Nadel im Heuhaufen gefunden – bahnbrechende Entdeckung zu Immunzellen die geschädigtes Gewebe nach Herzinfarkt heilen

Würzburger Gustavo Ramos entdeckt mit seiner Juniorforschungsgruppe am Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz das Protein, das für die Bildung der heilungsfördernden T-Zellen nach einem Herzinfarkt verantwortlich ist. Darüber hinaus hat er hat den Ort lokalisiert, an dem die T-Zellen gebildet werden, in den mediastinalen Lymphknoten. Von dort aus wandern sie ins Herz, wo sie die frühe Heilung des geschädigten Herzmuskelgewebes unterstützen. Eine Verbindung zwischen der Größe des Infarkts, der Größe der Lymphknoten, der Menge der T-Zellen und der Regeneration des Herzens konnte ebenfalls gezeigt werden: Je schwerer der Infarkt, desto größer die Lymphknoten und desto besser die Heilung.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft