Unsere Wälder wachsen unter dem Einfluss des Klimawandels langsamer

Buche, Eiche und Kiefer sind wirtschaftlich bedeutende Baumarten. Die Sommertrockenheit beeinträchtigt immer mehr das Wachstum von Buche und Eiche im Ostseeraum. Dagegen wird das Wachstum der Kiefer stärker von den Winterbedingungen beeinflusst. Dabei gibt es regionale Unterschiede. In Norddeutschland, Südschweden und Westpolen vollzieht sich der Wandel schneller als im Osten Polens und in den baltischen Staaten. Ein internationales Forschungskonsortium unter Greifswalder Leitung wertete Daten von über 300 Waldstandorten aus. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Global Change Biology (doi:10.1111/gcb.14966) veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft