Netzhauterkrankung: Forscher identifizieren verändertes Gen

Ein einziges verändertes Gen im menschlichen Erbgut kann große Effekte haben. Die sogenannte Makula-Dystrophie, bei der die Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhaut des Auges erkrankt ist, lässt sich auf eine solche sogenannte Punktmutation zurückführen. Wissenschaftlern um die Oldenburger Biochemiker Prof. Dr. Karl-Wilhelm Koch und Farina Vocke ist es nun gelungen, diese Veränderung des Erbguts zu identifizieren und genauer zu untersuchen. Die Ergebnisse sind in dem renommierten Fachjournal „Human Molecular Genetics“ erschienen. Die Experten erhoffen sich auch Rückschlüsse auf andere Formen von Netzhauterkrankungen, wie der altersabhängigen Makula-Degeneration. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)