Kompetente Schimpansen-Nussknacker

Menschen werden häufig als überlegene Werkzeugnutzer betrachtet, die andere Menschen auf einzigartige Weise in ihren Fertigkeiten unterrichten. Ein klares Verständnis der Unterschiede zwischen Menschen und Tieren zu erlangen, wurde bisher jedoch eingeschränkt durch die Schwierigkeit, verschiedene Arten in ihrem natürlichen Umfeld miteinander zu vergleichen. Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des University College London verglich nun Menschen und Schimpansen, die bei der Nahrungssuche im afrikanischen Regenwald die gleiche Nussart zu knacken erlernten.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Baboons provide new insights into the evolution of the genome

A team of researchers including scientists from Vetmeduni Vienna investigated the process of evolutionary diversification by looking at six baboon species. The results of the study provide exciting new insights into the evolution of the genome – including that of humans.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolution of signaling molecules opens door to new sepsis therapy approaches

Small infections can be fatal: Millions of people die each year from sepsis, an overreaction of the immune system. A new immune signaling molecule, designed by a research team from the Technical University of Munich (TUM), now provides the basis for potential new approaches in sepsis therapy.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Evolution von Signalmolekülen schafft neue Ansätze für die Sepsis-Therapie

Kleine Infektionen können tödlich enden: Millionen Menschen sterben jedes Jahr an einer Sepsis, einer überschießenden Reaktion des Immunsystems. Ein neues Signalmolekül, entworfen von einem Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM), hat das Potential, als Basis neuer Sepsis-Therapien zu dienen.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

What makes the Red Queen tick?

Kiel Evolution Center provides new insights into the genetic basis of evolutionary dynamics

„Now, here, you see, it takes all the running you can do, to keep in the same place“. This advice from the Red Queen in the book „Through the Looking-Glass“ by the British author Lewis Carroll serves as a metaphor for a fundamental principle in the field of evolutionary biology.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Wie tickt die rote Königin?

Kiel Evolution Center liefert neue Erkenntnisse über die genetischen Grundlagen der Evolutionsdynamik

„Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst“: Dieser Rat der roten Königin aus dem Buch „Alice hinter den Spiegeln“ des britischen Schriftstellers Lewis Carroll steht auch für einen grundlegenden Erklärungsansatz in der Evolutionsbiologie.

Quell: IDW Informationsdienst Wissenschaft

Earliest records of three plant groups uncovered in the Permian of Jordan

A “hidden cradle of plant evolution” has been uncovered in Jordan. In Permian sedimentary rocks exposed along the east coast of the Dead Sea, a team led by palaeobotanists from the University of Münster discovered well-preserved fossils of plant groups bearing characteristics typical of younger periods of Earth history. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Paläobotaniker entdecken in Jordanien älteste Fossilien dreier Pflanzengruppen

Eine Wiege der Pflanzenevolution haben Wissenschaftler im heutigen Jordanien an der Ostküste des Toten Meeres ausgemacht. Ein Team um die Paläobotaniker Dr. Benjamin Bomfleur und Patrick Blomenkemper von der WWU Münster entdeckte dort Pflanzenfossilien, die aus dem Perm stammen, aber Merkmale tragen, die als typisch für jüngere Fossilien gelten. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Elegant trick improves single-cell RNA sequencing

Droplet microfluidics has revolutionized single-cell RNA sequencing, offering a low-cost, high-throughput method for single-cell genomics. However, this method has been limited in its ability to capture complete RNA transcription information. Researchers have now come up with an elegant, low-cost method that solves that problem. And not only does it push single-cell genomics forward, it may allow for new avenues for studies of infection and immune biology. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Tree of walking sticks

Stick and leaf insects (Phasmatodea) are among the most fascinating insects on earth: they are extremely large and, thanks to their remarkable ability to camouflage themselves perfectly as twigs, bark or leaves for protection, they have a truly bizarre appearance. A German-American research team with participation from the University of Göttingen has now published the most comprehensive genetic evolutionary tree of Phasmatodea to date. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Das Musikverständnis der Weißbüscheläffchen

Beim Sprechen und Musizieren hängen die einzelnen Worte und Noten voneinander ab. Menschen können diese Zusammenhänge, das heißt die strukturellen Abhängigkeiten, ausgezeichnet wahrnehmen. Der evolutive Ursprung dieser Fähigkeit ist noch weitgehend ungeklärt. KognitionsbiologInnen der Universität Wien haben nun Playbackexperimente mit Weißbüscheläffchen durchgeführt und herausgefunden, dass die Sensibilität für strukturelle Abhängigkeiten bereits im gemeinsamen Vorfahren von Weißbüscheläffchen und Menschen existiert haben könnte. Die Ergebnisse der Studie erschienen kürzlich im Fachmagazin „Evolution and Human Behavior“. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Stoffwechsel-Innovation in der Evolution von E. coli entstand durch eine einzige Genübertragung

Bioinformatik: Veröffentlichung in PNAS

19.12.2018 – Das Bakterium E. coli weist zwischen verschiedenen Stämmen eine große genetische Bandbreite auf, die durch Gentransfer mittels Viren zustande kommt. Dr. Tin Yau Pang und Prof. Dr. Martin Lercher von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) identifizierten anhand spezifischer Stoffwechselgene die Umgebungen, in denen verschiedene E. coli-Varianten und ihre Vorfahren leben können. In der aktuellen Ausgabe von PNAS berichten sie, wie sie daraus über 3.000 Stoffwechsel-Innovationen abgelesen haben. Jede einzelne Innovation kam durch die Übertragung eines einzigen, kleinen Genomabschnitts von einem anderen E. coli-Stamm zustande. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wie Arten entstehen

Die Geschwindigkeit der Evolution lässt sich einerseits von Fossilien, andererseits von Verwandtschaftsbäumen ableiten – oft jedoch mit abweichenden Ergebnissen. Mithilfe eines neuen Modells haben ETH-Forschende den Widerspruch nun aufgelöst. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neandertaler Gene geben Aufschluss über Gehirnevolution

Ein typisches Merkmal des modernen Menschen ist die ungewöhnlich runde Kopfform, die uns von länglichen Schädeln anderer Menschenarten unterscheidet. Mit Hilfe von Neandertaler DNA in heute lebenden Europäern haben Wissenschaftler Gene entdeckt, die Einfluss auf die runde Schädelform haben. Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Psycholinguistik und MPI für evolutionäre Anthropologie kombinierte Daten von fossilen Schädeln, Gehirnscans und genetische Daten miteinander. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Pflanzen-Spermien: Die Evolution begann mit einer einzigen molekularen Veränderung

Forschungsergebnisse könnten langfristig die Welternährung sichern

Wie neue Zell-Typen entstehen, bleibt eine große Frage in der Biologie. Bei vielzelligen Organismen läuft die Reproduktion im Allgemeinen über kleine, bewegliche Spermien, die die großen unbeweglichen Eizellen befruchten. Die stark variierende Morphologie der Spermien wirft jedoch die Frage auf, ob dieser Zelltyp aus einem einzigen gemeinsamen Vorfahren entstanden ist, oder ob die Identität der Spermien durch mehrere Ereignisse in verschiedenen Gruppen von Organismen definiert wurde. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Revolutionary technology pinpoints biopsies to detect prostate cancer

Medical software that overlays tumor information from MRI scans onto ultrasound images can help guide surgeons conducting biopsies and improve prostate cancer detection. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Sea invertebrate sheds light on evolution of human blood, immune systems

Botryllus schlosseri, a marine invertebrate that lives in underwater colonies resembling fuzzy pinheads clinging to rocks, has a blood-forming system with uncanny similarities to that of humans, according to scientists. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Safer and cheaper 3D medical imaging

A new study has discovered a promising way to significantly lower doses of X-rays that has the potential to revolutionize 3D medical imaging and make screening for early signs of disease much cheaper and safer. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Dodging antibiotic resistance by curbing bacterial evolution

Lowering mutation rates in harmful bacteria might be an as yet untried way to hinder the emergence of antimicrobial pathogens. One target for drug development might be a protein factor, DNA translocase Mfd, that enables bacteria to evolve rapidly by promoting mutations in many different bacterial species. This action speeds antibiotic resistance, including multi-drug resistance. Working on drugs to block Mfd and similar factors could be a revolutionary strategy to address the worldwide crisis of treatment-resistant infectious diseases. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Insektensterben – eine schleichende Katastrophe

„Wespen sind wichtige ökologische Regulatoren“, sagt der Biologe Bruno Streit, Seniorprofessor für Ökologie und Evolution der Goethe-Universität, „doch wer denkt schon daran, wenn sie auf dem Zwetschgenkuchen sitzen?“ Dass vor allem jüngere und weniger gebildete Menschen die Bedeutung von Insekten für Ökosysteme unterschätzen, fanden er und seine Kollegen von Bio-Frankfurt kürzlich bei einer Befragung von 1979 Personen heraus. In einem Interview für das Online-Magazin der Goethe-Universität reflektiert Streit über Ursachen und mögliche Lösungen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Cancer stem cells get energy from protein, and it’s proving to be their Achilles‘ heel

A new study shows that cancer stem cells switch from metabolizing sugar to metabolizing protein. Clinical trial based on this observation may revolutionize care for older adults with acute myeloid leukemia. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Despite government claims, orangutan populations have not increased. Call for better monitoring

Leipzig/Brunei. Orangutan populations are still declining rapidly, despite claims by the Indonesian Government that things are looking better for the red apes. In the journal Current Biology, a team of scientists including Maria Voigt of the German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) and the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology criticise the use of inappropriate methods for assessing management impacts on wildlife trends. The researchers call for scientifically sound measures to be employed in order to ensure that wildlife monitoring provides reliable numbers. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wissenschaftler widersprechen: Orang-Utans sind nicht mehr geworden. Besseres Monitoring gefordert

Leipzig/Brunei. Die Orang-Utan-Populationen nehmen nach wie vor rapide ab, auch wenn die indonesische Regierung behauptet, die Lage für die Menschenaffen habe sich verbessert. In der Fachzeitschrift Current Biology kritisiert ein Team von Wissenschaftlern, darunter Maria Voigt vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, dass ungeeignete Methoden verwendet worden seien, um die Orang-Utan-Populationen zu erfassen. Die Forscher fordern die konsequente Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden für ein zuverlässiges Monitoring der Menschenaffen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Is foraging behaviour regulated the same way in humans and worms?

The behaviour of the nematode provides important clues for the evolution of food-motivated behaviour in higher animals (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Study explains why tall individuals are more prone to cancer

For most cancers, risk increases dramatically with age. But what about the effect of having more cells in the body? Might taller people be more prone to cancer because they have more cells? Yes, according to an evolutionary biologist who examined data from four large-scale surveillance projects on 23 cancer categories. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)