Neue Einsichten in die Entwicklung einer ungewöhnlichen Kinderkrankheit

Die Langerhans-Zell-Histiozytose (LCH) ist eine seltene Erkrankung, die vor allem Kleinkinder betrifft. Während LCH manchmal ohne Behandlung von selbst heilen kann, erfordern andere Fälle intensive Chemotherapie mit Langzeitfolgen für die Kinder oder sie führen sogar zum Tod. Die Gründe für diese Unterschiede sind kaum bekannt. In einer neuen Studie, erschienen im internationalen Forschungsjournal Cancer Discovery, haben ForscherInnen der St. Anna Kinderkrebsforschung (CCRI) und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (CeMM) wichtige Einblicke in die zelluläre Heterogenität und die molekularen Mechanismen von LCH erhalten.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft