Wie ein Pilz Gewebewucherungen in Mais erzeugt

Wenn der Pilz Ustilago maydis eine Maispflanze befällt, bilden sich am Ort der Infektion tumorähnliche Gewebewucherungen. Wie der Erreger seinen Wirt dazu bringt, war bislang ein Rätsel. Eine aktuelle Studie der Universität Bonn zeigt nun, dass er dazu ein Programm der Pflanze für die Bildung der Seitenwurzeln zweckentfremdet. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Expensive food makes children fat

When food prices skyrocket during an economic crisis, it is primarily urban populations and people with low levels of education who are affected. This can have lifelong negative health consequences – such as stunted growth in children. A research team at the University of Bonn has now demonstrated such long-term effects using the example of the „Asian financial crisis“ in the 1990s. At that time, turmoil on the financial markets led to a drastic increase in the price of rice, Indonesia’s most important staple food, which left measurable traces in the development of children. The study was published in the journal „Global Food Security.“

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Teure Lebensmittel machen Kinder dick

Wenn in einer Wirtschaftskrise die Lebensmittelpreise explodieren, trifft das vor allem die Stadtbevölkerung und Menschen mit niedriger Bildung. Die Folgen wirken sich unter Umständen ein Leben lang aus – etwa in einer geringeren Körpergröße betroffener Kinder. Das hat ein Forschungsteam der Universität Bonn jetzt am Beispiel der „Asienkrise“ in den 1990-er Jahren gezeigt. Damals kam es durch Turbulenzen am Finanzmarkt zu einer drastischen Verteuerung von Reis, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel Indonesiens, die messbare Spuren in der Entwicklung von Kindern hinterlassen hat. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Global Food Security“ veröffentlicht.

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How a heat wave in 2003 has changed the North Atlantic until today

Extreme events change the ecology of oceans abruptly: For example, a marine heat wave in 2003 had such strong effects on species composition and trophic interactions of the subpolar North Atlantic that these impacts last until today. Researchers led by the Thünen Institute of Sea Fisheries in Bremerhaven just described this. The study has recently been published in Science Advances.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie eine Hitzewelle im Jahr 2003 den Nordatlantik bis heute verändert

Extremereignisse verändern die Ökologie im Meer sprunghaft: Eine einzige marine Hitzewelle im Jahr 2003 hat beispielsweise Artenzusammensetzung und Nahrungsnetz-Beziehungen im Nordatlantik so beeinflusst, dass die Folgen bis heute wirken. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Leitung des Thünen-Instituts für Seefischerei in Bremerhaven nachgewiesen. Die Studie ist jetzt in Science Advances erschienen.

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So viele Gewebespenden wie noch nie – eine Gemeinschaftsleistung!

Hannover – 01.01.2026: Eine gute Nachricht zum Jahresbeginn: Noch nie wurden in Deutschland so viele Gewebe gespendet wie im vergangenen Jahr. Obwohl es prozentual nicht mehr Zustimmungen gab als 2024, war die Anzahl der Meldungen, der Aufklärungsgespräche und damit auch der Personen, die Gewebe gespendet haben, erkennbar höher als 2024. 9.640 Patient:innen konnten mit einem Transplantat aus dem Netzwerk der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) versorgt werden. Das ist eine Steigerung von 15,2 % zum Vorjahr – ebenfalls ein Rekordwert.

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Gute Vorsätze für eine gesunde Leber: Deutsche Leberstiftung gibt Empfehlungen für ein lebergesundes neues Jahr

Hannover – Auch zum diesjährigen Jahreswechsel werden viele Menschen gute Vorsätze fassen. Und wieder stehen Gesundheit, Wohlbefinden und bewusster Lebensstil ganz oben auf der Liste: Laut einer aktuellen Umfrage zählen hierzulande „gesünder essen“, „mehr Sport treiben“, „abnehmen“ und „weniger Alkohol trinken“ zu den beliebtesten Vorsätzen. Die Deutsche Leberstiftung ruft dazu auf, im Jahr 2026 verstärkt an die Lebergesundheit zu denken – und die „Wohlstandskrankheit“ Fettleber zu bekämpfen. Denn bewusste Ernährung, maßvoller Alkoholkonsum, ausreichende Bewegung und ein gesundes Körpergewicht gehören zu den wichtigsten Faktoren, um die Leber langfristig zu schützen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

HDZ NRW wird offizielles Ausbildungszentrum für erweiterte Wiederbelebung

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, wurde von der American Heart Association (AHA) als offizielles Ausbildungszentrum für „Advanced Cardiovascular Life Support“ (ACLS) anerkannt. Damit kann das Zentrum ab dem kommenden Jahr eigenständig nach weltweitem Standard der amerikanischen Fachgesellschaft zertifizierte Fortbildungen zur erweiterten klinischen Wiederbelebung durchführen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Hirngesund durchs neue Jahr: „Ausreichend Bewegung ist bereits die halbe Miete“

Alzheimer und Schlaganfall sind zwei häufige und gefürchtete neurologische Krankheiten. Doch man kann aktiv vorbeugen und damit sein persönliches Risiko, eine der beide Diagnosen zu erhalten, deutlich absenken. Gerade Bewegung und Sport lohnen sich. Das zeigte eine aktuell zu Weihnachten publizierte Studie aus „BMC Public Health“ [1]. Ein aktiver Lebensstil und ausreichend Schlaf hatten sogar einen schützenden Effekt bei Menschen mit genetischer Vorbelastung für diese Krankheiten. Diese Maßnahmen lohnen sich also für alle Menschen und sollten ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze für 2026 stehen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Fungus turns bark beetles’ defenses against them

The insect-pathogenic fungus Beauveria bassiana detoxifies the defense substances of the beetles, which originate from plant precursors, and can successfully infect these insects.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pilz neutralisiert die Abwehr von Borkenkäfern – und nutzt sie gegen die Käfer

Der insektenpathogene Pilz Beauveria bassiana entgiftet die Abwehrstoffe der Käfer, die aus pflanzlichen Vorstufen stammen, und kann die Insekten erfolgreich infizieren.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Gesünder ins neue Jahr starten: Vier Vorsätze, ein Ziel

Mehr Bewegung, bewusster Medienkonsum, weniger Alkohol, mit dem Rauchen aufhören– gute Vorsätze, die bei vielen zum Jahreswechsel auf der To-Do-Liste stehen. Damit es auch klappt mit der Umsetzung, haben wir ein paar Tipps für Sie. An erster Stelle stehen Bewegung und Sport – damit können Sie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit vorbeugen, Stress abbauen, das Immunsystem stärken und die psychische Gesundheit verbessern.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Start des Deutschen Registers für Chronische Rhinosinusitis: Meilenstein für die HNO-Versorgung

Nach mehr als zweijähriger intensiver Vorbereitung ist es soweit: Das Deutsche Register für Chronische Rhinosinusitis (CRS-Register) ist offiziell gestartet. Das Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) und des Ärzteverbands Deutscher Allergologen (AeDA) setzt neue Maßstäbe in der strukturierten Erfassung von Diagnostik, Therapie und Krankheitsverlauf bei Patient:innen mit chronischer Rhinosinusitis.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Von Bauchschmerzen zur innovativen Zelltherapie

Team der Universitätsmedizin Magdeburg erzielt anhaltenden Therapieerfolg bei seltener Autoimmunerkrankung

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Inflammation fuels one of the most aggressive forms of cancer

Researchers at the University of Cologne discovered a new mechanism used by one of the most aggressive forms of lung cancer to escape treatment, paving the way for more efficient future therapies / publication in “Nature Communications”

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Entzündung fördert eine der aggressivsten Krebsarten

Wissenschaftler*innen der Universität zu Köln haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der es ermöglicht, dass eine der aggressivsten Formen von Lungenkrebs der Behandlung entgeht, und eröffnet damit neue Möglichkeiten für effizientere Therapien / Veröffentlichung in “Nature Communications“

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Brain Research: “Pulse Generators” Grow and Shrink as Memories Are Formed

Memories and learning processes are based on changes in the brain’s neuronal connections and, as a result, in signal transmission between neurons. For the first time, DZNE researchers have observed an associated phenomenon in living brains – specifically in mice. This mechanism concerns the cellular pulse generator for neuronal signals (the “axon initial segment”) and had previously only been documented in cell cultures and in brain samples. A team led by neuroscientist Jan Gründemann reports on this in the journal “Nature Neuroscience”, alongside experts from Switzerland, Italy, and Austria. Their study sheds light on the brain’s ability to adapt.

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Klaudia Giez im Podcast „Raus aus der Depression“: Warum ihr Klinikaufenthalt an Weihnachten ihr Leben rettete

In neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ von ARD Gesund und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention begrüßen Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl Prominente, die ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Depression teilen. Gast der ersten Folge am 23. Dezember 2025 ist Klaudia Giez (Klaudia mit K, bekannt aus Germany’s Next Topmodel und erfolgreiche Content Creatorin). Sie berichtet offen über den Beginn ihrer Depression und warum sie sich vor einem Jahr kurz nach den Weihnachtstagen selbst in die Klinik eingewiesen hat.

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Proteinherstellung: Das Tempo drosseln, um voranzukommen

Um einen reibungslosen Ablauf der Proteinherstellung in unseren Zellen zu gewährleisten, verlangsamt der Proteinkomplex NAC gleich zu Beginn der Proteinsynthese deren Geschwindigkeit. Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung Konstanzer Biolog*innen fand nun heraus, was dieser bisher unbekannten Funktion des NAC zugrunde liegt.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wenn molekulare Alarmsignale verrücktspielen

Mechanismus des Zusammenspiels von extrazellulären Ribonukleinsäuren und Zytokinen bei Myokardschädigung aufgeklärt

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Mit Bettel-Gen zum Drohnenfutter

Bienenforschung: Veröffentlichung in Nature Communications

Ist komplexes soziales Verhalten genetisch festgelegt? Ja, wie ein Team aus Biologinnen und Biologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) zusammen mit Kollegen aus Bochum und Paris bei der Untersuchung von Bienen feststellte. Sie identifizierten einen genetischen Faktor, der das Bettelverhalten von Drohnen bestimmt, mit dem diese sozial an Futter gelangen. Die Ergebnisse veröffentlichen sie nun in der Fachzeitschrift Nature Communications.

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Begging gene leads to drone food

Bee research: Publication in Nature Communications

Is complex social behaviour genetically determined? Yes, as a team of biologists from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) together with colleagues from Bochum and Paris discovered while studying bees. They identified a genetic factor that determines the begging behaviour of drones, which they use to obtain food socially. They are now publishing their findings in the scientific journal Nature Communications.

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How healthy are Brazil nuts really: New study elucidates trace elements in the seeds

Brazil nuts are known as “selenium bombs” and are consumed as a natural dietary supplement. However, they do not only contain this essential nutrient, but also traces of potentially problematic metals like barium and radioactive radium. Researchers at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) and the VKTA – Radiation Protection, Analytics & Disposal Rossendorf Inc. have now conducted the first systematic study on the amounts of these elements that could actually enter the body during the digestive process. The team has some good news for lovers of the nut-like seed (DOI: 10.3390/ijms26178312).

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Wie gesund sind Paranüsse wirklich: Neue Studie klärt über Spurenelemente in der Schalenfrucht auf

Paranüsse gelten als wahre „Selen-Bomben“ und werden gern als natürliche Nahrungsergänzung konsumiert. Doch sie enthalten nicht nur den lebenswichtigen Nährstoff, sondern auch Spuren potentiell problematischer Metalle wie Barium und radioaktives Radium. Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des VKTA – Strahlenschutz, Analytik & Entsorgung Rossendorf e.V. haben nun erstmals systematisch untersucht, wie viel dieser Elemente beim Verdauungsprozess tatsächlich in den Körper gelangen können. Für Liebhaber des Schalenobstes hat das Team gute Neuigkeiten (DOI: 10.3390/ijms26178312).

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Ein molekularer Oktopus steuert die Eiweiss-Synthese

Seit Jahren untersuchen Forschende der ETH Zürich einen molekularen Komplex, der eine Schlüsselrolle bei der Proteinsynthese spielt. Nun haben sie herausgefunden, dass dieser Komplex auch eine entscheidende Funktion dazu beiträgt, dass unsere DNS richtig bearbeitet und verpackt wird.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft