Metastasen: Kleine Verwandlung – großer Effekt

Meist sterben Krebspatienten nicht an ihrem ursprünglichen Tumor in einem bestimmten Organ. Zur tödlichen Bedrohung erwächst der Tumor erst, wenn einzelne Tumorzellen sich aus dem Ersttumor lösen, durch den Körper wandern und sich beispielsweise in Leber, Lungen, Knochen oder Gehirn ansiedeln und das dortige Gewebe durch die Bildung von Metastasen zerstören. Bei einem Metastasierungsprozess verwandeln sich manche Zellen des Ersttumors in ganz bestimmter Weise.Ein deutsch-chinesisches Forscher-Team um Prof. Olivier Gires von der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde des Klinikums der LMU München hat die Studie jetzt im Fachblatt Science Advances veröffentlicht.

Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft