Molekularbiologen entdecken eine aktive Rolle von Membranfetten bei der Entstehung von Krankheiten

Einige Zellen vollführen hochspezialisierte Funktionen und sind unerlässlich für die Koordination vielfältiger Prozesse, beispielsweise regulieren sie den Blutzuckerspiegel durch die Produktion von Insulin. Dem können sie nur nachkommen, indem sie sich auf eine hohe Proteinproduktion spezialisieren. Das tun sie durch die „unfolded protein response“ (UPR), ein Programm, das den Eiweißausstoß der Zellen reguliert. Fehlfunktionen können entscheidend zur Entstehung von Krankheiten wie Diabetes und Krebs beitragen. Forscher um Robert Ernst haben nun einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der die Aktivierung der UPR steuert: Eine Änderung der Membranfette setzt das Programm in Gang. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)