Je größer, desto wählerischer?

Ernährungsspezialisten werden evolutionär zu Extremen getrieben und sind häufig besonders groß oder klein. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Konstanz hat belegt, dass die Ernährungsweise von Säugetieren eng mit deren artspezifischer Körpermasse verknüpft ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Artificial Intelligence Accelerates Access to Insect Collections

Researchers at the Museum für Naturkunde Berlin, together with data scientists, have developed a new method to largely automate the extraction of label information from digitized insect specimens. The pipeline, named ELIE, uses artificial intelligence to reliably detect and process printed labels. This significantly reduces the time-consuming manual transcription work and represents an important advance for the digitization of natural history collections worldwide. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Künstliche Intelligenz beschleunigt die Erschließung von Insektensammlungen

Forschende des Museums für Naturkunde Berlin haben gemeinsam mit Datenwissenschaftler:innen eine neue Methode entwickelt, um Etiketteninformationen aus digitalisierten Insektenpräparaten weitgehend automatisiert auszulesen. Die Pipeline mit dem Namen ELIE nutzt Künstliche Intelligenz, um gedruckte Etiketten zuverlässig zu erkennen und auszuwerten. Damit kann ein Großteil der bisher zeitaufwendigen manuellen Transkriptionsarbeit eingespart werden – ein wichtiger Fortschritt für die Digitalisierung naturhistorischer Sammlungen weltweit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Organisation sorgender Gemeinschaften nach regionalen Zielbildern

Fachtag der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW, der Initiative „Daseinsvorsorge vor Ort stärken“ (DavOr) und des Forum Seniorenarbeit NRW zur Gestaltung von Caring Communities. Die Relevanz freiwilligen Engagements für die Daseinsvorsorge auf kommunaler Ebene und auch im Bereich Pflege ist unumstritten. Sorgende Gemeinschaften setzen hier an und gewinnen durch demografisch bedingte Herausforderungen des aktuellen Versorgungssystems an Bedeutung. Für ein gelingendes Zusammenspiel von kommunaler Verantwortung und freiwilligem Engagement braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und klare Verantwortlichkeiten. Diese praxisnah zu gestalten, war Schwerpunkt des Fachtags. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kleine Rodungsflächen führen zu massiven Kohlenstoffverlusten in tropischen Wäldern

Tropenwälder speichern fast die Hälfte des oberirdischen Wald-Kohlenstoffs der Erde. Sie sind jedoch zunehmend durch vom Menschen verursachte Störungen wie Landnutzungsänderungen und durch vom Klimawandel verstärkte Brände und Stürme bedroht. Eine Nature-Studie liefert das bislang detaillierteste räumliche Bild davon, wie sich der Kohlenstoffgehalt tropischer Wälder in den letzten 30 Jahren verändert hat. Während tropische Trockenwälder nahezu kohlenstoffneutral blieben, haben tropische Feuchtwälder rund 15 Mrd. Tonnen Kohlenstoff verloren. Insbesondere sind kleinste Rodungsflächen, oft weniger als zwei Hektar groß, für mehr als die Hälfte der gesamten Kohlenstoffverluste verantwortlich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Alarmsignal mit zwei Gesichtern

Chronischer Zellstress fördert Leberkrebs – und macht Tumoren zugleich angreifbar für Immuntherapie Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus. Das veröffentlichte nun ein Team unter Leitung von Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Universitätsklinikum Tübingen und vom Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute in La Jolla, Kalifornien, in der Fachzeitschrift Nature. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Special strength training with lighter weights effectively strengthens muscle health and metabolism in type 2 diabetes

Physical training is an important part of type 2 diabetes therapy. A new study by the German Diabetes Center (DDZ) shows that blood flow restriction training (BFRT) offers particular advantages. Despite significantly lower weight loads, BFRT improves muscle strength just as effectively as classic strength training. In addition, BFRT reduces abdominal fat (visceral adipose tissue), improves cellular energy production and increases blood flow. This reduces the risk of diabetes-related comorbidities. BFRT can therefore be an alternative to classic strength training for people with type 2 diabetes. The results of the study were recently published in the renowned journal Cell Metabolism….

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Wie entstehen Angststörungen? Neue Forschungsergebnisse geben Aufschluss über die biologischen Ursachen

Eine neue im Februar 2026 in Nature Genetics veröffentlichte Studie der Texas A&M University (USA), der Dalhousie University (Kanada), des King’s College (UK) und der Universitätsmedizin Würzburg (Deutschland) zeigt: Angsterkrankungen entstehen auf dem Boden einer genetischen Vulnerabilität vergleichbar anderen psychischen Erkrankungen. Durch die Identifizierung robuster genetischer Signale, die neue Einblicke in die biologischen Grundlagen dieser schwerwiegenden Erkrankungen bieten, trägt diese internationale Studie dazu bei, präzisere und wirksamere Ansätze für Prävention und Behandlung zu entwickeln., einer der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Paving the Way for the Future of Smart Health Innovation

As 2025 ended, so did the funding period for the Horizon Europe project, SHIFT-HUB. Over the past three years, Steinbeis Europa Zentrum has united stakeholders from across Europe’s health ecosystem – innovation intermediaries, entrepreneurs, technology providers, healthcare practitioners, policymakers, patients, and citizens – to create a thriving Smart Health Community, driving innovation, fostering collaboration, and accelerating the adoption of transformative technologies and services in healthcare. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Cell lines for national and international cancer research

World Cancer Day 2026 – united by unique – Cell lines for national and international cancer research: leibniz institute dsmz cancer cell lines Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Storing defective energy: How the aging brain remains efficient

An international research team led the Leibniz Institute on Aging – Fritz Lipmann Institute (FLI) in Jena, Germany, and the University of Tennessee Health Science Center, Memphis, USA, has uncovered new insights into healthy brain aging. Researchers found that aging leads to the accumulation of defective energy molecules in the brains of aged mice, like humans, and identified the responsible genetic sequence. Importantly, no evidence was found that this accumulation would impair brain function, highlighting that age-related brain changes are not necessarily harmful. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Speicherung defekter Energie: Wie das alternde Gehirn leistungsfähig bleibt

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, Deutschland, und der University of Tennessee Health Science Center, Memphis, USA, hat neue Erkenntnisse zum gesunden Altern des Gehirns gewonnen. Die Forschenden fanden heraus, dass das Altern – ähnlich wie beim Menschen – zu einer Anhäufung defekter Energiemoleküle im Gehirn alternder Mäuse führt. Die verantwortliche Gensequenz konnte identifiziert werden. Zudem lagen keine Hinweise darauf vor, dass diese Anreicherung die Gehirnfunktion beeinträchtigte. Das zeigt, dass alternsbedingte Veränderungen des Gehirns nicht zwangsläufig gesundheitsschädlich sein müssen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Uniklinikum erhält Zertifizierung als Exzellenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie

Schonende „Schlüssellochchirurgie“ für Patientinnen und Patienten aus Dresden, Ostsachsen und darüber hinaus. Robotische Systeme treiben medizinischen Fortschritt in Versorgung, Forschung und Lehre voran. Zertifizierung bestätigt Anspruch eines nationalen und internationalen Spitzenklinikums. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Marburger iGEM-Team erringt erneut einen Spitzenplatz

Interdisziplinäres Team landet unter den Top 5 bei internationalem Wettbewerb der Synthetischen Biologie Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Protein als Ursache für Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert

Das Protein Dickkopf 3 spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung strahlenindizierter Fibrosen – und könnte ein vielversprechendes Ziel für neue Therapien sein. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Photosynthese: Neue Einblicke in Mineralstoffhaushalt von Chloroplasten

LMU-Biologen entschlüsseln erstmals das Ionom von Chloroplasten und schaffen Grundlagen für neue biotechnologische Strategien. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Die soziale Blase spielt auch bei Larven eine Rolle

Fruchtfliegenlarven passen ihr Verhalten an ihr soziales Umfeld an. Ein Forschungsteam der Universität Konstanz deckt die zugrunde liegenden Mechanismen auf. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Deutsche Leberstiftung schreibt erstmals ein Promotions-Stipendium aus

Hannover, 3. Februar 2026 – Im Andenken an Prof. Dr. Michael P. Manns (1951–2025), einen der Gründer und langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Leberstiftung, wird das „Michael Manns-Promotions-Stipendium“ ausgeschrieben. Mit dem Stipendium werden Promotionen im Bereich der Hepatologie unterstützt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Probiotika für Pflanzen

Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben eine Bakteriengattung identifiziert, die das Wurzelwachstum und die Stickstoffaufnahme von Pflanzen fördert. Die Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung maßgeschneiderter „Probiotika“ für Pflanzen. Sie könnten zu einer ressourceneffizienteren Landwirtschaft beitragen, indem sie den Bedarf an Stickstoffdünger reduzieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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A clock that measures the aging of nerve cells finds molecules that protect against age-related neurodegeneration

Using an aging clock, researchers from the University of Cologne have used the Caenorhabditis elegans model organism to demonstrate that nerve cells age differently. They identified both the causes of aging and molecules that keep the nervous system healthy in old age / Publication in ‘Nature Aging’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Eine Alternsuhr der Nervenzellen findet Moleküle, die vor altersbedingter Neurodegeneration schützen

Forschende aus Köln zeigen im Modellorganismus Caenorhabditis elegans mit Hilfe einer Alternsuhr, dass Nervenzellen unterschiedlich altern. Sie identifizieren sowohl Ursachen des Alterns als auch Moleküle, die das Nervensystem im Alter gesund halten / Veröffentlichung in „Nature Aging“ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Not All Microplastics Are the Same

Researchers led by Collaborative Research Centre (CRC) 1357 Microplastics at the University of Bayreuth have overturned a common scientific assumption in a new study: microplastic particles do not all exhibit similar transport behaviour regardless of their shape. Instead, microplastics behave differently in aquatic environments depending on whether they occur as fragments or fibres. This insight reshapes our understanding of how strongly organisms are exposed to microplastics – an assessment that is crucial for evaluating the environmental risks posed by microplastic pollution. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erstmals Marfan-Sprechstunden am HDZ NRW, Bad Oeynhausen

Patientinnen und Patienten, bei denen eine Bindegewebserkrankung mit möglicher Beteiligung von Herz oder großen Gefäßen vermutet oder bereits nachgewiesen wurde, finden in der Region ab sofort eine ausgewiesene Spezialambulanz am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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The invisible worlds beneath our feet: How microorganisms on rock surfaces shape groundwater

Deep beneath the Earth’s surface, in the pores and crevices of rock, live huge communities of microorganisms. They are invisible to the naked eye – yet they play a central role in the quality of our groundwater and in global cycles of matter. A research team led by Dr. Martin Taubert from the Cluster of Excellence „Balance of the Microverse“ at the University of Jena now shows: Life in the subsurface follows two fundamentally different strategies – with far-reaching consequences for environmental research and practice. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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CDRatlas: Wegweiser für CO2-Entnahmemethoden im Meer und an Land

Wie lässt sich Kohlendioxid (CO2) dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen? Welches Vorgehen ist dabei realistisch, sinnvoll und verantwortbar? Antworten darauf liefert ab sofort der Carbon Removal Atlas (CDRatlas). Die frei zugängliche Online-Plattform wurde unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel entwickelt und bündelt wissenschaftlich fundierte Informationen zu Methoden der Kohlendioxid-Entnahme. Ziel ist es, fundiertes Wissen für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit, übersichtlich und verständlich aufbereitet, zur Verfügung zu stellen und damit eine verlässliche Grundlage für den Umgang mit schwer vermeidbaren Emissionen zu bieten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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