Neurowissenschaft: Wenn Zebrafinken Liebeslieder hören

Ob ein Zebrafinken-Weibchen ein Männchen als Paarungspartner wählt, hängt ganz vom Balzgesang des Männchens ab. Welche Gehirnregionen entscheiden, ob das Liebesgezwitscher zur Wahl des Partners führt, haben Forscher der Universiteit Antwerpen, der McGill University in Montreal und der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie analysierten die Hirnaktivität der Vögel mit funktioneller Kernspintomografie und identifizierten eine entscheidende Region, die wie ein Knotenpunkt fungiert.

Die Ergebnisse berichten die Forscherinnen und Forscher, darunter Kaya von Eugen und Prof. Dr. Dr. h. c. Onur Güntürkün vom Bochumer Institut für Kognitive Neurowissenschaft, in der Zeitschrift „Current Biology“. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)