Stellungnahme der DGP zur Schließung der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTH Vallendar

Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) ist entsetzt über die Pläne der Provinzleitung der Pallottiner zur Schließung der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der PTHV. Diese hierzulande erste und bis dato einzige pflegewissenschaftliche Fakultät ist seit geraumer Zeit einer der wichtigen Pfeiler universitärer pflegewissenschaftlicher Ausbildung in Deutschland. Neben dem Bachelor Pflegeexpertise und den Masterstudiengängen Pflegewissenschaft und Community Health Nursing, bietet die Fakultät den für die Zukunft der pflegerischen Ausbildung wichtigen Studiengang Lehramt Pflege an Berufsbildenden Schulen sowie eines der wenigen pflegebezogenen Promotionsprogramme an.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pollen wasp genus Quartinia produces silk for nest construction in desert areas

A new research paper on the pollen wasp genus Quartinia by scientists from the NHM Vienna in cooperation with the Natural History Museum Stuttgart describes the ability of females to produce a silky excretion, which serves as a bonding agent stabilizing the nest walls when nesting in loose sand. This key innovation that allowed them to colonize sand habitats as a new ecological zone for pollen wasps. Quartinia species are found primarily around the Mediterranean Sea and in southern Africa.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie Viren das wachsende Gehirn schädigen

Ein Forscherïnnenteam am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – erforscht an sogenannten Organoiden, wie manche Viren schwere Fehlbildungen im menschlichen Gehirn auslösen können, mit dem Ziel neue Therapieansätze gegen Infektionen und deren Folgen zu entwickeln. Das berichtet das Team rund um Jürgen Knoblich aktuell im Fachmagazin Cell Stem Cell.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Mehr Patienten und weniger Betten. Die Zeit drängt.“

Seit dem 10. März hat sich auf Deutschlands Intensivstationen viel getan. Die Anzahl der Patienten mit COVID-19 hat sich seit diesem Tag bis heute mehr als verdoppelt: Von 2.227, dem Startpunkt der 3. Welle, auf heute 4.496. Politisch ist nichts passiert. „Dabei haben wir nur zwei wirksame Mittel gegen die Pandemie: Abstand und Impfen“, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. „Nur will das anscheinend niemand mehr hören.“

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Study shows how plants regulate their nitrogen supply with the help of bacteria

Plants enrich soil with flavonoids to attract more nitrogen producing bacteria / Study could lead in the long term to new varieties that need less fertilizer

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zeigt, wie Pflanzen mithilfe von Bakterien ihre Stickstoffversorgung selbst regeln können

Pflanzen reichern Boden mit Flavonoiden an, damit sich mehr Stickstoff produzierende Bakterien ansiedeln / Studie könnte langfristig zu neuen Sorten führen, die weniger Dünger benötigen

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Im Fliegenkino: Biochemisches Verfahren visualisiert komplettes Fliegenlarven-Nervensystem

Fruchtfliegen in der Küche stören meistens. Im Labor können die kleinen Tierchen jedoch sehr hilfreich sein – sogar für Lernexperimente. Denn schon die Fliegenlarven können Düfte und Gerüche unterscheiden. Dafür nutzen sie Sinneszellen an ihrer Körperoberfläche. Diese nehmen Informationen auf und leiten sie ans Gehirn weiter. Dort wird das Wissen für die zukünftige Nahrungssuche abgespeichert und in veränderten Verhaltensweisen wieder ausgegeben. Ein Team des Leibniz-Instituts für Neurobiologie Magdeburg (LIN) hat nun ein Verfahren entwickelt, um die ganze Larve zu durchleuchten und deren Nervenzellen – von Kopf bis Fuß sozusagen – in ihrer Gesamtheit darzustellen.

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Neue Funktionen im Darm-Mikrobiom entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universitäten Konstanz und Wien kommt zum Ergebnis: Ein Schwefelzucker aus grünem Gemüse fördert das Wachstum wichtiger Darmbakterien

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

„Unsere PermaKulturInseln sollen ein Modell für Frankfurt werden“

Gemüsegarten, grüne Oase, Forschungsstätte und Bildungsort: Die neuen Campusgärten der Goethe-Universität sollen weit mehr bieten als das Ernten von Obst und Gemüse. Dazu haben sich Studierende mit der Initiative Goethe’s Green Office, dem Wissenschaftsgarten der Universität, dem AStA sowie dem Arbeitskreis „PermaKulturInseln“ der GemüseheldInnen und des Ernährungsrats Frankfurt zusammengetan.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Modern Human Brain Originated in Africa Around 1.7 Million Years Ago

The human brain as we know it today is relatively young. It evolved about 1.7 million years ago when the culture of stone tools in Africa became increasingly complex. A short time later, the new Homo populations spread to Southeast Asia, researchers from the University of Zurich have now shown using computed tomography analyses of fossilized skulls.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Modernes Gehirn des Menschen entstand vor rund 1,7 Millionen Jahren in Afrika

Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie Forschende der Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln zeigen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bacteria help plants grow better

A current study by scientists of the University of Bonn and Southwest University in China sheds light on an unusual interdependence: Maize can attract special soil bacteria that, in turn, help the plants to grow better. In the long term, the results could be used to breed new varieties that use less fertilizer and therefore have less impact on the environment. The study is published in the prestigious journal Nature Plants.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Bakterien helfen Pflanzen, besser zu wachsen

Eine aktuelle Studie der Universität Bonn und der Southwest University in China wirft Licht auf eine ungewöhnliche Wechselbeziehung: Mais kann spezielle Bodenbakterien anlocken, die ihm im Gegenzug beim Wachstum helfen. Die Ergebnisse könnten langfristig zur Züchtung neuer Sorten führen, die mit weniger Dünger auskommen und daher die Umwelt weniger belasten. Die Studie erscheint in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Lockdown for genome parasites

Researchers at GMI – Gregor Mendel Institute of Molecular Plant Biology of the Austrian Academy of Sciences – uncover an ingenious mechanism by which Arabidopsis safeguards the integrity of its genome. The paper is published in the journal Nature Cell Biology.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Die Kortikalreaktion bei Pflanzen entdeckt

Biologen:innen aus Regensburg und Wuhan haben einen Mechanismus entdeckt, wie Pflanzen verhindern, dass Eizellen von mehreren Spermazellen befruchtet werden.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Flugsicherheit: BAM entwickelt Schnelltest für schädliche Mikroben in Kerosin

Berlin, 08.04.2021. Treibstoffe wie Kerosin oder Kraftstoffe wie Diesel können von Pilzen oder Bakterien kontaminiert werden. Die Mikroorganismen siedeln sich in der Flüssigkeit selbst, an den Innenwänden von Tanks und Leitungen oder in den Treibstofffiltern an und ernähren sich von Kohlenstoffatomen. Da die Pilze und Bakterien sich in dieser Umgebung gut vermehren, können sie einen schlierigen Biofilm ausbilden und Treibstoffleitungen und Filter verstopfen. Das ist besonders in der Luftfahrt ein Problem.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Pollenwespen-Gattung Quartinia produziert Seide, um ihre Nester in Wüstengebieten zu verfestigen

Eine neue Forschungsarbeit von Wissenschaftlerinnen des NHM Wien in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Stuttgart über die Pollenwespen-Gattung Quartinia beschreibt die Fähigkeit der Weibchen, ihre Nester durch den Einsatz von selbst produzierter Seide als Bindemittel im Sand zu bauen und so in Wüstengebieten zu überleben. Die Quartinia-Arten kommen vor allem rund um das Mittelmeer und im südlichen Afrika vor und verbinden beim Nestbau Sandkörner und Seidenfäden miteinander. So stabilisieren sie ihre Nester und können sogar in losem Sand nisten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Risiken für berufsbedingte Kontaktallergien untersucht

Es gibt viele chemische Stoffe, die durch Hautkontakt Allergien auslösen können. Kontakte mit solchen sensibilisierenden Stoffen im beruflichen oder privatem Zusammenhang lösen dann bei den Betroffenen ein allergisches Kontaktekzem aus. Eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt jetzt einen Überblick über Sensibilisierungen gegen bestimmte Substanzen in verschiedenen Berufsgruppen. Neben Nickel, Kobalt und Chromat zählen Duft- und Konservierungsstoffe zu den häufigsten Kontaktallergenen. Beschäftigte im Gesundheitswesen, Mechaniker und Friseurinnen sind am häufigsten von Berufsdermatosen betroffen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Studie zeigt: Auch in der zweiten Welle waren deutlich mehr Kinder mit SARS-CoV-2 infiziert als bekannt

Eine Studie des Helmholtz Zentrums München kommt zu dem Ergebnis, dass während der zweiten Corona-Welle drei- bis viermal mehr Kinder in Bayern mit SARS-CoV-2 infiziert waren, als über PCR-Tests gemeldet. Zudem wiesen am Ende der zweiten Welle etwa achtmal mehr Kinder Antikörper gegen das Coronavirus auf als am Ende der ersten Welle. Die Ergebnisse besitzen Relevanz für Entscheidungen über Maßnahmen zu Eindämmung des Pandemiegeschehens.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Ant responses to social isolation resemble those of humans

Social isolation results in changes of behavior and activity of immune and stress genes

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Schnellerer Sequenzabgleich für den gesamten Baum des Lebens

Eine Sequenzierungs-Suchmaschine für eine neue Ära von Conservation Genomics

Ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und der Max Planck Computing and Data Facility in Garching entwickelt neue Suchmöglichkeiten, die Vergleiche des biochemischen Aufbaus verschiedener Arten in unterschiedlichen Zweigen des Baums des Lebens ermöglichen werden. Die Kombination von Präzision und Geschwindigkeit dieser Techniken war bislang unerreicht. Die Ergebnisse der Forscher erscheinen am 7. April in Nature Methods.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Speeding up sequence alignment across the tree of life

A sequence search engine for a new era of conservation genomics

A team of researchers from the Max Planck Institutes of Developmental Biology in Tübingen and the Max Planck Computing and Data Facility in Garching develops new search capabilities that will allow to compare the biochemical makeup of different species from across the tree of life. Its combination of accuracy and speed is hitherto unrivalled. Their results are being published in Nature Methods on April 7.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Real-time insights into the inner life of plants: New biosensor makes control hormone auxin visible in cells

The hormone auxin is of central importance for the development of plants. Scientists at the University of Bayreuth and the Max Planck Institute for Developmental Biology in Tübingen have now developed a novel sensor that makes the spatial distribution of auxin in the cells of living plants visible in real time. The sensor opens up completely new insights into the inner workings of plants for researchers. Moreover, the influences of changing environmental conditions on growth can now also be quickly detected. The team presents its research results in the journal Nature.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Echtzeit-Einblicke in das Innenleben von Pflanzen: Neuer Biosensor macht Steuerungshormon Auxin in Zellen sichtbar

Das Hormon Auxin hat eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung von Pflanzen. Wissenschaftler*innen an der Universität Bayreuth und am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen haben jetzt einen neuartigen Sensor entwickelt, der die räumliche Verteilung von Auxin in den Zellen lebender Pflanzen in Echtzeit sichtbar macht. Der Sensor eröffnet der Forschung völlig neue Einsichten in das Innenleben von Pflanzen. Auch Einflüsse wechselnder Umweltbedingungen auf das Wachstum können jetzt zeitnah aufgespürt werden. In der Zeitschrift Nature stellt das Team seine Forschungsergebnisse vor.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Aktuelle Studie weist Hörminderung als Risikofaktor für Demenz nach

Demenz, die krankhafte Abnahme des Gedächtnisses und der Fähigkeit zu denken und Entscheidungen zu treffen, wird zu einer immer größeren Herausforderung für Betroffene, Familien sowie Gesundheitssysteme. Eine aktuelle, repräsentative Studie der Universität Leipzig mit 3.500 Senioren über 75 Jahren zeigt, dass Hörbeeinträchtigungen einen signifikanten Einfluss auf die langfristige Entwicklung dieser Krankheit haben. Die Ergebnisse sind aktuell im „Journal of the American Geriatrics Society“ erschienen.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft