Kategorie: Allgemein
Olfaction written in bones: New insights into the evolution of the sense of smell in mammals
By combining anatomical skull analyses and genetic studies, researchers have succeeded in assessing the sense of smell in both living and fossil mammals. The research results were published in the journal ‘Proceedings of the National Academy of Sciences’ (PNAS). Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DIVI fordert Handlungsfähigkeit des Gesundheitswesens in Krisen und Katastrophen
Um Menschenleben in Extremsituationen retten zu können, bedarf es der Umsetzung vorhandener Konzepte wie deren regelmäßiger Übung. Darauf machte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vergangene Woche in einer Pressekonferenz im Rahmen ihrer Jahrestagung in Hamburg aufmerksam – und fordert mehr Initiative und Verantwortungsübernahme von allen Seiten – zum Wohle der Patienten. „Die überwiegende Mehrheit der Krankenhäuser in Deutschland hat eine sogenannte KAEP, also Krankenhausalarm- und -einsatzplanung, für Massenanfälle von Verletzten“, erklärte Professor Andreas Markewitz, medizinischer Geschäftsführer der DIVI. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Tuberculosis: Scientists develop novel drug candidate for combating resistant pathogens
Researchers at Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) have developed a promising new substance for targeting bacteria that cause tuberculosis. The team have produced a compound that inhibits the pathogens’ ability to produce energy and causes them to die. Established drugs work in a similar fashion, but the pathogen is becoming increasingly resistant to these medications. The study was conducted jointly with other researchers from Germany, the USA and Canada and its findings were published in the “Journal of Medicinal Chemistry”. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pharmazie: Neuer Arzeistoff-Kandidat gegen resistente Tuberkulose-Erreger
Einen neuen vielversprechenden Wirkstoff gegen Tuberkulosebakterien haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) entwickelt. Im Labor stellte das Team eine Verbindung her, die die Energieproduktion der Krankheitserreger hemmt und sie absterben lässt. Etablierte Medikamente wirken auf ähnliche Weise, allerdings wird der Erreger zunehmend resistent gegen diese Arzneimittel. Die Ergebnisse der Studie, an der weitere Forschende aus Deutschland, den USA und Kanada beteiligt waren, wurden im „Journal of Medicinal Chemistry“ veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Biophysik: Musterbildung von Protein-Grenzflächen
LMU-Physiker haben ein Modell entwickelt, wie Reaktions-Diffusions-Netzwerke „Schäume“ bilden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Eulen und Lerchen unter den Fischen
Innere Uhren können sehr unterschiedlich ticken. Während manche Menschen morgens am produktivsten sind, sind andere erst später am Tag oder gar abends aktiv. Dieses Phänomen ist in Wissenschaft und Medizin als Chronotyp bekannt. In einer umfassenden Analyse der Aktivitätsmuster von Wildfischen hat ein Forschungsteam mit Beteiligung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) nachgewiesen, dass es auch bei Fischen – Karpfen, Forellen, Zandern und Co. – „Frühaufsteher“ und „Spätaufsteher“ gibt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Fish and Fisheries veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
FH Dortmund baut Forschungsraum für Hautmodelle auf
Mit dem Projekt „HaMoSEP“ stärkt die Fachhochschule Dortmund ihre biomedizintechnischen Kompetenzen. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt entsteht am Fachbereich Informationstechnik ein Forschungsraum, der Forschung und Lehre eng verbindet. Im Fokus stehen Hautmodelle als Schlüssel für Prothetik und Energieübertragung. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
KI-gestützte molekulare Krebsdiagnose bei Hirntumoren
Forschende des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben einen entscheidenden Schritt zur präziseren Diagnose von Hirntumoren gemacht. Die neueste Version des weltweit genutzten KI-basierten „Heidelberg CNS Tumor Methylation Classifier“ erkennt über 180 Tumorarten, doppelt so viele wie die Vorversion. Diese Weiterentwicklung hilft Ärztinnen und Ärzten, Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) genauer zu bestimmen – und damit Therapien gezielter und schonender zu planen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wie sich Bakterien feindlichen Angriffen widersetzen
Mit einer molekularen Harpune räumen einige Bakterien ihre Rivalen aus dem Weg. Sie injizieren ihnen damit einen tödlichen Cocktail. Forschende an der Universität Basel haben nun herausgefunden, dass sich manche Bakterien vor dem Giftcocktail der Angreifer schützen können. Dies macht sie jedoch anfälliger für Antibiotika. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft