Über plumpsende Reiter, geschüttelte Pflaumen und zappelnde Zappelmänner

Wie spielen Mütter mit ihren vier Monate alten Säuglingen und welche Mechanismen unterstützen frühe spielerische Handlungen? In einer neuen Studie ging Entwicklungspsychologin Gabriela Markova von der Universität Wien dieser Frage nach. Soziale Routinespiele wie „Hoppe, hoppe Reiter“ oder „Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen“ sind ein fester und wichtiger Bestandteil von frühen Mutter-Kind-Interaktionen. Sie werden von Müttern zur Aufmerksamkeitslenkung, aber auch als Emotionsregulationsstrategie bewusst eingesetzt. Das Hormon Oxytocin unterstützt dabei dieses Verhalten. Die Ergebnisse dieser Studie wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Psychology“ publiziert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)