Grazer ForscherInnen entwickeln neues Modell zur Erklärung der Entstehung biologischer Vielfalt

Im Süden des Tanganjikasees leben gelbe Buntbarsche der Gattung „Tropheus“, die das Ergebnis einer Hybridisierung aus roten und blauen Fischen sind, haben ForscherInnen der Universität Graz durch populationsgenetische Analysen und Nachzüchtungen im Labor geklärt. Wie aber konnte sich der neue Phänotyp durchsetzen? Warum vermischten sich die gelben Buntbarsche nicht gleich wieder mit den blauen und roten? Die Antwort sehen die ForscherInnen in Umweltveränderungen, die die Anordnung der Barrieren zwischen den Lebensräumen der verschiedenen Fischpopulationen entlang der Küstenlinie veränderten. Im Fachjournal „Ecology Letters“ haben sie ihr „Shifting Barriers Model“ erstmals veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)