Kategorie: Allgemein
„EinBlick – Forschung verständlich“
Vortragsreihe des Max-Planck-Campus Tübingen präsentiert anschaulich Themen aus der Grundlagenforschung Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Historische Präparate zeigen menschlichen Einfluss auf das Fressverhalten von Seehunden
Abnutzungsspuren auf Seehundzähnen untersucht Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Internationaler Tag der Bildung am 24.01.: Grundlagen für naturwissenschaftliche Kompetenz werden vor der Schule gelegt
Frühe Anregung zahlt sich aus: Kinder, die bereits vor Schuleintritt mit naturwissenschaftlichen Themen in Berührung gekommen sind, lernen in diesem Bereich bis zur dritten Klasse deutlich mehr. Der Wissensstand bei der Einschulung ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Erwerb naturwissenschaftlicher Kenntnisse. Im Vergleich dazu weniger wichtig sind der Bildungsstand der Eltern, ihr sozialer und wirtschaftlicher Status, das Geschlecht des Kindes und die Anzahl der Bücher zu Hause. Diese Befunde zeigt das NEPS-Schlaglicht Nr. 13 zur frühen Entwicklung naturwissenschaftlicher Kompetenzen: https://www.lifbi.de/NEPS-SL/Detail?nummer=13 Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Auslöser von Sehnenbeschwerden aufgedeckt
Sehnen sind stark, aber nicht unverwundbar. Werden sie ständig überlastet, zum Beispiel bei intensivem Sport, können sie sich schleichend verändern, was Schmerzen hervorruft. Für diese Veränderungen ist ein Protein mit dem Namen HIF1 mitverantwortlich, wie Forschende nun in Experimenten mit Mäusen und mit menschlichem Sehnengewebe zeigen konnten. Die Erkenntnisse könnten die Suche nach neuen Therapien beflügeln, die wirken, bevor das Gewebe irreversibel geschädigt ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
CHIP-Mutationen: Neuer Risikofaktor für Herzpatienten enttarnt
Bei manchen Menschen kommt es beim Älterwerden in Blutzellen zu Mutationen. Diese Blutzellen bilden zu viele Entzündungsstoffe, was die Gefahr von Gefäßverkalkungen, Blutgerinnseln und schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Diese Zusammenhänge untersucht eine von der Herzstiftung geförderte Studie Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wenn ein Virus die Immunbremse löst: Neuer Hinweis auf den Beginn von Multipler Sklerose
Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) entstehen, wenn sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Warum dieser Prozess einsetzt, ist oft unklar. Forschende berichten nun, wie das Epstein-Barr-Virus unter bestimmten Bedingungen frühe, MS-ähnliche Schäden im Gehirn auslösen kann. Dies liefert eine neue Perspektive, wie seltene immunologische Ereignisse das Krankheitsrisiko beeinflussen können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Genetic Risk Factor and Viral Infection Jointly Contribute to MS
One of the leading triggers for multiple sclerosis (MS) is an infection with the Epstein-Barr virus. However, certain gene variants also play an important role. Researchers at the University of Zurich have now shown that it is the molecular interaction between environmental and genetic risk factors that ultimately triggers the disease. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur MS bei
Multiple Sklerose wird durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus mitverursacht. Daneben spielen aber auch bestimmte Genvarianten eine wichtige Rolle. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, führt erst das molekulare Zusammenspiel von Umwelt- und genetischen Risikofaktoren zur Entwicklung der Autoimmunerkrankung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Lungenkrebs-Screening bei Ex-Rauchern: risikoadaptierte Strategie sinnvoll
Ein Team vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat eine neue, risikoadaptierte Strategie für den Start des Lungenkrebs-Screenings bei ehemaligen starken Raucherinnen und Rauchern entwickelt. Ziel ist es, den Beginn der Früherkennung nicht pauschal festzulegen, sondern anhand der tatsächlichen Risikoreduktion zu bestimmen. Abhängig davon, wie lange der Rauchstopp zurückliegt, errechneten die Forschenden risikoangepasste Startalter zwischen etwa 53 und 67 Jahren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neue Radiotracer für Nebennierenbildgebung made in Würzburg
Während die ersten Tracer-Entwicklungen der Arbeitsgruppe um die Endokrinologin Stefanie Hahner und den Radiochemiker Andreas Schirbel vor allem auf die generelle Charakterisierung von Nebennierengewebe sowie auf die Diagnostik und Therapie des seltenen Nebennierenkarzinoms zielten, rückt nun ein breiteres klinisches Feld in den Fokus: der Primäre Hyperaldosteronismus, die häufigste Ursache für sekundären Bluthochdruck. Der mittlerweile vierte von Hahner und Schirbel entwickelte Tracer für die Nebennierenbildgebung soll die Diagnostik des Primären Hyperaldosteronismus verbessern und wurde kürzlich erfolgreich in die klinische Anwendung überführt und zur Patentanmeldung eingereicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gesünder altern mit AR: Hammer Senior*innen an HSHL-Studie beteiligt
Am Montag, 5. Januar 2026 haben sieben Senior*innen aus dem Hammer Stadtgebiet den Campus Hamm der Hochschule Hamm-Lippstadt besucht, um an einer Studie der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katharina Meyer und von Prof. Dr.-Ing. Petra Rolfes-Gehrmann, Studiengangsleiterin „Product Development and Business Studies“, teilzunehmen. In dieser geht es um den Einsatz von Augmented Reality (AR), einer Technologie, die digitale Informationen wie Bilder oder 3D-Modelle in Echtzeit in die reale Welt bringt, als spielerische Präventions- und Rehabilitationsanwendung für ältere Menschen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
GFFA expert panel on sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern Europe and Central Asia
Within the framework of the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), IAMO in cooperation with the German Agribusiness Alliance (GAA) organises a panel discussion entitled “Getting to the point: sustainable water use and innovative agricultural technologies in Eastern European and Central Asian agriculture” on 16 January 2026 in Berlin, Germany. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
GFFA-Fachpodium zu nachhaltiger Wassernutzung und innovativen Agrartechnologien Osteuropas und Zentralasiens
Im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) organisiert das IAMO gemeinsam mit der German Agribusiness Alliance (GAA) am 16. Januar 2026 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Auf den Punkt: Nachhaltige Wassernutzung und innovative Agrartechnologien in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens“ in Berlin. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
AI helps assess environmental risks from chemicals
University of Tübingen-led research team finds systematic weakness in tests of bioaccumulation in fish – Newly-developed AI tool aims to improve testing Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Vortragsreihe mit Bürgervorlesung: MPG-Präsident Cramer zum Zusammenspiel der Gene
International bekannt wurde Patrick Cramer durch die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur eines zentralen Enzyms höherer Zellen, der RNA-Polymerase II. Es übersetzt die in der DNA kodierten Gene in RNA, mit deren Hilfe die Zelle Proteine herstellt. Mit der Struktur wurde erstmals der Mechanismus klar, durch den diese Übersetzung (Transkription) vonstattengeht. Wann die Zelle welche Gene aktiviert, ist seitdem zentrales Forschungsthema des heutigen Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft. Im Rahmen seiner Rolf-Sammet-Stiftungsgastprofessur an der Goethe-Universität wird Cramer in sechs Vorträgen über Gentranskription und -regulation sprechen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
How Wheat Protects Itself From Fungi
Cereals have natural resistance genes that can protect them from disease-causing fungi. However, certain fungi, such as powdery mildew, are known to be able to overcome such resistance. A team at the University of Zurich has now discovered a new mechanism that enables powdery mildew to evade the immune system of wheat. These findings open the door to targeted development of resistant varieties with a reduced risk of resistance breakthrough. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie sich Weizen erfolgreich gegen Pilze wehrt
