AWMF fordert Patientenwohl bei der frühen Nutzenbewertung methodisch stärker zu berücksichtigen

Berlin – Die Ad-hoc-Kommission Nutzenbewertung der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) e.V. fordert in einem Positionspapier zur frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel, die Methodik der Bewertung zu erweitern. Es sei wichtig, das patientenrelevante Outcome stärker einzubeziehen und damit zu einem wichtigen Kriterium der Bestimmung eines Zusatznutzens werden zu lassen. Das AWMF-Positionspapier wurde auf der Basis einer umfassenden Analyse der Ergebnisse aller AMNOG-Verfahren von 2011 bis 2016 formuliert, das die AWMF bei ihrer Delegiertenkonferenz in Frankfurt vorstellte. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)