Neues Positionspapier zu Anämie-Grenzwerten: „Blutarmut im Alter ist nicht normal“

„Anämie beim älteren Menschen ist keine normale Alterserscheinung, sondern gehört abgeklärt“, sagt Dr. Gabriele Röhrig, Leiterin der Arbeitsgruppe Anämie im Alter der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und Oberärztin im Medizinischen Versorgungszentrum Medicum Köln Ost, wo sie gerade das Zentrum für spezialisierte geriatrische Diagnostik (ZGD) aufbaut. Zusammen mit drei weiteren Wissenschaftlern aus Köln, Hamburg und Mannheim hat sie nun die Belege dafür zusammengetragen, dass bei älteren Patienten dieselben Grenzwerte für Blutanalysen gelten wie bei jüngeren Patienten. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in einem neuen Positionspapier veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)