Getreide verfügt über natürliche Resistenzen gegen krankheitserregende Pilze, die aber zum Beispiel der Mehltau überwinden kann. Ein Team der Universität Zürich hat nun einen neuen Mechanismus entdeckt, mit dem Mehltau das Immunsystem von Weizen austrickst. Dies öffnet die Tür für die gezielte Entwicklung von Sorten mit weniger Resistenzdurchbrüchen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Stiftung Kindergesundheit: Junge Patientinnen und Patienten werden zu selten in Behandlungsentscheidungen einbezogen
Kinder und Jugendliche in Deutschland haben zwar formal das Recht, an medizinischen Entscheidungen mitzuwirken, doch dieses wird bislang nicht ausreichend verwirklicht: Wie der Kindergesundheitsbericht 2025 der Stiftung Kindergesundheit zeigt, werden junge Patientinnen und Patienten im Gesundheitsalltag häufig nicht ausreichend beteiligt. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung belegt, dass Partizipation zwar gewünscht ist, aber in der Praxis teilweise scheitert – etwa an Zeitmangel, unklaren Prozessen oder fehlender Aufklärung. Die Stiftung fordert daher konsequente Maßnahmen, um die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
EU project ENDOTARGET aims to support patients with rheumatic diseases
The EU project ENDOTARGET aims to improve the quality of life of people with rheumatic diseases. As part of a population cohort analysis, preliminary analyses provided initial insights into the distribution of biomarkers by gender, age, body mass index (BMI) and disease type (OA, RA, SpA), as well as differences between control and disease groups. Focused cohort studies and in vitro investigations analysed the role of SE and intestinal permeability in RA, SpA and related inflammatory diseases. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Gehörknöchelchen im Röntgenlicht – neue Technik enthüllt Strukturen in Rekordzeit
Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben eine Röntgenbeugungsmethode weiterentwickelt, die biologische Strukturen von der Nanometer- bis zur Millimeterskala erfasst – und die Messzeit dabei von etwa einem Tag auf rund eine Stunde verkürzt. Damit eröffnen sich vielseitige Möglichkeiten für die biomedizinische Forschung – von der Analyse von Knochen- und Gewebestrukturen bis hin zur Unterstützung bei der Entwicklung neuer Implantate. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
The secret route of prostate infections
A research team at the University of Würzburg has, for the first time, uncovered how E. coli bacteria sneak into the prostate. The discovery reveals a hidden infection pathway and opens the door to potential new treatments for bacterial prostatitis. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Der geheime Weg der Prostata-Infektionen
Ein Forschungsteam der Universität Würzburg hat erstmals aufgeklärt, wie E. coli-Bakterien in die Prostata gelangen. Die Entdeckung offenbart einen versteckten Infektionsweg und eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung bakterieller Prostatitis. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Projektpartner des EU-Projekts ENDOTARGET möchten Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unterstützen
Das EU-Projekt ENDOTARGET möchte die Lebensqualität von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen verbessern. Im Rahmen einer Populationskohortenanalyse lieferten vorläufige Analysen erste Erkenntnisse über die Verteilung der Biomarker nach Geschlecht, Alter, Body Mass Index (BMI) und Krankheitstyp (OA, RA, SpA) sowie über Unterschiede zwischen Kontroll- und Krankheitsgruppen. Fokussierte Kohortenstudien und In-vitro-Untersuchungen analysierten die Rolle von SE und der Darmpermeabilität bei RA, SpA und verwandten entzündlichen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Neues Online-Format: “DGBfb in der Praxis” am 21.01.26 zu Biofeedback bei Autismusspektrumstörungen
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Online-Formats „DGBfb im Gespräch“ erweitert die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback ihr Angebot nun um ein weiteres Format: „DGBfb in der Praxis“. Zum Auftakt am am 21. Januar um 19:00 Uhr widmet sich Dr. Andreas Krombholz dem Thema „Biofeedback und Neurofeedback bei Autismusspektrumstörungen – praktische Anwendung im therapeutischen Alltag“. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Strengthened immune defence against cancer
Degrader of cancer protein IDO1 prevents cancer immune suppression by cancer and offers promising strategy to support existing immunotherapies Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft