Kategorie: Allgemein
Hülsenfrüchte stärken regionale Landwirtschaft und Ernährung – Potenziale in Brandenburg und Deutschland
Der Internationale Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar macht auf das Potenzial dieser eiweißreichen Kulturpflanzen für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung aufmerksam. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Ackerbohnen, Lupinen, Soja und zunehmend auch Kichererbsen erhöhen die Vielfalt auf den Feldern, fördern die Bodengesundheit und liefern wertvolle pflanzliche Proteine. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) beteiligt sich mit Forschung und Praxisnetzwerken daran, den regionalen Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung von Hülsenfrüchten in Brandenburg und darüber hinaus zu stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
New software detects hidden errors in complex tissue analyses
The new software tool ovrlpy improves quality control in spatial transcriptomics, a key technology in biomedical research. Developed by the Berlin Institute of Health at Charité (BIH) in international collaboration, ovrlpy is the first tool to identify cell overlaps and folds in tissue sections, thereby reducing previously unrecognised sources of misinterpretations. The researchers have published their results in the journal Nature Biotechnology. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Software erkennt versteckte Fehlerquellen in komplexen Gewebeanalysen
Das neue Software-Tool ovrlpy erhöht die Genauigkeit in der räumlichen Transkriptomik, einer Schlüsseltechnologie der biomedizinischen Forschung. Entwickelt durch das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) in internationaler Zusammenarbeit, identifiziert ovrlpy erstmals Überlappungen von Zellen und Faltungen in Gewebeschnitten und reduziert damit bisher unerkannte Quellen von Fehlinterpretationen. Ihre Ergebnisse haben die Forscher*innen in Nature Biotechnology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Handlungsfähig trotz Dauerkrisen: Resilienz entscheidend für Versorgung und Forschung – Opinion Leader Meeting der DGIM
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, geopolitische Krisen und Klimawandel setzen das Gesundheitssystem unter Druck. Beim 17. Opinion Leader Meeting (OLM) der DGIM am 6./7. Februar 2026 in Mainz diskutierten Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft und Selbstverwaltung, wie Resilienz künftig systematisch gestärkt werden kann. Deutlich wurde: Angesichts globaler Krisen ist Resilienz entscheidend, damit Forschung und Versorgung in Deutschland handlungsfähig, stabil und innovativ bleiben. Die Ergebnisse des OLM werden in Kürze in einem Whitepaper veröffentlicht, das politischen Entscheidungsträgern sowie weiteren Verantwortlichen zur Verfügung gestellt wird. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zusammenhang von Geburtsmonat und Essverhalten
Jüngere Jugendliche einer Klasse neigen häufiger zu ungesunden Ernährungsgewohnheiten. Zu diesem Schluss kommt eine Trierer Studie und zeigt, was dagegen hilft. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DNAzymes for a pioneering cancer therapy
Biology: Federal Ministry of Research, Technology and Space funds new research project The Federal Ministry of Research, Technology and Space (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt – BMFTR) is funding a promising new therapy approach to fighting cancer at Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU). In the “DNAmazing” project, the team headed by Dr Manuel Etzkorn is collaborating with Professor Dr Philipp Lang from University Hospital Düsseldorf (UKD) to develop a highly selective therapeutic agent and found a new company to get it into clinical trials. The funding totals 3.2 million euros over a period of two and a half years….
Bluthochdruck im Fokus: EU-„Safe Hearts Plan“ und neue Aufklärungsmaterialien der Hochdruckliga
Mit dem „Safe Hearts Plan“ setzt die Europäische Kommission seit Dezember 2025 einen klaren Schwerpunkt auf die Prävention, Früherkennung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in der EU. Hypertonie wird darin als zentraler und zugleich häufig unentdeckter oder unzureichend kontrollierter Risikofaktor hervorgehoben. Prognosen zufolge könnten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Jahr 2050 ohne gezielte Gegenmaßnahmen um bis zu 90 Prozent zunehmen. Vor diesem Hintergrund intensiviert die Deutsche Hochdruckliga ihre Aktivitäten zur Prävention und stellt neues Informationsmaterial zur Verfügung, das Betroffene und Fachkreise praxisnah unterstützt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie verändern Weltraumflüge den Organismus? Bioinformatiker werten dafür Geninformationen aus
In der Weltraumforschung sind bemannte Missionen zum Mond und mittelfristig auch zum Mars geplant. Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird daher auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Woher kommt die Nahrung für Algen auf dem grönländischen Eis?
Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der Rest unserer Erde. Das von den grönländischen Eispanzern abschmelzende Eis trägt erheblich zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Ein wichtiger Faktor dabei: pigmentierte Algen auf dem Eis. Sie verdunkeln die Gletscher-Oberfläche, reduzieren also die Albedo, und beschleunigen so die Gletscherschmelze. Zwei aktuelle Studien unter Beteiligung von GFZ-Forschenden zeigen nun, dass sowohl das unterliegende Eis als auch Mineralstaub aus der Umgebung genug Nährstoffe liefern können, damit die Algen jeden Sommer blühen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Effiziente „Horizonterweiterung“ für Chatbots: Sequenzmodelle profitieren von dosierter Nichtlinearität
– Chatbots wie ChatGPT basieren auf Machine Learning-gesteuerten Sequenzmodellen – Für die Qualität der Anwendungen ist die Art des Modells entscheidend – Forschende belegen: bei der Verarbeitung kontextbezogener Zusammenhänge übertrafen Modelle mit dosierter Nichtlinearität rein lineare und vollständig nichtlineare Modelle – Die Integration dosierter Nichtlinearität wird als allgemein nützliches Designprinzip für daten-effiziente Sequenzmodelle angesehen – Für die Analyse neuronaler Aufzeichnungen sind die Ergebnisse ebenfalls relevant: hier können kombinierte Modelle nicht nur Verhalten vorhersagen, sondern auch grundlegende Berechnungsprinzipien des Gehirns aufzeigen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie erforscht man eine Gottheit?
Neues Projekt des „schwimmenden Professors“ Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz durch Lokale Allianzen
Die Vernetzung von professionellen und informellen Hilfen verbessert die Teilhabe und die Unterstützung von Menschen mit Demenz. Dies zeigt die Evaluation des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Das Saarbrücker Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) hat den Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung vorgelegt. Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Evaluierung analysiert die zwischen September 2020 und Dezember 2024 geförderten Netzwerke und deren Wirkungen auf die lokale Versorgungslandschaft. Die Förderung Lokaler Allianzen durch das Bundesseniorenministerium läuft noch bis Ende 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
City Life Makes for Less Picky Eaters
New study reveals urban ants more willing to accept low-quality food – a potential warning sign for urban ecosystems A new study published in the journal Urban Ecosystems has revealed that the common black garden ant (Lasius niger) behaves differently depending on whether it lives in a bustling city or the quiet countryside. The researchers, led by an international team from Ukraine, Germany, and Poland, found that urban ants are much more willing to accept low-concentration sugar solutions, which their rural counterparts typically reject. These findings suggest that the pressures of city living may be fundamentally altering their nutritional landscape….
Deutsche Leberstiftung vergibt Freistellungs-Stipendium für klinisches hepatologisches Projekt
Hannover, 9. Februar 2026 – Mit ihrem Freistellungs-Stipendium fördert die Deutsche Leberstiftung die Initiierung und Planung von klinischen Projekten oder klinischen Studien im Bereich der Hepatologie. Für 2026 beschloss das Gutachterkomitee die Förderung eines multizentrischen Registers zur Hepatischen Sarkoidose. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Organspenden 2025: Universitätsklinikum Dresden deutschlandweit erneut vorn
Innovatives Tool unterstützt am Uniklinikum bei der Identifikation von potenziellen Organspendern. Öffentlichkeitswirksame Aktionen sensibilisieren und klären auf – Wirkung ist spürbar. Organspendezahlen in Deutschland auf Höchststand seit 2012 – Bedarf an Spenderorganen weiterhin hoch. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Auch Krebs-Langzeitüberlebende profitieren von gesundem Lebensstil
Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose lohnt es sich, auf einen gesunden Lebensstil zu achten: Langzeit-Krebsüberlebende, die nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und ein gesundes Körpergewicht halten, leben deutlich länger als Betroffene mit ungesünderen Gewohnheiten. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mehrsprachigkeit, Notfallknopf, größere Schrift: Was sich Senior*innen von der Betrugsradar-App wünschen
Im Rahmen eines Workshops haben Senior*innen eine von Studierenden der Universität Hildesheim entwickelte App Betrugsradar+ weiterentwickelt. Ziel der App ist es, Senior*innen zu helfen, telefonische Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen. Nun gibt es erste Ergebnisse und Impulse für die Weiterarbeit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Kinder weltweit folgen Blicken nach denselben kognitiven Prinzipien
Zu erkennen, wohin andere Menschen schauen und worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Interaktion, Kommunikation und Zusammenarbeit. Dennoch beruhen viele Annahmen über universelle Aspekte sozialer Kognition bislang vor allem auf Daten aus westlichen, wohlhabenden und urbanen Gesellschaften. Eine neue Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Leuphana Universität Lüneburg erweitert diesen Blick deutlich: Es wurden mehr als 1.300 Kinder aus 17 Gemeinschaften in 14 Ländern auf fünf Kontinenten untersucht – mithilfe einer an verschiedene Kulturen angepassten Aufgabe auf dem Tablet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Extreme Witterung führt zu erhöhten Verlusten bei Wasservögeln
In Berlin werden derzeit vermehrt tote oder geschwächte Wasservögel wie Höckerschwäne und Kormorane an und in Gewässern sowie auf Eisflächen gefunden. Diese Beobachtungen sorgen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Besorgnis. Ein Teil dieser Verluste ist jedoch eine begleitende Erscheinung strenger Winterperioden und aus naturschutzfachlicher Sicht kein ungewöhnlicher Vorgang. Vor eigenständigen Rettungsversuchen von eingefrorenen Wasservögeln wird dringend gewarnt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Taxiing through the Gut: Formic Acid in the Microbiome
Researchers at Goethe University Frankfurt have discovered a surprising role for formic acid in the human gut: The small molecule acts as a kind of “taxi” for electrons – both within bacteria and, likely, also between different microorganisms. The gut bacterium Blautia luti produces formic acid as part of a metabolic trick that allows it to respond flexibly to what is available in the gut. In addition to carbohydrates, the bacterium can also metabolize toxic carbon monoxide derived from the body’s own hemoglobin degradation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Mit dem Taxi durch den Darm: Ameisensäure als Verbindung im Mikrobiom
Forscher der Goethe-Universität haben eine überraschende Rolle der Ameisensäure im menschlichen Darm entdeckt: Das kleine Molekül fungiert als eine Art „Taxi“ für Elektronen – sowohl innerhalb von Bakterien als wahrscheinlich auch zwischen verschiedenen Mikroorganismen. Das Darmbakterium Blautia luti bildet die Ameisensäure für einen Stoffwechseltrick, mit dem es flexibel auf das Angebot im Darm reagieren kann. Neben Kohlenhydraten kann es giftiges Kohlenmonoxid aus dem körpereigenen Hämoglobin-Abbau abbauen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Technology transfer for Corallopyronin A successfully completed with Phyton Biotech
Phyton Biotech has successfully transferred the manufacturing process for the microbial production of Corallopyronin A (CorA). CorA is a novel anti-infective agent with the potential to address neglected tropical diseases. This achievement marks a significant step forward in the Company’s specialty GMP fermentation capabilities and supports the broader clinical development program led by the University Hospital Bonn (UKB), the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and the German Center for Infection Research (DZIF). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ceremonial handover at Leibniz-LSB@TUM: Prof. Dr. Corinna Dawid officially honored
With a ceremony in the lecture hall of the Alte Akademie in Freising, the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich (Leibniz-LSB@TUM) yesterday, February 5, 2026, celebrated the handover of office to its Scientific Director Prof. Dr. Corinna Dawid. The event honored the change in leadership that took place in May 2025 and also marked an important institutional moment following the completion of the latest institute evaluation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Technologietransfer für Corallopyronin A mit Phyton Biotech erfolgreich abgeschlossen
Phyton Biotech hat den Herstellungsprozess für die mikrobielle Produktion von Corallopyronin A (CorA) erfolgreich übertragen. CorA ist ein neuartiger Wirkstoff gegen Infektionen, der das Potenzial hat, vernachlässigte Tropenkrankheiten zu bekämpfen. Dieser Erfolg stellt einen bedeutenden Fortschritt für die speziellen GMP-Fermentationskapazitäten des Unternehmens dar und unterstützt das umfassendere klinische Entwicklungsprogramm, das unter der Leitung des Universitätsklinikums Bonn (UKB), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) steht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neuer Bluttest ermöglicht tierfreundlichere Krebsforschung
Forschende der Universität Marburg entwickeln Methode zur präzisen Tumorüberwachung im Mausmodell Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft