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ELIXIR Selects LPSN as a New Core Data Resource: Recognition for Nomenclature Database
The database LPSN (The List of Prokaryotic Names with Standing in Nomenclature, https://lpsn.dsmz.de/), maintained by the Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH, has been recognized as an ELIXIR Core Data Resource by ELIXIR, the European life science infrastructure. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Study in living cells reveals new insights into membrane receptors
Researchers from the Collaborative Research Centre (CRC) 1423 have, for the first time, investigated directly in living cells how a key membrane receptor – which, among other functions, helps regulate heart activity – interacts with its signalling partners. Depending on the drug applied, this receptor adopts different conformations and operates at different speeds, which in turn influences which signals are passed on within the cell. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Studie an lebenden Zellen enthüllt neue Erkenntnisse über Membranrezeptoren
Forschende des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1423 haben erstmals direkt in lebenden Zellen das Zusammenspiel eines wichtigen Membranrezeptors, der unter anderem die Herzfunktion mitsteuert, mit seinen Signalpartnern untersucht. Je nach Wirkstoff nimmt dieser Rezeptor unterschiedliche Formen an und arbeitet unterschiedlich schnell. Das beeinflusst, welche Signale in der Zelle weitergegeben werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Erklärvideo zur Schilf-Glasflügelzikade veröffentlicht
UNIKA und JKI stellen zum Abschluss ihres Forschungsprojekts praxisrelevantes Fachwissen für die Kartoffelwirtschaft bereit. Das Video vermittelt grundlegende Informationen zu dem zunehmend bedeutenden Schadinsekt und den beiden von ihm auf Kartoffeln übertragenen bakteriellen Schaderregern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein neuer Temperaturrekord stellt das Paradigma der extremen Wärme in hohen Breitengraden in Frage
Forschungsteam wendet erstmals Temperaturproxies auf außergewöhnlich reine fossile Phytoplanktonproben an / Ergebnisse deuten auf kühlere Bedingungen im Nordatlantik seit dem Miozän hin als bisher angenommen Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Süßes Gift: DEGAM begrüßt Gesetzesinitiative zur Zuckersteuer
Seit Jahren fordert die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) mehr Einsatz für die Verhältnisprävention. Nun gibt es eine neue Gesetzesinitiative zur Einführung einer bundesweiten Steuer für besonders zuckerhaltige Lebensmittel. Die DEGAM begrüßt diese Initiative ausdrücklich. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Ein Tropen-Trail für „Bat Woman“ – STRI ehrt die verstorbene Ulmer Fledermausforscherin Elisabeth Kalko
Das Smithsonian Tropical Research Institute (STRI) hat der Professorin Elisabeth Kalko einen Trail auf Barro Colorado Island in Panama gewidmet. Die 2011 überraschend verstorbene Ulmer Wissenschaftlerin hat dort viele Jahre lang zum Jagdverhalten und zur Echoortung tropischer Fledermäuse geforscht. Im Gedenken an die herausragende Naturforscherin wurde einer der Wege auf der Insel für nach ihr benannt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Auszeichnung für internationale Studie zu Blutmarkern: Neuer Ansatz für künftige Diagnostik
Eine internationale Forschungsarbeit zur medizinischen Bedeutung sogenannter extrazellulärer Vesikel (EVs) im Blut wurde von der Universität Ljubljana als eine der „Outstanding Research Achievements of 2025“ ausgezeichnet. An der Studie waren auch Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Institut für Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Essen maßgeblich beteiligt. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Feinjustiert statt Vollgas: Wie Zellen Entzündungsreaktionen steuern
Entzündungen müssen schnell gegen Krankheitserreger wirken – dürfen aber nicht außer Kontrolle geraten. Wie der Organismus diesen Balanceakt meistert, haben Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun genauer entschlüsselt. Ihre Arbeit zeigt: Zellen nutzen zwei unterschiedliche Strategien, um Entzündungsgene exakt zu steuern und damit die Entzündungsreaktion präzise zu dosieren. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Plant diversity shapes chemical communication in ecosystems
Researchers at the Max Planck Institute for Chemical Ecology and the University of Kiel have provided experimental evidence showing that reducing plant species diversity alters plant chemical signals across whole communities and within individual plants. Plant diversity loss affects the odor signals emitted by plant communities –with possible consequences for interactions with other organisms. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Pflanzenvielfalt prägt die chemische Kommunikation in Ökosystemen
Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel haben experimentelle Belege dafür vorgelegt, dass eine Verringerung der Pflanzenartenvielfalt die chemischen Signale von Pflanzen sowohl in ganzen Gemeinschaften als auch bei einzelnen Pflanzen verändert. Der Verlust der Pflanzenvielfalt hat Auswirkungen auf die von Pflanzengemeinschaften abgegebenen Duftsignale – mit potenziellen Folgen für deren Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Impfstoffe zum Einatmen: Fortschritt für effektive pulmonale mRNA-Impfstoffe
Neuartige hybride polymere Nanocarrier ermöglichen die Aufnahme von Impfstoffen über die Lunge und eine gezielte Aktivierung von Immunzellen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
DANK: 2026 muss das Jahr der Prävention werden!
Politik darf Präventionspotenziale nicht länger verschleppen Mit dem Start der Grünen Woche am morgigen Freitag appelliert das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) erneut an die Politik, die wirksame Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten nicht zu verschleppen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Das Bodenleben in der Atacama-Wüste ist überraschend vielfältig
Fadenwürmer trotzen extremer Trockenheit und ungünstigen Bodenbedingungen mit unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien und zeigen, wie Organismen sich an eine extreme Umwelt anpassen / Veröffentlichung in „Nature Communications” Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Altered microbiome: Oral bacteria play a role in chronic liver disease
Whether in the gut, mouth, or on the skin, the human body is colonized by bacteria. Most of them are beneficial and we find distinct microbial communities at different body sites. A team led by the Technical University of Munich (TUM) and King’s College London has now found strong evidence that bacteria from the mouth migrate to the gut in chronic liver disease and exacerbate the disease. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Verändertes Mikrobiom: Mundbakterien spielen eine Rolle bei chronischer Lebererkrankung
Ob im Darm, im Mund oder auf der Haut: Der Körper ist von verschiedenen, meist nützlichen Bakterien besiedelt, deren Zusammensetzung sich in den jeweiligen Körperregionen unterscheidet. Ein Forschungsteam unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) und des King’s College London hat nun deutliche Hinweise darauf gefunden, dass bei chronischer Lebererkrankung Bakterien aus dem Mund den Darm besiedeln. Es hat auch aufgedeckt, wie sich dadurch das Krankheitsbild verschlechtern kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Schwangerschaft schützt vor MS-Schüben: Gehirn-Immun-Achse unterdrückt Entzündungen
Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Einblicke in die Logistik der zellulären Müllabfuhr
Proteinverklumpungen, geschädigte Organellen und eingedrungene Bakterien werden in gesunden Zellen erkannt und beseitigt. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Konstanze F. Winklhofer vom Institut für Biochemie und Pathobiochemie der Ruhr-Universität Bochum hat einen entscheidenden Mechanismus dieser Prozesse entschlüsselt. Dreh- und Angelpunkt ist das Protein Optineurin. Funktioniert es nicht richtig, kann es zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Amyotropher Lateralsklerose oder Frontotemporaler Demenz kommen. Die Forschenden hoffen, dass ihre Erkenntnisse in Zukunft zu neuen therapeutischen Ansätzen führen können. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Universitätsmedizin Magdeburg gründet Magdeburger Zentrum für Zell- und Immuntherapien (MAZI)
Neues Zentrum bündelt Expertise für die Erforschung, Entwicklung und Anwendung innovativer Zell- und Immuntherapien gegen Krebs, Autoimmun- und Infektionskrankheiten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Sammelaktion auf der Messe CMT: Urin für die Biobeton-Forschung
Die Zement-Herstellung ist eine der emissionsintensivsten Industrieprozesse. Stuttgarter Wissenschaftler*innen forschen daher an einem neuen, nachhaltigen mineralischen Baustoff: Biobeton. Zur Herstellung nutzen sie einen bisher eher verkannten Rohstoff – menschlichen Urin. Camper*innen, die während der Tourismusmesse CMT vom 17. bis 25. Januar auf dem Wohnmobilstellplatz der Messe Stuttgart stehen, können das Forschungsprojekt unterstützen, indem sie den Urin aus ihren Trenntoiletten spenden. Für die Sammelaktion kooperieren die Messe Stuttgart, der Trenntoilettenhersteller Arwinger und der Komposttoilettenvermieter Kompotoi mit der Universität Stuttgart. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
The Hidden Risk of Combined Stressors for Soils
Global change, a term that encompasses climate change and phenomena such as changes in land use or environmental pollution, is putting ecosystems under pressure. Urban soils in particular are susceptible to stressors like heat, drought, road salt, nitrogen deposition, surfactants and microplastics. To date, the impact of these stressors has often been researched individually, with the impact of each stressor measured in isolation. This approach is, however, not representative of real-world scenarios as these factors almost always appear in combination. A new study carried out by researchers at Freie Universität Berlin shows that when these stressors are combined, their impact…
Hydrogel cilia set new standard in microrobotics
Scientists create biologically realistic artificial cilia Scientists at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, Hong Kong University of Science and Technology and Koç University in Istanbul have created hydrogel-based artificial cilia that move almost exactly like real biological cilia – the closest imitation achieved so far. The researchers can program each micrometer-sized cilium to move freely in space – just like cilia in the human body. This milestone work will be published in Nature on January 14, 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Zilien aus Hydrogel setzen neue Maßstäbe in der Mikrorobotik
Forschende entwickeln sehr realistische künstliche Flimmerhärchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, der Hong Kong University of Science and Technology und der Koç University in Istanbul haben aus Hydrogel gefertigte künstliche Zilien entwickelt, die sich fast genauso bewegen können wie echte Flimmerhärchen – die bisher beste künstliche Nachahmung. Die Forschenden können jede mikrometerkleine Zilie so programmieren, dass sie sich frei im Raum bewegt – genau wie Zilien im menschlichen Körper. Die Forschungsarbeit wird am 14. Januar 2026 im Fachjournal Nature veröffentlicht. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Historical specimens show human influence on the feeding behaviour of harbour seals
Tooth samples from historical specimens in natural history collections show how strongly humans can influence the feeding behaviour of seals. The wear marks on the teeth reveal clear differences in food consumption between different regions and periods. The study was conducted by the Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB) in collaboration with the University of Veterinary Medicine Hannover and the University of Leipzig and was recently published in the journal Frontiers in Marine Science. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft
Wenn Darmbakterien zusammenarbeiten: Neue Einblicke in das funktionelle Mikrobiom
Die tägliche Einnahme eines Probiotikums könnte Verhaltenssymptome bei Kindern mit dem Fragilen-X-Syndrom lindern Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft