestigious journal Nature Communications, provide important insights into the understanding of cancer and neurodegenerative diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
KI in der Herz-Diagnostik: Herzinfarktverdacht effizienter abklären
Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. In Zeiten überlasteter Ambulanzen und knapper Ressourcen kann Künstliche Intelligenz (KI) Ärzte-Teams bei zeitkritischen Ereignissen wie Herzinfarkt enorm unterstützen – zeigt die neu entwickelte App von UKE-Forschern im Herzstiftungs-Podcast und in HERZ heute Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft