GFFA expert panel presented solutions for dealing with scarce water resources in agriculture for both China and Germany

In the panel discussion “Water, Food & Climate: Lessons from Sino-German Cooperation” on January 16, 2026, at the Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin, German and Chinese experts discussed water scarcity, its impact on agriculture, and leading solutions which can be used as effective countermeasures in both countries.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

GFFA-Fachpodium: Lösungsansätze für Wasserknappheit in der Landwirtschaft in China und Deutschland

In der Podiumsdiskussion „Wasser, Ernährung & Klima: Erkenntnisse aus der deutsch-chinesischen Kooperation“ am 16. Januar 2026 auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin erörterten deutsche und chinesische Expert:innen die Wasserknappheit, ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft sowie führende Lösungsansätze, die in beiden Ländern als wirksame Gegenmaßnahmen eingesetzt werden können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Making human pancreatic acinar cells

Dresden researchers develop novel methods to create acinar cells, which are involved in the formation of pancreatic cancer.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gewinnung menschlicher Azinuszellen der Bauchspeicheldrüse

Dresdner Forschungsteam entwickelt neue Methoden zur Herstellung von Azinuszellen, die an der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs beteiligt sind.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Überraschende Entdeckung: Teil der Netzhaut von Vögeln funktioniert dauerhaft ohne Sauerstoff

Die inneren Schichten der Netzhaut von Vögeln werden durch anaerobe Stoffwechselprozesse mit Energie versorgt. Wie sie trotz dauerhaften Sauerstoffmangels funktionieren, berichtet ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Oldenburg in der Zeitschrift Nature. Demnach liefert eine ungewöhnliche Struktur im Vogelauge, der sogenannte Augenfächer, die benötigte Glukose und transportiert Abfallprodukte ab. Die Studie widerlegt damit eine seit dem 17. Jahrhundert bestehende Annahme über die Funktion dieses mysteriösen Gewebes.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neurowissenschaften: Schutzmechanismus im weiblichen Gehirn entdeckt

FAU-Studie zeigt, wie ein Chromosom Erkrankungen abschwächt

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Süße Signale: Zuckerbeschichtete Sensoren im Körper erstmals erfolgreich nachverfolgt

Dem Biochemiker Benjamin Schumann und seinem Team ist es erstmals gelungen, komplexe Zucker-Protein-Strukturen im Körper zu analysieren und nachzuverfolgen. Diese sogenannten Proteoglykane helfen Zellen dabei, äußere Signale wahrzunehmen, ihr Wachstum zu steuern und auf ihre Umgebung zu reagieren. Die neu entwickelte Methode könnte künftig neue Ansätze für die Tumorforschung ermöglichen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Nature Chemical Biology“ veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Using lab-grown lung tumors as test subjects for tailored cancer therapies

Lung cancer varies widely from patient to patient, and that diversity makes it hard to find effective treatments. Researchers at the Berlin Institute of Health at Charité (BIH) have developed a method to evaluate multiple therapeutic approaches on patient-derived “tumoroids” – miniature tumors grown from tissue removed during surgery at Charité. By testing drug responses across these tumoroids, the team showed that therapeutic success depends on a complex interplay of tumor characteristics rather than a single factor. Their results suggest that tumoroid-based testing could help physicians tailor treatments to individual patients and improve clinical decision-making.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lungentumoren aus dem Labor: Testobjekte für maßgeschneiderte Krebstherapien?

Lungenkrebs tritt häufig in individueller Form mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften auf. Ohne diese Eigenschaften zu kennen, ist eine wirksame Behandlung der Patient*innen schwierig. Forscher*innen des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem sie verschiedene Therapieansätze an sogenannten Tumoroiden testen können. Diese Mini-Tumoren haben sie aus Tumorproben gezüchtet, die Patient*innen im Rahmen von Operationen an der Charité entnommen wurden. Die Tests zeigen, dass ein komplexes Zusammenspiel der Eigenschaften eines Lungentumors den Erfolg der Therapie bestimmt, und können Ärzt*innen bei ihrer Behandlungsentscheidung unterstützen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Neue Chancen dank moderner Therapien: Nierenscreening heute wichtiger denn je – CDK früh erkennen und Dialyse vermeiden

Die chronische Nierenkrankheit (CKD) galt lange als schleichend fortschreitend und kaum aufzuhalten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun: Dieses Bild ist überholt. Moderne medikamentöse Therapien können das Fortschreiten der Erkrankung deutlich bremsen – und in vielen Fällen sogar einen langfristigen Stillstand der Nierenschädigung erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert daher ein konsequentes, modernes Nierenscreening – insbesondere bei Risikogruppen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

How cities are changing social behaviour in urban animals

Cities profoundly shape how animals interact with one another. A new comprehensive review by researchers at Bielefeld University shows that urbanisation alters animal social behaviour – from mate choice to group living. The findings are striking and highly relevant for conservation and urban planning.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Digital media breaks can improve well-being

New study finds short-term mood benefits from intentional digital disconnection – while showing that external pressure to unplug can backfire

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Lonis Weltraumreise“: interaktive Web-App unterstützt Kinder krebskranker Eltern

Technische Hochschule Augsburg und Universitätsklinikum Freiburg entwickeln digitale Lösung für Familien: Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, stehen Familien vor der schwierigen Aufgabe, Kindern die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten behutsam und verständlich zu erklären. Mit der neuen Web-App „Lonis Weltraumreise“ gibt es nun eine kindgerechte digitale Lösung, die Familien dabei unterstützt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Städte verändern tierisches Sozialverhalten

Städte wirken massiv auf das soziale Miteinander von Tieren. Eine neue umfassende Übersichtsarbeit von Wissenschaftlerinnen der Universität Bielefeld zeigt: Urbanisierung verändert das tierische Sozialverhalten von der Wahl ihrer Partner*innen bis zum Zusammenleben in Gruppen. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll und hochrelevant für Naturschutz und Stadtplanung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Vor Herz-Eingriff bei Kindern: Virtuelles Herz zum Anfassen

Mit Augmented Reality (AR) Eltern von Kindern mit angeborenen Herzfehlern die Angst vor Operationen nehmen: Um die Möglichkeiten eines originalgetreuen Herzhologramms zu untersuchen, startet ein interdisziplinäres Team der Kardiologie, Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie an den Universitätskliniken Heidelberg und Münster nun das von der Herzstiftung geförderte „HoloHeart“-Projekt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

DFG-Senatskommission fordert stärkere Unterstützung für vielfältige Anbausysteme von Nutzpflanzen

Ziel: krisenfeste Landwirtschaft / Langfristige Forschung und neue politische Rahmenbedingungen notwendig / Hürden in der Praxis überwinden / Sechs konkrete Handlungsansätze für erfolgreichen Wandel

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Magdeburger Forschungsteam findet Angriffspunkt für resistente Leukämiezellen

Eisenabhängiger Zelltod eröffnet neue therapeutische Perspektiven bei schwer behandelbarer chronischer Leukämie.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Mehr als Chemie: Wie mechanische Kräfte die Verdrahtung des Gehirns beeinflussen

Während der Entwicklung des Gehirns bilden Neuronen lange Fortsätze, sogenannte Axone. Axone verbinden verschiedene Bereiche des Gehirns miteinander und leiten Signale innerhalb des Gehirns und zum Rest des Körpers weiter. Wachsende Axone „verdrahten“ das Gehirn, indem sie präzisen Bahnen durch das Gewebe folgen. Ihre Navigation hängt von chemischen Signalen und den physikalischen Eigenschaften ihrer Umgebung ab. Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen hat nun gezeigt, dass die Gewebesteifigkeit die Produktion wichtiger Signalmoleküle im Gehirn steuert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BioPathNet: Neue KI spürt verborgene Muster in biomedizinischen Datennetzen auf

Ein neues KI-Verfahren namens BioPathNet hilft Forschenden, große biologische Datennetze gezielt nach versteckten Zusammenhängen zu durchsuchen – von Genfunktionen über Krankheitsmechanismen bis hin zu möglichen Therapieansätzen. Entwickelt haben BioPathNet Teams bei Helmholtz Munich und dem KI-Institut Mila – Quebec Artificial Intelligence Institute in Montréal, Kanada. Heute veröffentlichen die Forschenden ihre neue Methode in der Fachzeitschrift Nature Biomedical Engineering.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BioPathNet: New AI Uncovers Hidden Patterns in Biomedical Knowledge Graphs

A new artificial intelligence (AI) method called BioPathNet helps researchers systematically search large biological data networks for hidden connections – from gene functions and disease mechanisms to potential therapeutic approaches. BioPathNet was developed by teams at Helmholtz Munich and Mila – Quebec Artificial Intelligence Institute in Montreal, Canada. The researchers are now presenting the method in the journal Nature Biomedical Engineering.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aktualisierter Cochrane Review: Wirksamkeit von Cannabis-haltigen Arzneimitteln bei Nervenschmerzen unklar

Medikamente auf Cannabis-Basis helfen bei chronischen Nervenschmerzen möglicherweise nicht oder nur wenigen Menschen, verursachen aber möglicherweise häufig unerwünschte Wirkungen. Das zeigt ein jetzt veröffentlichter, aktualisierter Cochrane Review. Allerdings ist die Studienlage derzeit unbefriedigend. Forschende fordern daher weitere Untersuchungen mit mehr Teilnehmenden und längerer Laufzeit, um das Verhältnis von potenziellem Nutzen und Risiken besser einschätzen zu können.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Infektionsforschung im Zeitalter der Antibiotikaresistenz sowie der Gender- und Präzisionsmedizin

Im Rahmen ihrer ersten gemeinsamen Jahrestagung in Bonn werden Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) und der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Infektionstherapie (PEG) aktuelle wissenschaftliche Themen der Infektionsmedizin diskutieren und interdisziplinär verknüpfen. Im Fokus stehen unter anderem die Herausforderungen durch Antibiotikaresistenzen sowie infektionsmedizinische Aspekte der Gender- und Präzisionsmedizin.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hochschule Bochum definiert Forschungsschwerpunkte neu

Nach dem Zusammenschluss mit der Hochschule für Gesundheit hat die Hochschule Bochum ihre Forschungsschwerpunkte neu ausgerichtet.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Insekten tief in die Augen geschaut

Forschende der Universität Konstanz haben untersucht, wie Insektengehirne komplexe Lichtreize aufnehmen und parallel verarbeiten. Dabei haben sie erstmals Hinweise auf eine schichtweise Verarbeitung der Informationen in der Lamina gefunden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schneller Weg zum hochspezifischen Eisensensor

Strukturanalyse: Veröffentlichung in ACS Sensors

Um Stoffwechselprozesse zu verstehen, ist es wichtig, einzelne wichtige Elemente in lebenden Organismen nachweisen zu können. Forschenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) entwickelten nun eine neue, computergestützte Methode, um Biosensoren für solche Untersuchungen zu designen. In der Fachzeitschrift ACS Sensors beschreiben sie den so realisierten Eisensensor „IronSenseR“.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft