Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

Seit 12 Jahren behauptet sich die von der nordamerikanischen Ostküste stammende Rippenqualle Mnemiopsis leidyi auch in nordeuropäischen Gewässern. Auf Grundlage der ersten umfassenden Datenerhebung zum Auftreten dieser invasiven Qualle in Europa konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 19 Ländern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass Meeresströmungen eine wesentliche Rolle für ihren Erfolg im neuen Lebensraum spielen. Die Studie ist in der internationalen Fachzeitschrift Global Ecology and Biogeography erschienen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)