Versorgung gestalten: Interdisziplinäre Perspektiven für personenbezogene Gesundheitsversorgung

Die neue Publikationsreihe „Versorgung gestalten“ der Wilhelm Löhe Hochschule für Gesundheit bietet einen Einblick in unterschiedliche Versorgungsaspekte, welche aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.
Der erste Band „Versorgung gestalten: interdisziplinäre Perspektiven für eine personenbezogene Gesundheitsversorgung“ – erschienen im Kohlhammer-Verlag – bietet einen Überblick über interdisziplinäre Versorgungsgestaltung im Gesundheitswesen.

Dabei werden neben ethischen Aspekten bspw. von Technik im Gesundheitswesen, auch rahmenpolitische Ansätze diskutiert. Insgesamt 17 Autoren liefern Beiträge für den interdisziplinären Diskurs zur Versorgungsgestaltung im Gesundheitswesen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Grundsteinlegung für das AWI-Technikum

Vertreter aus Politik und Wissenschaft bringen zukünftiges Rasmus-Willumsen-Haus auf den Weg

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Salmonellen-Infektion – Schützende Darmbakterien identifiziert

LMU-Wissenschaftler haben Bakterien identifiziert, die Mäuse vor einer Salmonelleninfektionen schützen.

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Risikogen beeinflusst Wirkung von Aspirin

Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Gefäßverschlusses oder gar Todes durch Herzinfarkt erhöht.

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Probiotikum Bifidobacterium longum 1714 TM beeinflusst Stressverarbeitung bei Gesunden

Eine von der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen durchgeführte Studie hat jetzt bestätigt, was tierexperimentelle Untersuchungen seit langem vermuten lassen: Probiotika können sowohl die Stressverarbeitung verbessern als auch gesunden Menschen den Umgang mit Stressbelastung erleichtern.

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Acht neue Süßwasserfischarten in der Türkei entdeckt

– Gemeinsame Pressemitteilung des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn und des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin –

Eine umfassende Überarbeitung der 30 Arten von Steinbeissern der Gattung Cobitis brachte jetzt acht neue Süßwasserfischarten aus der Türkei zu Tage. Zwei Wissenschaftler aus Leibniz-Instituten in Bonn und Berlin -Deutschland- sowie ein Forscher der Erdogan Universitiy in Rize –Türkei – führten die Untersuchungen mit modernsten morphologischen, morphometrischen und molekularen Analysen durch.

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Besser leben mit knapper Luft

Ausmalen kann sich jeder, was schwere Atemnot ungefähr bedeutet. Aber 15 Millionen Europäer wissen es, ganz genau, aus leidvoller alltäglicher Erfahrung. Diese Patienten fühlen sich schwach und kraftlos, sie ringen um jeden Atemzug. Vor allem aber haben sie Angst um ihr Leben. Das neue EU-Projekt BETTER-B (BETter TrEatments for Refractory and chronic Brea-thlessness) will die Behandlung der Patienten entscheidend verbessern. Am Programm beteiligt ist auch die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des LMU Klinikums.

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Organspende: Positionspapier zur Entscheidungshilfe bei intensivmedizinischem Behandlungsbedarf

Ethische Konflikte beim Thema Organspende sollen unter Medizinern vermieden werden – dafür setzt sich die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein und hat dazu nun ein neues Positionspapier veröffentlicht. Konflikte treten dann auf, wenn Organfunktionen eines verstorbenen Patienten intensivmedizinisch aufrechterhalten werden, dies dem Verstorbenen aber nicht mehr nützt.

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Der stärkste Vertreter seiner Art

Die Ohio-Rosskastanie im Späth-Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin wird am
27. April zum Champion Tree 2019 gekürt.

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Better healing for eardrum injuries? – new adhesive structures for medical applications

In cooperation with the Saarland University Hospital, the INM has developed bioinspired adhesive structures for the treatment of eardrum injuries. The adhesive structures are now to be transferred into a biomedical product.

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Flexibel gewinnt: Asiatischer Elefant überlebt Stegodon

Tübingen, 17.04.2019. Senckenberg-Wissenschaftler haben mit chinesischen Kolleg*innen die Ernährungsgewohnheiten des Asiatischen Elefanten und dessen ausgestorbenen Verwandten Stegodon während des Pleistozäns untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Asiatischen Elefanten vielfältiger ernährten und sich dadurch einen Vorteil verschafften. Die Studie erschien kürzlich im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“.

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KIT-Medieneinladung: Roboter zum Anziehen in Aktion

Technische Assistenzsysteme, wie sie das High Performance Humanoid Technologies Lab (H²T) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt, machen physisch eingeschränkte Menschen im Alltag mobiler und unabhängiger. Beim CYBATHLON-Wettkampf, der während der Fachmesse REHAB von Donnerstag, 16., bis Samstag, 18. Mai 2019, in der Messe Karlsruhe stattfindet, können Zuschauerinnen und Zuschauer anziehbare Roboter in Aktion erleben: Menschen mit automatischen Arm- oder Beinprothesen treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Akkreditierung bitte über die Seiten der REHAB (Link in Mitteilung)

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Nano-3D-Drucken für medizinische Anwendungen

Personalisierte Wirkstoffabgabe oder nanometergroße robotische Systeme könnten ein Schlüsselkonzept für zukünftige medizinische Anwendungen darstellen. In diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler um David Ng (Arbeitskreis Prof. Tanja Weil) vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) kürzlich eine Technologie entwickelt, um die Formen von Polymeren und polymeren Nanopartikeln mit Hilfe von DNA-Molekülen zu steuern. Sowohl in 2D als auch in 3D können präzise Muster von Strukturen aus biokompatiblen Polymermaterialien basierend auf einer aus DNA bestehenden Vorlage entworfen und konstruiert werden.

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Palmöl von A bis Z – neues Buch erschienen

Ob im Schoko-Osterhasen, im Badschrank oder im Tank: Palmöl ist überall. Der Anbau der Ölpalme hat jedoch weitreichende Folgen für Biodiversität, Klima und Mensch. Biologen der Uni Würzburg haben sich mit dem Thema beschäftigt.

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Printing nanoparticle shapes for medical applications

Personal drug delivery or nano-robotic systems could be a key concept for future medical applications. In this context, scientists around David Ng (Department of Prof. Tanja Weil) of the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have recently developed a technology to customize the shapes of polymers and polymeric nanoparticles using DNA. In both 2D and 3D, precise patterns of structures composed of biocompatible polymer materials can be easily designed and constructed on a template.

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Urteil gegen Verwendung des Nutri-Score

Urteil gegen Verwendung des Nutri-Score: Innovative Lebensmittelhersteller werden auch durch Klöckner ausgebremst

Zum heutigen Urteil des Landgerichts Hamburg, nach dem die Verwendung der Lebensmittelkennzeichnung „Nutri-Score“ in Deutschland wettbewerbsrechtlich nicht zulässig ist, kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK):

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Strukturvarianten im menschlichen Genom systematisch charakterisiert

Das menschliche Genom unterscheidet sich von Person zu Person. In der DNA-Sequenz sind zum Beispiel einzelne „Buchstaben“, sogenannte Nukleotide, verändert. Noch größere Unterschiede ergeben sich durch Strukturvarianten, die entstehen, wenn große DNA-Segmente eingefügt, gelöscht oder verschoben werden. Als Teil eines globalen Forscherteams haben Bioinformatiker der Universität des Saarlandes diese Unterschiede genauer untersucht und die Strukturvarianten in drei Familien umfassend charakterisiert. Die Wissenschaftler haben damit eine Basis geschaffen, um die Konsequenzen aus diesen genetischen Varianten systematisch zu erforschen. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications publiziert.

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Microscopy in the body

Biotechnologists, physicists, and medical researchers at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have developed technology for microscopic imaging in living organisms. A miniaturised multi-photon microscope, which could be used in an endoscope in future, excites the body’s own molecules to illuminate and enables cells and tissue structures to be imaged without the use of synthetic contrast agents. The findings have now been published in the renowned journal ‘Advanced Science’.

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Ein Pilzmedikament hilft der Niere auf die Sprünge

Bei Fluconazol, einem längst zugelassenen Medikament gegen Pilzbefall, hat ein MDC-Forschungsteam überraschende neue Eigenschaften entdeckt. Die Substanz hilft, Wasser aus dem Urin zu ziehen. Das wiesen die Forschenden in Nagern nach. Patientinnen und Patienten mit seltenen genetischen Krankheiten, bei denen der Wassertransport der Niere beeinträchtigt ist, könnte das Pilzmittel einmal helfen. Der Weg zu einer Therapie ist trotzdem nicht ganz einfach.

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Gebündelte Expertise für psychische Gesundheit: Charité Mental Health gegründet

Depressionen, Angststörungen oder traumatische Stresssituationen – in Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin tragen Ärzte und Wissenschaftler täglich dazu bei, dass Patientinnen und Patienten ihre seelische Gesundheit wiedererlangen. Ihre Expertise wird jetzt in der neuen Forschungsplattform Charité Mental Health gebündelt. Ziel ist es, Forschungsvorhaben zu vernetzen und so die Prävention, die Diagnostik sowie die Therapien von psychischen Erkrankungen weiter zu verbessern.

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Fahrradhelm und Kopfairbag schützen bei einem Unfall vor Verletzungen

Orthopäden und Unfallchirurgen empfehlen Kopfschutz beim Fahrradfahren

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) rät zu einem Kopfschutz beim Radfahren. Das kann ein herkömmlicher Fahrradhelm sein. Eine Alternative bietet der Kopfairbag. Bei einem Aufprall bläst sich der um den Hals getragene Kragen wie ein Vollintegralhelm auf und schützt den Kopf. Vorteil gegenüber dem Fahrradhelm ist der gleichzeitige Schutz des Nackens, der Halswirbelsäule, des Kiefers und des Gesichts.

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U1 bis J1: Vorsorge erspart große Sorgen

Stiftung Kindergesundheit informiert über die wichtigste Präventionsmaßnahme für alle Kinder

Das Kinderticket zur Gesundheit ist gelb: Nach der Geburt eines Kindes wird den Eltern von der Entbindungsstation oder der Hebamme ein gelbes Kinder-Untersuchungsheft ausgehändigt. Dieses „Gelbe Heft“ begleitet heute über elf Millionen Kinder bis zum 15. Geburtstag zu allen wichtigen Vorsorgeterminen. Und es wird auch fleißig in Anspruch genommen, berichtet erfreut die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme: Heute nehmen fast alle Kinder an den zehn Früherkennungs-Untersuchungen teil. All diese Untersuchungen sind Kassenleistungen und für die Eltern kostenlos.

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Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht die Rückkehr der Wölfe positiv

Frankfurt, den 16.04.2019. Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hält die Rückkehr der Wölfe für eine gute Sache, berichten Senckenberg-Wissenschaftler*innen aktuell im Fachmagazin „Biological Conservation“. Eine neutrale Haltung zur Rückkehr der Wölfe haben demgegenüber Bewohner*innen des Landkreises Görlitz, in dem sich Wölfe schon lange angesiedelt haben. Da beide Gruppen gar keinen bis kaum direkten Wolfkontakt haben, wird ihre Einstellung vorwiegend durch Medien geprägt. Personen, die ihre Informationen nicht nur aus den Medien, sondern auch aus Büchern – oder im Landkreis Görlitz vom Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ – bezogen, haben insgesamt eine positivere Einstellung zum Wolf.

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Erhöhtes Cholesterin im Blut: Schaden Eier der Gesundheit?

Neue US-Studie – Herzstiftungs-Experte vor Ostern: Nicht Ei alleine, sondern gesamtes Ernährungskonzept entscheidend

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Neue Therapiemöglichkeit für Marmorknochenkrankheit

Die Marmorknochenkrankheit (Osteopetrose) ist eine meist genetisch bedingte Krankheit, die durch das Fehlen oder die Unterfunktion von knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) verursacht wird. Dadurch kommt es zu erheblichen Störungen der Knochenstruktur und mechanischen Stabilität. Eine Knochenmarktransplantation ist die derzeit einzige Behandlungsmöglichkeit, die aber oft nur partiell erfolgreich ist. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena haben jetzt im Mausmodell entdeckt, dass Osteoklasten einen anderen zellulären Ursprung haben als bisher angenommen. Damit eröffnen sich neue therapeutische Optionen zur Osteopetrose-Behandlung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft