Die Energiewende für unsere Ernährung

Reiche Ernten: In Zukunft werden wir noch mehr davon benötigen, soll die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden.

Zur Ernährungswende jetzt also auch die Energiewende für unser Essen: Mehr Licht in Nahrung umwandeln ist der Trick. Das haben Genforscher geschafft. Trotzdem dürfte die „alternative“ Photosynthese für böses Blut sorgen.

(Mehr in: Medizin & Ernährung – FAZ.NET)

Ausgezeichnet: Alternative Forschungsprojekte zur Vermeidung von Tierversuchen

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konstant und mit großem Erfolg daran, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen. Dabei greifen sie verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück. Drei innovative Forschungsprojekte wurden jetzt von der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet und werden über die nächsten zwei Jahre mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Buruli-Ulkus: Vielversprechender Medikamentenkandidat gegen vergessene Krankheit

Das Buruli-Ulkus ist eine vernachlässigte Tropenkrankheit, die zu schwer beeinträchtigenden Hautveränderungen, Behinderungen und Stigmatisierung führt. Die empfohlene Antibiotikabehandlung ist langwierig und mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Forschende des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) haben zusammen mit Kollegen aus Singapur eine gegen das Buruli-Ulkus hochwirksame chemische Verbindung entdeckt, welche die Entwicklung eine wirkungsvolle Alternative zu den bestehenden Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen könnte. Die Ergebnisse wurden heute in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Buruli Ulcer: Promising New Drug Candidate Against a Forgotten Disease

Buruli ulcer is a neglected tropical disease (NTD) resulting in debilitating skin lesions, disabilities and stigmatisation. The current antibiotic treatment is long and has severe adverse side effects. Researchers from the Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) together with colleagues from Singapore have discovered a highly effective compound against Buruli ulcer which has the potential to become a powerful alternative to the existing treatment options. Results were published today in the peer-reviewed journal Nature Communications. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Forscher der Universität Rostock definieren Gesundheit und Altern neu

In der Gesundheits- und Alternsforschung mangelt es an klaren Definitionen – Rostocker Wissenschaftler beginnen mit der Aufräumarbeit. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Cohesin treibt die Alterung von Blutstammzellen voran

Altert ein Organismus nehmen Entzündungen zu und die Stammzellfunktion ab. Das Zusammenspiel beider Prozesse ist bisher nur unvollständig verstanden. Forscher des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) haben eine neue Rolle von Cohesin bei der Vermittlung entzündlicher Signale in Blutstammzellen entdeckt. Bei chronischer Entzündung im Alter wird die Funktion und Selbsterneuerung von Blutstammzellen durch eine chronische Aktivierung Cohesin-vermittelter Entzündungssignale gestört. In Folge wachsen abnormale Blutstammzellen mit geringem Cohesin-Gehalt und gestörter Differenzierung im Alter heraus. Die neuen Ergebnisse könnten Hauptmerkmale der Alterung des blutbildenden Systems erklären (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Platelets grown from stem cells may be alternative to donated platelets

Researchers have developed a way to grow human platelets in the laboratory from stem cells derived from fat tissue. The achievement suggests manufactured platelets could eventually reduce the reliance on donated platelets to help patients with cancer and other disorders. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)

Weitere Einblicke in die Mechanismen gesunden Alterns beim Fadenwurm

Welche Mechanismen sorgen dafür, dass wir gesund altern? Wissenschaftler vom IUF und der HHU in Düsseldorf untersuchen das im Fadenwurm, einem in der Alternsforschung etablierten Organismus. Eine in „EMBO Reports“ veröffentlichte Studie liefert neue Erkenntnisse zu den Mechanismen der Langlebigkeit bei reduzierter Mitochondrien-Aktivität. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Tierversuche vermeiden: Eine Chance für Wissenschaft, Medizin und Verbraucherschutz

4. Symposium über Alternativen zu Tierversuchen des Landesamts für Gesundheit und Soziales Berlin und des Bundesinstituts für Risikobewertung eröffnet Perspektiven für den Standort Berlin (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Poppen statt Pennen – alternde Siebenschläfer verkürzen Winterschlaf für mehr Reproduktion

Siebenschläfer genießen ein für ihre Größe extrem langes Leben dank des maximal elf und zumindest sechs Monate dauernden Winterschlafs. Wodurch die unterschiedliche Dauer verursacht wird, abgesehen von den bestimmten Umweltbedingungen, war bisher unklar. Forschende der Vetmeduni Vienna spekulierten, dass ältere Tiere eigentlich den Winterschlaf für einen Fortpflanzungsvorteil verkürzen sollten und bestätigten dies nun durch eine in Scientific Reports veröffentlichte Datenanalyse einer Siebenschläferpopulation. Die kürzeren Winterschlafintervalle alternder Weibchen und Männchen waren der zunehmenden Reproduktion geschuldet. Außerdem schlafen sie später ein und wachen immer früher auf. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Mikroorganismen als Produktionshelfer

Noch ist Erdöl die wirtschaftlich attraktivste Ressource für Kraftstoffe und Grundchemikalien, aus denen sich Alltagsprodukte wie Plastikflaschen oder Waschmittel herstellen lassen. Neue biotechnologische Verfahren sollen den Einsatz nachwachsender Biomasse als Alternative zu dem fossilen Rohstoff einfacher und kostengünstiger machen. Forscherinnen und Forscher am KIT setzen gezielt auf pflanzliche Biomasse wie Holz und Stroh, die nicht als Lebensmittel oder Tierfutter verwendet wird. Diese und weitere Innovationsgeschichten stellt das aktuelle Magazin NEULAND des KIT vor. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Lebensmittel im Blickpunkt: Soja – eine proteinreiche Alternative zu Tierprodukten

Nur geringe Belastung mit Schimmelpilzgiften – Mehr Schwermetalle als bei anderen pflanzlichen Produkten (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Biologisch abbaubares Plastik

Forschungsprojekt der TH Nürnberg generiert eine Alternative für herkömmliche Kunststoffe (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

„Gutes Altern in Rheinland-Pfalz (GALINDA)“

Treffen mit dem Evangelischen Johanneswerk in Bielefeld (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Angenehmer altern mit Musiktherapie

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Musiktherapie 360°“ ist erfolgreich abgeschlossen: Sowohl Patienten als auch Angehörige und Pflegepersonal profitieren vom umfassenden Behandlungskonzept der SRH Hochschule Heidelberg. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Alternde Stammzellen ändern ihren Zuckerstoffwechsel

Universitätsklinikum Heidelberg und EMBL untersuchen molekulare Mechanismen des Alterns / Veränderungen im Stoffwechsel der Stammzellen im Blick / Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Kampf gegen Alterserscheinungen (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Neue Funktion für "Nieren-Gen": WT1 spielt Rolle im zentralen Nervensystem & kontrolliert Bewegung

Das WT1-Gen ist an der Ausbildung einer gesunden, korrekt funktionierenden Niere maßgeblich beteiligt. Mutationen in WT1 haben Störungen in der Nierenentwicklung zur Folge und verursachen Wilms-Tumor, einen Nierenkrebs bei Kindern. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben nun eine weitere wichtige und unerwartete Funktion des WT1-Gens entdeckt. Es ist auch außerhalb der Nieren im zentralen Nervensystem aktiv und an der Kontrolle von Bewegung beteiligt. Fehlt das Gen im Rückenmark, dann treten motorische Störungen auf. Die Ergebnisse wurden jetzt in Life Science Alliance veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Proof of Concept: Gentherapie bei mitochondrialen Erkrankungen

Mitochondriale Erkrankungen zählen heute zu den zweithäufigsten diagnostizierten genetischen Erkrankungen weltweit, und leider gibt es immer noch keine bewährten Behandlungsstrategien. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln haben nun in einer Kooperationsarbeit einen Gentherapieansatz an Mäusen angewandt, der zu einer erfolgreichen Behandlung der Mitochondrienerkrankung in diesen Tieren führte. Damit wurde der Weg für zukünftige therapeutische Strategien am Menschen geebnet. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Kölner Hochaltrigenstudie NRW80+: Mehrheit der über 80-jährigen mit Lebenssituation zufrieden

In Deutschland ist 2050 jeder Achte mindestens 80 Jahre alt –
Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Nordrhein-Westfalen baut Spitzenposition in der Alternsforschung aus (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

DGE: Anti-Aging-Hormone halten meist nicht, was sie versprechen

Mit dem Altern geht die Abnahme verschiedener körpereigener Hormone einher. Um diesen „Mangel“ auszugleichen, gibt es einen großen Markt für Hormonersatzpräparate, etwa die Gabe von Testosteron, Wachstumshormon, dem Zirbeldrüsenhormon Melatonin oder Dehydroepiandrosteron (DHEA). Doch substantielle Anti-Aging-Effekte bezüglich dieser Hormongaben seien nicht belegt, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich der 3. Deutschen Hormonwoche. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Wissenschaftlich geprüft – Irisdiagnostik ist medizinisch sinnlos

Berlin – Organschwächen, Rheuma oder Stoffwechselprobleme: Die Iridologie, die zu den alternativen Diagnoseverfahren zählt, will an der Regenbogenhaut des Auges Erkrankungen erkennen und sogar vorhersagen können. Diese Behauptung sei aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, betonen Augenärzte im Vorfeld des 116. Kongresses der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die Deutung von Farbe, Flecken oder Furchen an der Iris sei für Diagnosezwecke ungeeignet. Was die Regenbogenhaut wirklich über unseren Körper verrät, erläutern Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz am 20. September 2018 in Berlin. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

EUROoC network lays the foundations for joint European organ-on-a-chip research

The Fraunhofer Institute for Interfacial Engineering and Biotechnology IGB is coordinating the establishment of a European research network to promote organ-on-a-chip technology. Organ-on-a-chip systems enable the recapitulation of human organ tissues on a very small scale. They are regarded as a future alternative to animal models and as a technology with great potential for pharmaceutical research and personalized medicine. Since the development of organ-on-a-chip systems requires skills and expertise from various disciplines, the primary aim of the EUROoC network is the interdisciplinary training of young scientists. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

EUROoC-Netzwerk setzt Grundstein für eine gemeinsame europäische Organ-on-a-Chip-Forschung

Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB koordi-niert den Aufbau eines europäischen Forschungsnetzwerks zur Förderung der Organ-on-a-Chip-Technologie. Diese ermöglicht die Nachbildung menschlicher Organe im Kleinstmaßstab und gilt als zukünftige Alternative zu Tierversuchen und als eine Technologie mit großem Potenzial unter anderem für die Erforschung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe und in der personalisierten Medizin. Da die Entwicklung von Organ-on-a-Chip multidisziplinäre Kompetenzen erfordert, zielt das EUROoC-Netzwerk insbesondere auf die fachübergreifende Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

PM: DGG-Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung geht an Eva-Luisa Schnabel

Den mit 2.000 Euro dotierten DGG-Preis zur Förderung der interdisziplinären Altersforschung erhält in diesem Jahr Eva-Luisa Schnabel vom Psychologischen Institut und Netzwerk Alternsforschung an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Psychologin wird für ihren wissenschaftlichen Beitrag „Altersdiskriminierung im Akutkrankenhaus?“ ausgezeichnet. Ihre Arbeit ist in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Heidelberg entstanden. Darüber hinaus pflegt das Projekt eine intensive Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)

Shedding light on 100-year-old cancer mystery

Using genetic and pharmacological means, scientists were surprised to find that blocking LDHA had only a limited impact on melanoma cells, since they were able to redirect energy production. Their results identify an alternative growth pathway driven by a molecule called ATF4, revealing new potential targets for drug development. (Mehr in: Cancer News — ScienceDaily)