Chemiker der Uni Graz weisen erstmals fettlösliches Arsen in Muttermilch nach

Als perfektes Gift hat sich Arsen im Lauf der Geschichte einen Namen gemacht. In geringer Konzentration ist das Spurenelement aber auch fast überall in der Natur zu finden. Im Gegensatz zum giftigen anorganischen Arsen sind die fettlöslichen Verbindungen, die Arsen-Lipide, und ihre eventuelle Toxizität noch kaum erforscht. Chemikern der Karl-Franzens-Universität Graz ist es erstmals gelungen, Arsen-Lipide in menschlicher Muttermilch zu identifizieren. Die Studie, die in Kooperation mit KollegInnen des Norwegian Institute of Public Health und der Norwegian University of Life Sciences durchgeführt wurde, ist kürzlich im Fachjournal „Environmental Science & Technology Letters“ erschienen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)