Effiziente „Horizonterweiterung“ für Chatbots: Sequenzmodelle profitieren von dosierter Nichtlinearität

– Chatbots wie ChatGPT basieren auf Machine Learning-gesteuerten Sequenzmodellen – Für die Qualität der Anwendungen ist die Art des Modells entscheidend – Forschende belegen: bei der Verarbeitung kontextbezogener Zusammenhänge übertrafen Modelle mit dosierter Nichtlinearität rein lineare und vollständig nichtlineare Modelle – Die Integration dosierter Nichtlinearität wird als allgemein nützliches Designprinzip für daten-effiziente Sequenzmodelle angesehen – Für die Analyse neuronaler Aufzeichnungen sind die Ergebnisse ebenfalls relevant: hier können kombinierte Modelle nicht nur Verhalten vorhersagen, sondern auch grundlegende Berechnungsprinzipien des Gehirns aufzeigen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Wie erforscht man eine Gottheit?

Neues Projekt des „schwimmenden Professors“ Dr. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Teilhabe für Menschen mit Demenz durch Lokale Allianzen

Die Vernetzung von professionellen und informellen Hilfen verbessert die Teilhabe und die Unterstützung von Menschen mit Demenz. Dies zeigt die Evaluation des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Das Saarbrücker Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) hat den Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung vorgelegt. Die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Evaluierung analysiert die zwischen September 2020 und Dezember 2024 geförderten Netzwerke und deren Wirkungen auf die lokale Versorgungslandschaft. Die Förderung Lokaler Allianzen durch das Bundesseniorenministerium läuft noch bis Ende 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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City Life Makes for Less Picky Eaters

New study reveals urban ants more willing to accept low-quality food – a potential warning sign for urban ecosystems A new study published in the journal Urban Ecosystems has revealed that the common black garden ant (Lasius niger) behaves differently depending on whether it lives in a bustling city or the quiet countryside. The researchers, led by an international team from Ukraine, Germany, and Poland, found that urban ants are much more willing to accept low-concentration sugar solutions, which their rural counterparts typically reject. These findings suggest that the pressures of city living may be fundamentally altering their nutritional landscape….

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Deutsche Leberstiftung vergibt Freistellungs-Stipendium für klinisches hepatologisches Projekt

Hannover, 9. Februar 2026 – Mit ihrem Freistellungs-Stipendium fördert die Deutsche Leberstiftung die Initiierung und Planung von klinischen Projekten oder klinischen Studien im Bereich der Hepatologie. Für 2026 beschloss das Gutachterkomitee die Förderung eines multizentrischen Registers zur Hepatischen Sarkoidose. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Organspenden 2025: Universitätsklinikum Dresden deutschlandweit erneut vorn

Innovatives Tool unterstützt am Uniklinikum bei der Identifikation von potenziellen Organspendern. Öffentlichkeitswirksame Aktionen sensibilisieren und klären auf – Wirkung ist spürbar. Organspendezahlen in Deutschland auf Höchststand seit 2012 – Bedarf an Spenderorganen weiterhin hoch. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Auch Krebs-Langzeitüberlebende profitieren von gesundem Lebensstil

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose lohnt es sich, auf einen gesunden Lebensstil zu achten: Langzeit-Krebsüberlebende, die nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und ein gesundes Körpergewicht halten, leben deutlich länger als Betroffene mit ungesünderen Gewohnheiten. Das zeigt eine aktuelle bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehrsprachigkeit, Notfallknopf, größere Schrift: Was sich Senior*innen von der Betrugsradar-App wünschen

Im Rahmen eines Workshops haben Senior*innen eine von Studierenden der Universität Hildesheim entwickelte App Betrugsradar+ weiterentwickelt. Ziel der App ist es, Senior*innen zu helfen, telefonische Betrugsmaschen frühzeitig zu erkennen. Nun gibt es erste Ergebnisse und Impulse für die Weiterarbeit. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Kinder weltweit folgen Blicken nach denselben kognitiven Prinzipien

Zu erkennen, wohin andere Menschen schauen und worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten, ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Interaktion, Kommunikation und Zusammenarbeit. Dennoch beruhen viele Annahmen über universelle Aspekte sozialer Kognition bislang vor allem auf Daten aus westlichen, wohlhabenden und urbanen Gesellschaften. Eine neue Studie von Forschenden des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Leuphana Universität Lüneburg erweitert diesen Blick deutlich: Es wurden mehr als 1.300 Kinder aus 17 Gemeinschaften in 14 Ländern auf fünf Kontinenten untersucht – mithilfe einer an verschiedene Kulturen angepassten Aufgabe auf dem Tablet. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Extreme Witterung führt zu erhöhten Verlusten bei Wasservögeln

In Berlin werden derzeit vermehrt tote oder geschwächte Wasservögel wie Höckerschwäne und Kormorane an und in Gewässern sowie auf Eisflächen gefunden. Diese Beobachtungen sorgen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Besorgnis. Ein Teil dieser Verluste ist jedoch eine begleitende Erscheinung strenger Winterperioden und aus naturschutzfachlicher Sicht kein ungewöhnlicher Vorgang. Vor eigenständigen Rettungsversuchen von eingefrorenen Wasservögeln wird dringend gewarnt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Taxiing through the Gut: Formic Acid in the Microbiome

Researchers at Goethe University Frankfurt have discovered a surprising role for formic acid in the human gut: The small molecule acts as a kind of “taxi” for electrons – both within bacteria and, likely, also between different microorganisms. The gut bacterium Blautia luti produces formic acid as part of a metabolic trick that allows it to respond flexibly to what is available in the gut. In addition to carbohydrates, the bacterium can also metabolize toxic carbon monoxide derived from the body’s own hemoglobin degradation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mit dem Taxi durch den Darm: Ameisensäure als Verbindung im Mikrobiom

Forscher der Goethe-Universität haben eine überraschende Rolle der Ameisensäure im menschlichen Darm entdeckt: Das kleine Molekül fungiert als eine Art „Taxi“ für Elektronen – sowohl innerhalb von Bakterien als wahrscheinlich auch zwischen verschiedenen Mikroorganismen. Das Darmbakterium Blautia luti bildet die Ameisensäure für einen Stoffwechseltrick, mit dem es flexibel auf das Angebot im Darm reagieren kann. Neben Kohlenhydraten kann es giftiges Kohlenmonoxid aus dem körpereigenen Hämoglobin-Abbau abbauen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Technology transfer for Corallopyronin A successfully completed with Phyton Biotech

Phyton Biotech has successfully transferred the manufacturing process for the microbial production of Corallopyronin A (CorA). CorA is a novel anti-infective agent with the potential to address neglected tropical diseases. This achievement marks a significant step forward in the Company’s specialty GMP fermentation capabilities and supports the broader clinical development program led by the University Hospital Bonn (UKB), the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and the German Center for Infection Research (DZIF). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Ceremonial handover at Leibniz-LSB@TUM: Prof. Dr. Corinna Dawid officially honored

With a ceremony in the lecture hall of the Alte Akademie in Freising, the Leibniz Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich (Leibniz-LSB@TUM) yesterday, February 5, 2026, celebrated the handover of office to its Scientific Director Prof. Dr. Corinna Dawid. The event honored the change in leadership that took place in May 2025 and also marked an important institutional moment following the completion of the latest institute evaluation. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Technologietransfer für Corallopyronin A mit Phyton Biotech erfolgreich abgeschlossen

Phyton Biotech hat den Herstellungsprozess für die mikrobielle Produktion von Corallopyronin A (CorA) erfolgreich übertragen. CorA ist ein neuartiger Wirkstoff gegen Infektionen, der das Potenzial hat, vernachlässigte Tropenkrankheiten zu bekämpfen. Dieser Erfolg stellt einen bedeutenden Fortschritt für die speziellen GMP-Fermentationskapazitäten des Unternehmens dar und unterstützt das umfassendere klinische Entwicklungsprogramm, das unter der Leitung des Universitätsklinikums Bonn (UKB), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) steht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neuer Bluttest ermöglicht tierfreundlichere Krebsforschung

Forschende der Universität Marburg entwickeln Methode zur präzisen Tumorüberwachung im Mausmodell Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Käferschnecke der Herzen: Online-Publikum gibt neuer Tiefsee-Art einen Namen

Im Rahmen einer Social-Media-Aktion haben die Senckenberg Ocean Species Alliance, der wissenschaftliche Verlag Pensoft Publishers und der Science-YouTuber „Ze Frank“ einen Namen für eine neu entdeckte Käferschnecke aus der Gattung Ferreiraella gesucht. Aus über 8.000 in den sozialen Medien eingereichten Vorschlägen wählte das Forschungsteam, das die neue Art beschrieben hat, den Namen Ferreiraella populi aus. Der lateinische Zusatz „populi“ bedeutet wörtlich übersetzt „der Menschen“ und würdigt die gemeinschaftliche Namensfindung. Die Studie, in der die neue Käferschneckenart vorgestellt wird, ist heute in der Fachzeitschrift „Biodiversity Data Journal“ erschienen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Two accomplices in the spotlight: When the interaction between fungi and bacteria becomes a dangerous alliance

Researchers discover new co-infection strategies of Candida albicans and Enterococcus faecalis Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Zwei Komplizen im Visier: Wenn das Zusammenspiel zwischen Pilz und Bakterium zur gefährlichen Allianz wird

Forschende entdecken neue Koinfektions-Strategien von Candida albicans und Enterococcus faecalis Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Increasing Pesticide Toxicity Threatens UN Goal of Global Biodiversity Protection by 2030

At the 15th UN Biodiversity Conference (COP15) in Montreal, Canada, in 2022, nations committed to reducing the risks associated with pesticide use in agriculture by 50% by 2030. A new study by a research team from RPTU Kaiserslautern-Landau, published in the journal Science, reveals that this global target is now under serious threat. Using a novel analytical method, the researchers assessed trends in pesticide toxicity worldwide and found that current trajectories fall far short of the 2030 goal. The study concludes that immediate, coordinated action across nearly all countries is essential to reverse the trend and meet the UN commitment….

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Zunehmende ausgebrachte Toxizität von Pestiziden gefährdet UN-Ziel eines weltweiten Biodiversitätsschutzes bis 2030

Bis 2030 die Risiken von Pestiziden, die in der Landwirtschaft ausgebracht werden, um 50 Prozent zu reduzieren, das hatten sich die Länder der Erde 2022 auf der 15. UN-Biodiversitätskonferenz (COP15) in Kanada zum Ziel gesetzt. Ein Forschungsteam der RPTU Kaiserslautern-Landau hat die Entwicklung der Giftigkeit von den in der Landwirtschaft angewendeten Pestiziden mit einem neuen Verfahren analysiert und nachgewiesen, dass diese UN-Zielerreichung gefährdet ist. In der Studie, die im Fachmagazin Science erschienen ist, folgern die Autoren, dass nahezu alle Länder weltweit umgehend starke Anstrengungen unternehmen müssen, um das UN-Ziel noch erreichen zu können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Live broadcast from the cell: the dynamic interaction between protein folding helpers and newly produced proteins

Protein folding helpers such as TRiC and prefoldin (PFD) are crucial for the correct folding of many essential proteins. In a Nature study, researchers from the Max Planck Institute of Biochemistry investigated for the first time interactions between newly synthesized proteins and TRiC/PFD in their native cellular environment. Using single-particle tracking in living human cells, they showed how TRiC and PFD search for nascent chains during translation, assist their folding, and guide them to the native conformation. The study proposes a virtual folding compartment, the “protected folding zone”, which slows chaperone diffusion and promotes efficient folding. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Live-Übertragung aus der Zelle: das Zusammenspiel zwischen Proteinfaltungshelfern und neu gebildeten Proteinen

Proteinfaltungshelfer wie TRiC und Prefoldin (PFD) sind entscheidend für die korrekte Faltung vieler essenzieller Proteine. Forschende am MPI für Biochemie untersuchten erstmals die Wechselwirkungen zwischen neu hergestellten Proteinen und TRiC/PFD in lebenden menschlichen Zellen. Mithilfe der Einzelpartikelverfolgung zeigten sie, wie diese Faltungshelfer entstehende Proteinketten während ihrer Herstellung erkennen und ihre Faltung in ihre funktionelle Struktur unterstützen. Es wurde gezeigt, dass es eine geschützte Faltungszone gibt. Die Studie wurde in Nature veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Frauenherzen in den Wechseljahren: Auf diese Risiken achten

Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren verlangen für Frauenherzen besondere Aufmerksamkeit. Wie schützen sich Frauen vor möglichen Risiken? Herzstiftung informiert Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Stadtameisen sind weniger wählerisch

Neue Studie zeigt, in Großstädten begnügen sich Ameisen mit verdünnter Nahrung – ein möglicher Indikator für Stress in städtischen Ökosystemen Das Leben in der Großstadt macht offenbar weniger wählerisch – zumindest bei Ameisen. Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Urban Ecosystems zeigt: Die Schwarze Wegameise (Lasius niger), eine der häufigsten Ameisenarten Europas, akzeptiert in der Stadt deutlich häufiger zuckerarme Nahrung als Artgenossinnen vom Land. Das internationale Forschungsteam aus der Ukraine, Deutschland und Polen stellt damit einen ungewöhnlich einfachen Ansatz vor, um Stress in städtischen Ökosystemen sichtbar zu machen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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