Mehr als Chemie: Wie mechanische Kräfte die Verdrahtung des Gehirns beeinflussen

Während der Entwicklung des Gehirns bilden Neuronen lange Fortsätze, sogenannte Axone. Axone verbinden verschiedene Bereiche des Gehirns miteinander und leiten Signale innerhalb des Gehirns und zum Rest des Körpers weiter. Wachsende Axone „verdrahten“ das Gehirn, indem sie präzisen Bahnen durch das Gewebe folgen. Ihre Navigation hängt von chemischen Signalen und den physikalischen Eigenschaften ihrer Umgebung ab. Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen hat nun gezeigt, dass die Gewebesteifigkeit die Produktion wichtiger Signalmoleküle im Gehirn steuert.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft