Wie schwache Kräfte Zellmembranen verformen

ETH-​Forschende konnten zeigen, warum biologische Zellen erstaunlich vielfältige Formen annehmen können: Dies hat mit der Anzahl und Stärke lokaler Kräften zu tun, die von Innen auf die Zellmembran wirken. Die Erkenntnis trägt dazu bei, bessere Modellsysteme und künstliche Zellen zu entwickeln.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

BfS: Radioaktive Belastung von Pilzen durch Tschernobyl regional weiterhin erhöht

Neuer Pilzbericht gibt Überblick über Arten und Standorte

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Bundesweite Antikörper-Studie „Leben in Deutschland – Corona-Monitoring“ startet

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Robert Koch-Instituts (RKI)

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Globale Umfrage “Leben mit Corona” dokumentiert Unterschiede im Umgang mit der Pandemie

Ältere Menschen sind weniger besorgt, Amerikaner wollen vorrangigen Zugang zu Impfstoffen – Globale Umfrage dokumentiert Unterschiede im Umgang mit der Pandemie, sowohl zwischen Generationen als auch zwischen Kulturen. Die Umfrage „Leben mit Corona“ verfolgt seit März 2020 die sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf der ganzen Welt. Ziel ist es, eine globale Wissensbasis darüber aufzubauen, wie Menschen in der ganzen Welt mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Jetzt wurden die Daten aus über 130 Ländern über 6 Monate ausgewertet.

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Stressreport 2019: Beschäftigte brauchen Handlungsspielräume

Die Arbeitsanforderungen von Beschäftigten in Deutschland sind weiterhin hoch. Zugleich zeigen sich Trends zur Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort. Während etwa zwei von drei Beschäftigten ihre Arbeit planen und einteilen können, hat weniger als jeder Dritte Einfluss auf die Arbeitsmenge, mit abnehmender Tendenz. Etwa jeder siebte Beschäftigte (15 Prozent) sieht seinen Gesundheitszustand als weniger gut oder schlecht an. Bei den genannten Beschwerden haben Schlafstörungen und Erschöpfung als Anzeichen gestörter Erholung zugenommen. Dies und mehr zeigt der Stressreport 2019, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veröffentlicht hat.

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ABGESAGT: 13. Mitteldeutscher Archäologentag: Zeit ist Macht. Wer macht Zeit?

Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklungen, bedenklich schnell steigender Infektionszahlen und der Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und Regionen mit sogenannten Hotspots muss der diesjährige Mitteldeutsche Archäologentag leider entfallen und wird auch nicht als rein digitale Veranstaltung stattfinden.

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6. Kongress Meditation & Wissenschaft 2020 in Berlin

Bewusstseinsbildung geht uns alle an: Achtsamkeit im kulturellen und gesellschaftlichen Aufbruch

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Bekanntgabe Physik-Nobelpreis live mit Experten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verfolgen

Direkt nach Bekanntgabe des Physik-Nobelpreises 2020 am 6. Oktober stellen sich die Expertinnen und Experten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) Ihren Fragen zum diesjährigen Nobelpreis und zu den Preisträgern.

Wegen der Corona-Pandemie ist diesmal erstmals eine bundesweite Teilnahme via Video-Konferenz-Schalte möglich.

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Analysen, Prognosen und Optimierung mit statistischen Modellen

Dieses Seminar richtet sich an Chemiker, Biologen, Ingenieure, Laboranten, ganz allgemein Mitarbeiter aus Forschung, Entwicklung und Produktion, die aus vorhandenen Daten statistische Modelle entwickeln wollen, um sachliche Entscheidungen besser vorzubereiten.
Im Zentrum stehen Daten und deren Auswertungen oder, anders gesagt, die Bildung von statistischen Modellen, die erklären, wie Einflussfaktoren auf Zielgrößen einwirken.

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BfR-Fortbildungsmodul: Transfer von Stoffen entlang der Nahrungskette

Mit dem BfR-Fortbildungsmodul „Transfer von Stoffen entlang der Nahrungskette“ hat das Bundesinstitut für Risikobewertung ein professionelles Training etabliert, welches sich mit Fragen des Transfers von Stoffen entlang der Nahrungskette befasst.

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Dr. Peter Weißhuhn & Prof. Thomas Schmitt im Interview: Ein Maßnahmenprogramm zum Insektenschutz für Brandenburg

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., das Senckenberg Deutsches Entomologische Institut (SDEI) sowie die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) arbeiten seit 2019 im Auftrag des Brandenburger Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) an einem „Maßnahmenprogramm Insektenschutz Brandenburg“. Das Ergebnis ist ein Katalog von rund 50 Maßnahmen für die Landwirtschaft, weitere Landnutzungsformen wie Forst sowie für kommunale Grünflächen.

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„FaktenSammler – Der Bioökonomie-Podcast“ blickt in die Welt der Mikroben

Der „FaktenSammler“ bereitet spannende Bioökonomie-Fakten für die Ohren auf. Die dritte Podcastfolge „Die Welt der Mikroorganismen“ nimmt Mikroben in den Blick. Im Gespräch mit Mikrobiolog*innen der Universität Greifswald erfahren Hörende mehr über die faszinierende und vielfältige Welt der Mikroben. Die Podcastfolge ist auf der Internetseite der Universität Greifswald und auf bekannten Podcastportalen veröffentlicht. „FaktenSammler – Der BioÖkonomie-Podcast“ ist eines von 19 Projekten, das im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2020|21 – Bioökonomie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

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Entstehung von Arten – Verschobene Wahrnehmung

LMU-Evolutionsbiologen haben an zwei Schmetterlingsarten die genetischen Grundlagen unterschiedlicher Vorlieben bei der Partnerwahl untersucht und fünf beteiligte Gene identifiziert.

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Die Gewebe-Spalter

Mit dem TissueGrinder – einer automatisierten Miniatur-Mühle für empfindliches Zellgewebe – lassen sich lebende Zellen aus einer Gewebeprobe herauslösen. Die Technik wurde am Fraunhofer IPA entwickelt. Eine Ausgründung bringt jetzt ein serienreifes Produkt auf den Markt und schafft damit eine wichtige Voraussetzung für die personalisierte Medizin der Zukunft.

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Migräne per App behandeln? Was die Digitalisierung in der Kopfschmerzmedizin bewirken kann

Fast sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Migräne. Wiederkehrende pulsierende Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen sehr. Digitale Angebote wie Kopfschmerz-Apps oder das Kopfschmerzregister der DMKG können die Therapie auf vielfältige Weise unterstützen, sagen Experten auf der Online-Pressekonferenz zum Deutschen Schmerzkongress 2020, die am Mittwoch, den 21. Oktober von 11 bis 12 Uhr, stattfindet. Sie geben Tipps, wie digitale Technik in der Kopfschmerzmedizin sinnvoll und hilfreich eingesetzt werden kann.

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Raps- statt Sojaschnitzel: Forscherteam zeigt neue Proteinquelle für den Menschen

Raps könnte Soja den Rang als beste pflanzliche Proteinquelle für den Menschen ablaufen. Das legen Ergebnisse einer Studie von Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) nahe. Das Team untersuchte, welche Effekte der Verzehr des Rapsproteins auf den Stoffwechsel hat. Das Ergebnis: Es ist mit Soja gleichwertig und schneidet in Teilen sogar besser ab. Ein weiterer Vorteil: Die Proteine können aus den Resten der Rapsölproduktion gewonnen werden. Die Studie ist im Fachjournal „Nutrients“ erschienen.

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Rapeseed instead of soy burgers: researchers identify a new source of protein for humans

Rapeseed has the potential to replace soy as the best plant-based source of protein for humans. In a current study, nutrition scientists at the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU), found that rapeseed protein consumption has comparable beneficial effects on human metabolism as soy protein. The glucose metabolism and satiety were even better. Another advantage: The proteins can be obtained from the by-products of rapeseed oil production. The study was published in the journal „Nutrients“.

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A peek inside a cellular antenna

Dresden researchers develop a new method and discover new features of primary cilia – little understood antenna-like structures protruding from cells.

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Blick ins Innere einer Zell-Antenne

Dresdner Forscher entwickeln neue Methode und entdecken damit neue Merkmale von primären Zilien, wenig verstandene antennenartige Strukturen, die aus Zellen herausragen.

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Resistenztests, Impfstatus und Zoonosen – sechs neue InfectoGnostics-Projekte zur Verbesserung der Diagnostik

Mit sechs neuen Projekten will der InfectoGnostics Forschungscampus Jena in den nächsten fünf Jahren die Entwicklung diagnostischer Tests vorantreiben. Diagnostik und Resistenzbestimmung von Infektionserregern des Menschen bilden dabei weiterhin den Schwerpunkt. Künftig wollen die Jenaer Forscher aber auch die Immunantwort auf Infektionen und Impfungen untersuchen und einen direkten Dialog mit Hausärzten etablieren, um Vor-Ort-Tests optimal in den Alltag von Arztpraxen zu integrieren. Zudem werden in der neuen Campusphase auch verstärkt Diagnostika für den Einsatz in der Tiermedizin entwickelt. Ein weiteres Projekt zur infektiologischen Wasseranalytik soll noch vor Ende des Jahres starten.

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Intelligente Software zum besseren Verständnis der Entwicklung von Pflanzengewebe

Unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben Forscherinnen und Forscher ein neuartiges computergestütztes Verfahren der Bildverarbeitung für die Pflanzenwissenschaften entwickelt. In bisher nicht gekannter Präzision ermöglicht es die detailgetreue 3D-Darstellung aller Zellen in verschiedensten pflanzlichen Organen.

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‘Cool’ sampling sites more likely to show false trends in biodiversity change

Data collected by citizen science initiatives, museums and national parks is an important basis for research on biodiversity change. However, scientists from the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv), Leipzig University (UL) and Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) found that sampling sites are oftentimes not representative, which may lead to false conclusions about how biodiversity changes. Their research, published in Conservation Biology, calls for more objective site selection and better training for citizen scientists to prevent a site-selection bias.

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Erhebungen an „coolen“ Standorten möglicherweise irreführend

Die Daten, die von Citizen-Science-Initiativen, Museen und Nationalparks gesammelt werden, sind eine wichtige Basis für die Erforschung des Biodiversitätswandels. Doch die gewählten Standorte sind oftmals nicht repräsentativ und können zu falschen Schlüssen über den Wandel der Biodiversität führen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL) und der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg (MLU). In ihrer Studie, die im Fachmagazin Conservation Biology veröffentlicht wurde, fordern sie eine objektivere Auswahl von Standorten und bessere Schulungsangebote für Bürgerwissenschaftler.

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Experten aus der Diabetologie und Endokrinologie fordern mehr Kapazitäten bei der Aus- und Weiterbildung

Für die am 3. Juli vom Bundestag beschlossene Nationale Diabetesstrategie müssen zunächst – über Jahrzehnte verloren gegangene – personelle Ressourcen wiederaufgebaut und innovative Lerninhalte im Medizinstudium neu geschaffen werden. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) die politischen Entscheidungsträger, die Aus- und Weiterbildungskapazitäten im Bereich Diabetologie und Endokrinologie auszubauen. Dies sei wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der im Sommer beschlossenen politischen Ziele.

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Minimalinvasiver Herzklappenersatz: Örtliche Betäubung genauso sicher wie Vollnarkose

Örtliche Betäubung oder Vollnarkose? Eine randomisierte Studie hat nun erstmals geklärt, dass bei TAVI (Transcatheter Aortic Valve Implantation) eine örtliche Betäubung genauso sicher ist wie eine Vollnarkose. Bislang waren sich die Ärzte in diesem Punkt nicht einig. Das minimalinvasive TAVI-Verfahren kommt zum Einsatz, wenn die Aortenklappe ersetzt werden muss.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft