Die Zerschneidung der Tropenwälder steigert den Ausstoß von Treibhausgasen um weiteres Drittel

In Tropenwäldern steckt etwa die Hälfte des in der gesamten Vegetation der Erde gespeicherten Kohlenstoffs. Entsprechend fatal wirkt sich ihre Abholzung aus. Wissenschaftler schätzen, dass dadurch jedes Jahr 1.000 Millionen Tonnen Kohlenstoff freigesetzt werden, die in Form von Treibhausgasen die globalen Temperaturen erhöhen. Eine neue Studie des UFZ und der University of Maryland zeigt nun, dass die Zerschneidung einst zusammenhängender Waldgebiete die Kohlenstoff-Emissionen um ein weiteres Drittel ansteigen lässt. Dieser bislang vernachlässigte Effekt müsse in den Berichten des Weltklimarates IPCC künftig berücksichtigt werden, betonen die Forscher im Fachjournal Nature Communications. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)