Nasenatmung kontrolliert Hirnrhythmen

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg haben in Zusammenarbeit mit dem Hirnforschungsinstitut in Natal (Brasilien) nachgewiesen, dass die elektrische Aktivität in weiten Bereichen des Mäusegehirns vom Rhythmus der Nasenatmung beeinflusst wird. Die dabei entstehenden langsamen Hirnwellen werden mit schnellen Hirnwellen verknüpft, die für Leistungen wie Gedächtnisbildung und räumliche Orientierung verantwortlich sind. Die Forschungsergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States” veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)